DE653852C - Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Triebwerke von Lautschriftabtastgeraeten - Google Patents
Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Triebwerke von LautschriftabtastgeraetenInfo
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
- G11B17/02—Details
Landscapes
- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
Description
In den bekannten selbsttätigen Abstellvorrichtungen von Lautschriftabtastgeräten wird
in sehr vielen Fällen ein Abstellerglied verwendet, das durch einen umlaufenden Teil"
des Antriebswerkes periodisch ruckartig bewegt wird.
Gemäß der Erfindung ist bei solchen Abstellern vorgesehen, daß diese Bewegungen
durch die einmal je Umlauf stattfindende Anliäherung mindestens eines Magneten und
eines zugeordneten Ankers bewirkt werden, von denen sich der eine an dem umlaufenden
Triebwerksteil und der andere am ruckartig zu bewegenden Abstellerglied befindet.
Bei der erfindungsgemäßen Verwendung von Magneten zum Bewegen von Abstellergliedern wird jedes Auftreffgeräusch vermieden,
das bei den bekannten Abstellern dann entsteht, wenn das rückführende Glied
auf das zurückzuführende auftritt. Die neue Ausbildung des Abstellers bringt auch eine
sehr große Vereinfachung hinsichtlich des Gesamtaufbaues der sonst sehr verwickelten
Abstelleinrichtung mit sich, da zwischen dem treibenden und dem hin und her zu bewegenden
Teil keinerlei unmittelbare Verbindung und deshalb an dieser Stelle auch keine genau
aufeinander abzupassenden Teile mehr notwendig sind. In der Zeichnung sind Ausfüh-
rungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt. Es handelt sich
um verschiedene Beispiele für den Einbau von Magneten und Abstelleinrichtungen.
Abb. ι zeigt einen Triebwerksabsteller in einem Ausschnitt der Werkplatte.
Abb. 2 zeigt in auseinandergezogener Lage die Einzelteile einer bei diesem Absteller notwendigen
Reibungskupplung.
Abb. 3 zeigt einen Absteller, der als besondere Baueinheit auf der Werkplatte aufgestellt
ist.
Auf der Werkplatte 1 ist der Tonarmdrehturm 2 aufgestellt, an dem der Tonarm 3 mit
der Tondose 4 auf- und abschwenkbar angelenkt ist. In den Tonarmdrehturm 2 sind Anschlagstifte
5 und 6 eingeschraubt.
Der eigentliche Absteller ist auf einem in einen Ausschnitt der Werkplatte einzuhängenden
Tragrahmen 7 aufgestellt. Auf diesem Tragrahmen ist in der Nähe des einen Endes eine als Schwenklager dienende Büchse 8 befestigt
und in der Nähe des anderen Endes ein Auflagewinkel 9 angeschraubt. In der Büchse 8 ist ein Drehzapfen 10, dessen unteres
Ende zur Erhöhung der Reibung aufgespalten ist, drehbar eingesetzt. Er liegt mit einem
Bund ios auf dem oberen Stirnrand der
Büchse 8 auf. Um den oberen Teil des Zap-
V on dem Palentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Albert C all sen in Stutigart-Botnang.
fens ίο ist ein Hebel ii sowie ein weiterer
Hebel 12 drehbar gelagert. Um zwischen den beiden einen Reibungsschluß herzustellen, ist
zwischen dem Hebel 12 und der als oberer Abschluß dienenden Unterlagsscheibe 14 eingelegt
eine gewellte Unterlagsscheibe 13, die mit einem Zapfen I3a in einen Ausschnitt na
des Hebels 11 eingreift, um gegen diesen gegen Drehung gesichert zu sein. Das Ende des
Zapfens 10 ist vernietet. Die Vernietung ist jedoch nur so lose, daß eine Schwenkung der
Hebel it und 12 immer noch möglieh ist. Am
Ende des Hebels 11 ist ein senkrecht stehender Zapfen 15 befestigt, der mit den Anschlagstiften
5 und 6 am Tonarmdrehturm 2 zusammenarbeitet.
An einem abwärts gebogenen Winkel I2a des Hebels 12 ist der eigentliche Steuerhebel
16 um einen Drehzapfen I2& leicht auf- und
abschwenkbar befestigt.
Das freie Ende dieses Steuerhebels 16 ruht
auf der Stütze 9 auf. In der Nähe seines freien Endes ist ein Dauermagnet 17 befestigt,
der zwei verdickte Polenden besitzt. Um den Magnet nicht kurz zu schließen, besteht
der Hebel 16 aus nicht magnetisierbarem Werkstoff.
Außerdem ist an dem Hebel 16 mit Hilfe
der Schelle 18 eine Quecksilberschaltröhre 19
befestigt, die je nach ihrer Lage den Kontakt zwischen den in sie eingeführten Leitungsenden
herstellt oder unterbricht. Über diese Leitung wird der Strom für den Antriebsmotor
geführt.
Strichpunktiert ist auf der Zeichnung das Rückschlußblech 20 zu erkennen, das an der
Unterseite des nur durch einen strichpunktierten Bogen angedeuteten Plattentellers so
angesehraubt ist, daß es etwa in der gezeichnetenLage
an dem Magneten 17 vorbeigeführt wird.
Der Auflagebock 9 weist nach oben zu ' einen treppenförmigen Absatz ga auf. Auf der
oberen Stufe liegt das freie Ende des Hebels 16 während des normalen Arbeitsspieles, d. h.
also in der Bereitschaftsstellung auf. Bei der weiter unten näher beschriebenen Ausschaltung
fällt das freie Ende auf die weiter unten gelegene Stufe des Treppenabsatzes ga.
Um die Anschlaggeräusche zu vermindern, sind Gummiringe 21 und 22 um die entsprechenden
Anschlagstellen des Bockes 9 gelegt.
Auf der zum Tonarmdrehturm zu gelegenen Seite des Schwenkpunktes des Hebels 16 weist
dieser eine Verlängerung in Form eines spitz zulaufenden und um die Büchse 8 herumgebogenen
Endes i6a auf. Die obere Schrägfläche
des Hebelendes i6a arbeitet zusammen mit einer durch den Hebel 11 hindurchgeschraubten
Schraube 23.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Während des Abspielens
der Rillen des Lautschriftträgers mit der normalen Steigung z. B. einer Schallplatte,
wandert der Tonarm stetig im Uhrzeigersinn, wenn man von oben auf ihn blickt. Nach einiger
Zeit kommt der Anschlagstift 6 mit dem Stift 15 in Berührung und verschwenkt dadurch
den Hebel 11 und damit auch den reibungsschlüssig mit diesem gekuppelten Hebel
12 und den daran angelenkten Hebel 16 entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn. Dabei verschiebt sich das auf dem oberen Treppenabsatz auf ruhende Ende des Hebels 16 auf
die tiefer gelegene Stufe des Absatzes ga zu. Bevor dies Ende aber auf die tiefer gelegene
Stufe hinunterfallen kann, hat das vom Plattenteller
an dem Magneten 17 vorbeigeführte Rückschlußeisen 20 den Magneten und damit
den Hebel 16 wieder so weit zurückgezogen, bis dessen Ende gegen den Gummiring 21 anliegt.
Dann beginnt die Wanderung des Hebelendes auf den Treppenabsatz zu von neuem, und ehe es sein Ziel erreicht, wird es wiederum
mit Hilfe des Magneten zurückbefördert.
Dies Spiel wiederholt sich so lange, bis am Ende der Tonrillen normaler Steigung sich
eine Rille mit größerer Steigung anschließt und dadurch das Ende des Hebels 16 um einen
solch großen Betrag verschwenkt wird, daß es auf den Gummiring 22 hinabfällt, ehe das
Rückschlußeisen 20 wieder zum Anziehen des Magneten in dessen Bereich gelangt. Bei
diesem Abfallen des Hebels 16 wird die Quecksilberschaltröhre 19 aus ihrer stromkreisschließenden
in die stromkreisöffnende Stellung verschwenkt. Der Strom für das Triebwerk wird dadurch unterbrochen und
damit das Nadeltongerät stillgesetzt.
Um das Gerät wieder einzuschalten, wird der Tonarm so lange nach außen geschwenkt,
bis der Anschlagstift 5 den Stift 15 so weit im Uhrzeigersinn verschwenkt hat, daß die
Schraube 23 im Hebel 11 auf der Schrägkante des Hebelendes i6a auflaufend den Hebel 16
mit seinem freien Ende wieder auf die obere Stufe des Absatzes ga gehoben und verschwenkt
hat. Der Stromkreis für den Antriebsmotor ist dann wieder geschlossen.
In Abb. 3 ist ein Plattenteller 25 aus Preßstoft mit eingeformten Rückschlußeisen 26 zu
sehen; der Absteller ist in einem Kästchen 27 auf der Werkplatte ι aufgestellt. Es ragt nur
der Magnet 17 und ein Fühlarm 28 heraus.
Außer in der beschriebenen Weise kann ein Magnet noch in allen möglichen anderen Arten
zur Erzeugung der Hinundherbewegung eines Abstellergliedes herangezogen werden.
So kann auch der Magnet am Plattenteller befestigt sein und das zu bewegende Glied aus
Eisen bestehen. Auch eine abstoßende Wir-
kung kann man erhalten durch Anordnung je eines Magneten auf dem umlaufenden und
dem hin und her zu bewegenden Teil, die sich Enden gleicher Polarität entgegenstrecken.
Bei Plattentellern aus Kunstharzpreßstoff kann der an ihm zu befestigende Rückschluß oder Magnet gleich eingeformt werden • (Abb. 3).
Bei Plattentellern aus Kunstharzpreßstoff kann der an ihm zu befestigende Rückschluß oder Magnet gleich eingeformt werden • (Abb. 3).
Durch die Erfindung ist bei Plattenspielern
ίο vor allem die Möglichkeit geboten, die Abstelleinrichtung
nachträglich z. B. in einem fertiggelieferten Kästchen an jedem beliebigen Plattenspielertyp anzubringen. Das Kästchen
kann ohne genaue Ausrichtung gegenüber der Plattentellermitte auf die Werkplatte
geschraubt werden. Der aus dem Kästchen herausragende Magnet wirkt dann mit einem
an den Plattentellerrand zu befestigenden Rückschlußeisen und der aus dem Abstellerkästchen
ragende Fühlarm üblicher Form mit dem Tonarm zusammen (Abb. 3).
Je nach Lage der Umstände kann man auch das Steuerglied innerhalb des Umlaufkreises
des am Plattenteller befestigten Teils vorsehen. Dem dadurch notwendigen spiegelbildlichen
Aufbau des Abstellers kann auch von vornherein durch entsprechende symmetrische Ausbildung der in Frage kommenden Teile
(Stütze 9, Magnet 17) und durch verschiebbare Befestigung der am Plattenteller anzuordnenden
Teile Rechnung getragen werden.
Claims (3)
1. Selbsttätige Abstellvorrichtung für Triebwerke von Lautschriftabtastgeräten,
bei der ein Abstellerglied durch einen umlaufenden Teil des Antriebswerks periodisch
ruckartige Bewegungen erhält, dadurch gekennzeichnet, daß diese Bewegungen durch die einmal je Umlauf stattfindende
Annäherung mindestens eines Magneten (17) und eines zugeordneten Ankers (20) bewirkt werden, von denen
sich der eine an dem umlaufenden Triebwerksteil und der andere am ruckartig zu bewegenden Abstellerglied (16) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet
(17) oder der Anker (20) am Plattenteller in der Nähe des Tellerrandes befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei der der Magnet an dem vom Triebwerk
in Umlauf gesetzten Teil befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
magnetische Rückschluß von dem Absteuerglied (16) selbst gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB170181D DE653852C (de) | 1935-06-25 | 1935-06-25 | Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Triebwerke von Lautschriftabtastgeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB170181D DE653852C (de) | 1935-06-25 | 1935-06-25 | Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Triebwerke von Lautschriftabtastgeraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653852C true DE653852C (de) | 1937-12-16 |
Family
ID=7006499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB170181D Expired DE653852C (de) | 1935-06-25 | 1935-06-25 | Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Triebwerke von Lautschriftabtastgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653852C (de) |
-
1935
- 1935-06-25 DE DEB170181D patent/DE653852C/de not_active Expired
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