AT18700B - Einrichtung an Zugschranken-Antriebswerken zur zwangsweisen ungetrennten Vornahme des Vorläutens und Schließens der Schlagbäume. - Google Patents

Einrichtung an Zugschranken-Antriebswerken zur zwangsweisen ungetrennten Vornahme des Vorläutens und Schließens der Schlagbäume.

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AT18700B
AT18700B AT18700DA AT18700B AT 18700 B AT18700 B AT 18700B AT 18700D A AT18700D A AT 18700DA AT 18700 B AT18700 B AT 18700B
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Stefan Von Goetz & Soehne Fa
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    Österreichische   
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  Einrichtung an   Zugschranken-Antriebswerken   zur zwangsweisen ungetrennten Vornahme des Vorläutens und Schliessens der   Schlagbäume.   



   Vorliegende Erfindung hat eine Einrichtung an Zugschranken-Antriebswerken mit hin und   her gehenden   Bewegung zum Gegenstande, durch welche der   Schrankenwärter ge-   zwungen wird, wenn anders er sich nicht eine unnütze Mehrarbeit auflasten will, die   zum   Zwecke des Vorläutens und des Schliessens der   Schlagbäume vorzunehmenden Bewegungen   des Antriebswerkes zeitlich ungetrennt voneinander auszuführen, indem jede Unterbrechung der Bewegung die Sperrung des Antriebswerkes im Sinne der schliessbewegung bewirkt, somit die weitere das Schliessen veranlassende Bewegung desselben verhindert und den Wärter nötigt, das Antriebswerk in seine Anfangsstellung   zurückzubringen,

     um von neuem die ganze für das   Vorbauten   und Schliessen notwendige Bewegung ausführen zu können. Diese Einrichtung besteht im Wesen aus einer durch das Antriebswerk in Drehung zu versetzenden, vertikalen Gewindspindel mit darauf verstellbarer Mutter, welch letztere bei Betätigung dos Antriebswerkes durch irgendeinen Widerstand verhindert wird, sich mit gleicher Geschwindigkeit wie die Spindel zu drehen und daher mit Bezug auf letztere ge- 
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Sperrklinke während der Bewegung so lange ausgelöst bleibt, als das Antriebswerk in
Tätigkeit ist. wogegen bei Unterbrechung der Bewegung des letzteren durch den selbst- tätigen Niedergang der Mutter die Sperrklinke zum Einfallen in ein Hemmwerk gebracht und so die weitere, im gleichen Sinne versuchte Drehbewegung des Antriebswerkes ver- hindert wird.

   Die Einrichtung bewirkt gleichzeitig auch die Sperrung des Antriebswerkes in seinen beiden Endstellungen durch Betätigung einer gleichzeitig das   Hochhalten   der
Sperrklinko bewirkenden Schaltvorrichtung. 



   In beiliegender Zeichnung stellen die Fig. 1 und 2 diese Einrichtung in Verbindung mit einem Kurbelantrieb bekannter Art in Seiten und Rückansicht dar. Fig. 3 zeigt eine geänderte   Ausführungsform     der Einrichtung   und die Fig. 4 und 5 veranschaulichen in Seitenansicht und Draufsicht zwei weitere Varianten der in Fig. 2 und 3 mit der stell- 
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 welche an radialen Ansätzen die Flächen, Kugeln oder federnd angelenkten Backen q trägt. 



   Wird die   Spindel 11   bei Bewegung des Antriebswerkes in entsprechender Richtung in
Drehung versetzt, so wird die Mutter m sich mitdrehen, jedoch infolge des Luftwiderstandes 
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 gleicher Geschwindigkeit, wie die Spindel zu drehen bezw. deren Bewegung   mitzumachen.   



  Wird die Drehbewegung unterbrochen, so dreht sich die Mutter zufolge ihres Gewichtes an der Spindel herab und kehrt in ihre Anfangsstellung zurück. 



   Um nun den   Scllranltenw1tchter   zu zwingen, dass er die für das   Vorlaufen   und   Schrankenschliessen   notwendige Bewegung des Antriebswerkes in einer   Bewpgungsrichtuog   ununterbrochen vollführen   muss,   ist auf der Kurbelwelle a ein Sperrad s (Fig. 2) auf- 
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   rückwärtiger Fortsatz f1   nicht durch einen von der Mutter m   beeinflussten     Hebel h ver-   hindert wird, sich zu heben.

   Sobald die Mutter m bei Unterbrechung der Drehbewegung der Spindel an letzterer   herabiäuft, druckt   sie auf den Hebel h und hebt denselben vom   Klinkenfortsatz fl   ab, so dass die Klinke mit ihrem Zahn z in das Sperrad 8 einfallen kann und die beabsichtigte, neuerliche Drehung des Antriebswerkes in derselben Richtung verhindert. Die   Sperrklinke f besitzt   noch einen vorderen Fortsatz   ,   der unter   dein     Einfluss   eines Stiftes t an einem   Schaltrade l'steht, welch   letzteres durch einen   einzabnigon   Trieb   e   von der Trommelwelle des Antriebswerkes oder von einem beliebigen Vorgelege zahnweise weitergeschaltet wird.

   Sowie bei dieser Drehung des   Schaltrades µ der   Stift t unter den   Klinkenfortsatz/   gebracht wird, erfolgt das Heben der Klinke, welche demnach auch durch den Schaltradstift t am Einfallen in das Sperrad verhindert wird. 



   In dieser Stellung betinden sich die genannten Teile des Hemmwerkes bei Beginn der Drehung des Antriebswerkes, d. h. bei Beginn des Vorläutens. Während dieser Bewegung wird zunächst der Stift t unter dem   Klinkenfortsatz/s   nach und nach woggedreht ; da jedoch vorher schon die Mutter m an der Spindel sich   emporgeschraubt   hat, wodurch der Hebel h sich verschwenkt hat und auf den Klinkenfortsatz f1 drückt, so kann die Klinke nicht in das Sperrad einfallen. Das Einfallen erfolgt jedoch sofort, sobald die Bewegung unterbrochen wird, da alsdann die herabgehende Mutter den Hebel h niederdrückt und dieser die Klinke freigeben muss.

   Würde nun nach   dieser Unterbrechung Vf'r-   sucht, das Antriebswerk in dem gleichen Sinne   weiterzu drehen,   so verhindert dies die Klinke und es muss daher der Schrankenwärter das Antriebswerk in seine Anfangsstellung zurückdrehen, um durch den Schaltradstift t die Klinke f wieder auszuheben, worauf erst die ursprünglich gewollte Bewegung begonnen werden kann. Damit der Stift t bei   Rü < k-   drehung in seine Anfangsstellung nicht über diese hinausbewegt werden kann, wodurch die Klinke freigegeben würde, ist ein   Hebel i   mit einem seitlichen Ansatz c vorgesehen, welch letzterer bei Anstossen des Stiftes t an den   Hebel i   in die Bahn eines am Kegel-oder Schneckenrad des Spindelantriebes befestigten Zapfens p tritt.

   Dieser Zapfen p könnte auch an Stelle des Sperrades s benützt werden, um mit dem Zahn z der   Klinke f in Eingllff   gebracht zu werden (Fig. 3). 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung ist der Hebel i mit dem in diesem Faile einarmigen Hebel h zu einem starren Winkelhebel verbunden und wird durch zwei   1m   Schaltrad r angebrachte Stifte t und tl in beiden Endlagen des Antriebswerkes mit dem Ansatz c in die Bahn des Zapfens p eingestellt, so dass die Bewegung in beiden Endstellungen selbsttätig gesperrt ist.

   Die Sperrung bei Unterbrechung der Bewegung geschieht hiebei ebenfalls durch die herabsinkende Mutter m, welche den Arm h des Winkelhebels niederdrückt und dadurch den zweiten von den Stiften t, tl nicht beeinflussten Arm i nach auswärts schwenkt, wodurch ein Vorsprung d desselben, auf welchem die   Klinke f mit   einem Stift k aufliegt, unter letzterem weggezogen wird und die Klinke mit ihrem Zahn   z   in das Sperrad einfallen kann oder, wie in der Zeichnung, in den Bereich des sich drehenden Zapfens p gelangt und die weitere Drehung in derselben Richtung vorhindert.

   Beim Zurück- drehen wird die Klinke f, an welcher der Stift t wirkungslos vorbeigeht, durch einen   An-   schlag   l   am Schaltrade r gehoben und Hebelarm i kehrt zufolge seines Gewichtes in die ursprüngliche Stellung zurück ; der Vorsprung d gelangt unter den Stift k, sobald bei der
Schliessbewegung die Mutter m sich an der Spindel emporschraubt und den Arm h freigibt. 



   Das Festlaufen der Mutter m in ihren beiden Endlagen auf der Spindel wird durch an letzterer, sowie an der Mutter angebrachte Anschläge b, o bezw. bl,   ol   vorhindt'rt, welche miteinander in Berührung kommen, ehe die Mutter sich festdreht. Wenn in ge- wissen Fällen ein sofortiges Schliessen der Schlagbäume erforderlich ist, kann dies mit
Hilfe eines unter Plombenverschluss stehenden Notauslösehebels v (Fig. 2 und 3) geschehen, der die Klinke f auszuheben gestattet, ohne erst das Antriebswerk in seine Anfangsstellung zurückdrehen zu müssen. Die vorstehend beschriebene Einrichtung lässt sich für Antriebs- werke verwenden, die in der einen Bewegungsrichtung durch ein Gewicht selbsttätig be- tätigt werden, welches bei der Bewegung in der anderen Richtung aufgezogen wird. 
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : l. Einrichtung an Antriebswerken für Zugschranken und andere Bewegungsvorrichtungen zur zwangsweisen ungetrennten Vornahme des Vorläutens und Schliessens der Schlagbäume, bezw. der Schluss-und Anfangsbewogung des Antriebswerkes, gekennzeichnet durch eine vom Antriebswerke gedrehte, vertikale Gewindspindol u mit darauf verstellbarer Mutter m, Welch letztere bei Betätigung des Antriebswer1ms durch einen Widerstand verhindert wird, sich mit gleicher Geschwindigkeit wie die Spindel zu drehen und daher mit Bezug auf letztere gehoben wird, wodurch eine vorher angehobene und dadurch das Antriebswerk freigebende Klinke f während der Bewegung so lange ausgelöst bleibt, als das Antriebswerk in Tätigkeit ist,
    wogegen bei Unterbrechung der Bewegung des letzteren durch den selbsttätigen Niedergang der Mutter die Klinke zum Einfallen in ein Hemmwerk gebracht und so die weitere, in gleichem Sinne versuchte Drehbewegung des Antriebswerkes verhindert wird.
    2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch I, bei welcher sowohl die Sperrung in bei den Endstellungen als auch gleichzeitig das Hochhalten der Sperrklinke f für die Sperrung in Mittelstellungen bei Unterbrechung der Bewegung durch Betätigung nur einer Schaltvorricbtung erfolgt, welche aus einem Schaltrade r mit an demselben an- gebrachten, auf den Klinkenfortsatz /, sowie auf den Hebel i wirkenden Stift t besteht, wobei sämtliche Sperrungen an der Hauptwelle (Kurbelwelle), dagegen die Steuerung der Sperrung in der Anfangs-und Endstellung, sowie das Hochheben den Sperrklinke für Sperrungen in Mittelstellungen von einer Vorgelegswelle aus erfolgen können.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher an dem mit der Kurbelwelle festen Rade des die Gewindspindel f4 bewegenden Übersetzungsgetriebes ein Zapfen p angeordnet ist, der mit der Sperrklinke f in Eingriff kommt, um in Mittel- stellungen bei Unterbrechung der Bewegung die Hemmung zu bewirken, dagegen zwecks Sperrung des Antriebswerkes in seinen beiden Endstellungen auf einen in seine Bahn ein- gerückten Sperrhebel i trifft.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der durch die EMI3.1 Endstellungen und durch die Klinke j, die einen auf einem Vorsprung d des Hebels i aufliegenden und bei Betätigung dieses Hebels freiwerdenden Stift k trägt, auch bei Unterbrechung der Bewegung die Sperrung bewirkt.
AT18700D 1903-09-21 1903-09-21 Einrichtung an Zugschranken-Antriebswerken zur zwangsweisen ungetrennten Vornahme des Vorläutens und Schließens der Schlagbäume. AT18700B (de)

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