DE644797C - Laufwerk mit Umschalteinrichtung fuer verschiedene Ablaufgeschwindigkeiten - Google Patents

Laufwerk mit Umschalteinrichtung fuer verschiedene Ablaufgeschwindigkeiten

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DE644797C
DE644797C DEB168899D DEB0168899D DE644797C DE 644797 C DE644797 C DE 644797C DE B168899 D DEB168899 D DE B168899D DE B0168899 D DEB0168899 D DE B0168899D DE 644797 C DE644797 C DE 644797C
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Baeuerle & Soehne T
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Baeuerle & Soehne T
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G4/00Devices for producing mechanical power from geothermal energy
    • F03G4/074Safety arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. MAI 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 644797 KLASSE 46 e GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1935 ab
Die Erfindimg betrifft ein Laufwerk, welches sich selbsttätig· auf verschiedene Umlaufgeschwindigkeiten umschaltet und bei dem die Umschaltung1 erfindungsgemäß einerseits durch einen Schlaghebel mit Schwungmasse bewirkt wird, welcher seine Mittellage wieder einnimmt, nachdem er einen Umschalthebel durch Anschlagen bewegt hat, während andererseits der in bekannter Weise nach erfolgter Umschaltung in seiner Endstellung verriegelte Umschalthebel auf ebenfalls bekannte Art wieder ausgelöst wird.
Hierdurch igt es möglich, von einer sich dauernd in gleicher Richtung drehenden Achse aus die Umlaufgeschwindigkeit derselben durch Umschaltung, ζ. B. von Rädereingriffen, zu verändern.
Die Abb. 1 und 2 stellen eine Anordnung und Ausführungsart der selbsttätigen Umschaltung dar.
Die Achse α wird durch die Antriebskraft eines Laufwerkes in Pfeilrichtung gedreht. In der Zeichnung nicht dargestellte Rädereingriffe übertragen in bekannter Weise die Antriebskraft auf das Umschaltrad b. Letzteres ist nach» bekannter Art auf einem Umschalthebel c, welcher um die Achse d drehbar ist, gelagert, und. steht im Eingriff mit dem Rad /, das einen Gangregler m antreibt. Eine Feder e zieht den Umschalthebel c an die Klinke /, 'die um die Achse g drehbar und mit dem Auslösehebel h fest verbunden ist. Die Feder / hält die Klinke / an der Nase k des Umschalthebels c fest.
Auf der Achse α ist eine Schaltscheibe η befestigt. Dieselbe trägt den Schaltsjtift ο und den Auslösestif t p.
Ein Schlaghebel q ist mit der Achse r drehbar gelagert und-wird durch die Feder is in der Mittellage gehalten.
Die Abb. 1 stellt somit die Vorrichtung während des Ablaufs der Scheibe ti in Pfeilrichtung dar, wobei die Umlaufgeschwindigkeit derselben vom Gangregler in bestimmt wird.
Während des Ablaufes der Scheibe ti trifft der Schaltstift ο auf die Nase t des Schlaghebels q und verdreht ihn entgegen der Kraft der Feder s in die Stellung 2, Abb. 2. Nach der Weiterdrehung des Stiftes 0 in Pfeilrichtung wird die Nase t frei, und der Schlaghebel q schwingt durch die Feder s und die Schleuderkraft seiner Schwungmasse über seine Mittellage hinaus bis in die Stellung 3, Abb. 2. Dabei trifft sein Arm κ auf den Umschalthebel c, denselben so weit verdrehend, daß das Umschaltrad b in Zahneingriff mit dem Rad ν kommt, welches den Gangregler w antreibt. Gleichzeitig gibt die Nase k die Klinke / frei, so daß letztere, sich a,n den Anschlag χ legend, den Umschalthebel c in seiner Stellung verriegelt.
Die Umschaltung erfolgt hierdurch plötzlich, und der Schlaghebel q nimmt sofort wieder seine Mittellage (Abb. 1) ein."
Die Scheibe η besitzt nun die zweite Umlaufgeschwindigkeit, welche vom Gangregler w bestimmt wird, und diese Geschwindigkeit
wird so lange beibehalten, bis der Ausläsestift ρ den Auslösehebel h und dadurch die Klinke / so weit verdreht hat, daß die Nase k von der Klinke / freigegeben und der Umschalthebel c durch die Feder e in die erste
Lage (Abb. ι) bewegt wird, so daß Umschaltrad b wieder in das Rad / em» greift, wodurch die Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe η wiederum vom Gangregler m ι bestimmt wird.
Dieser Schaltvorgang läßt sich beliebig oft und in verschiedensten Zeitabständen wiederholen, je nachdem wieviel Schalt- und Auslösestifte ο und ρ angeordnet sind. Die Anordnung kann dabei zweckmäßigerweise so vorgesehen werden, daß die Stellung der Schalt- und Auslösestifte in bekannter Weise veränderlich ist wie bei Schaltreitern an elektrischen Schaltuhren.
Eine weitere, nicht dargestellte Ausführungsart besitzt an Stelle des Umschaltrades b ein Differentialgetriebe, und der Umschalthebel c ist so ausgebildet, daß er jeweils einen der beiden Gangregler anhält.
Des weiteren ist der Erfindungsgegenstand bei einem Laufwerk anwendbar, das nur einen Gangregler besitzt. In diesem Falle wird durch die Umschaltung das Übersetzungsverhältnis zwischen Hauptachse und Gangregler geändert, so daß hierdurch die Umlaufgeschwindigkeit der Hauptachse verändert wird.
Der Erfindungsgegenstand findet auf verschiedenen Gebieten Anwendung. Zunächst wird er für elektrische Schaltuhren verwendet, bei denen sich die Schaltscheibe, welche die den Kontakt bewirkenden Teile trägt, nach erfolgter Schaltzeit mit erhöhter Geschwindigkeit in die Anfangsstellung (Nulllage) bewegen muß, um sich dann wieder mit gewöhnlicher Geschwindigkeit in gleicher Richtung weiterzudrehen.
Dies ist der Fall bei Schaltuhren, welche elektrische Geräte nach regelmäßigen Zeitabständen eine gewisse Zeitspanne ab- oder ©einschalten müssen, beispielsweise bei Verwendung für Anlagen, deren Elektromotor nach bestimmter Betriebsdauer jeweils eine bestimmte Zeit abgeschaltet werden muß.
Die voirbeschriebene Erfindung nach Abb. ι und 2 findet aber auch Anwendung auf anderen Gebieten, z. B. als Antriebswerk für schreibende Meßgeräte.
Auf diesem Gebiete wird die Umschaltvorrichtung darun verwendet, wenn die Bewegung des Meßstreifens innerhalb eines gewissen Zeitabschnittes, z. B. nachts, kleiner oder größer sein soll als während der übrigen Tageszeit. In diesem Falle dient die Achse α des Laufwerkes oder eine im Rädergetriebe zwischengeschaltete Achse als Antriebsachse für den Meßstreifen, welcher infolge der veränderlichen Umdrehungsgeschwindigkeit der Achse α eine jeweils entsprechend veränderte Ablaufgeschwindigkeit erhält.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Laufwerk mit Umschalteinrichtung für verschiedene Ablaufgeschwindigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schlaghebel (q) entgegen der Kraft einer Feder (s) durch ein Schaltorgan (o) des Laufwerkes (λ; η) ausgeschwungen wird und nach darauffolgender Freigabe infolge der Schleuderkraft seiner Schwungmasse über seine Mittellage hinausschwingt, dadurch einen Umschalthebel (c) durch Anschlagen bewegt und dann in seine Mittellage zurückkehrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB168899D 1935-03-03 1935-03-03 Laufwerk mit Umschalteinrichtung fuer verschiedene Ablaufgeschwindigkeiten Expired DE644797C (de)

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DE644797C true DE644797C (de) 1937-05-13

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DE (1) DE644797C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038295B (de) * 1954-06-24 1958-09-04 Max Stegmann Antriebswerk fuer Registrierinstrumente

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1038295B (de) * 1954-06-24 1958-09-04 Max Stegmann Antriebswerk fuer Registrierinstrumente

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