DE688206C - Vorrichtung fuer Papierverarbeitungsmaschinen zum Vereinzeln der Werkstuecke eines schraeg gestellten Stapels - Google Patents
Vorrichtung fuer Papierverarbeitungsmaschinen zum Vereinzeln der Werkstuecke eines schraeg gestellten StapelsInfo
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- DE688206C DE688206C DE1936F0081437 DEF0081437D DE688206C DE 688206 C DE688206 C DE 688206C DE 1936F0081437 DE1936F0081437 DE 1936F0081437 DE F0081437 D DEF0081437 D DE F0081437D DE 688206 C DE688206 C DE 688206C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/26—Separating articles from piles by separators engaging folds, flaps, or projections of articles
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Description
- Vorrichtung für Papierverarbeitungsmaschinen zum Vereinzeln der Werkstücke eines schräg gestellten Stapels Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Papierverarbeitungsmaschinen zum Vereinzelnen der Werkstücke eines schräg gestellten Stapels.
- Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekanntgeworden, bei welcher das unterste Werkstück des schräg gestellten Stapels jeweils von einem schwingenden Saugrohr erfaßt und Förderrollen zugeleitet wird. Es ist ferner eine Maschine bekanntgeworden, welche den Boden eines Kreuzbodenbeutels in seiner Gesamtheit um i8o° umklappt, so daß die Vorderseite zum Bedrucken frei wird und die Hälfte des Bodens nunmehr an der Rückseite anliegt.
- Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Klappvorganges für die Böden von Kreuzbodenbeuteln zu entwickeln, welche auch für andere Zwecke der Papierverarbeitung geeignet ist. Dadurch wird eine erhöhte Wirtschaftlichkeit der Maschine erzielt, die nicht nur eine Spezialmaschine für das-nicht sehr häufig erforderliche Umklappen der Beutelböden darstellt, sondern die auch für allgemeinere und häufig vorkommende Zwecke, z. B. als Anlegevorrichtung, dienen kann.
- Die Erfindung besteht insbesondere darin, daß der schräg gestellte Auflagetisch für den Stapel auf seiner Unterlage derart verschiebbar und gegebenenfalls feststellbar ist, daß das schwingende Saugrohr entweder zum Zwecke des Umlegens von Beutelböden die am Beutel anliegende Bodenklappe eines mit dem Boden nach unten auf dem Tisch aufstehenden Beutels erfaßt und diese zum Umlegen des Beutels zwischen zwei Förderrollen hineinzieht, oder aber, daß das schwingende Saugrohr das obere Ende des Bogens eines Bogenstapels zwischen die Förderwalzen einführt.
- Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und in Verbindung mit Zeichnungen nachfolgend beschrieben.
- Es zeigen Abb. i einen Aufriß mit den Saugrohren in Ansaugstellung in Anwendung auf Beutel, Abb. 2 einen Aufriß mit den Saugrohren in abgeschwenkter Stellung, Abb. 3 einen Aufriß mit den Saugrohren in Ansaugstellung in Anwendung auf einen Bogenstapel, Abb. q. einen Grundriß der Gesamtanordnung, Abb. ja bis 5d eine schematische Darstellung des Klappvorgangs des Beutelbodens. Die Beutel i liegen, wie aus den Abb. i und 2 ersichtlich ist, schräg auf einer Unterlage 2 _-auf und werden von einem winkelförmigen Tisch 3 getragen, der in einer Führung q. verschiebbar und feststellbar ist. Auf der Führung q. sind Zahnstangen 5 befestigt, die über Zahnräder 6 mit Zahnsektoren 7 in Eingriff stehen. Die Zahnräder 6 sind auf einer Welle 8, die Zahnsektoren 7 auf einer Welle 9 befestigt. Die beiden Wellen sind drehbar in Rahmen io und ri gelagert.
- Die Bewegung des Auflagetisches 3 wird in folgender Weise gesteuert: Auf der Welle 9 ist außerhalb des Rahmens io eine Kurbel 12 befestigt, welche mittels einer Koppelstange 13 mit einem Kurbelarm 1q. verbunden ist. Der Angriffspunkt der Stange 13 auf dem Kurbelarm 14 kann dabei einstellbar angeordnet sein, so daß eine verschieden große Auf- und Abwärtsbewegung des Tisches 3 erzielt werden kann. Der Kurbelarm 14 ist auf einer Antriebswelle 15 befestigt.
- Für die Steuerung der schwingenden Saugrohre sind folgende Einrichtungen vorgesehen: Innerhalb des Rahmens io ist eine Kurvenscheibe 16 auf der Antriebswelle 15 fest aufgebracht. An dieser Kurvenscheibe 16 liegt eine Rolle 17 eines Schwinghebels 18 an, der auf einer Schwingwelle i9 befestigt ist. Auf dieser Schwingwelle i9 sind durch Klemmstücke 2o zwei Saugrohre 2i aufgeklemmt, deren Saugöffnungen 22 das Absaugen der Böden der Beutel oder der Bogen bewirken. An die Saugrohre 21 ist eine gegabelte Schlauchleitung 23 (Abb. q.) angeschlossen, welche in eine feststehende Ventilscheibe 24. einmündet. Eine auf einer Welle 25 befestigte und mit dieser Welle umlaufende Steuerscheibe 26 regelt in bekannter Weise durch einen Ringkanal 27 den Zeitpunkt, in welchem die Saugrohre 21 über eine Leitung 28 an das Sauggebläse 29 angeschlossen werden.
- Der Antrieb der dargestellten Anordnung erfolgt durch ein auf der Antriebswelle 15 befestigtes großes Zahnrad 31, das sich im Uhrzeigersinn dreht. Über ein im Rahmen i i gelagertes Zwischenrad 32 wird ein auf der Welle 25 befestigtes Zahnrad 33 angetrieben. In entsprechender Weise wird vom Zahnrad 31 über ein Zahnrad 34. die Welle 35 angetrieben, auf welcher Förderrollen 36 befestigt sind. Das Zahnrad 34 greift in ein Zahnrad 37, das auf einer Welle 38 befestigt ist, auf welcher eine Walze 39 angeordnet ist. An die Förderwalzen 36, 39 schließt sich eine Bandleitung 40, 41 an.
- Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Die in Abb. i dargestellte Lage der Saugrohre 2 1 soll als Ausgangsstellung betrachtet werden. In dieser Ausgangsstellung liegt die Rolle 17 in der Vertiefung der Kurvenscheibe 16, und die Saugöffnungen 22 berühren daher denjenigen Teil des Bodens des untersten Beutels, der an der glatten Vorderseite des Beutels anliegt. Durch den Saugkanal 27 sind die Saugrohre 21 an das Sauggebläse 29 angeschlossen. Bei der Umlaufbewegung der Antriebswelle 15 wird der Schwinghebel 18 und damit die Welle i9 durch die Kurvenscheibe 16 ausgeschwungen. Dadurch werden die Saugrohre 2i in die Stellung nach Abb. 2 überführt.
- Gleichzeitig wird über das Kurbelgetriebe 1.4, 13, i2 und den Zahnsektor 7 der Stapeltisch 3 in die aus Abb. 2 ersichtliche Stellung angehoben. Durch diese kombinierte Bewegung wird der Boden des Beutels in der in der Abb.2 eingezeichneten Weise zwischen die Förderwalzen 36, 3 j hineingelegt, welche bei ihrer Umlaufbewegung den Beutel weiterziehen und dabei den Boden um i8o° umlegen. Der Boden wird dann durch die Bandleitung 40, 41 übernommen.
- Sobald der Boden zwischen die Förderwalzen 36, 39 eingelegt ist, hört die Saugwirkung der Saugrohre a1 infolge der weiteren Umlaufbewegung der Steuerscheibe 26 auf. Die Saugrohre 21 bleiben nun infolge der Form der Kurvenscheibe 16 den größten Teil der weiteren Umlaufbewegung der Antriebswelle 15 in der abgeschwenkten Lage nach Abb. 2 stehen. Die weitere Umlaufbewegung der Kurbel 1q. führt aber den Tisch 3 wieder in seine gesenkte Stellung nach Abb. i zurück.
- Es ist ersichtlich, daß es die dargestellte Anordnung ermöglicht, die Böden der Beutel in einem einzigen Arbeitsvorgang um i8o° umzulegen, so daß eine nachträgliche Bedruckung der Vorderseite der Beutel ohne Schwierigkeiten erfolgen kann und eine .nachträgliche Zurücla:lappung des umgeklappten Bodenteiles sich erübrigt.
- Der Klappvorgang ist in denAbb. 5a bis 5d schematisch dargestellt. In Abb.5a ist die Grundstellung mit gesenktem Tisch, in Abb.51) die Angangsstellung des Klappvorganges mit angehobenem Tisch dargestellt. Abb. 5 c zeigt den Beutel zwischen den Falzwalzen während des Klappvorganges, und Abb. 5.d zeigt den Beutel mit bereits vollständig umgelegtem Boden zwischen den letzten Förderwalzen.
- Die dargestellte Anordnung kann jedoch auch als Anlegevorrichtung für Bogen Anwendung finden. Zu diesem Zweck ist es lediglich erforderlich, den verschiebbaren Tisch 3 so weit zu senken, daß die oberen Enden der Bogen den Saugöffnungen 22 gegenüberliegen, wie es in Abb.3 dargestellt ist. Die oberen Bogenenden werden dann in der gleichen Weise durch die kombinierte Schwingbewegung der Saugrohre 2 1 und die Hubbewegung des Tisches 3 in die Förderwalzen 36, 39 eingezogen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung für Papierverarbeitungsmaschinen zum Vereinzeln der Werkstücke eines schräg gestellten Stapels, dessen unterstes Werkstück jeweils von einem schwingenden Saugrohr erfaßt und Förderrollen zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der schräg gestellte Auflagetisch (3) für den Stapel auf seiner Unterlage derart verschiebbar und gegebenenfalls feststellbar ist, daß das schwingende Saugrohr (21) entweder zum Zweck des Umlegens von Beutelböden die am Beutel anliegende Bodenklappe eines mit dem Boden nach unten auf dem Tisch (3) aufstehenden Beutels erfaßt und diese zum Umlegen des Bodens zwischen zwei Förderrollen (36, 39) hineinzieht oder aber daß das Saugrohr (21) das obere Ende des Bogens eines Bogenstapels zwischen die Förderrollen (36, 39) einführt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB durch eine gleichzeitig erfolgende Schwenkbewegung des Saugrohres (21) und eine Hubbewegung des Auflagetisches (3, 4.) der Beutel vom Stapel abgezogen und der an der glatten Vorderseite des Beutels anliegende Teil des Bodens zwischen die zwei Förderrollen (36,39) hineingeleitet wird, welche die Umlegung des Bodens bewirken.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Beutel auf dem Auflagetisch (3) mit der zu bedruckenden Vorderseite gegen die Saugöffnungen (22) der Saugrohre (21) zu liegen. .a.
- Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Tischführung (q.) Zahnstangen (5) befestigt sind, die über Zahnräder (6) mit Zahnsektoren (7) in Eingriff stehen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4; dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Zahnsektoren (7) durch eine Koppelstange (13) erfolgt, die zur Erzielung eines verstellbaren Hubes einstellbar an einem auf derAntriebswelle (15) befestigten Kurbelarm (14) angreift.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Auflagetisches (3) und die Bewegung des Saugrohres (21) von der gleichen Steuer- und Antriebswelle (15) gesteuert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936F0081437 DE688206C (de) | 1936-07-14 | 1936-07-14 | Vorrichtung fuer Papierverarbeitungsmaschinen zum Vereinzeln der Werkstuecke eines schraeg gestellten Stapels |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1936F0081437 DE688206C (de) | 1936-07-14 | 1936-07-14 | Vorrichtung fuer Papierverarbeitungsmaschinen zum Vereinzeln der Werkstuecke eines schraeg gestellten Stapels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688206C true DE688206C (de) | 1940-02-15 |
Family
ID=7113691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936F0081437 Expired DE688206C (de) | 1936-07-14 | 1936-07-14 | Vorrichtung fuer Papierverarbeitungsmaschinen zum Vereinzeln der Werkstuecke eines schraeg gestellten Stapels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688206C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051292B (de) * | 1955-04-05 | 1959-02-26 | Andriessen Tech Nv | Druckpresse mit Anlegeeinrichtung fuer Postsachen wie Briefe oder Postkarten |
| DE972134C (de) * | 1950-10-09 | 1959-05-27 | Hedwig Gamble | Streifenaufklebmaschine |
-
1936
- 1936-07-14 DE DE1936F0081437 patent/DE688206C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972134C (de) * | 1950-10-09 | 1959-05-27 | Hedwig Gamble | Streifenaufklebmaschine |
| DE1051292B (de) * | 1955-04-05 | 1959-02-26 | Andriessen Tech Nv | Druckpresse mit Anlegeeinrichtung fuer Postsachen wie Briefe oder Postkarten |
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