DE825620C - Treibstangenverschluss fuer Maehmaschinen - Google Patents

Treibstangenverschluss fuer Maehmaschinen

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Publication number
DE825620C
DE825620C DEST322D DEST000322D DE825620C DE 825620 C DE825620 C DE 825620C DE ST322 D DEST322 D DE ST322D DE ST000322 D DEST000322 D DE ST000322D DE 825620 C DE825620 C DE 825620C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
legs
clamping
closure according
lifting disc
Prior art date
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Expired
Application number
DEST322D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Beckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stockey & Schmitz
Original Assignee
Stockey & Schmitz
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Filing date
Publication date
Application filed by Stockey & Schmitz filed Critical Stockey & Schmitz
Priority to DEST322D priority Critical patent/DE825620C/de
Priority to DEST2872A priority patent/DE853669C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE825620C publication Critical patent/DE825620C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/30Driving mechanisms for the cutters
    • A01D34/32Connecting-rods for knife-driving mechanisms
    • A01D34/33Devices for connecting the rod to the knife-bar

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen für Mähmaschinen bestimmten Treib- oder Schubstangen^ Verschluß mit selbstfedernden, den Kugelkopf des Messers umfassenden Klemmschenkeln und einer zwischen diesen angeordneten, die Schenkel zum öffnen des Verschlusses spreizenden Hubscheibe. Bei einem bekannten Verschluß dieser Art ist die Hubscheibe auf einer in Richtung der Klemmschenkelbewegung verlaufenden Achse in den
ίο Schenkeln gelagert. Infolge der beim öffnen bzw. Schließen auftretenden gegenseitigen Bewegung von Achse und Klemmschenkel muß die Achse in wenigstens einem Schenkel außer drehbar auch noch verschiebbar lagern. Dies ist mit Rücksicht auf die bei landwirtschaftlichen Maschinen unvermeidliche Verschmutzung ungünstig, da sich leicht Schmutzteilchen oder Steinchen in die Schenkelbohrung setzen. Die um eine waagerechte Achse drehbare Scheibe wird bei dem vorbekannten Verschluß durch ein in radiale Bohrungen einsetzbares, also in einer senkrechten Ebene schwenkbares Werkzeug verdreht. Auch diese Anordnung ist, insbesondere bei Traktormähwerken, insofern ungünstig, als der Schwenkbereich des Bolzens durch den Fingerbalken einerseits und dessen Aufhängung anderseits verhältnismäßig eng begrenzt ist, so daß die wirksame Hubkurve der Hubscheibe nur kurz sein kann, so daß zur Verstellung große Kräfte erforderlich sind.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, unter Vermeidung der oben geschilderten Mängel einen Schubstangenverschluß zu schaffen, der sich durch leichte Handhabung bei sicherer Klemmung besonders auszeichnet. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Hubscheibe als um einen senk recht zur Schenkelbewegung und senkrecht zu deren Längsachse verlaufenden Zapfen schwenkbarer Exzenter ausgebildet und durch eine Feder im Sinne des Schließen« belastet ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Klemmschenkel selbsttätig in ihre Schließstellung gehen, sobald die Einwirkung auf die Hubscheibe aufhört. Der Exzenter kann infolgedessen voll ausgenutzt werden, da die Feder ihn auch dann noch sicher zurück-
führt, wenn der Exzenter kurz vor oder sogar in seiner Totpunktstellung zu den Klemmschenkeln steht. Der Kraftbedarf der Vorrichtung ist demzufolge nur gering. Auf der anderen Seite gestattet die neue Ausbildung und Anordnung den Angriff eines Verstellwerkzeuges in einer waagerechten, dem Messer parallelen Ebene, in der ausreichend1 Raum • zum Verschwenken des Werkzeuges zur Verfügung steht, zumal, wenn nach einem weiteren Vorschlage
ίο der Erfindung das Werkzeug von der Messerseite her auf- oder einsteckbar ist.
Ein weiterer Vorteil der neuen Verschlußausbildung besteht darin, daß die Klemmschenkel wenigstens im Bereich der Hubscheibe schalenförmigen Querschnitt haben, so daß die Hubscheibe in der Schließstellung, d. h. also in der Arbeitsstellung nahezu vollkommen darin eingekapselt ist. Bei der vorbekannten Verschlußausbildung ist die« mit Rücksicht auf das zwischen den Schenkeln von oben her eingreifende Werkzeug nicht möglich.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, # und zwar zeigt
Fig. ι einen Schubstanigenverschluß eines Mähers in Draufsicht und in Schließstellung,
Fig. 2 den Verschlußkopf allein in größerem Maßstäbe in Ansicht von der Unterseite und in geöffneter Stellung und
Fig. 3 eine Ansicht des Kopfes von der Stirnseite her.
Am vorderen Ende einer Schub- oder Treibstange 4 sind zwei selbstfedernde Schenkel 5, 6 befestigt, die an ihrem freien Ende je eine etwa halbkugelige Schale 7 zum Umfassen der Kugel 8 des Messerkopfes 9 aufweisen. Die Federung der beiden Schenkel 5, 6 wirkt im Sinne des Zusammenpressen der beiden Kugelschalen 7, also im Sinne·des Schließen« des Verschlusses. Dicht vor den Kugelschalen 7 haben die Schenkel 5, 6 U-förmigen Querschnitt mit einander zugekehrten Hohlräumen. In der so gebildeten Kammer ist eine Hubscheibe 10 auf einem senkrecht zur Spreizrichtung der Schenkel und senkrecht zur Längsachse der Schubstange verlaufenden Zapfen 11 exzentrisch gelagert. In der Scheibe 10 ist eine schwach gebogene Nut 12 vorgesehen, die einen parallel zum Zapfen 11 im anderen Klemmschenkel 5 angeordneten Bolzen 13 übergreift. An dem dem geschlossenen Ende der Nut 12 benachbarten Teil des Scheibemimfanges greift eine zwischen den Schenkeln 5, 6 liegende, am Grund einer Längsbohrung der Schubstange abgestützte Druckfeder 14 an, die die Scheibe im Sinne einer Schließbewegung belastet.
Auf der Oberseite der Hubscheibe 10 ist ein mit der Scheibe verbundener, zweckmäßig in Werkstoffverbindung stehender Vorsprung 15 angeordnet, in dem ein zum Messer hin offenes Loch 16 zum Einstecken eines Werkzeuges, z. B. eines Stiftes o. dgl., vorgesehen ist.
Der Verschluß wird in der Weise gehandhabt, daß zum öffnen in das Loch 16 ein Stift eingesetzt und' mit diesem die Hubscheibe 10 gedreht wird. Dabei gleitet der Bolzen 13 in der Scheibennut 12, und die Backen 5, 6 spreizen sich.
Nach dem Einsetzen der Kugel 8 des Messerkopfes 9 in die Kugelschalen 7 läßt man den Stift und damit die Hubscheibe 10 unter dem Einfluß der Druckfeder 14 und der selbst federnden Klemmschenkel zurückgehen, wodurch die Kugel 8 in den Backen 7 sicher eingespannt wird. Zur Erleichterung des Einsetzens der Kugel sind1 die Kugelschalen 7 nach unten etwas ausgenommen, so daß eine etwas erweiterte Einführungsöffnung 17 entsteht.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehrsind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte die exzentrische Hubscheibe statt mit einer Nut auf einem Bolzen geführt zu sein auch unmittelbar mit ihrem Umfange an der Innenwandung des Klemmschenkels 5 angreifen. Außerdem ließe sich der Angriff des Schwenkwerkzeuges abweichend vom Ausführungsbeispiel lösen. So könnte jenes statt eingesetzt auch aufgeschoben werden. Bei umgekehrter Drehrichtung der Hubscheibe könnte statt der Druckfeder auch eine Zugfeder verwendet werden.

Claims (5)

P A T E N T A N S P R C C II I·::
1. Treibstangenverschluß für Mähmaschinen mit zwei im Sinne des Schließeris selbstfedernden, Klemmschenkeln und einer zwischen diesen angeordneten, die Schenkel spreizenden Hubscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubscheibe (10) um einen senkrecht zur Backenbewegung verlaufenden Zapfen schwenkbar ausgebildet und im Sinne des Schließens federbelastet ist.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubscheibe (10) um einen im einen Klemmschenkel (6) gehaltenen Zapfen
(11) schwenkbar lagert und eine Führungsnut
(12) aufweist, die sich an einem im zweiten Klemmbackenischenkel (5) sitzenden Führungsbolzen (13) führt.
3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschenkel (5,6) wenigstens im Bereich der Hubscheibe (10) schalenförmigen Querschnitt haben und die Scheibe in Schließstellung einkapseln.
4. Verschluß nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die die Scheibe (10) im Sinne des Schließens belastende Feder als Druckfeder (14) ausgebildet und zwischen den Schenkeln (5, 6) liegend angeordnet ist.
5. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (10) eine oberhalb der Klemmschenkel (5,6) angeordnete Verlängerung (15) mit einer in Schließstellung zum Messer (9) hin offenen Einstecköffnung (16) für ein Werkzeug aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 2557 12.
DEST322D 1949-12-05 1949-12-05 Treibstangenverschluss fuer Maehmaschinen Expired DE825620C (de)

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DEST322D DE825620C (de) 1949-12-05 1949-12-05 Treibstangenverschluss fuer Maehmaschinen
DEST2872A DE853669C (de) 1949-12-05 1950-12-10 Treibstangenverschluss fuer Maehmaschinen

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DEST322D DE825620C (de) 1949-12-05 1949-12-05 Treibstangenverschluss fuer Maehmaschinen

Publications (1)

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DE825620C true DE825620C (de) 1951-12-20

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ID=7452006

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST322D Expired DE825620C (de) 1949-12-05 1949-12-05 Treibstangenverschluss fuer Maehmaschinen

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DE (1) DE825620C (de)

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