DE67220C - Selbsttätige Kupplung für Eisenbahnwagen - Google Patents
Selbsttätige Kupplung für EisenbahnwagenInfo
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- DE67220C DE67220C DENDAT67220D DE67220DA DE67220C DE 67220 C DE67220 C DE 67220C DE NDAT67220 D DENDAT67220 D DE NDAT67220D DE 67220D A DE67220D A DE 67220DA DE 67220 C DE67220 C DE 67220C
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- DE
- Germany
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- coupling
- automatic coupling
- pin
- pliers
- railway wagons
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- Expired - Lifetime
Links
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- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 13
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- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/04—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
- B61G3/06—Knuckle-locking devices
- B61G3/08—Control devices, e.g. for uncoupling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Auf beiliegender Zeichnung ist die selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnwagen in
Fig. ι im Grundrifs, in Fig. 2 in der Seitenansicht und in den Fig. 3 bis 5 in Einzelheiten
dargestellt. Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Kuppelung bei besonderen Stellungen
der Eisenbahnwagen.
Die Kuppelung ist so eingerichtet, dafs sie ihr Gegenstück, dessen Ausführung eine vollkommen
übereinstimmende ist, selbsttätig erfafst, dafs sie leicht gelöst werden kann, und
dafs eine Seitenbewegung in den Curven ermöglicht, dabei aber doch eine nachtheilige
Seitenverschiebung der Wagen verhindert wird. Die Zugstange A, welche an den Wagen befestigt
wird, hat ein verbreitertes Ende, in dem sich eine cylindrische Höhlung befindet, welche
nur nach der von dem Wagen abstehenden Seite offen ist. In dieser Höhlung befindet
sich eine Kuppelungszange B, deren Drehstift C sich in der Axe der cylindrischen Höhlung
befindet. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, nimmt die Stärke der Zugstange A gegen
das Ende etwas zu.. Durch diese Verstärkung bildet sich ein quer laufender äufserer Schulteransatz,
welcher sich gegen die Holztheile des Wagens setzt, und ein innerer Ansatz, welcher
in den Fig. 1 und 2 in punktirten Linien .angedeutet
ist. Die Zange B füllt die Höhlung nicht vollständig aus. Der Rest des Raumes
wird durch den Anschlag D ausgefüllt, der auf der einen Seite durch die Krümmung der
Wandung, auf der anderen durch einen Ansatz E gehalten wird, der in einen Raum
hineinreicht, der dadurch erhalten ist, dafs man die Zange ein wenig hinter dem Stift C
ausgeschnitten hat.
Vor diesem Ansatz sind die seitlichen Kanten von Backe und Anschlag gerade, aber hinter
demselben gehen sie ein wenig aus einander und bilden dann eine Höhlung für eine
Kautschukfeder F, deren Enden in schwalbenschwanzförmigen Ausschnitten 4er Zange B
und des Anschlages D stecken, wie dies aus Fig. 5 ersichtlich ist. Sowohl die Zange B,
wie der Anschlag D besitzen cylindrische Schultern GG1, welche sich der cylindrischen
Höhlung anpassen. Die beiden Haken B B1 haben, sobald sie sich im Eingriff befinden,
die in Fig. 1 gezeigte Lage, wobei ihre senkrechten V-förmigen Zähne Hin einander greifen.
Beim Eingriff zwängt sich die abgerundete Ecke jeder Backe zwischen die andere Backe und
den entsprechenden Anschlag hinein. Der Anschlag dreht sich hierbei in der Höhlung und
die Zange B schwingt um den Stift C. Beide kehren unter der Wirkung der Feder F wieder
in ihre Stellung zurück, sobald die Angriffsflächen an einander vorbeigegangen sind.
Wenn die Zangen gelöst werden sollen, so müssen die Kuppelungen zuerst gegen einander
gestofsen werden. Der kleine Stift /, der sich an einem Ende in einem Ausschnitt im Innern
der Backe dreht, drückt die beiden Backen aus einander, wenn er gegen die entgegengesetzte
Backe geschoben wird. Der Stift I wird mittels eines Keiles J verschoben, dessen
oberes Ende mittels einer Kette an die Welle K am Ende des Wagens angeschlossen ist. An
letzterem befindet sich auf jeder Seite eine
Kurbel K", die unter dem Boden des Wagens herabhängt. Dreht man die Kurbel nach vorn,
so wird der Keil / gehoben, und die Backen werden getrennt. Die Neigung des Keiles
gestattet, den Arm K' kurz zu machen, aber sie ist nicht genügend, um das Fallen des
Keiles erheblich zu verzögern, wenn letzterer losgelassen wird. Jeder Keil löst durch seine
eigene Wirkung die Kuppelung und jeder kann allein gehandhabt werden.
Die Haken und Anschläge sind bei O weggeschnitten,
so dafs der Haken etwas weiter vordringen kann, als zum Kuppeln nothwendig ist, d. h. dafs zwischen den Wagen, wie bei
der gewöhnlichen Kuppelung, ein gewisses Spiel ist. Jede seitliche naehtheilige Einwirkung
fällt bei dieser Kuppelung weg. An der einen Kurbel können sich die Kuppelungstheile
in verschiedenen Winkeln einstellen, bis zu dem Punkte, wo die Ansätze A' A" A'"
berührt werden, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Auch wenn sich die Wagen wesentlich
gegen einander verstellen, tritt keine Spannung ein, wie dies Fig. 7 verdeutlicht. Die Backe
ist bei L, Fig. 2, geschlitzt und bei M durchbohrt, um einen Stift M' aufzunehmen, welcher
den Anschlufs an die gewöhnliche Kuppelung mit Gelenk und Stift ermöglicht. Wird das
Gelenk benutzt, so schwingt die Zange um den Zapfen C, bis der Stift M in der Zuglinie
liegt, wie dies in Fig. 6 rechts dargestellt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbstthätige Wagenkuppelung, gekennzeichnet durch die in den cylindrischen Höhlungen der Zugstange A drehbaren Zangen B und Anschläge D, wobei die Zangen B Haken tragen und durch Kautschukfedern F gegen die hinteren Enden der Anschläge D angezogen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67220C true DE67220C (de) |
Family
ID=340866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67220D Expired - Lifetime DE67220C (de) | Selbsttätige Kupplung für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67220C (de) |
-
0
- DE DENDAT67220D patent/DE67220C/de not_active Expired - Lifetime
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