DE556907C - Sprechmaschine zum selbsttaetigen Abspielen beider Schallplattenseiten - Google Patents

Sprechmaschine zum selbsttaetigen Abspielen beider Schallplattenseiten

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DE556907C
DE556907C DE1930556907D DE556907DD DE556907C DE 556907 C DE556907 C DE 556907C DE 1930556907 D DE1930556907 D DE 1930556907D DE 556907D D DE556907D D DE 556907DD DE 556907 C DE556907 C DE 556907C
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Description

Die Erfindung betrifft eine Sprechmaschine, welche außer dem üblichen Abspielen einer Seite einer Schallplatte durch eine Plattenwendevorrichtung das selbsttätige aufeinanderfolgende Abspielen beider Seiten derselben Schallplatte ermöglicht.
Bei den bekannten Sprechmaschinen dieser Art wird die Schallplatte nach dem Abspielen der einen Seite durch Greifer hochgehoben, gewendet und wieder aufgelegt.
Diesem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß bei einfachster, zuverlässigster Konstruktion, welche auch im Äußeren von der üblichen Form der Sprechmaschinen nicht abweicht, mit nur einem Tonarm die Platte unmittelbar gewendet und weitergespielt wird, so daß fast keine Unterbrechung des Vortrages entsteht.
Die auf einem Plattenteller befestigte Platte wird unmittelbar nach dem Abspielen um i8o° gewendet und im übrigen in unveränderter Spiellage die Rückseite mit dem Tonabnehmer in Eingriff gebracht, wodurch ein zusammenhängendes Abspielen beider Plattenseiten ermöglicht wird. Zu diesem Zweck ist der Plattenträgerrahmen erfindungsgemäß in Spielstellung der Platte schwenkbar angeordnet und vermittelt bei seiner Drehung zugleich die Umkehrung der Drehrichtung der Plattentellerwelle. Die Erfindung besteht in den in den Patentansprüchen gekennzeichneten Einrichtungen und ist durch Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Abb. ι und 2 zeigen in Vorderansicht und Draufsicht die Lagerung und den Antrieb der Schallplatte in der Einstellung für nur einseitiges Abspielen.
Abb. 3 veranschaulicht die Vorrichtung zum Wenden der Schallplatte für beidersei-. tiges Abspielen.
Die weiteren Abbildungen 4 bis 11 veranschaulichen Einzelheiten des Triebwerks.
In Lagern i, 2, die an einer nicht gezeichneten Rahmenplatte oder einem Triebwerksboden befestigt sind, ist eine Schwenkwelle gelagert, die aus einem durch eine gekröpfte Flachschiene gebildeten Mittelteil 3 und den seitlichen Wellenteilen 4, 5 besteht. In dem Mittelteil ist eine senkrechte Plattentellerwelle 6 gelagert, auf der eine die Schallplatte 7 aufnehmende Scheibe 8 befestigt ist. Die Schallplatte ist zwischen dieser Scheibe 8 und einer Gegenscheibe 9 in beliebiger Weise, z. B. in bekannter Weise mittels einer auf das obere Ende der senkrechten Welle 6 aufgeschraubten Mutter 10, befestigt. Ein auf der senkrechten Welle 6 sitzendes Kegelrad 11 kämmt mit einem Kegelrad 12 einer Welle 13, die in zwei an dem gekröpften Mittelteil 3 der Schwenkwelle befestigten Lagerwinkeln 14 gelagert ist. Ein an dem anderen Ende der Welle 13 sitzendes Zahnrad 15 kämmt mit einem Zahnrad 16, das auf einer auf dem Wellenteil 5 des Schwenkrahmens 3 längsverschiebbar sitzenden Hülse 17 befestigt ist. Auf dieser Hülse sitzen ferner die beiden Kegelräder 18, 19 eines Wendegetriebes, des-
sen treibendes Kegelrad 20 auf der senkrechten Antriebswelle 21 eines angedeuteten Laufwerks 22 sitzt.
In eine durch zwei Flanschen 23 der Hülse 17 gebildete Ringnut 24 greift ein Mitnehmer 25 eines um einen festen Bolzen 26 schwenkbar befestigten Armes 27, dessen Schwenkbewegung nach rechts und links durch Anschlagstifte 28 begrenzt ist. Der Arm 27 verschiebt die Hülse 17 und bringt wechselweise das Zahnrad 18 oder das Zahnrad 19 zum Eingriff in das Kegelrad 20, wobei sich das Zahnrad 16 in der breiteren Zahnung des Zahnrades 15 verschiebt. An dem Schwenkarm 27 ist eine Feder 29 befestigt, die mit dem anderen Ende mittels eines Stiftes 30 an einem Schieber 31 angelenkt ist, der mittels eines Bolzens 32 und Schlitzloches 33 auf dem nicht gezeichneten Triebwerkboden geführt ist und mit seinem gegabelten Ende ein auf dem Wellenteil 5 sitzendes Exzenter 34 seitlich umfaßt. In der in den Abb. 1 und 2 gezeichneten Einstellung für nur einseitiges Abspielen der Schallplatte befindet sich das Exzenter 34 in der Stellung, in der es den Schieber 31 zurückgedrückt und unter Spannung der Feder 29 den Kupplungsstellarm 27 zum Anschlag an den rechten Begrenzungsanschlag 28 und damit das Kegelrad 18 zum Eingriff in das Antriebskegelrad 20 gebracht hat. Beim Auslösen der Laufwerkssperrung wird also bei dieser Einstellung der Kupplung die Schallplatte im Sinne des in Abb. 2 eingezeichneten Pfeiles gedreht.
Ein auf dem Wellenteil 4 des Schwenkrahmens sitzendes Zahnrad 35 kämmt mit einem Zahnsegment 36, das an einem mittels eines Bolzens 37 an einem festen Lagerwinkel 3.70 des Triebwerkrahmens angelenkten zweiarmigen Stellhebel 38 befestigt ist. An dem unteren Arm des Stellhebels 38 greift eine Zugfeder 39 an, welche den Stellhebel mit dem Segment 36 in jene Stellung zu bringen und in ihr zu halten sucht, in der der Schwenk rahmen 3, 4, 5 für einseitiges Abspielen der Platte 7 eingestellt ist. Wird aber der Stellhebel 38 entgegen dem Zug der Feder 39 nach rechts in Abb. 3 bewegt, so wird durch das Segment 36 und das Zahnrad 35 der Schwenkrahmen um i8o° gedreht, so daß sich der gekröpfte Mittelteil 3 einschließlich des Getriebes 11, 12, 13, 15 oberhalb der nunmehr nach oben gekehrten früheren Unterseite der Schallplatte befindet. Bei dieser Einstellung der Vorrichtung schnappt eine am unteren Ende des Stellhebels 38 mittels Bolzens 40 angelenkte Falle 41 mit einer Anschlagschulter 42 hinter einen festen Sperranschlag 43 und hält dadurch die Vorrichtung in der für das zweiseitige Abspielen der Platte vorgesehenen Einstellung fest. Beim Ausheben der Falle 41 aus dem Sperranschlag 43 erfolgt selbsttätig die Schwenkung des Schwenkrahmens 3, 4, 5 mit der Schallplatte 7 in die in den Abb. 1 und 2 gezeichnete Stellung, in der die andere 6s Seite der Platte spielbereit ist, unter dem Zug der Feder 39 mittels des Segmenthebels 36, 38 und des Zahnrades 35. Bei dieser Schwenkung wird gleichzeitig und selbsttätig von dem Exzenter 34 mittels des Gestänges 31, 29, 2~/ das Wendegetriebe 17, 18, 19 umgeschaltet, indem mit der Entspannung der Feder 29 eine schwächere Feder 29° zur Wirkung kommt, die den Hebel 27 gegen den linken Anschlag 28 zieht.
Das Ausheben der Falle 41 erfolgt durch den beim Abspielen nach der Mitte der Platte hin sich bewegenden Tonarm 44 (Abb. 4, 5 und 6) mittels eines an ihm angebrachten Anschlagarmes 45, der nach dem Abspielen der Platte an einen Anschlagstift 46 eines Hebels 47 stößt. Letzterer besteht aus zwei durch ein einstellbares Klemmgelenk 47° verbundenen Teilen 47s und 47er und ist mittels Bolzens 48 (Abb. 5) an einem am Gestellrahmen befestigten Winkel 49 (in Abb. 4 nicht gezeichnet) angelenkt. Der Hebel 47 ist durch an dem Winkel 49 angebrachte Anschläge 49° und 49^ in der Bewegung nach beiden Richtungen begrenzt und hat einen Sperrausschnitt 47d für einen dreiarmigen Hebel 50, der mittels Bolzens 51 an einem Rahmenwinkel 52 angelenkt ist und mit dem einen als Sperrnase ausgebildeten Arm 50° in den Sperrausschnitt 47** des Hebels 47 eingreift. An dem zweiten abwärts gerichteten Arm 5ο6 des dreiarmigen Hebels So greift eine Zugfeder 50c an, die am Entspannen gehindert ist, solange der Sperrarm 50° des dreiarmigen Hebels in den Sperrausschnitt des Hebels 47 eingreift. Der dritte aufwärts gerichtete Arm 50^ des dreiarmigen Hebels 50 trägt seitlich einen Anschlagstift 5oe, der bei Aufhebung der Sperrung des dreiarmigen Hebels So gegen einen mittels eines Bolzens 53 an einem Rahmenwinkel 54 angelenkten, durch Anschlagschrauben 540 des Rahmenwinkels in seinem Ausschlag nach beiden Seiten begrenzten Sperrhebel 55 anschlägt.
Abb. 4 zeigt die beschriebene Sperrvorrichtang in Vorderansicht, Abb. 5 in Seitenansicht, beide in Ruhestellung des Sperrhebels 55. Abb. 6 ist eine Seitenansicht entsprechend der Abb. 5 bei Sperrstellung des Hebels 55.
Dieser Hebel sperrt einen mittels Bolzens an einem festen Rahmen winkel 57 angelenkten, durch ein Gewicht belasteten dreiarmigen Fallhebel 58 (Abb. 7 und 8), dessen kürzerer Arm 58« mittels eines nachgiebig anelenkten Anschlaghakens 58* die Falle 41 (Abb. 3) aushebt, worauf die Schwenkung des
Rahmens 3, 4, 5 mit der Schallplatte unter dem Zug der Feder 39 erfolgen kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Auslösevorrichtung ist also derart, daß der Tonarm am Ende seiner Einwärtsbewegung mittels des Anschlagarmes 45 gegen den Anschlagstift 46 des Sperrhebels 47 stößt, durch das Zurückbewegen desselben den dreiarmigen Hebel 50 auslöst, der unter der Wirkung seiner Zugfeder 50^ gegen den Sperrhebel 55 stößt, so daß dieser den dreiarmigen Fallhebel 58 freigibt. Letzterer schlägt unter der Wirkung seines Gewichtes aus und hebt mit seinem kürzeren Arm 58s die Falle 41 aus ihrer Sperrast aus.
Bei dem durch das Gewicht 58^ bewirkten Ausschlag des Hebels 58 bewirkt der dritte aufwärts gerichtete Arm s8e dieses Hebels, der mit einem Armfortsatz 59 des Tonarmes 44 durch ein Schlitzlochgelenk verbunden ist, eine Schwenkbewegung des Tonarmes, durch welche sein die Schalldose tragendes Ende von der Platte abgehoben wird.
Gleichzeitig bewirkt eine an dem vorhergenannten Anschlagarm 45 des Tonarmes angreifende Zugfeder 45« den Rückgang des Tonarmes nach auswärts bis zum Anschlag eines weiteren Anschlagarmes 60 des Tonarmes an einen am Triebwerksboden oder -rahmen einstellbar angebrachten Führungsanschlag 61, der zu Beginn des neuen Spieles den Tonarm so führt, daß die Nadel sich entsprechend der Einstellung des Anschlages in die äußerste Spielrille der Platte einsetzt. Die Rückholfeder 45° ist mit einem bei 45* an einem Rahmenwinkel 45C angelenkten Arm 45^ verbunden (Abb. 9 und 10). Der Arm 45^ ist durch eine Stange 45" mit dem einen Arm eines Winkelhebels 45f, der an einem Rahmenwinkel 45ff angelenkt ist, verbunden. Der andere Arm des Winkelhebels greift über den kürzerenArm 58° des dreiarmigen Fallhebels 58, der beim Fallausschlag mittels des beschriebenen Gestänges die Rückholfeder 45« spannt, wie Abb. 10 zeigt. Abb. 11 zeigt die Feder 45« in entspanntem Zustand beim Spielen.
Der Fallgewichtshebel 58 wird von dem Laufwerk in seine Bereitschaftsstellung gehoben, in welcher er durch den unter Federwirkung über ihn einfallenden Sperrhebel 55 (Abb. 4 bis 6) festgestellt wird. Zu diesem Zweck kämmt das Antriebszahnrad 62 des Laufwerks mit einem Zahnrad 63 (Abb. 7 und S), das einen exzentrischen Zapfen 64 trägt, der durch eine Stange 65 mit dem einen Arm eines in einem Rahmenwinkel 66 gelagerten Winkelhebels 67 gelenkig verbunden ist. Der andere Arm dieses Winkelhebels hat einen seitlichen Mitnehmer 68, der unter den gewichtsbelasteten Arm des dreiarmigen Hebels 58 faßt.
Das Zahnrad 63 ist in einem um einen festen, senkrechten Zapfen 69 schwenkbaren Lagerarm 70 gelagert, der am freien Ende mit einem Führungsanschlagarm 71 versehen ist, der eine schräg verlaufende Anschlagkante besitzt (Abb. 7a und 7b). Unter dem Zuge einer an dem Lagerarm 70 angreifenden Feder 72 berührt die Schrägkante des Anschlagarmes 71 das freie Ende des Fallgewichtshebeis 58, der in einem Führungsschlitz 73 eines Rahmenwinkels 74 geführt ist. In der in den Abb. 7, 7a und 8 gezeichneten unteren Lage des Fallgewichtshebels 58 hat dieser den Lagerarm 70 entgegen dem Federzug 72 bewegt und dadurch die Zahnräder 63, 62 zum Eingriff gebracht. Durch den Antrieb wird mittels des Gestänges 64, 65, 6y und des Mitnehmers 68 der Fallgewichtshebel 58 angehoben.
Damit hierbei die Trennung der Zahnräder 63, 62 unter dem Federzug 72 nicht allmählich, sondern erst in der Endstellung des Hebels 58 plötzlich erfolgt, ist der Lagerarm 70 des Zahnrades 63 in der Eingriffsstellung der Räder durch eine an dem Führungswinkel 74 angebrachte senkrechte, verschiebbar geführte Falle 75 gesichert, welche von dem gewichtsbelasteten Arm des dreiarmigen Hebels 58 bei Erreichung seiner oberen Endstellung ausgehoben wird, so daß der Lagerarm 62 plötzlich unter der Wirkung seiner Feder in die Ausrückstellung geführt wird.
In bekannter Weise ist das Triebwerk mit einer Abstellbremse versehen, welche beim einseitigen Abspielen der Platte von dem zurückgehenden Tonarm in Tätigkeit gesetzt wird. Erfmdungsgemäß ist in Verbindung mit dieser nicht gezeichneten Bremsvorrichtung eine Einrichtung getroffen, durch welche beim Einstellen des Triebwerks für zweiseitiges Abspielen der Platte diese Bremse derart gesperrt wird, daß sie erst nach Abspielen beider Seiten der Platte in Wirkung gesetzt wird.

Claims (9)

  1. Patentansprüche :
    i. Sprechmaschine zum selbsttätigen Abspielen beider Schallplattenseiten mittels Plattenwendevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattentellerwelle (6) auf einem Trägerrahmen (3) gelagert ist, der um in der Spielebene der Schallplatte (7) liegende Achsen (4, 5) schwenkbar angeordnet ist und ihren Antrieb über ein Umlaufgetriebe (15, 16) erhält, dessen treibendes Rad (16) konzentrisch zur Schwenkachse (4, 5) des Trägerrahmens liegt und über ein beim Wenden der Schallplatte zwangläufig zu betätigendes Wendegetriebe (18, 19, 20) mit dem Antriebsmotor (22) in Verbindung steht.
  2. 2. Sprechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebenen Räder (18, 19) des Wendegetriebes und das antreibende Rad (16) des Umlauf getriebes auf einer axial verschiebbaren Hohlwelle (17) sitzen, die von der einen Drehachse (5) des Trägerrahmens getragen wird.
  3. 3. Sprechmaschine nach Anspruch 1 to und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Trägerrahmen (3) der Plattentellerwelle (6) unter der Spannung einer blockierten Feder steht, deren Blockierung nach dem Abspielen einer Plattenseite durch den Tonabnehmer durch Anschlagwirkung aufgehoben wird.
  4. 4. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Zahnsegmenthebels, der in ein auf der einen Drehachse (64) sitzendes Zahnrad (35) eingreift und unter der Wirkung der vom Tonarm auslösbaren Feder (39) steht.
  5. 5. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Auslösen der Schwenkfeder (39) mit einer an sich bekannten Einrichtung zum Abheben und Zurückführen des Tonarmes in die Ausgangsstellung verbunden ist.
  6. 6. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der einen Schwenkachse (5) des Trägerrahmens (3) befestigtes Exzenter (34) mittels eines Hebelgestänges (31, 29, 27) mit dem Stellhebel (27) des Wendegetriebes (17, 18, 19) im Antrieb der Plattentellerwelle (6) verbunden ist.
  7. 7. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Einrichtung zum Ausheben der die Schwenkfeder (39) blockierenden Sperrfalle (41) und zum Zurückführen des Tonarmes in die Ausgangslage ein gewichtsbelasteter Fallhebel (58) vorgesehen ist, der beim Ingangsetzen des Triebwerks von diesem (Hubgetriebe 62, 63, 65, 67) in seine Bereitschaftslage gehoben und hier durch eine vom Tonarm auslösbare Sperrfalle (55) gehalten wird.
  8. 8. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hubgetriebe des Fallhebels (58) ein schwenkbar gelagertes Zwischenrad (63) vorgesehen ist, dessen Tragarm (70) am Ende der Hubbewegung des Fallhebels (58) von einer Rückholfeder (72) verschwenkt wird und dabei das Zwischenrad (63) außer Eingriff mit dem antreibenden Rad (62) bringt.
  9. 9. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen das Ausschwenken des !Tragarmes (70) blockierenden Sperrschieber (75), der von dem Fallhebel (58) nach Beendigung seiner Hubbewegung in die Ruhelage verschoben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930556907D 1930-09-16 1930-09-16 Sprechmaschine zum selbsttaetigen Abspielen beider Schallplattenseiten Expired DE556907C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2601301A (en) * 1945-11-21 1952-06-24 Lincoln Eng Co Record changer
US2728578A (en) * 1950-01-07 1955-12-27 Lincoln Eng Co Record player
US2735683A (en) * 1956-02-21 Record player

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