DE275822C - - Google Patents

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DE275822C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H13/00Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
    • A63H13/02Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole imitating natural actions, e.g. catching a mouse by a cat, the kicking of an animal

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 275822 -KLASSE 77 f. GRUPPE
zu lösen imstande ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kinderspielzeug, bei dem eine Tier- oder eine sonstige Figur anscheinend Rechenexempel löst, und besteht in den durch die Ansprüche gekennzeichneten neuen Mechanismen. Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in den Fig. ι bis 8 in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen zur Darstellung gebracht und, wie nachstehend näher
ίο beschrieben, eingerichtet.
In Fig. ι bezeichnet ι das hohle Fundament, auf welchem die Tierfigur 2, im vorliegenden Beispiel ein Pferdchen, fest aufmontiert ist. Der Kopf 3 der Figur ist um den Bolzen 4 pendelnd beweglich, zu seiner Ausbalancierung ist das Gegengewicht 5 vorgesehen. ; In dem einen hohlen Vorderbein ist eine Stange 6 geführt, deren oberes Ende gegen den Winkel 7 stößt, der an dem HaIs-
ao teil des Kopfes befestigt ist; das untere Stangenende dagegen ruht auf dem Hebel 8 auf, der bei 9 seinen Drehpunkt hat. Durch die Bewegung des Hebels 8, die, wie weiter untenstehend veranlaßt wird, erfolgt naturgemäß eine Auf- und Abbewegung des Kopfes 3.
Die eigentliche Wirkung, die das Spielzeug bezweckt, wird durch die folgende Einrichtung erreicht:
Vor der Tierfigur ist auf einem Ständer 10 eine staffeleiartige, innen hohle Tafel xoa angeordnet, innerhalb welcher sich eine um den Bolzen 11 drehbare Scheibe 12 befindet, auf der in zwei konzentrischen Ringen (Fig. 7) eine beliebige Anzahl Zahlen angebracht sind.
Der innere Zahlenkranz bezeichnet die Aufgaben, während die äußeren Zahlen die Resultate bilden, und zwar ist die Anordnung derart gewählt, daß der jeweils untenstehenden Aufgabe des inneren Zahlenkranzes die obenstehende Zahl des äußeren Zahlenringes entspricht, d. h. die Lösung der Aufgabe bildet. Durch Schauöffnungen 13, 13s in der Vorderwand der Tafel ΐοΛ sind Aufgabe und Lösung sichtbar. Die Scheibe 12 von beiden Seiten umgreifend, ist in der gehäuseartigen Tafel ΐοα noch ein Schieber 14 geführt, der einen Ausschnitt i/\a (Fig. 4) besitzt. Wird der Schieber nach oben geschoben, dann deckt er die Öffnung 13 von innen ab, so daß das Resultat nicht sichtbar ist, während die entsprechend große Öffnung 14^ die Aufgabe bei jeder Schieberstellung freiläßt. Das untere stabförmige Ende 14* des Schiebers steht mit einer Feder 15 in gelenkiger Verbindung. Letztere ist auf der Unterseite des hohlen Fundaments befestigt und hat das Bestreben, sich an die Unterseite desselben anzulegen und damit den Schieber nach oben zu drükken. Mit der Feder 15 steht ein Schieber 16 in Eingriff, der auf der Unterseite des Fundaments 1 geführt ist. Derselbe besitzt eine Nase 17, die unter eine Ausbiegung 18 der Feder 15 greift und dadurch die Feder von der Bodenunterseite abhebt, wenn der Schieber 16 die in der Zeichnung gezeigte Stellung einnimmt. Wird er vermittels des Knopfes 19 hineingeschoben, dann tritt die Nase 17 aus der Ausbiegung 18 heraus, und die Feder 15

Claims (3)

legt sich wieder an die Bodenunterseite an. Auf diese Weise wird durch die Hin- und Herbewegung des Schiebers 16 eine Auf- und Abbewegung des Schiebers 14 und damit ein Verschließen und Freilegen der Öffnung 13 bewirkt. Mittels des Schiebers 20, dessen Nase 20a durch die Bodenplatte 1 durchtritt, kann die eingeschobene Lage des Schiebers 16 fixiert werden, indem der Schieber 20 in eine Nut des Führungsstiftes 16* eingreift, während nach Lösung des Schiebers 20 die Feder 21 die selbsttätige Rückbewegung des Schiebers 16 besorgt. Auf dem Schieber 16 sitzt nun eine Zahnstange 22, die mit einem Zahnrad 23 in Eingriff steht, das auf einer quer zum Schieber 16 gerichteten Achse 24 festsitzt. Das auf derselben Achse lose sitzende Zahnrad 25 ist mit dem Zahnrad 23 durch ein Gesperre gekuppelt, und zwar so, daß bei der durch Hineinschieben des Schiebers erfolgenden Drehung des Rades 23 das Rad 25 stehenbleibt, beim Herausschieben des Schiebers sich aber mit dem Rade 23 zusammen dreht. Beim Drehen des Rades 25 wird der Hebel 8 mittels der an ihm angebrachten und in das Zahnrad 25 eingreifenden Klauen auf und ab bewegt und dadurch die Nickbewegung des Kopfes 3 herbeigeführt. Um nun irgendeine beliebige Aufgabe auf der Tafel ioa einzustellen, hat man nur nötig, den Knopf 28 herunterzudrücken, wodurch alsdann die Klinke 29 der mit Schaltradzähnen versehenen Scheibe 12 eine Teildrehung erteilt, so daß bald diese, bald jene Aufgabe erscheint. Soll nun das Tier eine Aufgabe lösen, dann muß der Schieber 14 natürlich zuerst die öffnungen 13 abdecken, damit das Resultat nicht sofort lesbar ist. Zu diesem Zweck muß Schieber 16 hineingeschoben und durch den Schieber 20 festgestellt werden. Darauf wird letzterer mittels seiner Nase 20" ausgelöst, wodurch in der vorher angegebenen Weise die Öffnung 13 freigelegt, d. h. das Resultat sichtbar wird und der Kopf des Tieres Nickbewegungen macht, so daß die beabsichtigte Täuschung, als habe das Tier die Lösung vollbracht und wolle dieses durch Kopfnicken bestätigen, erreicht ist. Zur Erhöhung des Effektes kann in der hohlen Bodenplatte auch noch eine sich der jeweiligen Gattung des Tieres anpassende Tierstimme 30 untergebracht sein, die durch den Schieber 16 durch dessen Hin- und Herbewegung in geeigneter Weise betätigt wird. Oder aber es können an dem Hebel 8 Klöppel 31 angebracht sein, die bei der Hebelbewegung auf die Glöckchen 32 aufschla- gen und diese dadurch zum Ertönen bringen. In Fig. 6 bis 8 ist eine Abänderung des Erfindungsgegenstandes dahingehend gezeigt, daß durch die pendelnde Bewegung des Vorderbeines 33 ein Sperrad 34 um die in dem Tierkörper nicht drehbar befestigte Achse 35 gedreht wird, wobei eine an dem Vorderbein angelenkte Klinke 36 in das Sperrad eingreift und dadurch eine mit diesem Sperrad fest verbundene Spule 38 dreht, die einen Faden anzieht, welcher über Rollen 40 zum Schieber 14 führt und diesen betätigt. Das Zurückgehen des Schiebers 14 bewirkt eine Feder 41, welche nach von außen mittels des Stiftes 42 erfolgter Auslösung der Klinke auch den Faden wieder zurückzieht. Das Einstellen von Aufgabe und Resultat erfolgt bei dieser Ausführung mittels des Flügels 43. Die Schauöffnungen 13, 13s können natürlich auf beiden Seiten der Tafel ioa angeordnet sein und ist es selbstverständlich, daß man das Spielzeug anstatt mit Rechenexempeln auch mit Fragen und Antworten versehen kann. Ferner kann man, um eine möglichst große Abwechslung in den Rechenexempeln zu erzielen, die Scheibe 12 leicht auswechselbar anordnen. Patent-A ν Sprüche:
1. Kinderspielzeug in Gestalt einer Tieroder sonstigen Figur, die scheinbar Rechenexempel zu lösen imstande ist, gekennzeichnet durch eine vor derselben angebrachte Tafel (ioa) mit in deren hohlem Innenraum drehbarer, von Hand unmittelbar oder durch ein Schaltwerk einzustellender Zahlenscheibe (12), deren in konzentrischen Ringen angeordnete Zahlenaufdrucke durch zwei einerseits oder beiderseits des Tafelgehäuses angebrachte öffnungen (13, 13s) sichtbar sind; von diesen öffnungen kann die eine bzw. das eine Paar durch einen in dem Tafelinnern geführten Schieber (14) je nach dessen Stellung abgedeckt oder freigelegt werden, was durch einen in der Fußplatte (1) des Spielzeugs untergebrachten, unter Federwirkung stehenden und durch Schieber (20)
o. dgl. in seiner gespannten Lage feststellbaren Schieber (16) vermittelt wird.
2. Kinderspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (16) mittels eines Zahnrades (23) und einer Gesperrekupplung bei seinem Rückgang ein beim Hingang des Schiebers stehenbleibendes Zahnrad dreht, welches durch Klauen (26) einen Hebel (8) in Schwingung und dadurch mit Hilfe einer Stange (6) den pendelnd gelagerten Kopf (3) des Tieres in nickende Bewegung versetzt, wobei der Hebel (8) gleichzeitig ein Glockensignal (32)
oder der Schieber (i6) eine Tierstimme zum Ertönen bringen kann.
3. Änderung des Spielzeugs nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Tafel geführte Schieber (14) durch einen Faden mit einer in dem Tierkörper drehbar gelagerten Spule (38) in Verbindung steht, welche durch das in pendelnde Schwingung versetzte Bein (33) o. dgl. gedreht wird und dadurch den Faden auf sich aufwickelt, so daß hierdurch der Schieber (14) von der Schauöffnung (13) weggezogen wird, während die Rückbewegung nach Lösung eines Gesperres (36) selbsttätig vermittels einer Druckfeder (41) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5589650A (en) * 1993-04-21 1996-12-31 Maschinenfabrik Gustav Eirich Apparatus and method for defining molding technological properties of molding substances in casting works
US5816312A (en) * 1994-09-30 1998-10-06 Mazda Motor Corporation Method of and apparatus for reclaiming foundry sand

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5589650A (en) * 1993-04-21 1996-12-31 Maschinenfabrik Gustav Eirich Apparatus and method for defining molding technological properties of molding substances in casting works
US5816312A (en) * 1994-09-30 1998-10-06 Mazda Motor Corporation Method of and apparatus for reclaiming foundry sand

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