AT150071B - Selbsttätige Abstellvorrichtung für Triebwerke von Lautschriftabtastgeräten. - Google Patents

Selbsttätige Abstellvorrichtung für Triebwerke von Lautschriftabtastgeräten.

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AT150071B
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  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description


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  Selbsttätige Abstellvorrichtung für Triebwerke von   Lautsehriftabtastgeräten.   



   In den bekannten selbsttätigen   Abstellvorrichtungen   für Triebwerke von Lautschriftabtastgeräten werden in sehr vielen Fällen ruckartig hin-und herbewegte Glieder verwendet. Bei bestimmten Typen von Nadeltongeräten z. B. bewegt sieh während des Abtastens der Tonrillen im Bereich gleichbleibender Tonrillensteigung ein Steuerglied über einen Reibungsschluss unter Einwirkung des wandernden Tastarmes in der einen Richtung und vom Triebwerk aus getrieben in der entgegengesetzten Richtung periodisch zurÜck. Erst bei Änderung der Rillensteigung am Ende des bespielten Teiles des Tonrillenträgers macht das hin-und herbewegte Glied eine vom normalen Arbeitsspiel abweichende Bewegung und löst dabei die Triebwerksabstellung aus. 



   Gemäss der Erfindung wird bei solchen Abstellern mit ruckartig hin-und herbewegten Gliedern die Bewegung dieser Glieder mindestens in dem einen Bewegungssinn mit Hilfe eines kurzzeitig auf das zu bewegende Glied einwirkenden Magneten erzeugt. 



   Bei der erfindungsgemässen Verwendung von Magneten zum Bewegen von Abstellergliedern, wird jedes   Auftrcffgeräuseh   vermieden, das bei den bekannten Abstellern dann entsteht, wenn das rückführende Glied auf das zurückzuführende auftrifft. Die Ausbildung des Abstellers bringt auch eine sehr grosse Vereinfachung hinsichtlich des Gesamtaufbaues der sonst sehr verwickelten Abstelleinrichtung mit sich, da zwischen dem treibenden und dem hin-und herzubewegenden Teil keinerlei unmittelbare Verbindung und deshalb an dieser Stelle auch keine genau aufeinander abzupassenden Teile mehr notwendig sind. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt. Es handelt sich um verschiedene Beispiele für den Einbau von Magneten und Abstelleinrichtungen.

   Fig. 1 zeigt einen Triebwerksabsteller in einem Ausschnitt der Werkplatte. Fig. 2 zeigt in auseinandergezogener Lage die Einzelteile einer bei diesem Absteller notwendigen Reibungskupplung. Fig. 3 zeigt einen Absteller, der als besondere Baueinheit auf der Werkplatte aufgestellt ist. 



   Auf der Werkplatte 1 ist der Tondrehturm 2 aufgestellt, an dem der   Tonarm : 3   mit der   Tondose-   auf-und abschwenkbar angelenkt ist. In den   Tonarmdrehturm, 3   sind Anschlagstifte. 5 und 6 eingeschraubt. 



   Der eigentliche Absteller ist auf einem in einen Ausschnitt der Werkplatte einzuhängenden Tragrahmen 7 aufgestellt. Auf diesem Tragrahmen ist in der Nähe des einen Endes eine als Schwenk- 
 EMI1.1 
 In der Büchse 8 ist ein Drehzapfen   10,   dessen unteres Ende zur Erhöhung der Reibung aufgespalten ist, drehbar eingesetzt. Er liegt mit einem Bund 10 a auf dem oberen Stirnrand der Büchse 8 auf. Um den oberen Teil des Zapfens 10 ist ein Hebel 11 sowie ein weiterer Hebel 12 drehbar gelagert. Um zwischen den beiden einen   Reibungssehluss   herzustellen, ist zwischen dem Hebel 12 und der als oberer 
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 Zapfen 13 a in einen Ausschnitt 11 a des Hebels 11 eingreift, um gegen diesen gegen Drehung gesichert zu sein. Das Ende des Zapfens 10 ist vernietet.

   Die Vernietung ist jedoch nur so lose, dass eine Schwenkung der Hebel 11 und 12 immer noch möglich ist. Am Ende des Hebels 11 ist ein senkrecht stehender Zapfen 15 befestigt, der mit den Anschlagstifte   5   und 6 am   Tonarmdrehturm,   2 zusammenarbeitet. 



   An einem abwärts gebogenen Winkel 12 a des Hebels 12 ist der eigentliche Steuerhebel 16 um einen Drehzapfen 12 b leicht auf-und absehwenkbar befestigt. 

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   Das freie Ende dieses Steuerhebels 16 ruht auf der   Stütze   9 auf. In der Nähe seines freien Endes ist ein Dauermagnet 17 befestigt, der zwei verdickte Polenden besitzt. Um den Magnet nicht kurz zu schliessen, besteht der Hebel 16 aus nicht magnetisierbarem Werkstoff. 



   Ausserdem ist an dem Hebel 16 mit Hilfe der Schelle 18 eine   Quecksilberschaltröhre   19 befestigt, die je nach ihrer Lage den Kontakt zwischen den in sie eingeführten Leitungsenden herstellt oder unterbricht. Über diese Leitung wird der Strom für den Antriebsmotor geführt. 



   Strichpunktiert ist auf der Zeichnung das   Rücksehlussbleeh   20 zu erkennen, das an der Unterseite des nur durch einen strichpunkttierten Bogen angedeuteten Plattentellers so angeschraubt ist, dass es etwa in der gezeichneten Lage an dem Magneten 17 vorbeigeführt wird. 



   Der Auflagebock 9 weist nach oben zu einen treppenförmigen Absatz 9   a   auf. Auf der oberen Stufe liegt das freie Ende des Hebels 16 während des normalen Arbeitsspieles, d. h. also in der Bereitschaftstellung auf. Bei der weiter unten näher beschriebenen Ausschaltung fällt das freie Ende auf die Stufe des Treppenabsatzes 9 a. Um die   Anschlaggeräusche   zu vermindern, sind Gummiringe 21 und 22 um die entsprechenden Anschlagstellen des Bockes 9 gelegt. 



   Auf der zum Tonarmdrehturm zu gelegenen Seite des Schwenkpunktes des Hebels 16 weist dieser eine Verlängerung in Form eines spitzzulaufenden und um die Büchse 8 herumgebogenen Endes 16 a auf. Die obere   Schrägfläche   des Hebelendes 16 a arbeitet zusammen mit einer durch den Hebel 11 hindurchgeschraubten Schraube   28.   



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Während des Abspielens der Rillen des Lautschriftträgers mit der normalen Steigung, z. B. einer Schallplatte, wandert der Tonarm stetig im Uhr- 
 EMI2.1 
 Stift 15 in Berührung und verschwenkt dadurch den Hebel 11 und damit auch den reibungsschlüssig mit diesem gekuppelten Hebel 12 und den daran angelenkten Hebel 16 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn. Dabei verschiebt sich das auf dem oberen Treppenabsatz aufruhende Ende des Hebels 16 auf die tiefergelegene Stufe des Absatzes 9 a zu. Bevor dies Ende aber auf die tiefergelegene Stufe hinunter- 
 EMI2.2 
 Magneten und damit den Hebel 16 wieder so weit zurückgezogen, bis dessen Ende gegen den Gummiring 21 anliegt.

   Dann beginnt die Wanderung des Hebelendes auf den Treppenabsatz zu von neuem 
 EMI2.3 
 verschwenkt wird, dass es auf den Gummiring 22 hinabfällt, ehe das   Rückschlusseisen   20 wieder zum Anziehen des Magneten in dessen Bereich gelangt. Bei diesem Abfallen des Hebels 16 wird die Quecksilberschaltröhre 19 aus ihrer   stromkreisschliessenden   in die stromkreis öffnende Stellung verschwenkt. 



  Der Strom für das Triebwerk wird dadurch unterbrochen und damit das Nadeltongerät stillgesetzt. 



   Um das Gerät wieder einzuschalten, wird der Tonarm so lange nach aussen geschwenkt, bis der Anschlagstift 5 den Stift 15 so weit im Uhrzeigersinn verschwenkt hat, dass die Schraube 23 im Hebel 11 auf der Schrägkante des   Hebelendes 16 a   auflaufend den Hebel 16 mit seinem freien Ende wieder auf die obere Stufe des Absatzes 9 a gehoben und verschwenkt hat. Der Stromkreis für den Antriebsmotor ist dann wieder geschlossen. 



   In Fig. 3 ist ein Plattenteller 25   aus Pressstoff   mit eingeformtem Rückschlusseisen 26 zu sehen ; 
 EMI2.4 
 und ein Fühlarm 28 heraus. 



   Ausser in der beschriebenen Weise kann ein Magnet noch in allen möglichen andern Arten zur Erzeugung der Hin-und Herbewegung eines Abstellergliedes herangezogen werden. So kann auch 
 EMI2.5 
 und dem hin-und herzubewegenden Teil, die sich Enden gleicher Polarität   entgegenstrecken.   



   Durch die Erfindung ist bei Plattenspielern vor allem die Möglichkeit geboten, die Abstelleinrichtung   nachträglieh,   z. B. in einem fertig gelieferten Kästchen, an jeden beliebigen Plattenspielertyp anzubringen. Das Kästchen kann ohne genaue Ausrichtung gegenüber der Plattentellermitte auf die Werkplatte geschraubt werden. Der aus dem Kästchen herausragende Magnet wirkt dann mit einem an den Plattentellerrand zu befestigenden   Rückschlusseisen   und der aus dem   Abstellerkästchen   
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 am Plattenteller befestigten Teiles vorsehen. Dem dadurch notwendigen spiegelbildlichen Aufbau des Abstellers kann auch von vornherein durch entsprechende symmetrische Ausbildung der in Frage 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige Abstellvorrichtung für Triebwerke von Lautschriftabtastgeräten, bei der ein Abstellerglied ruckartig hin-und hergehende Bewegungen ausführt, dadurch gekennzeichnet, dass <Desc/Clms Page number 3> mindestens die Bewegung in dem einen Sinn mit Hilfe eines kurzzeitig auf das zu bewegende Glied einwirkenden Magneten erzeugt wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein Abstellerglied durch einen umlaufenden Teil des Antriebswerkes eine periodische ruckartige Bewegung erhält, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung dieser Bewegung mindestens ein Magnet und ein zugeordneter Anker vorgesehen ist, von denen der eine sich an dem umlaufenden Triebwerksteil und der andere sich am ruckartig zu bewegenden Abstellerglied in solcher Lage befindet, dass bei der einmal je Umlauf stattfindenden Annäherung von Magnet und Anker das Abstellerglied seine ruckartige Bewegung ausführt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet oder der Anker am Plattenteller in der Nähe seines Randes befestigt ist und sich über einen Bruchteil eines Umlaufkreises erstreckt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei der der Magnet (17) an dem vom Triebwerk in Umlauf gesetzten Teil befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Rückschluss von dem Steuerglied (16) selbst gebildet wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei der das Steuerglied den Magnet trägt, dadurch EMI3.1 besteht.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, in Anwendung an Plattenspielern, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Unterbringung der Abstelleinrichtung in einem auf der Werkplatte (1) @ aufgesetzten Kästchen (27) aus dem ein Fühlarm (28) Üblicher Form herausragt, der Magnet (13) so am Steuerhebel befestigt ist, dass er aus dem Kästchen herausragend in den Wirkungsbereich eines am Plattenteller (25) befestigten Rückschlusseisens (26) hineinreicht. EMI3.2
AT150071D 1935-06-24 1936-03-06 Selbsttätige Abstellvorrichtung für Triebwerke von Lautschriftabtastgeräten. AT150071B (de)

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