DE660307C - Selbsttaetige Vorrichtung zum Abdrehen von gelochten Scheiben - Google Patents

Selbsttaetige Vorrichtung zum Abdrehen von gelochten Scheiben

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DE660307C
DE660307C DESCH108810D DESC108810D DE660307C DE 660307 C DE660307 C DE 660307C DE SCH108810 D DESCH108810 D DE SCH108810D DE SC108810 D DESC108810 D DE SC108810D DE 660307 C DE660307 C DE 660307C
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DE
Germany
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turning
disks
spindles
clamped
mandrel
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DESCH108810D
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English (en)
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Maschinenfabrik Alfred Schmermund GmbH and Co
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Maschinenfabrik Alfred Schmermund GmbH and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Drehbank zum Abdrehen des Randes und Andrehen einer Schräge an den Rand von aus Blech gestanzten Unterlegscheiben.
Es sind selbsttätig arbeitende Drehbänke dieser Art bekannt, bei denen die aus Blech gestanzten U-Scheiben auf einen in der Drehspindel befindlichen aufgerauhten, kegeligen Dorn aufgepreßt werden und in- bekannter Weise mittels Drehstähle abgedreht werden. Diese Art der Spannung hat den Nachteil, daß die U-Scheiben sich bei seitlicher Belastung, z. B. beim Andrehen der Schräge, leicht lockern und vom Dorn abkippen. Auch wird das Loch der U-Scheibe durch das Aufpressen auf den aufgerauhten Dorn beschädigt. _ _ ·
Nach einem anderen Vorschlag wird statt des kegeligen Domes ein spreizbarer Dorn in das Loch der Scheibe eingeführt und die U-Scheibe durch Aufspreizen des Domes eingespannt. Auch diese Spannung hat den Nachteil ungenügender Sicherheit gegen ein Kippen der Scheibe, ist zudem empfindlich und verwickelt, besonders bei kleinen Lochdurchmessern. Beide Arten der Spannung versagen bei großen Scheiben mit kleinen Lochdurchmessern.
Durch die Erfindung werden die geschilderten Nachteile beseitigt.
Es ist an sich bekannt, scheibenförmige Körper, wie Kolbenringe und flache Rollen, die bearbeitet werden sollen, so einzuspannen, daß sich zwei Stempel gegen deren Stirnflächen legen und sie so festklemmen. Die so eingespannten Scheiben können an allen von der Einspannung nicht berührten Stellen bearbeitet werden. Gemäß der Erfindung wird diese Art der Spannung verwertet, da die U-Scheiben fest und sicher eingespannt werden, seitlich nicht abkippen können und immer wieder in genau dieselbe Lage zu den Werkzeugen kommen. Es ergibt sich infolge der festeren Einspannung eine bedeutend sauberere Oberfläche der abgedrehten Scheiben als bisher. Ein weiterer Vorteil dieser Spannung ist, daß infolge der besonderen Formgebung der U-Scheiben sich bei dieser Art der Einspannung gleichzeitig zwei U-Scheiben zusammen einspannen und bearbeiten lassen, indem an den Außenseiten der paarweise eingespannten U-Scheiben je eine Schräge angedreht wird. Dies ist ein erheblicher Vorteil dieser Anordnung, weil dadurch ohne einen Aufwand weiterer technischer' Mittel die Leistung der Drehbank auf das Doppelte gesteigert wird. Eine paarweise Einspannung und Bearbeitung war bei den bisher zur Anwendung gelangenden Sonderdrehbänken für Unterlegscheiben nicht möglich. Gemäß der Erfindung werden die abzudrehenden U-Scheiben in an sich bekannter Weise einem Vorratsbehälter, welcher meist senkrecht angeordnet ist, entnommen und von einem Schieber zwischen zwei umlaufende Spannspindeln gebracht, welche an der Einspannstelle einfache glatte Flächen besitzen. Diese Spindeln werden gegeneinander-
gepreßt und klemmen so die abzudrehenden Scheiben fest zwischen sich ein, so daß sie durch Reibung an glatten Flächten mitgenommen werden und somit abgedreht werden können. Die Spannspindeln sind hohl aus·: gebildet, und zum mittigen Ausrichten detf U-Scheiben vor dem Festspannen wird durch" die Spindeln ein Ausrichtdorn geführt, der in das Loch der U-Scheiben fährt und diese ίο in eine genau mittige Lage zu den Spannspindeln bringt.
Das mittige Ausrichten auf Druck zu spannender Teile durch Dorne oder dornartige Körper ist an sich bekannt. Beispielsweise wurde schon ein Spanndorn für gelochte Scheiben vorgeschlagen, der einen kegeligen, das Einmitten der Bohrung bewirkenden Teil aufweist. Die Spannung der Scheibe erfolgt durch Gegenpressen von Spannhülsen von beiden Seiten der Scheibe her mit Hilfe von Gewindeteilen. Bei unsachgemäßem Anziehen des einen Spannteiles kann aber bei dieser Vorrichtung durch, den das Werkstück einmittenden Kegel dieses verbogen werden oder nicht genügend mittig ausgerichtet werden.
Weiterhin wurde ein fliegender Spanndorn für das Abdrehen von Ringen beschrieben, der an seiner Stirnseite eine zapfenartige Schulter aufweist, die den jeweils gespannten Ring seitlich ausrichtet. Das Spannen dieses Ringes erfolgt mittels einer vorgesteckten Scheibe, die durch einen im Schaft des Spanndornes liegenden Federbolzen gegen das Werkstück gezogen wird. Erklärlicherweise erlaubt dieser Federbolaen nur die Ausübung ganz geringer Spann- und Mitnahmekräfte.
Endlich ist eine Spannvorrichtung für Eisenbahnräder bekanntgeworden, die mit einem kräftigen Spreizspanndorn das schwere Rad an seiner Bohrung faßt. Das Rad wird außerdem noch an den Stirnflächen seiner Nabe durch Druckringe gespannt und mitgenommen.
Der Gegenstand der Erfindung weist nun die an sich bekannten Merkmale in einer besonderen Vereinigung auf, die auf dem engbegrenzten Gebiet der Bearbeitung von gelochten Scheiben neu ist und Fortschritte gegenüber der bisher für derartige Teile üblichen Bearbeitung bringt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise schaubildlich dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht der leeren Spannvorrichtung mit dem Vorratsbehälter,
Fig. 2 dasselbe mit anderer Stellung der Einzelteile,
Fig. 3 eine Ansicht der beschickten Spannvorrichtung und der Abdrehstähle, Fig. 4 dasselbe mit anderer Stellung der Teile,
Fig. 5 den Grundriß der gesamten Anord-
fg. 6 ein Paar ungedrehter und ein Paar gedrehter Scheiben.
.; Die Anordnung besteht in der Hauptsache aus den Druckspindeln 2 und 3, dem Ausrichtdorn 4, dem Vorratsbehälter 12 mit der Bodenplatte 11, dem Schieber 10 und den Abdrehstählen 7, 8 und 9. In Fig. 6 sind die Werkstücke in rohem Zustande 15 dargestellt mit der rohen Kante A, in bearbeitetem Zustand 16 mit dem abgedrehten RandJS und der Schräge C. Die im Vorratsbehälter 12 übereinandergestapelten U-Scheiben 1 werden einzeln oder paarweise, 13,14, mittels des Schiebers 10, dessen Bewegungsgetriebe nicht dargestellt ist, aus dem Behälter geschoben und in die Drehachse der Spindeln 3,4 befördert, die in diesem Augenblick so weit voneinander abgehoben sind, daß die U-Scheiben ungehindert zwischengeschoben werden können. Hierauf bewegt sich der Richtdorn 4 in die Löcher der Scheiben hinein und bringt die Scheiben in genau mittige Lage zu den Spindeln, wobei jede Scheibe für sich beweglich und mittig einstellbar ist. Die Spindeln 2, 3, von denen auch eine in ihrer Achsrichtung unverschiebbar angeordnet werden kann, bewegen sich sodann aufeinander zu und pressen die U-Scheiben derart fest zwischen sich, daß nun die Abdrehstähle 7, 8 und 9 den Abdrehvorgang vornehmen können. Nach Beendigung des Abdrehvorganges bewegen -sich die Abdrehstähle sowie der Richtdorn wieder in Ruhestellung zurück. Inzwischen sind aus dem Behälter 12 wieder neue Scheiben 13, 14 vorgeschoben worden, die bei dem jetzt erfolgenden Lüften der Spindeln 2 und 3 die noch zwischen den Spindeln befindlichen Scheiben auswerfen und in Wiederholung desselben Arbeitsvorganges nun ihrerseits eingespannt werden. Diese Arbeitsgänge wiederholen sich in steter, von den Antriebsmitteln gesteuerter Reihenfolge vollkommen selbsttätig.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbsttätige Vorrichtung zum Abdrehen des Umfanges und Andrehen einer Randphase an gelochten Scheiben, die durch einen Richtdorn mittig genau ausgerichtet und Während der Bearbeitung an ihren Stirnseiten auf Druck gespannt und mitgenommen werden, gekennzeichnet durch zwei achsig gegeneinanderbewegliche umlaufende Druckspindeln (2,3), von denen die eine achsig verschiebbar einen Richtdorn (4) aufweist für das genaue Einmitten der zwischen den Spindeln
    zu spannenden Werkstücke (5, 6), und durch, die Anordnung eines Vorratsbehälters (12) neben der Spannstelle, aus dem die Vorratswerkstücke (1, 12, 13) mittels eines Zubringerschiebers (10), vorzugsweise zu je zweien, der Bearbeitung durch den den Umfang (A, B) der Scheiben abdrehenden Stahl (7) und die je die seitlichen Phasen (C) andrehenden Stähle (8, 9) zugeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswerfen der fertig bearbeiteten Scheiben (5, 6) aus der Spannstellung durch die nachfolgenden Scheiben mittels des Schiebers (10) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH108810D 1935-12-24 1935-12-24 Selbsttaetige Vorrichtung zum Abdrehen von gelochten Scheiben Expired DE660307C (de)

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DE (1) DE660307C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913725C (de) * 1949-06-03 1954-06-18 Ernst Schanzenberger Maschine zum Drehen der Facette und des Randes von blanken Unterlegscheiben, bestehend aus einer Rutsche, einem Drehautomaten und einem zwischen beide eingeschalteten Zubringer
US2840943A (en) * 1956-03-19 1958-07-01 Paramount Wedding Ring Co Inc Apparatus for chasing rings

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913725C (de) * 1949-06-03 1954-06-18 Ernst Schanzenberger Maschine zum Drehen der Facette und des Randes von blanken Unterlegscheiben, bestehend aus einer Rutsche, einem Drehautomaten und einem zwischen beide eingeschalteten Zubringer
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