DE656709C - Mundstueck fuer Staubsauger - Google Patents

Mundstueck fuer Staubsauger

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Publication number
DE656709C
DE656709C DEA79139D DEA0079139D DE656709C DE 656709 C DE656709 C DE 656709C DE A79139 D DEA79139 D DE A79139D DE A0079139 D DEA0079139 D DE A0079139D DE 656709 C DE656709 C DE 656709C
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DE
Germany
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mouthpiece
suction
suction head
mouthpiece body
mouthpiece according
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Expired
Application number
DEA79139D
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English (en)
Inventor
Robert Karlstroem
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ELEKTROLUX AG
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ELEKTROLUX AG
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/02Nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description

  • Mundstück für Staubsauger Die Erfindung bezieht sich auf ein Mundstück für Staubsauger, bei dem der mit zwei wahlweise einschaltbaren Saugdüsen von verschiedener Größe versehene Mundstückkörper schwingbar auf einem mit einer Einlaßöffnung für- die .Saugluft ausgebildeten und mit der Saugleitung verbundenen Saugkopf gelagert ist. Es sind .derartige Mundstücke bekannt, bei denen der Mundstückkörper in seinem ,auf einem etwa rechtwinklig dazu verlaufenden Saugkopf drehbar gelagert äst. Bei diesen Ausführungen mußte jedoch bei dem Umschalten des Mundstücks der Mundstückkörper um die Mitte wie zwei einander entgegengerichtete Speichen eines Rades gedreht werden. Eine derartige Schaltbewegung erfordert verhältnismäßig viel Platz, der aber beispielsweise beim Saugen unter niedrigen Möbeln o. dgl. nicht zur Verfügung steht. Der Zweck der Erfindung ist, ein Mundstück zu schaffen, das für das Umschalten #s ehr geringen Raum in Anspruch nimmt und deshalb auch unter fast allen Möbelstücken oder an sonstigen schwer zugänglichen Stellen voll ausgenutzt werden kann, da ein Umschalten tn3glich ist, ohne daß das Mundstück erst in den freien Raum hervorgezogen werden muß; außerdem ist auch die eigentliche Schaltbewegung einfach; es genügt, das Mundstück mit der Handhabe ganz wenig anzuheben und dann die Handhabe entweder nach vorn oder nach rückwärts zu führen, j e nachdem, ob die große oder kleine Öffnung in Anspruch genommen werden .soll. Erreicht wird dieses dadurch, daß ,die Achse des Saugkopfes rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig zu der Leitungsachse liegt und der Mundstückkörper derart gelenkig an den S.au-gkopf angeschlossen ist, daß durch eine Schwingbewegung des Mun:dstückkörpers um die mit seiner eigenen Längsachse etwa gleichgerichtete Achse des Saugkopfes entweder die kleine oder die große Saugdüse mit der Einlaßöffnung des Saugkopfes in Verbindung gebracht werden kann.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, die nachstehend unter Angabe weiterer Erfindungsmerkmale näher beschrieben werden sollen.
  • Es zeigen: Fig. z eine Außenansicht eines Staubsaugers, an :dessen Saugleitung ein erfindungsgemäß ausgeführtes Mundstück angeschlossen ist, Fig.2 das Mundstück in Draufsicht, teilweise im Schnitt, wobei die große Saugdüse gegen den zu reinigenden Gegenstand anliegt, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig.2 mit eingeschalteter großer Saugdüse, Fig. 4. einen ähnlichen Schnitt, jedoch mit eingeschalteter kleiner Saugdüse, Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht des Saugkopfes,
    Fig.6 ein weiteres Ausführungsbeisp@I'=;
    des Erfindungsgegenstandes, und zwar.. ir<,
    Draufsicht, teilweise im Schnitt, mit eingeschalteter großer Saugdüse, Fig.7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6, Fig.8 einen ähnlichen Schnitt, jedoch -nit eingeschalteter kleiner Saugdüse, Fig.9 bis 12 ein drittes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei Fig. 9 und i i zwei teilweise geschnittene Vorderansichten des Mundstückes mit eingeschalteter großer bzw. kleiner Saugdüse und Fig. io und iz Schnitte nach den Linien X-X und XII-XII in Fig. 9 und i i darstellen, Fig. 13 bis 15 ein viertes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei Fig. 13 eine Draufsicht des Mundstücks mit eingeschalteter großer Düse darstellt, Fig. i4 eineu S chnitt nach der LinleXlV -XIV in Fig. 13, Fig. a5 einen ähnlichen Schnitt, jedoch mit eingeschalteter kleiner Saugdüse, Fig. 16 ein erfindungsgemäß ausgeführtes Mundstück, das an einen Sackstaubsauger angeschlossen ist, der gegebenenfalls auf Rädern bewegbar ist.
  • In Fig. i ist der an sich bekannte Staubsauger mit io, die an diesen angeschlossene Saugleitung mit i i und das erfindungsgemäß ausgebildete Mundstück .mit 12 bezeichnet. Das Mundstück selbst besteht zum Teil aus einem Mundstückkörper 13, der aus einem beliebigen Werkstoff, wie z. B. aus Kunstharz o. dgl. oder auch aus Metall, hergestellt sein kann. Wie aus Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, ist dieser Mundstückkörper verhältnismäßig flach ausgebildet und kann deshalb auch unter sehr niedrigen Gegenständen verwendet werden. Er besteht aus einem Teil 15, der in diesem Fall mit einer konkaven Zylinderfläche 14 und mit einer von diesem etwa radial oder tangential abstehenden, zweckmäßig schwach gewölbten Wandung 16 o. dgl. versehen ist. An den Stirnseiten des Mundstückkörpers 15, 16 sind Seitenwände 17 vorgesehen. Der andere Teil des Mundstücks ist der Saugkopf, der in Fig. 5 näher dargestellt ist. Er besteht aus einem Zylinderteil 18, der an seinen Enden mit Verschlußwänden i9 versehen sein kann. In der Mitte des Zylinders 18 ist ein verhältnismäßig flach ausgebildeter Stutzen 2o durch Verschrauben, Vernieten o. dgl. fest angeschlossen, der in einen das Ende der Leitung i i aufnehmenden Anschlußstutzen 21 übergeht. Der Saugkopf i8=ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit zwei länglich ausgebildeten Einlaßöffnungen 22 für die Saugluft versehen, die also über die geile
    :;2o, a1 und ii mit dein Unterdruckerzeuger
    '@#':Verbindung stehen. Um unter allen Um-
    e.ständen Beschädigungen des zu reinigenden
    Gegenstandes zu vermeiden, ist der untere Begrenzungsrand der Öffnungen 22 mit einer Einbiegung z3 versehen. Die große Saugdüse 24 wird begrenzt durch die Wandung 16, den Saugkopf 18 und die Seitenwände 17. Der dem Saugkopf entgegengesetzte äußere Rand 25 des Mundstückkörpers ist zweckmäßig mit Erhöhungen 26 versehen, die in gewissem Abstand voneinander liegen und dazu dienen, den - Vorderrand der großen Saugdüse ein wenig von der Unterlage zu entfernen, damit die Saugluft auch oberhalb der Unterlage in die Düse einströmen kann. Die Erhöhungen 26 bestehen zweckmäßig aus den Köpfen von in dem Werkstoff des Mundstückkärpers eingebetteten Nägeln. In dem Teil 15 des Mundstückkörpers ist die kleinere Saugöffnung vorgesehen, die in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus zwei Düsen 27 besteht. Seitlich der kleinen Saugdüse 27 oder auch an den Seitenwänden 17 des Mundstücldhörpers sind schlittenartige Erhöhungen 28 vorgesehen, die in einem Stück mit dem Mundstückkörper hergestellt sein können. Diese haben den Zweck, die kleinen Düsen von dem zu reinigenden Gegenstand ebenfalls ein wenig entfernt zu halten; damit der Düsenrand selbst nicht die anzusaugenden Gegenstände, wie Fäden u. dgl. gegen die Unterlage festpreßt. In zusammengebautem Zustand ruht der zylindrisch ausgebildete Saugkopf 18 in der konkaven Zylinderfläche 14 des Mundstüchkörper s und wird an diesem schwenkbar festgehalten durch Lagerzapfen 29, die durch die Seitenwände des Mundstückkörpers und die Verschlußwände i9 des Saugkopfes i8 hindurchgehen. Wie aus den Figuren ersichtlich ist, ist der Saugkopf 18 an der einen Längsseite des Mundstückkörpers 13 gelagert, weshalb dieser bei dem Anheben des Saugkopfes eine nach unten gerichtete Pendelbewegung ausführt, und es genügt deshalb, um die eine oder die andere Saugöffnung einzuschalten, das Mundstück mittels der Handhabe, d. h. mittels der Leitung i i, nach vorn (kleine Saugdüse) oder nach rückwärts (große Saugdüse) zu führen. Die beiden Schaltlagen des Mundstückkörpers sind in Fig. 3 und 4 gezeigt, wo die große bzw. die kleine Saugdüse eingeschaltet ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der Mundstückkörper nur mit einer kleinen Saugdüse 30 versehen, die zweckmäßig an der Mitte des genannten Körpers vorgesehen ist. Die Verbindung zwischen dem Saugkopf 18 und dem Anschlußstutzen 2i geschieht durch ein etwa U-förmig gebogenes Rohr 31, das an das eine Ende des Saugkopfes 18 fest angeschlossen ist. Auch .die Verbindung zwischen dem Anschlußstutzen 21 und dem Rohr 3r muß verhältnismäßig fest ausgebildet sein. Unter Umständen kann ein entsprechend ausgebildetes U-förmiges Rohr auch das andere Ende des Saugkopfes mit dem Anschlußstutzen 21 verbinden. Wie aus den Figuren ersichtlich ist, wird bei diesem Ausführungsbeispiel die ganze Begrenzungsfläche der großen Saugdüse 2.4 von dem Mundstückkörper gebildet, in dem der Teil 15 des Mundstückkörpers derart weit ausgezogen ist, daß ein Rand 32 .gebildet ist, der in der eingeschalteten Lage der großen Saugdüse 2d. gegen den zu reinigenden Gegenstand anliegt. Wenn diese Düse eingeschaltet ist, kommen somit nur Teile des Mundstückkörpers selbst gegen den zu reinigenden Gegenstand zur Anlage, was von Vorteil ist, falls der Saugkopf aus abfärbendem Werkstoff bestehen sollte.
  • In Fig. 9 bis 12 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem das ganze Mundstück in der Hauptsache aus nur aus Preßstoff o. dgl. hergestellten Teilen angefertigt sein kann, wie dieses oft erwünscht ist. Der Mundstückkörper besteht hier aus einem Zylinderteil 33, von dem in radialer oder tangentialer Richtung eine schwach gewölbte Wandung 34 absteht, etwa in Übereinstimmung mit der Wandung 16 des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels. Der Zylinderteil 33 ist mit einem durch ihn quer hindurchgehenden, sich in axialer Richtung erstreckenden Schlitz 35 versehen, der, wie besonders aus Fig. 9 und I I hervorgeht, in die Umfläche des Zylinders mit verschieden großen öffnungen 36 und 37 mündet. Der Saugkopf 38 ist hier mit einer gegen die Umfläche des Zylinders 33 anliegenden, konkaven, zylindrischen Fläche 39 versehen und kann mit dem Anschluß,stutzen 40 in. einem Stück hergestellt werden. Zusammengehalten werden die Teile 33 und 38 durch Ringe 41, die auf die mit mittleren Zapfen 42 ausgebildeten Enden des Teils 33 aufgeschoben werden, wobei der Saugkopf 38 mit den Ringen 41 mittels Schrauben 43 zusammengehalten wird. Die Abmessungen des Ringes 41 sind derart ,gewählt, daß eine leichte Drehbarkeit zwischen den Teilen 33 und 38 erzielt wird. An jedem Ende des Zylinderteils 33 ist mittels einer Schraube q. eine Scheibe 45 gegen das Ende des Zapfens 42 festgeschraubt. Durch die Scheibe 41 verläuft in Richtung des Durchmessers eine Bohrung 4.6, die jedoch nicht ganz durchgezogen ist, sondern einen-Boden47 bestehen läßt. In das obere offene Ende der Bohrung 46 ist die Schraube 4.3 eingeschraubt, während zwischen der unteren Seite des Zapfens q.2 und dem Boden 4.7 eine Schraubenfeder 48 vorgesehen ist. Der Durchmesser der axialen Öffnung in der Scheibe 41 ist ein wenig größer als der Außendurchmesser des Zapfens 42, so daß zwischen diesen Teilen ein Spalt 49 gebildet ist, der normalerweise von der Feder ,48 offen gehalten ist. Durch diese Einrichtung ist es somit möglich, daß sich der Zylindertei133 ein wenig von der Zylinderfläche 39 entgegen der Wirkung der Feder 4.8 entfernen kann, was vorteilhaft ist, wenn z. B. zwischen die erwähnten Zylinderflächen Sandkörner o. dgl. gekommen sind, die die Zylinderflächen beschädigen könnten.
  • Der Körper 33, 34 ist auch in diesem Fall init Seitenwänden 5o versehen, die vorteilhaft ein Stück mit den Scheiben 45 bilden können. Die große Saugdüse 51 ist begrenzt durch die Wandung 3.4, die Seitenwände 5o und den Teil 33. Die Einlaßöffnung der großen- Saugdüse ist dabei von der Öffnung 37 des Schlitzes 35 gebildet, wie besonders aus Fig. ro hervorgeht. In Fig. 12 ist die kleine Saugdüse eingeschaltet, die aus der kleineren Öffnung 36 des Schlitzes 35 unmittelbar gebildet ist. Hieraus geht hervor, daß der Schlitz 35, wenn die große Saugdüse 51 eingeschaltet ist, in der einen Richtung durchsaugt wird, während er in :der eingeschalteten Lage der kleineren Saugdüse in der anderen Richtung durchsaugt wird. Es empfiehlt sich, unter Umständen die geraden Ränder der Öffnung 37 und gegebenenfalls auch diejenigen der Öffnung 36 etwas abzurunden, damit sie .den zu reinigenden Gegenstand nicht beschädigen. Auch in diesem Ausführungsbeispiel kann der vordere Rand 52 der Wandung 3,4 mit in Abstand voneinander angeordn-eten kleinen Erhöhungen ausgebildet sein und, falls erforderlich, in diesem Rand ein Gewicht 53 vorgesehen, z. B. eingegossen sein, das die Schwenkbewegung des Mundstückkörpers erleichtert und an dessen Enden die Teile ¢5, 50 festgeschräubt werden können. Unter Umständen ist es zweckmäßig, die Enden. des Mundstückkörpers mit sich außerhalb des Körpers in der Bewegungsrichtung des Mundstücks erstreckenden Kufen oder Gleitschuhen zu versehen, um eine größere Anlagefläche zu erhalten, insbesondere wenn die kleine Saugdüse eingeschaltet ist.
  • In dem in Fig. z3 bis 15 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Saugkopf 5q., der in Übereinstimmung mit dem zuletzt beschriebenen Beispiel in einem Stück mit dem Anschlußstutzen 55 .gefertigt sein kann, mit einer konkaven, zylindrischen Fläche 56 versehen, gegen die ein zylindrischer Teil 57 des Mundstückkörpers 58 anliegt. Die große Saugdüse 59 steht in der eingeschalteten Lage mit dem Stutzen 55 durch einen durch den Mundstückkörper hindurchgehenden Kanal 6o in Verbindung. Die kleinere Düse 61 wird hier gebildet teils durch eine Ausnehmung 62 des Saugkopfes 54. und teils durch eine Einkerbung 63 im Mundstückkörper 58, die, wie besonders aus Fig. 15 hervorgeht, miteinander und mit dem Kanal des Stutzens 55 in Verbindung treten können. An den Seiten des Mundstückkörpers 58 sind etwa kreisförmig gebogene Kufen 64 o. dgl: vorgesehen, deren dem hinteren Rand 65 des Mundstückkörpers 58 benachbarter Teil mit einer Reibfläche versehen ist, die, wie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, aus einer Zahnung 66 bestehen kann. Es ist natürlich nicht notwendig, daß die Kufe oder die Kufen bis an die Oberseite des Mundstückkörpers 5,8 herangezogen sind, wie in den Figuren gezeigt ist, sondern sie können auch kürzer sein. Zweckmäßig schmiegen sie sich, wenn die kleinere Düse eingeschaltet ist, dem unteren abgerundeten Teil des Saugkopfes 54 an. Der Zweck der beschriebenen Kufeneinriclitung besteht darin, das Umschalten des Mundstücks zu erleichtern. Falls die große Saugdüse eingeschaltet ist, wie in Fig. 1q. gezeigt ist, genügt es, daß der Bedienende mittels der Handhabe das Mundstück gegen die Unterlage drückt und gleichzeitig die Handhabe ein wenig rückwärts zieht, so daß sich der gezahnte Teil 66 der Kufe 64 an der Unterlage abrollt. Hierbei führt der Mundstückkörper eine Schwingbewegung nach oben aus und nimmt die aus Fig. 15 ersichtliche Lage ein, in der die kleine Saugdüse 61 eingeschaltet ist. Da die Reibfläche der Kufe oder Kufen nur so weit ausgezogen ist, daß sie auf den Mundstückkörper Einfluß hat, bis sein Schwerpunkt etwa die Senkrechte durch die Drehmitte erreicht und der übrige Teil der Kufe glatt ist, kann der zu reinigende Gegenstand, wenn die kleine Düse eingeschaltet ist, von der Reibfläche nicht berührt werden. Falls das Mundstück aus der Lage gemäß Fig. 15 wieder in die Lage gemäß Fig. 1q. geführt werden soll, genügt es, die Handhabe ein wenig nach vorn zu schwenken, bis der Schwerpunkt :des Mundstückkörpers die erwähnte Senkrechte überschritten hat, wonach die eigene Schwere des Mundstückkörpers sich geltend macht und die weitere Schaltbewegung selbsttätig erfolgt. Es ist nicht notwendig, daß die Reibfläche aus einer Zahnung besteht, sondern idie Anlagefläche der Kufe kann auch mit besonderen, Reibung erzeugenden Mitteln, z. B. Gummi, o. dgl., versehen sein. Die Verbindung zwischen dem Mundstückkörper und dem Saugkopf kann in einfacher Weise dadurch geschehen, daß der zylindrische Teil des Mgndstückkörpers von dem gabelförmig ausgebildeten Saugkopf umfaßt wird und die beiden Teile durch Schraubenbolzen o. dgl. miteinander gelenkig ver-' bunden sind.
  • In der Fi.g. 16 ist schließlich das erfindungsgemäß ausgebildete Mundstück an einen mit Rädern 67 versehenen Staubsauger 68 angeschlossen, wobei die Räder beim Umschalten des Mundstücks i2 so verwendet werden, daß sie als . Stützpunkt eines zweiarmigen Hebels dienen, wobei die Saugleitung z z den einen Arm ,und die Stielhandhabe 69 des Staubsaugers den anderen Arm des Hebels bilden. Sobald das Mundstück durch Niederdrücken der Stielhandhabe angehoben worden ist, känn es umgeschaltet werden durch Bewegen des Staubsaugers in der einen oder anderen Richtung.
  • Innerhalb des Rahmens der Erfindung können naturgemäß auch andere verschiedene Arten von Mundstücken als die jetzt beschriebenen Ausführungsbeispiele ausgeführt werden, so kann z. B. bei :dein Mundstück gemäß Fig. z bis 5 auch die kleinere Saugdüse zu der Mitte des Mundstückkörpers verlegt werden, wobei auch die Einlaßöffnung des Saugkopfes zweckmäßig eine entsprechende Lage erhält.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Mundstück für Staubsauger, bei dem der mit zwei wahlweise einschaltbaren Saugdüsen von verschiedener Größe versehene M,undstückkörper schwingbar auf einem mit einer Einlaßöffnung für die Saugluft ausgebildeten und mit der Saugleitung verbundenen Saugkopf gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Saugkopfes (i8) rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig zu der Leitungsachse liegt und der Mundstückkörper (i3) derart gelenkig an den Saugkopf (r&) angeschlossen ist, daß durch eine Schwingbewegung des Mundstückkörpers (r3) um die mit seiner eigenen Längsachse etwa gleichgerichtete Achse des Saugkopfes (z8) entweder die kleine (27) oder die große Saugdüse (2q.) mit der Einlaßöffnung (22) des Saugkopfes (z8) in Verbindung gebracht werden kann.
  2. 2. Mundstück nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse und die Längsachse des Mundstückkörpers (r3) parallel verlaufen.
  3. 3. Mundstück nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Mundstücldcörpers (a3) parallel oder nahezu parallel mit den Längsachsen der Saugdüsen (27 und 2.
  4. 4) verläuft, 4.. Mundstück nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der etwa an seiner Mitte mit einem Anschlußstutzen (2o) verbundene Saugkopf (18) mit dem Stutzen einen an sich bekannten T-förrnigen Teil bildet und mit konvexen oder konkaven Zylinderflächen versehen ist, die finit konkaven bzw. konvexen Zylinderflächen des Mundstückkörpers (13) zusammenwirken.
  5. 5. Mundstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (18) ganz oder teilweise aus einem Rohr besteht.
  6. 6. Mundstück nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (18) den einen Begrenzungsrand der größeren Saugdüse (a4) bildet. ;.
  7. Mundstück nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem mit konvexen Zylinderflächen versehenen Teil (33) des M,undstüchkörpers (Fig.9 bis 12) ein durch den Teil quer hindurchgehender, sich in axialer Richtung erstreckender Schlitz (35) vorgesehen ist.
  8. 8.. Mundstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (35) in der Umfläche des Zylinders (33) verschieden große Öffnungen (36 und 37) aufweist, die je nach der Schaltlage des Mundstückkörpers (33, 34) wahlweise als Einströmöffnung für die staubbeladene Luft dienen.
  9. 9. Mundstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die kleine Saugdüse (36) von der einen Öffnung des Schlitzes (35) gebildet wird. io.
  10. Mundstück nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mundstückkörper (13 oder 33, 34) teils aus einem mit einer Zylinderfläche (14) versehenen und an den Saugkopf (18 oder 38) gelenkig angeschlossenen Teil (15 oder 33) und teils aus einer etwa radial von ihm abstehenden, zweckmäßig ein wenig gewölbten Wandung (16 oder 34) besteht, welche die große Saugdüse oder 51) ganz oder teilweise umschließt. i i.
  11. Mundstück nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die kleine Saugdüse (27 oder 30 oder 36 oder 61) von Ausnehmungen in dem Saugkopf (18 oder 54) und/oder dem Mundstückkörper (13 oder 33, 34) gebildet wird.
  12. 12. Mundstück nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Rand (65) des Mundstückkörpers (58) mit nach hinten gerichteten, etwa kreisförmig und aufwärts gebogenen Kufen (64) versehen ist, die an ihrem dem Mundstückkörper nächstliegen.den Teil mit einer Reibfläche (66) derart versehen sind, daß bei dem Rückwärtsbewegen des Mundstücks und gleichzeitigen Niederdrücken .mittels der Handhabe (69) Reibun.gsschluß zwischen der Unterlage hervorgerufen wird und sich die Reibfläche an der Unterlage (dem zu reinigenden Gegenstand) abrollt und somit der Mundstücldiörper eine nach vorn und nach oben gerichtete Schwingbewegung ausführt.
  13. 13. Mundstück nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche (66) aus einem mit Zähnen versehenen Teil der Kufe (64) besteht.
  14. 14. Mundstück nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die kleine Saugdüse des Mundstückkörpers (58) und/oder die Einlaßöffnung des Saugkopfes (54) aus verschiedenen Teilen (62 und 63) zusammengesetzt ist (Fig. 13 bis 15). ,
  15. 15. Mundstück nach Anspruch i bis 14, gekennzeichnet durch Federglieder (48), die derart zwischen dem Saugkopf (38) und dem Mundstückkörper (33, 34) angeordnet sind, daß sich diese Teile (38 und 33, 34) beim Eindringen von Sandkörnern und ähnlichen scharfen Gegenständen zwischen die Zylinderflächen entgegen der Federwirkung ein wenig voneinander entfernen können.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862654C (de) * 1950-09-06 1953-01-12 Siemens Ag Staubsaugerduese, insbesondere Gelenkduese
DE1183646B (de) * 1959-04-30 1964-12-17 Licentia Gmbh Schwenkduese fuer Staubsauger
FR2439577A1 (fr) * 1978-10-27 1980-05-23 Miele & Cie Buse suceuse tapis et planchers a double articulation pour aspirateurs

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