DE671841C - Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl- und N-Aralkylabkoemmlingen des Aminoaethylephedrins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl- und N-Aralkylabkoemmlingen des Aminoaethylephedrins

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DE671841C
DE671841C DEC52483D DEC0052483D DE671841C DE 671841 C DE671841 C DE 671841C DE C52483 D DEC52483 D DE C52483D DE C0052483 D DEC0052483 D DE C0052483D DE 671841 C DE671841 C DE 671841C
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DE
Germany
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alkyl
preparation
aminoethylphedrine
aminoethylephedrine
aralkyl
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Expired
Application number
DEC52483D
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English (en)
Inventor
Hermann Paehlicke
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CHEMISCHE FABRIKEN
Joachim Wiernik & Co A G Dr
Original Assignee
CHEMISCHE FABRIKEN
Joachim Wiernik & Co A G Dr
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C215/00Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C215/02Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton
    • C07C215/22Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being unsaturated
    • C07C215/28Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being unsaturated and containing six-membered aromatic rings
    • C07C215/30Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being unsaturated and containing six-membered aromatic rings containing hydroxy groups and carbon atoms of six-membered aromatic rings bound to the same carbon atom of the carbon skeleton

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl- und N-Aralkylabkömmlingen des Aminoäthylephedrins Gegenstand des Patents 668 492 ist die Herstellung des bisher unbekannten Aminoäthylephedrins durch Aufspaltung von Phthalimidoäthylephedrin mit konzentrierter Salzsäure. Diese Reaktion bietet auch einen besonders zweckm'ä'ßigen Weg, um, ohne Zwischenprodukte herstellen zu müssen, die wie Dialkylaminoalkohole bzw. deren Halog@enide und Sulfosäureester in manchen Fällen schwer zugänglich sind, die N-Alkyl- und N-Aralkylabkömmlinge des Aminoäthylephedrins zu gewinnen. Es wurde ;nämlich gefunden, daß man durch Behandeln von Aminoäthylephedrin mit Alkylierungs- oder Aralkylierungsmitteln eine oder zwei Alkyl- oder Aralkylgruppen in die endständige Aminogruppeeinführen kann. Hierbei erhält man Verbindungen, die. in der Therapie des Asthmas und ähnlicher Erkrankungen von Bedeutung sind. Als Alkylierungs- oder Aralkylierungsmittel werden vorzugsweise Halog@enalkyl- oder -arallzylverbindungen verwendet. Die Alkylierung oder Aralkylierung verläuft in befriedigender Weise nur an der primären Aminogruppe, so daß keine quartären Ammoniumverbindung@en entstehen. Bei diesem Verfahren ist es möglich, sowohl N-Mono- als auch N-Disubstitutionsprodukbe zu :erhalten, und zwar auch solche Abkömmlinge des Aminoäthylephedrins, bei denen die beiden N-Substituenten voneinander verschieden sind.
  • Man kann die Substitution auch in der Weise durchführen, daß man Aminoäthylephedrin zuerst mit Aldehyden kondensiert und dann an die entstandene Doppelbindung Wasserstoff anlagert. Die in dieser Weise gewonnenen Alkyl- :oder Aralkylderivate des Aminoäthylephedrins lassen sich durch Einführung einer weiteren- Gruppe in tertiäre Amine überführen.
  • Beispiel i N- (Beizylaminoäthyll-ephedrin Zu 1o,4 g Ami,noäthyl-ephedrin werden. 5,39 frisch destillierter Benzaldehyd zugegehen. Die trübe Lösung wird so lange im siedenden Wasserbad erhitzt, bis sie blank geworden ist. Das Umsetzungsprodukt wird in Äther gelöst, die Lösung getrocknet, der Äther abdestilliert und der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Kpo,5 etwa 1700.
  • Das ühergehend@e Benzylidenaminoäthylephedrin ist eine zähflüssige Base. Die Ausbeute beträgt 14,3 g (g6,6oojo der berechneten Menge).
  • 14,3 g dieser Base werden in Methanol g; -löst und in Gegenwart seines Palladiumbai;%lpj.-.
    sulfatkatalysators so lange mit Was5e' ° e''
    geschüttelt, bis die berechnete Menge WI'#'
    stoffgas aufgenommen ist.
    Dann wird vom Katalysator abgetrennt, -412: Filtrat kongosauer eingestellt und im Vakuum eingeengt, worauf die Base in üblicher Weise frei gemacht und mit Äther ausgezogen wird. Nach Verjagen des Äthers hinterbleiben 12,5 g eines gelb gefärbten Oles, welches nach kurzer Zeit kristallisiert und Benzylaminoäthylephedrin darstellt. Die Ausbeute beträgt 86,5% der berechneten Menge. Die Base gibt ein hygroskopisches salzsaures Salz.
  • 0,3474g-i8,6ccm n/Io-AgN03 - ig,o5% Chlor, berechnet 19,13",/o Chlor. Beispiel 2 N-Berizyl-N-methylaminoäthy lephedr in 5 g Benz ylaminoäthylephedrin werden in 1 o ccm Benzol gelöst und o, 8 g MethylbTomid zugegeben. Diese Lösung wird einige Stunden im siedenden Wasserbad belassen. Nach dem Erkalten wird mit Äther versetzt und mit Wasser gewaschen. Die Ätherlösung wird abd@estilliert. Es hinterbleibt N-Benzyl-N-methylaminoäthylephedrin in einer Ausbeute von 2,1g (80,20;o der berechneten Menge). Das salzsaure Salz der Base wird aus Isopropanol umkristallisiert.
  • o, i999g-1o,34ccmnio-AgNOi- 18,39 ",;,Chlor, berechnet 18,43o!" Chlor. F. 193 bis 194'.
  • Beispiel 3 N- (Äthylamnnoäthyl)-!ephedrin 10,4g Aminoäthylephedrin werden in Äther gelöst, mit 2,2g frisch destilliertem Aeetaldehyd versetzt. Die Lösung wird einige Zeit bei Zimmertemperatur belassen, danach mit Magnesiumsulfat getrocknet, der Äther abdestilli@ert und der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Das übergehende Äthylidenaminoäthylephedri,n ist eine dickflüssige Base vom Kpo,a 15o bis 155'. 13,7 g dieser Base werden in Methanol gelöst und unter Zusatz von Palladiumbariumsulfat mit Wasserstoff behandelt. Das Gemisch wird so lange geschüttelt, bis die be-Ae@hnete Menge Wasserstoff aufgenommen ist. Dä4n wird vom Katalysator abgetrennt und @-.is' dem Filtrat in üblicher Weise die Base iZivonnen. Diese wird im Hochvakuum destilliert. Kpo,o_i 132 bis 14.o".
  • Das Chlorhydrat der Base ist ein schwach gelb gefärbtes hygroskopisches Salz.
  • 0,3577 g - 23,I n/io-AgN 03 - 22,98 0'o Chlor, berechnet 22,980;%o Chlor. Beispiel 4 N -Diäthylaminoäthylephedrin 8,4g Aminoäthylephedrin werden in Xylol gelöst. Die Lösung wird mit 4,49 Äthyibromid versetzt -und hierauf einige Zeit auf dem Wasserbad jerhitzt, wobei eine reichliche Kristallisation einsetzt. In die abgekühlte Mischung läßt man r 1,5g einer 2oprozentig@en Lösung von Kaliumhydroxyd in Methanol einlaufen und fügt weitere 4,49 Äthylbromid zu. Die Mischung wird etwa 2 Stunden zum Sieden erhitzt, hierauf abgekühlt und mit Wasser aufgenommen. Die obere Schicht wird getrocknet, das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand in Methanol aufge nommen. Auf Zusatz von Phosphorsäure kristallisiert das phosphorsaure Salz der Base in gut ausgebildeten Nadeln vom F. 167 bis 168° aus. Es enthält 13,50i0 P (berechnet 13,48% P).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl- und N-Aralkylabkömmlingen des Aminoäthylephedrins, dadurch gekennzeichnet, daß man in die endständige Aminogruppe des Aminoäthylephedrins durch Behandeln mit Alkylierungs- oder Aralkylierungsmitteln eine oder zwei Alkyl- oder Aralkylgruppen einführt. s. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Aminoäthylephedrin mit Aldehyden kondensiert und an die so erhaltenen ungesättigten Verbindungen Wasserstoff anlagert.
DEC52483D 1936-04-10 1936-04-10 Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl- und N-Aralkylabkoemmlingen des Aminoaethylephedrins Expired DE671841C (de)

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