DE484080C - Staubsaugermundstueck mit zwei verschieden grossen Saugoeffnungen - Google Patents

Staubsaugermundstueck mit zwei verschieden grossen Saugoeffnungen

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DE484080C
DE484080C DEC39626D DEC0039626D DE484080C DE 484080 C DE484080 C DE 484080C DE C39626 D DEC39626 D DE C39626D DE C0039626 D DEC0039626 D DE C0039626D DE 484080 C DE484080 C DE 484080C
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DEC39626D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/02Nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Vacuum Cleaner (AREA)
  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description

Die gewöhnlichen Staubsauger für den Hausgebrauch haben den Nachteil, daß sie nicht oder nur mit Schwierigkeit Fäden u. dgl. ζ. Β. von einem Teppich aufzusaugen vermögen, auf dem solche Teilchen große Neigung zum Festhaften haben.
Die Ursache hierfür ist teils, daß Staubsauger für den genannten Zweck aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen nicht mit beliebig großer Saugwirkung ausgeführt werden können, und teils, daß die Düsenöffnung, um das Bestreichen einer größeren Fläche in angemessener Zeit gestatten zu können, verhältnismäßig groß sein muß, was zur Folge hat, daß die Durch-Strömgeschwindigkeit der Luft in der Saugöffnung und somit die Fähigkeit des Staubsaugers, Fäden u. dgl. auszusaugen, ziemlich gering wird.
Es ist schon vorgeschlagen worden, zwei einander gegenüberstehende Düsen mit verschieden großen Saugöffnungen zu einem Mundstück zu vereinigen. Eine solche Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß das Mundstück erst umgedreht und dabei die Arbeit unterbrochen werden muß. Diesen Nachteil soll das Mundstück gemäß der Erfindung vermeiden.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die beiden Saugöffnungen des Mundstückes sich an derselben Seite des Mundstückes befinden und an diesem das Saugrohr beweglich so angebracht ist, daß letzteres mit dem einen oder anderen der an der Oberseite des Mundstückes mündenden Saugkanäle in Verbindung gebracht werden kann.
Vorzugsweise ist das Saugrohr an seiner gegenüber dem Mundstückkörper liegenden Seite mit einem mit einer Öffnung versehenen Schieber ausgerüstet oder als ein solcher Schieber ausgebildet, so daß das Saugrohr mittels der Öffnung abwechselnd mit der größeren oder der kleineren Saugöffnung in Verbindung gesetzt werden kann.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen eines Saugmundstückes gemäß der Erfindung gezeigt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt des Mundstückkörpers nebst zugehörigem Saugrohr, und
Abb. 2 ist eine Endansicht desselben, in der Richtung des Saugrohres gesehen.
Abb. 3 ist eine ähnliche Endansicht einer abgeänderten Ausführungsform.
In der Zeichnung· bezeichnet 1 den Mundstückkörper, welcher die gewöhnliche langgestreckte Form hat. Der Mundstückkörper ist mit zwei Saugöffnungen 2 und 3 versehen, von welchen die Öffnung 2 einen verhältnismäßig großen Durchströmquerschnitt hat und für normalen Gebrauch bestimmt ist, während die Öffnung 3 einen bedeutend kleineren Querschnitt hat und verwendet werden soll, wenn
Fäden oder ähnliche Teilchen zu entfernen sind. Die Öffnungen 2 und 3 stehen durch im Mundstückkörper ausgebildete, getrennte Kanäle 4 bzw. 5 mit je einer von zwei an der Oberseite des Mundstückkörpers vorgesehenen Öffnungen 6 und 7 in Verbindung.
Gemäß der in Abb. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform sind die Öffnungen 6 und 7 nebeneinander in der Querrichtung des Mundstückkörpers 1 angebracht, und zu beiden Seiten genannter Öffnungen sind am Körper 1 Führungen 8 für einen hin und her verschiebbaren Schieber 9 ausgebildet. · Der Schieber 9 ist mit einer Öffnung 10 versehen, welche in den beiden Endlagen des Schiebers abwechselnd vor die Öffnungen 6 und 7 gebracht wird. An der Schieberöffnung 10 ist ein hülsenförmiger Vorsprung 11 des Schiebers angebracht, welcher als Befestigung für das Saugrohr 12 eines Staub-Saugers beliebiger Art dient. Der Schieber 9 ist mit seitlichen Armen 13 versehen, welche als Befestigung für das eine Ende von Schraubenfedern 14 dienen, deren anderes Ende mit einem am Mundstückkörper 1 befestigten Stifte 15 o. dgl. verbunden ist. Die Federn 14 drücken den Schieber 9 mit den Armen 13 gegen im Mundstückkörper befestigte Anschlagzapfen 16 entsprechend der normalen Endstellung des Schiebers 9, in welcher die Schieberöffnung 10 und damit das Saugrohr 12 mit der größeren Düsenöffnung 2 durch die obere Öffnung 6 und den Kanal 4 im Mundstückkörper in Verbindung steht. Die andere, untere Endstellung des Schiebers 9, in welcher das Saugrohr 12 mit der kleineren Düsenöffnung 3 durch die Schieberöffnung 10, die Öffnung 7 und den Kanal 5 im Mundstückkörper in Verbindung steht, wird von einem in der einen Schieberführung 8 ausgebildeten Anschlag 17 bestimmt, der die Bewegung eines Vorsprunges oder Bundes 18 am oberen Schieberende begrenzt.
Bei der Anwendung des Mundstückes wird der Schieber 9 mit dem Saugrohr 12 durch die Einwirkung der Federn 14 normalerweise in der in Abb. ι und 2 gezeigten Lage gehalten, und das Staubsaugen geschieht in gewöhnlicher Weise durch die größere Düsenöffnung 2. Merkt man hierbei, daß Fäden oder ähnliche Teilchen nicht durch die größere Öffnung 2 eingesaugt werden, so hat man nur das Saugrohr 12 durch einen auf dasselbe ausgeübten Druck nebst dem Schieber 9 in die untere Endlage zu verschieben, in welcher, wie schon erwähnt, die kleinere Düsenöffnung 3 eingeschaltet wird, wodurch die Saugwirkung kräftiger wird und die fraglichen Teilchen entfernt werden. Hiernach braucht man nur den Druck auf das Saugrohr nachzulassen, worauf das Saugrohr nebst dem Schieber durch die Federn 14 selbsttätig in die Normallage zurückgeführt wird.
Die in Abb. 3 gezeigte Abänderung unterscheidet sich von der oben beschriebenen hauptsächlich nur dadurch, daß die Öffnungen 6 und 7 an der Oberseite des Mundstückkörpers in der Längsrichtung des Mundstückkörpers nebeneinander liegen und das nicht gezeigte Saugrohr an einem mit dem Mundstückkörper 1 drehbar verbundenen Schieber 19 befestigt ist, welcher gleich wie der Schieber 9 mit einer Öffnung 10 und einem sich daran anschließenden hülsenförmigen Vorsprung 11 versehen ist, worin das Saugrohr eingesteckt ist. Der Schieber 19 kann zwischen zwei Anschlägen 20 bzw. 21 geschwenkt werden und wird normalerweise durch eine Feder 22 gegen den Anschlag 20 angepreßt, in welcher Lage die größere Düsenöffnung 2 mit dem Saugrohr durch den Kanal 4 und die Öffnung 6 im Mundstückkörper sowie durch die Schieberöffnung 10 in Verbindung steht. Durch Schwenkung des Schiebers 19 in die andere Endlage, die durch den Anschlag 21 bestimmt ist, was durch eine Drehung des Saugrohres stattfindet, während die Düse gegen die Unterlage, den Teppich, angepreßt wird, wird die kleinere Düsenöffnung 3 wie vorher eingeschaltet. Die Zurückführung des Schiebers 19 in die gezeigte Normallage geschieht wie vorher selbsttätig durch die Feder 22, wenn der Griff um das Saugrohr nachgelassen wird.
Der Drehpunkt des Schiebers 19 kann auch an eine andere Stelle verlegt werden. So z. B. kann der Drehpunkt um etwa 90 ° im Verhältnis zu dieser Stelle verschoben sein, wodurch die erforderliche Drehung des Schiebers durch einen auf das Saugrohr ausgeübten Druck stattfinden kann, wie bei der Ausführungsform nach Abb. ι und 2.
Die bewegliche Verbindung zwischen Saugrohr und Düsenkörper zwecks Herbeiführung der gewünschten Umschaltungen kann auch auf andere Weise ausgeführt werden. So z. B. kann das Saugrohr mit einem hohlen Rundschieber verbunden werden, welcher im Düsenkörper drehbar gelagert und mit einer Öffnung versehen wird, welche in den verschiedenen Drehlagen des Schiebers abwechselnd vor zwei Öffnungen im Mundstückkörper gebracht wird, welche nach den verschiedenen Düsenöffnungen führen. Die Einschaltung der einen oder der anderen Öffnung wird hierbei durch Schwenkung no des Saugrohrs in verschiedene geneigte Stellungen im Verhältnis zur Saugebene bewirkt. Auch in diesem Falle müssen Anschläge, welche die Bewegung des Schiebers begrenzen, sowie eine Feder o. dgl. vorgesehen sein, um den Schieber in die Normallage zurückzuführen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Staubsaugermundstück mit zwei ver-• schieden großen Saugöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Saugöffnungen (2 und 3) sich an derselben Seite des Mund-
    stückkörpers (ι) befinden und an diesem das Saugrohr (12) beweglich so angebracht ist, daß letzteres mit dem einen oder anderen· der an der Oberseite des Mundstückes mündenden Saugkanäle in Verbindung gebracht werden kann.
  2. 2. Mundstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (12) an seiner gegenüber dem Düsenkörper liegenden Seite mit einem mit einer Öffnung (10) versehenen Schieber (9 bzw. 19) ausgerüstet oder als ein solcher Schieber ausgebildet ist, so daß das Saugrohr mittels genannter Öffnung abwechselnd mit der größeren oder der kleineren Saugöffnung in Verbindung gesetzt werden kann.
  3. 3. Mundstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Saugrohr (12) bzw. mit dem damit verbundenen Schieber (9 bzw. 19) eine oder mehrere am Mundstückkörper (1) befestigte Federn (14 bzw. 22) vereinigt sind, welche bestrebt sind, das Saugrohr bzw. den Schieber in derjenigen Stellung zu halten, in welcher das Saugrohr mit der größeren Saugöffnung (2) im Mundstückkörper (1) in Verbindung steht, bzw. das Saugrohr oder den Schieber in die genannte Lage zurückzuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC39626D 1926-04-23 1927-04-05 Staubsaugermundstueck mit zwei verschieden grossen Saugoeffnungen Expired DE484080C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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SE269931X 1926-04-23

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DE484080C true DE484080C (de) 1929-10-11

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ID=20306733

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC39626D Expired DE484080C (de) 1926-04-23 1927-04-05 Staubsaugermundstueck mit zwei verschieden grossen Saugoeffnungen

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DE (1) DE484080C (de)
GB (1) GB269931A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19828873A1 (de) * 1998-06-25 1999-12-30 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Staubsaugermundstück

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19828873A1 (de) * 1998-06-25 1999-12-30 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Staubsaugermundstück

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Publication number Publication date
GB269931A (en) 1927-08-04

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