DE414998C - Riemenverbinder - Google Patents

Riemenverbinder

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DE414998C
DE414998C DEB113637D DEB0113637D DE414998C DE 414998 C DE414998 C DE 414998C DE B113637 D DEB113637 D DE B113637D DE B0113637 D DEB0113637 D DE B0113637D DE 414998 C DE414998 C DE 414998C
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DE
Germany
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leg
clamping
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G7/00V-belt fastenings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Buckles (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

(B 113
Die Erfindung hat eine Verbesserung an jenen Riemenverbindern zum Gegenstand, wie sie hauptsächlich zum Vereinigen der Enden der für Motorradantrieb benutzten Keilriemen Verwendung finden und welche mit die Riemenenden zangenartig erfassenden, drehbar auf dem Gelenkbolzen sitzenden Klemmschenkeln versehen sind.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen
ίο dieser Art, bei welchen zur Erzielung hinreichender öffnungsweite der Klemmschenkel die Schließschrauben vollständig geöffnet werden müssen, wird durch die Erfindung bezweckt, das zeitraubende und langwierige Lösen solcher Schraubverschlüsse entbehrlich zu machen und die Lösung des Riemenverbinders durch einen Ruck zu ermöglichen, wobei zur Erzielung hinreichend langer Greifzacken die Klemmbacken durch Parallelver-Schiebung außer Eingriff mit dem Riemen gebracht werden sollen.
Dies wird dadurch erreicht, daß der eine Klemmschenkel, zwischen die Gabelaugen des anderen Schenkels greifend, sich mittels eines Lappens gegen einen Anschlag des Schenkels und mittels einer Ausnehmung gegen den Gelenkbolzen stützt, den er nur teilweise umgreift.
Ein derartiger Riemenverbinder ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. 1 zeigt die eine der beiden gleichartig ausgebildeten Hälften im Längsschnitt, die andere in Seitenansicht, Abb. 2 ist eine Oberansicht und Abb. 3 ein Querschnitt teils durch das Gelenk der Klemm- . schenkel, teils nach der Linie A-B der Abb. 1.
Die Enden des Keilriemens 1 werden durch die beiden Klemmschenkelpaare 2, 3, die mit Stiften 4 besetzt sein können, oben und unten erfaßt. Der obere Klemmschenkel 2 sitzt mit seinen beiden Scharnierlappen 5 lose drehbar auf dem Gelenkbolzen 6, während
der andere Klemmschenkel 3 mit dem freien Ende seines Lappens -7 zwischen den Lappen 5 hindurchgreift und sich einerseits mit seiner inMYeft!i* Söäimafeeite gegen die Jochfläche 8 der Lappen 5 abstützt, anderseits mit einer halbkreisförmigen Ausnehmung 9 seiner äußeren Schmalseite auf dem Gelenkbolzen 6 aufsitzt. Der Gelenkbolzen 6 besitzt auf die Breite des Lappens 7 eine Abfasung 10, und an seinem Ende sind zwei Hebel 11 fest angeordnet, so daß beim Abwärtsführen der Hebel 11 die eine Kante 12 der Abfasung 10 sich nach Art eines Exzenters gegen die Ausnehmung 9 anstemmt, wo-
1S durch das freie Ende des Lappens 7 fest gegen die Jochfläche 8 angedrückt wird und die Klemmschenkel selbst im Gelenk stark gegeneinander eingezogen werden. Die Verbindung der beiden die Riemenenden erfassenden Klemmschenkelpaare wird durch drehbar auf den Enden der Gelenkbolzen sitzende Platten 14 hergestellt. Diese Platten besitzen nach innen vorspringende, über bzw. unter den Hebeln 11 angeordnete Stifte 15. Durch ruckweises Verrücken der Gelenke der Klemmschenkelpaare gegeneinander legen sich die Stifte 15 gegen die Hebel 11 an, wodurch das Lösen des Hebelverschlusses bewirkt wird. Stehen die Hebel 11 gegenüber der Längsachse des Riemens schräg nach oben, so ist die Verbindung gelöst und der Klemmschenkel 3 kann alsdann vom Gelenkbolzen 6 abgehoben werden. Liegen dagegen die Hebel 11 in der Riemenachse, dann wirkt der Gelenkbolzen 6 mit seiner Abfasung als Exzenter und die Klemmschenkelpaare sind fest geschlossen.

Claims (3)

Patent-Ansprache:
1. Riemenverbinder mit die Riemenenden zangenartig erfassenden, drehbar auf dem Gelenkbolzen sitzenden Klemmschenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Klemmschenkel (3), zwischen die Gabelaugen (5) des anderen Schenkels (2) greifend, sich mittels eines Lappens (7) gegen einen Anschlag (8) des Schenkels (2) und mittels einer Ausnehmung (9) gegen den Gelenkbolzen (6) stützt, den er nur teilweise umgreift.
2. Riemenverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (6) eine der Breite des Lappens (7) entsprechende Abfasung (10) besitzt und mit an seinen Enden befestigten Hebeln (11) versehen ist, so daß beim Drehen der letzteren der volle Bolzenteil in die Ausnehmung (9) des Lappens (7) eintritt und die Klemmschenkel (2, 3) gegeneinanderpreßt und sperrt.
3. Riemenverbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Klemmschenkelpaare verbindenden Platten (14) seitlich der Hebel (11) angeordnete Stifte (15) tragen, so daß beim Verstellen der Gelenke der Klemmschenkelpaare zueinander die Gelenkverbindung gelöst wird.
Abb.
Abb. 2.
Abb. 3.
DEB113637D 1924-04-09 1924-04-09 Riemenverbinder Expired DE414998C (de)

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DEB113637D DE414998C (de) 1924-04-09 1924-04-09 Riemenverbinder

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DE414998C true DE414998C (de) 1925-06-18

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ID=6993551

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DE (1) DE414998C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169223B (de) * 1962-03-03 1964-04-30 Matthaei Curt Fa Vorform eines gelenkigen Flachriemenverbinders

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