DE652532C - Signaleinrichtung mit einer oder mehreren an einer Empfangsstelle vorgesehenen elektromagnetischen Anzeigevorrichtungen - Google Patents

Signaleinrichtung mit einer oder mehreren an einer Empfangsstelle vorgesehenen elektromagnetischen Anzeigevorrichtungen

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DE652532C
DE652532C DET39857D DET0039857D DE652532C DE 652532 C DE652532 C DE 652532C DE T39857 D DET39857 D DE T39857D DE T0039857 D DET0039857 D DE T0039857D DE 652532 C DE652532 C DE 652532C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/23Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of rotating members, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies on a drum or disc

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Description

  • Signaleinrichtung mit einer oder mehreren an einer Empfangsstelle vorgesehenen elektromagnetischen Anzeigevorrichtungen Die Erfindung betrifft eine Signaleinrichtung mit einer oder mehreren an einer Empfangsstelle vorgesehenen elektromagnetischen Anzeigevorrichtungen, die durch Stromstöße antreibbar sind. Eine Signaleinrichtung der vorher erwähnten Art ist insbesondere für die Übersendung von Botschaften bestimmt, die von verschiedenen Sendestellen, z. B. von verschiedenen Arbeitsplätzen einer Fabrik, nach einer Empfangsstelle, z. B. ,einem Betriebsbüro, übermittelt werden sollen. Bei der geschilderten Signaleinrichtung ist gewöhnlich eine verhältnismäßig große Anzahl Anzeigevorrichtungen in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. Dieses Gehäuse nimmt bei Verwendung gewöhnlicher, mit langen Hebeln versehener und daher einen verhältnismäßig großen Raum beanspruchender Schaltwerke zur Weiterschaltung der Anzeigevorrichtungen einen beträchtlichen Raum ein.
  • Die Erfindung besteht darin, daß an dem durch den Elektromagneten der Anzeigevorrichtung bewegbaren Hebel ein zweiter, zweiarmiger Hebel drehbar ist, an dessen einen Arm eine Schaltklinke angelenkt ist, welche mit einem zur Weiterschaltung der Anzeigetrommel dienenden Schaltrad in Eingriff gebracht werden kann, und an dessen anderem Hebelarm eine Daumenfläche vorgesehen ist, die durch eine mit dem zweiarmigen ^Hebel verbundene Feder gegen einen ortsfesten Anschlag gedrückt wird. Diese Hebelanordnung beansprucht einen verhältnismäßig geringen Raum und bietet dennoch eine große Übersetzung in dem Sinne, daß bei einem verhältnismäßig kleinen Hub des Ankers des elektromagnetischen Schaltwerks ein verhältnismäßig großer Ausschlag der zur Weiterschaltung der Anzeigevorrichtung dienenden Schaltklinke ermöglicht ist. Es lassen sich daher zahlreiche Anzeigevorrichtungen in einem verhältnismäßig kleinen, gemeinsamen Gehäuse unterbringen, so daß eine übersichtliche Anzeige beim Arbeiten der Anzeigevorrichtungen erzielt ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Signaleinrichtung nach der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Fig. i ist eine Vorderansicht des die Anzeigevorrichtungen einschließenden Gehäuses. Fig. z ist eine Darstellung der Teile nach Fig. i in größerem Maßstabe, wobei die Vorderplatte abgenommen ist.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. a.
  • Fig. q. ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. ii.
  • Fig.5 ist eine Einzeldarstellung eines Nummernschalters. F ig. 6 ist ein ähnlicher Schnitt wie Fig. .1 und zeigt die Stellung der Teile nach dem Ansprechen des Schaltmagneten.
  • Fig. 7 ist ein Szbnitt nach der Linie 7-7-der Fig. 2.
  • Fig.8 veranschaulicht den mit Ziffern sehenen Ring eines der Anzeigeräder im abgewickelten Zustand.
  • Fig. 9 ist eine schaubildliche Darstellung eines Schaltarmes.
  • Fig. io ist ein Schnitt nach der Linie io-io der Fig.3 in vergrößertem Maßstab. Fig. i i ist ein Schnitt nach der Linie i i-i i der Fig. 3.
  • Fig. 1a ist eine schaubildliche Darstellung eines der Räder, an denen der in Fig.8 im abgewickelten Zustand dargestellte Anzeigering befestigt ist.
  • Fig.13 ist eine schaubildliche Darstellung eines Schaltarmes.
  • Fig. 14 ist ein Schaltungsschema der Signaleinrichtung.
  • Das in Fig. i dargestellte -Gehäuse A, das die- weiter unten beschriebene Gruppe von Anzeigeschaltwerken umschließt, ist beispielsweise im Betriebsbüro einer Fabrik angeordnet. Das Gehäuse A ist mit Seitenwänden Al (Fig. z) und mit quer angeordneten , Trag- und Versteifungsbolzen A= versehen. Jeder Bolzen A= ist mit mehreren Rillen A3 versehen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind zwei übereinander angeordnete Gruppen oder Bänke von Anzeigeschaltwerken vorgesehen. jede dieser beiden Gruppen ist auf einem Paar der Querbolzen A'-' angeordnet. Die Einwärtsbewegung jeder Gruppe wird durch einen dritten Querbolzen A=, wie in Fig. 7 dargestellt ist, verhindert. Da beide Gruppen der Anzeigeschaltwerke untereinander gleich _ sind, braucht nur die eine Gruppe beschrieben zu erden.
  • An der Vorderseite des Hauptgehäuses A sind Deckplatten A4 befestigt. Jede Deckplatte A4 ist mit drei Reihen von Öffnungen versehen, und zwar: mit den oberen, quadratischen Öffnungen A5 (Fig. i) und den unteren, runden Öffnungen AB, A'. über jeder quadratischen Öffnung A' ist eine Nummer o. dgl. vorgesehen, welche sich auf die Sendestelle bezieht, durch deren Stromstöße das unten beschriebene Anzeigeschaltwerk, dessen eingestelltes Zeichen durch die quadratische Öffnung A' sichtbar ist, weitergeschaltet `vird.
  • Jede Gruppe der Anzeigevorrichtungen besteht aus einer Mehrzahl voneinander unabhängiger und abnehmbarer Anzeigeschaltwerke.
  • Jedes - Anzeigeschaltwerk ist mit einer Tragplatte B versehen, welche in die Rillen A3 der Bolzen A= eingesetzt werden kann. Am vorderen Ende des Anzeigeschaltwerks ist die Platte B rechtwinklig zu einem Flansch BI abgebogen. Dieser Flansch ist mit Löchert zur Beobachtung des unten beschriebenen Signalringes und der unten beschriebenen Signallampe versehen. Ferner ist der Flansch B1 mit einem Loch zum Durchtritt des unten beschriebenen Rückstellknopfes ausgerüstet.
  • Die meisten der unten beschriebenen Anschläge und Tragglieder sind aus der Platte B ausgestanzt. Von dem oberen Teil der Platte B ist ein Flansch B-" abgebogen, an dem der winkelförmige Magnetträger B3 festgeschraubt ist. An diesem Träger sind der Kern B4 und die Magnetspule B5 angebracht.
  • An dem Zapfen Cl ist ein Hebel C drehbar, der auf diesem Zapfen durch ein federndes Sicherungsglied C= gehalten wird. An dem oberen Arm des Hebels C ist ein Anker C3 vorgesehen, der dem Magnetkern B4 gegenüberliegt. An einem von dem unteren Arm des Hebels C getragenen Zapfen C4 (Fig.4) ist ein Hebel C' drehbar. Der untere Arm des Hebels C5 ist mit einer taumenfläche Cl versehen, welche gegen einen aus der Platte B ausgestanzten Lappen C° wirkt. Mit dem oberen Arm des Hebels 01 ist eine Schraubenfeder C' verbunden, welche diesen Hebelarm nach rechts in Fig. 4 zu ziehen sucht. Der Hebel C wird hierbei gegen einen Anschlag C9 gedrückt.
  • Wenn die Teile die Stellung nach Fig. 3 und d. einnehmen, befindet sich das äußere Ende der gekrümmten Fläche Ce, die am unteren Arm des Hebels C' vorgesehen ist, in Berührung mit dem Anschlag C°. Hierdurch ist eine größere Hebelwirkung zu Beginn der Bewegung des Hebels C erzielt. Die wirksame.Länge@des Hebels nimmt im Verhältnis zum Anwachsen der magnetischen Kraft. des Magneten B5, dessen Kern B4 auf den Anker C3 des Hebels C einwirkt, ab (vgl. Fig. 6).
  • An das obere Ende des Hebels C5 ist eine I-linke D angelenkt, welche durch eine Schraubenfeder. Dl gewöhnlich im Uhrzeigersinn gedreht wird. An der Platte B sind Anschläge D@, D3 vorgesehen, durch welche die Bewegung der Klinke D begrenzt wird.
  • An der Platte B ist ein Zapfen E (Fig. 1 o) festgenietet, der am Ende mit einem im Querschnitt quadratischen Ansatz E' versehen ist. In dem Ansatz El ist eine Rille E= vorgesehen, in welcher ein gabelförmiges Sicherungsglied E3 angeordnet ist. Durch dieses Glied ist die unten beschriebene durchlochte Scheibe G4 gegen axiale Verschiebung auf dem Zapfen E gesichert. Auf dem Zapfen E ist eine- Hülse E4 drehbar, auf welcher ein Schaltrad F5 befestigt ist. Die Hülse E4 ist finit durchlochten Flanschen E9 versehen. Durch die Löcher dieser Flanschen erstreckt sich ein Stift E', durch den das Schaltrad E5 und die im folgenden beschriebenen Glieder gegen relative Drehung in bezug auf die Hülse E4 gesichert sind. Auf der Hülse E4 ist ein Paar becherförmiger durchlochter Scheiben oder Räder E8, E9 angeordnet. Diese Räder sind mit Nuten E19 versehen, durch welche der Stift E' hindurchgeführt ist. Die Räder E8, E9 liegen, wie in Fig. io dargestellt ist, Rücken an Rücken aneinander und bilden eine Trommel, die von einem Anzeigering EI' umgeben ist. Dieser Anzeigering ist in Fig. 8 im abgewickelten Zustand dargestellt. Die an den Enden des Ringes EI' - vorgesehenen Lappen E12 sind tun die Kanten der in den Rädern vorgesehenen Ausschnitte E i4 (Fig. 12) gebogen.
  • Auf der Hülse E4 ist ein Ring G1 (Fig. io) angeordnet, der durch den Stift E' gegen Drehung auf dieser Hülse gesichert ist. Der Ring G1 hat einen Schlitz, in den das innere Ende einer Spiralfeder G greift. Das äußere Ende der Spiralfeder G ist an Stiften G2, G3 befestigt, die an -der durchlochten Scheibe G4 vorgesehen sind. Die Scheibe G4 ist auf dem im Querschnitt quadratischen Ansatz El des Zapfens E angeordnet und daher gegen Drehung gesichert.
  • Auf - der Hülse E4 ist ein Schaltarm H (Fig. io) angeordnet, der mit einer zum Durchtritt des Stiftes E" dienenden Nut Hl (Fig. 13) versehen ist. An dem Arm H sind Lappen H2 vorgesehen, welche gabelförmig über eine Speiche der Räder EI, E9 greifen. Ferner ist der Arm H mit einem in entgegengesetzter Richtung .abgebogenen Ansatz H3 versehen.
  • Auf dein Zapfen Il (Fig. io) ist eine Sperrklinke I drehbar, die durch ein federndes Gliec112 auf diesem Zapfen gesichert ist. Eine Feder 13 sucht die Sperrklinke I nach rechts in Fig.4 zu ziehen. Das obere gekrümmte Ende 14 der Sperrklinke 1 greift in das Schaltrad E° und verhindert gewöhnlich eine Drehung dieses Schaltrades entgegen dein Uhrzeigersinn. Gegen den unteren Arm der Sperrklinke I kann ein Druckknopf 15 (Fig. 3) wirken, der auf einen am Ende mit einem vergrößerten Kopf 1' versehenen Zapfen 16 geschraubt ist. Eine Feder 18 sucht den Zapfen I6 gewöhnlich nach links in Fig. 3 zu bewegen, so daß der Kopf 1' gegen die Außenseite des Gehäuses I9 gedrückt wird.
  • Aus dem Rahmen B ist ein Lappen J (Fig.3) herausgestanzt, der den beispielsweise aus Isolierstoff bestehenden Sockel J1 einer Signallampe J2 trägt. Die Signallampe J2 liegt hinter der Glaslinse P. Jeder Druckknopf 11 ist in einer üffnung .-?' angeordnet, und jede Signallampe J2 liegt hinter einer Öffnung All, wie in Fig. i dargestellt ist. Die eingestellten Ziffern der Anzeigeringe Eil sind durch die quadratischen Schauöffnungen A5 sichtbar.
  • Die verschiedenen Anzeigeschaltwerke werden durch eine gemeinsame Stromquelle 11 (Fig. 4 mit Strom versorgt. Mit dem positiven Pol dieser Stromquelle ist eine stromleitende Schiene 1.i= (Fig. a ;und 14) verbunden, die sich von der einen zur anderen Seite der in dem Gehäuse A untergebrachten Signaleinrichtung erstreckt. Da die einzelnen Stromkreise der Anzeigeschaltwerke gleich sind, brauchen nur die Stromkreise für eines dieser Anzeigeschaltwerke beschrieben zu werden.
  • Von der Schiene 11#T= führt eine Leitung l13 nach der Magnetspule B5. Diese Magnetspule ist durch eine Leitung 115 mit einer kurzen Schiene M6 verbunden. Von dort führt eine Leitung M' nach einem Stromstoßsender 11.13, dessen besondere Ausbildung für das Wesen der Erfindung nicht in Betracht kommt. Der Stromstoßsender 118 kann beispielsweise nach Art eines der bei selbsttätigen Fernsprechanlagen gebräuchlichen Nummernschalters ausgebildet sein, der die in Fig. 5 schematisch dargestellte Nummernscheibe 1119 hat und mit einer durch diese Scheibe in bekannter Weise beeinflußten, zum Aussenden einer Stromstoßreihe dienenden Stroinschließvorrichtung versehen ist. Der Stromstoßsender 118 ist anderseits durch die Leitung 11119 mit dem negativen Pol der Batterie verbunden. Wird beispielsweise die Ziffer i der Nummernscheibe M9 gezogen, so wird der Stromkreis einmal geschlossen und unterbrochen. Beim Ziehen der Ziffer 9 "wind der Stromkreis neunmal geschlossen und unterbrochen. Beim Schließen des Stromkreises durch die Drehung der Nummernscheibe wird der Magnet B5 in folgendem Stromkreis erregt: Batterie 11l, Leitung 11J1, Schiene 1112, Leitung 1113, Magnet B5, Leitung 1J5, Schiene 116, Leitung 11W, Nummernschalter 1T8, Lei- tung M19 zurück zur Batterie. Der Kern B4 des Magneten B wird daher magnetisiert, und der obere Arm des Hebels C wird angezogen.
  • Infolge der Drehung des Hebels C wird, wie im folgenden näher beschrieben ist, das Schaltrad E5 weitergeschaltet und die Strom schließvorrichtung O, O1 (Fig. 14) geschlossen. Es kommt daher der folgende Stromkreis zustande: Batterie 11, Leitung 11l1, Schiene 11-7=, Leitung M3, Kontaktfedern O, O1, Leitung J4, Signallampe J2, Leitung P, Schiene 1/11l, Leitung M12 zurück zur Batterie. Die zugehörige Signallampe l2 leuchtet daher auf. Durch die Erregung des Magneten 85 wird, wie vorher efwähnt wurde, der obere Arm des Hebels C angezogen, so daß der untere Arm dieses Hebels nach links in Fig. 3 und bewegt wird. Der untere Arm des Hebels C5 wirkt gegen den Anschlag Cl, und der obere Arm wird entsprechend der Bewegung des Hebels C entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Die Schaltklinke D wird daher nach links in die Stellung nach Fig. 6 bewegt. Da der Anschlag D3 die Aufwärtsbewegung der Klinke 1) durch die Feder Dl begrenzt, wirkt diese Klinke gegen einen der Schaltzähne, so daß das Schaltrad E5 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Vorwärtsbewegung der Klinke D wird durch den Anschlag D2 begrenzt. Die Teile sind so proportioniert, daß durch eine einzelne Bewegung des Hebels C das Schaltrad ES und infolgedessen die Anzeigeräder E8, E9 und der Anzeigering Elo um eine Ziffer gedreht werden. Bei der Unterbrechung des Stromkreises am Nummernschalter wird der Hebel C freigegeben. Infolgedessen wird der Hebel C5 durch die Feder C' nach rechts in Fig. q. gezogen. Eine Rückwärtsdrehung des Schaltrades E5 wird hierbei durch die Schaltklinke 1, 1' verhindert. Wird der Stromkreis am Nummernschalter neunmal unterbrochen, so werden das Schaltrad E5 und der Anzeigering E11 durch die Klinke D um neun Einheiten weitergeschaltet, so daß die Ziffer 9 durch die quadratische Schauöffnung A5 sichtbar wird.
  • Beim ersten Schließen des Stromkreises und bei der ersten Bewegung des Schalt-, rades E5 durch die Schaltklinke D wird der Arm H3 (Fig. zo und 13) im Uhrzeigersinn gedreht, so daß er die an der Kontaktfeder 0 vorgesehene Scheibe 05 freigibt. Diese Scheibe ist von der Kontaktfeder 0 durch Isolierstoff 01 isoliert. Sobald der Arm H3 die Feder 0 freigibt, kommt der Kontakt 0' der Feder 0. mit dem gegenüberliegenden Kontakt oder Vorsprung 011 der Feder 01 in Berührung. ' Die vorher beschriebene Signaleinrichtung wird wie folgt benutzt: Die Anzeigeschaltwerke, die in dem an einer Hauptstelle, z. B. im Betriebsbüro, angeordneten Gehäuse A (Fig. r) untergebracht sind, werden von dem Betriebsleiter oder einer anderen Person überwacht. Jede durch eine Nummer bezeichnete Reihe, die aus einer zur Beobachtung des Anzeigeringes EI' dienenden Öffnung A5, einer zur Beobachtung der elektrischen Signallampe J2 " dienenden Öffnung AB und einem Rückstellknopf IS besteht, ist mit einem bestimmten, eine Nebenstelle darstellenden Platz, beispielsweise mit einer Maschine oder einer Werkbank, in der Fabrik verbunden. In Fig.8 sind auf dem abgewickelten Anzeigering E11 beispielsweise zehn Ziffern von Null bis Neun angegeben. Jede Ziffer kann entsprechend einer Verabredung mit dem Betriebsleiter bedeuten, daß die Person an der Sendestelle eine bestimmte Hilfeleistung o. dgl. wünscht. Für verschiedene Plätze der Fabrik können auch die einzelnen Ziffern der Anzeigeschaltwerke verschiedene Bedeutung haben. Wenn beispielsweise das Zeichen z bedeutet, daß an der betreifenden Sendestelle ein Elektriker oder technischer Sachverständiger gebraucht wird oder eine Ausbesserung erforderlich ist, so kann der die Signaleinrichtung beobachtende Betriebsleiter, feststellen, was an der Sendestelle gebraucht wird, und er kann einen Sachverständigen usw. nach dem betreffenden Arbeitsplatz senden. Wenn das Signallicht in der Öffnung A', aufleuchtet, wird die Aufmerksamkeit des Betriebsleiters auf den betreffenden Arbeitsplatz gelenkt. Nachdem der erbetene- Sachverständige usw. nach dem Arbeitsplatz gesandt worden ist, drückt der Betriebsleiter den zugehörigen Rückstellknopf 15 nach hinten, wodurch die Signallampe J2 ausgelöscht und das Anzeigeschaltiverk in die ursprüngliche Stellung zurückbewegt wird.
  • Die vorher beschriebene Signaleinrichtung bietet den Vorteil, daß eine genaue, jedes Mißverständnis ausschließende Übermittlung einer Botschaft ermöglicht ist, ohne daß der Arbeiter, der eine Hilfeleistung wünscht, einen unnötigen Gang ausführen oder ein besonderer Bote (Laufbursche usw.) von der Arbeitsstelle zum Betriebsbüro gesandt werden muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Signaleinrichtung mit einer oder mehreren an einer Empfangsstelle vorgesehenen elektromagnetischen Anzeigevorrichtungen, die durch Stromstöße antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem durch den Elektromagneten (85) der Anzeigevorrichtung bewegbaren Hebel (C) ein zweiter, zweiarmiger Hebel (C5) drehbar ist, an dessen einen Arm eine Schaltklinke (D) angelenkt ist, welche mit einem zur Weiterschaltung der Anzeigetrommel (EI, EI, EI') dienenden Schaltrad (ES) in Eingriff gebracht werden kann, und an dessen anderem Hebelarm eine Daumenfläche (C8) vorgesehen ist, die durch eine mit dem zweiarmigen Hebel (C5) verbundene Feder (C?) gegen einen ortsfesten Anschlag (C1) gedrückt wird. a. Signaleinrichtung nach Anspruch r, bei welcher an der Empfangsstelle außer einer Gruppe elektromagnetischer Anzeigevorrichtungen Signalglieder angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Empfangsstelle für jede elektromagnetische Anzeigevorrichtung (B1, E11) ein besonderes Signalglied (J2) vorgesehen ist, welches unabhängig von den übrigen Signalgliedern bei der Inwirkungsetzung der entsprechenden Anzeigevorrichtung (B5, E11) einschaltbar ist und durch eine Strömschließvorrichtung -(0, 0l) überwacht wird, welche durch ein Daumenglied (H, H3) der zugehörigen Anzeigevorrichtung (B5, E11) derartig beeinflußt wird, daß bei der Bewegung dieser Anzeigevorrichtung aus der Normalstellung die Stromschließvorrichtung (0, 0l) geschlossen wird, wobei diese Stromschließvorrichtung so lange geschlossen bleibt, wie die Anzeigevorrichtung (B5, E11) aus der Normalstellung bewegt ist. 3. Signaleinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, bei welcher jede Anzeigevorrichtung mit einer drehbaren Anzeigetrommel versehen ist, welche durch die vom Stromstoßerzeuger der Sendestelle beeinflußte elektromagnetische Vorrich-, tung eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch - die jeder elektromagnetischen Anzeigevorrichtung (B5, E11) zugeordnete Stromschließvorrichtung (0, 0l), die bei der Drehung der Anzeigetrommel (F8, E9, E11) aus der Normalstellung durch Bewegung des Daumengliedes (H, H3) geschlossen wird, eine der betreffenden elektromagnetischen Anzeigevorrichtung zugeordnete Signallampe (J2) zum Aufleuchten gebracht wird, die so lange leuchtet, wie die elektromagnetische Anzeigevorrichtung aus der INTormalstellung bewegt ist. .4. Signalvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschließvorrichtung (0, 0l) derartig ausgebildet und angeordnet ist, daß bei der Bewegung der drehbaren Anzeigetrommel (E8, Es, E11) aus der Normalstellung die eine Kontaktfeder (0) dieser Stromschließvorrichtung von dem Daumenglied (H, H3) freigegeben wird, so daß die genannte Kontaktfeder mit der anderen Kontaktfeder (O1) der Stromschließvorrichtung in Berührung kommt und so lange mit der letztgenannten Kontaktfeder in Berührung bleibt, wie die Anzeigetrommel (E8, EI, E11) aus der Normalstellung bewegt ist. 5. Signaleinrichtung nach den. Ansprii-_chen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigetrommel (E8, E3, EI') entgegen der Wirkung einer von ihr umschlossenen Spiralfeder (G) weiterdrehbar ist und die Rückdrehung der Anzeigetrommel gewöhnlich durch eine Sperrklinke (14) verhindert wird, die durch das Stellglied (15) ausrückbar ist. 6. Signaleinrichtung nach den Ansprüchen i bis y5, dadurch gekennzeichnet, -daß das Tragglied jeder elektromagnetischen Anzeigevorrichtung (B5, E11) durch eine Rahmenplatte (B) gebildet wird, welche in Rillen (A3) einsetzbar ist, mit denen Tragbolzen (A2) eines alle Anzeigevorrichtungen umschließenden Gehäuses (A, Al) versehen sind. 7. Signaleinrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rahmenplatte (B) ein Zapfen,(E) befestigt ist, auf dem eine Hülse (E4) drehbar ist, auf welcher das Schaltrad (E-5) und die Anzeigetrommel (E8, E9, E11) mittels eines mit Flanschen (EI) der Hülse (E4) verbundenen Stiftes (E') befestigt sind, wobei die Hülse (E4) in ihrer Achsenrichtung auf dem Zapfen (E) mittels eines Sicherungsgliedes (E3) festgehalten wird. B. Signaleinrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Vierkant (El) des Zapfens (E) eine Scheibe (G4) angeordnet ist, welche in ihrer Achsenrichtung durch ein Zurückhaltungsglied (E3) festgehalten wird und mit welcher mittels eines Befestigungsgliedes (G2) das eine Ende der Spiralfeder (G) verbunden ist, deren anderes Ende an einem Ring (GI) befestigt ist, der auf der Hülse (E4) durch den Stift (EI) gesichert ist.
DET39857D 1931-12-02 1931-12-02 Signaleinrichtung mit einer oder mehreren an einer Empfangsstelle vorgesehenen elektromagnetischen Anzeigevorrichtungen Expired DE652532C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177980B (de) * 1961-03-25 1964-09-10 Sensino Walter Mischiatti Von einer Zentralstation ferngesteuerte Anzeigevorrichtung

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