DE656295C - Elektrische Signalvorrichtung fuer Uhren - Google Patents
Elektrische Signalvorrichtung fuer UhrenInfo
- Publication number
- DE656295C DE656295C DES112684D DES0112684D DE656295C DE 656295 C DE656295 C DE 656295C DE S112684 D DES112684 D DE S112684D DE S0112684 D DES0112684 D DE S0112684D DE 656295 C DE656295 C DE 656295C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contact
- movement
- clockwork
- limit
- rotary lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000011664 signaling Effects 0.000 title claims description 6
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 claims 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/16—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
- G04C21/38—Adjusting the duration of signals
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C23/00—Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
- G04C23/14—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
- G04C23/16—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
- Elektrische Signalvorrichtung für Uhren Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Signalvorrichtungen für Uhren mit in einem bestimmten Augenblick betätigtem und auf eine bestimmte Zeitdauer begrenztem Kontaktschluß, bei welchen ein Drehhebel verwendet wird, dessen eines Ende- vom Uhrwerk gesteuert wird und dessen anderes Ende bei der Bewegung den Kontaktschluß und die Verbindung des Signalsystems mit einem vom Uhrwerk angetriebenen Zahnrad zur Begrenzung der Zeitdauer des Signals herbeiführt.
- Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen der Drehhebel bei seiner Bewegung, eine elastische Kontaktfeder durchbiegt, so daß Kontaktschluß erfolgt, und dann durch Drehung einer Scheibe der Kontakt unterbrochen wird.
- Diese Einrichtung weist aber erhebliche Mängel auf, welche eine wirksame praktische Ausführung ausschließen. So ist z. B. der Eingriff der zur Verwendung kommenden \Zase in die Schraubennut der Scheibe nicht mit vollkommener Sicherheit gewährleistet wegen der unvermeidlichen Spielräume, die in der Lage der Teile vorgesehen sein müssen. Infolge der Bewegung der mit dein Räder#verk der Uhr fest verbundenen Scheibe kann dieser Eingriff im Augenblick des Ausschaltens des Weckers nicht stattfinden, und es folgt hieraus, claß die Dauer des Läutens durchaus ungewiß ist, da diese Dauer von der Lage der Scheibe in dem Augenblicke, wo die Ausschaltung stattfindet, abhängt. Die genannte Nase muß wirkungslos über die Scheibe gleiten, bevor sie auf die Schraubennut trifft, wenn diese Nase sich nicht im Augenblicke der Ausschaltung der Nut gegenüber befindet. Infolge der Länge der Schraubennut ist, es für eine bestimmte Dauer des Läutens notwendig, eine erhöhte Geschwindigkeit der Scheibe vorzusehen, was dazu führt, das Rad mit einem Rade des Räder« erks der Uhr zu betätigen, welches kinematisch der Ausschaltung oder dem Antriebsorgan sehr benachbart ist. Es ergibt sich hieraus eine erhebliche Bremswirkung infolge des Gleitens der Nase auf der Scheibe, und hieraus ergeben sich die Gründe für das Anhalten oder eine Unregelmäßigkeit des Räder Werkes der Uhr. Würde die Scheibe durch ein Zaunrad ersetzt werden, so würde man nicht von vornherein sicher sein, daß die Bewegung ausreichend sein würde, um eine Genauigkeit zu erzielen, die in der Dauer des Läutens zulässig ist.
- Allen diesen Mängeln wird gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß die Anord-nung getroffen wird, claß der Drehhebel bei seiner Bewegung zwei elastische Kontaktfedern durchbiegt, so claß zunächst durch Berührung der Federn der Kontaktschluß erfolgt und bei der weiteren Bewegung des Drehhebels ein an der einen Kontaktfeder befestigter Stift mit dein Zahnrad zur Begrenzung der Signaldauer in Eingriff kommt: Das Zahnrad nimmt die drehbar gelagerten Kontaktfedern mit und bringt sie aus dem Bereich. des Drehhebels, so daß der Kontakt unterbrochen wird. Der Drehhebel kehrt bei der fortschreitenden Bewegung des Uhrwerks in seine Anfangslage zurück. Zur beschleunigten Kontaktunterbrechung wird das Zahnrad zur Begrenzung der Signaldauer elastisch mit seiner vom Uhrwerk angetriebenen Welle verbunden, so daß es durch Übertragungsmittel von Hand, unabhängig vom Uhrwerk, beschleunigt gedreht werden kann: Die Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schaubildlich dar.
- Bei dieser Vorrichtung kommt das gewöhnlich bei mechanischen Weckern vorgesehene Nockenrad i zur Verwendung. Im Augenblick des Auslösens erhält dieses Rad eine versetzende Bewegung 2 und betätigt den Hebel 4. mittels des Bügels 3. Das Ende 5 des Hebels 4 läßt dann die Plättchen 6 und 7 sich in Richtung des Pfeiles 8 biegen. Da das Plättchen 6 biegsamer ist als das Plättchen 7, bewirkt diese Bewegung zunächst das Schließen des Kontaktes 9 und infolgedessen die Betätigung des Signalsystems, mit dem die Drähte io und ii verbünden sind.
- Die Bewegung der Wippe 8 bewirkt dann das Einführen einer am Plättchen 7 befestigten Spitze 12 in die Verzahnung eines mit dein Uhrwerk fest verbundenen Zahnrades 13. Dieses Rad nimmt bei seiner Bewegung die Spitze 12 mit. Das System der Plättchen 6, 7 ist zu diesem Zwecke gelenkig um die Achse 14 angeordnet. Es folgt daraus, daß der am Plättchen 6 befestigte Anschlag 15 den Sektor 16 des Hebels 4 durchläuft. In dein Augenblick, in dem dieser Anschlag rechts der Fläche 17 des Endes 5 des Hebels 4 allkommt, entspannen sich - die Plättchen 6 und 7; der Kontakt 9 wird unterbrochen, und die Spitze z2 geht aus der Verzahnung des Rades 13 hinaus. Das Alarmsignal hört auf zu arbeiten. Der Anschlag 15 wird dann an der Fläche 17 festgehalten, welche die Rückkehr des Systems 6, 7 gemäß Pfeil i8 verhindert, wobei das System 6, 7 seine An fangsstellung unter Einwirkung der Feder 19 wiedereinnehmen möchte.
- Infolge der Bewegung des Nockenrades i, welches allmählich in seine Anfangsstellung zurückkehrt, wird der Anschlag 15 bald freigegeben, und das System 6, 7 kehrt in seine Anfangsstellung (Anschlag 2o) zurück.
- Um das Signalsystem im, Verlaufe seines Arbeitens anzuhalten, genügt es, die Bewegung des Rades 13 zu beschleunigen. Das Rad wird zu diesem Zweck elastisch mit der Achse 21 mittels einer Feder ä2 verbunden. Es kann so eine entsprechendeDrehbewegung mit Bezug- auf die Achse 21 erhalten. Unter diesen Bedingungen treibt die auf der geneigten Ebene 24 angebrachte Stoßstange 23 den Arm 25 in Richtung des Pfeiles 26 und treibt das System 6, 7 mit, welches sich in der Stellung der selbsttätigen :\ushi:@ung selbst entspannt.
Claims (2)
- PATEN TANSPRÜCnr: i. Elektrische Signalvorrichtung für Uhren finit einem in eineng bestimmten Augenblick betätigten und auf eine bestimmte Zeitdauer begrenzten Kontaktschluß, bei welcher eire drehbarer Hebel verwendet wird, dessen eines Ende vom Uhrwerk gesteuert w=ird und dessen anderes Ende bei der Bewegung den Kontaktschlilß und die Verbindung des Signalsystems finit einem vom Uhrwerk angetriebenen Zahnrad zur Begrenzung der Zeitdauer des Signals herbeiführt, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: Der Drehgiebel (4) biegt bei seiner Bewegung zwei elastische Kontaktfederig (6, 7) durch, so daß zunächst durch Berührung der Federn der Kontaktschluf erfolgt und bei der weiteren Bewegung des Drehhebels ein an der einen Kontaktfeiler (7) befestigter Stift (12) mit dein Zahnrad (13) zur Begrenzung der Signallauer in Eingriff kommt. Das Zahnrad nimmt die drehbar gelagerten Kontaktfedern (6, 7) mit und bringt sie aus dem Bereich des Drehhebels (4), so daß der Kontakt (9) unterbrochen wird. Der Drehhebel. (4) kehrt bei der fortschreitenden Bewegung des Uhrwerks in seine Anfangslage zurück:
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i zur beschleunigten Kontaktunterbrechung, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (13) zur Begrenzung der Signaldauer elastisch (Feder 22) mit seiner vom Uhrwerk angetriebenen Welle (2i) verbunden ist, so <laß es durch Übertragungsmittel (23-25) vori Hand, unabhängig vom Uhrwerk, beschleunigt gedreht werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR656295X | 1932-11-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656295C true DE656295C (de) | 1938-02-02 |
Family
ID=9007650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES112684D Expired DE656295C (de) | 1932-11-04 | 1933-08-13 | Elektrische Signalvorrichtung fuer Uhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656295C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1279555B (de) * | 1962-01-13 | 1968-10-03 | Jaz Sa | Vorrichtung zur Ausloesung eines elektrischen Weckerwerkes einer Uhr |
-
1933
- 1933-08-13 DE DES112684D patent/DE656295C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1279555B (de) * | 1962-01-13 | 1968-10-03 | Jaz Sa | Vorrichtung zur Ausloesung eines elektrischen Weckerwerkes einer Uhr |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2711786C3 (de) | Kuckucksuhr | |
| DE656295C (de) | Elektrische Signalvorrichtung fuer Uhren | |
| DE2101027B2 (de) | Uhrwerk mit mindestens einem sich sprunghaft bewegenden Anzeigeorgan | |
| DE1548115A1 (de) | Uhrwerk mit Warnvorrichtung | |
| DE381195C (de) | Schaltvorrichtung mit einem Schaltstueck, das bei seiner Ausloesung zwei absatzweise erfolgende Ruckbewegungen zum Schliessen und Wiederoeffnen des Schaltstromkreises ausfuehrt | |
| DE2327642C3 (de) | Mechanische Auslösevorrichtung für ein Alarmgerät | |
| AT108752B (de) | Rückstellvorrichtung für die Zeiger eines Zählwerkes. | |
| DE379350C (de) | Geschwindigkeitsueberschreitungszaehler | |
| DE1281362B (de) | Uhrwerk mit Ausloesevorrichtung | |
| DE506186C (de) | Einrichtung zur mechanischen Einstellung beliebiger Glieder in Abhaengigkeit von Messgeraeten | |
| DE842619C (de) | Schlagwerk fuer Kuckucksuhren | |
| DE630154C (de) | Vorrichtung zum kurzzeitigen Einschalten eines elektrischen Stromkreises, bei der die Ausschaltung durch ein mit einem Raederwerk beim Einschalten gekuppeltes Trieborgan erfolgt | |
| DE661325C (de) | Zugbeeinflussungseinrichtung mit Wegschalter | |
| DE422964C (de) | Ausloesevorrichtung fuer Laufwerke, besonders in Kontrolluhren | |
| DE644797C (de) | Laufwerk mit Umschalteinrichtung fuer verschiedene Ablaufgeschwindigkeiten | |
| DE424644C (de) | Geschwindigkeitsmesser | |
| DE742876C (de) | Vorrichtung zur Erzielung einer zuverlaessigen Registrierung auch bei kleinen Ausschlaegen eines Messteils einer Messeinrichtung | |
| DE612045C (de) | Halbstundenschlagwerkuhr mit verschiebbaren Anreissscheiben | |
| DE551581C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen elektromagnetischen Wiederaufziehen der Antriebsfeder bei Uhren oder anderen Gangwerken | |
| DE286247C (de) | ||
| DE520418C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen, mittels eines Triebwerkes zeitlich vorausbestimmbaren Ausloesen von Schalt- und Bewegungsvorgaengen | |
| DE520920C (de) | Uhr mit Weckwerk | |
| DE607358C (de) | Selbsttaetig wirkende Nachstellvorrichtung fuer das Bremsgestaenge von Kraftfahrzeugen | |
| DE738231C (de) | Vorrichtung zur tariflichen Erfassung des Austausches von elektrischer Arbeit | |
| AT163458B (de) | Maximumkontakt |