DE652335C - Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit einer zweiteiligen Treibraederachse - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit einer zweiteiligen Treibraederachse

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DE652335C
DE652335C DEC49140D DEC0049140D DE652335C DE 652335 C DE652335 C DE 652335C DE C49140 D DEC49140 D DE C49140D DE C0049140 D DEC0049140 D DE C0049140D DE 652335 C DE652335 C DE 652335C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K5/00Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
    • B60K5/04Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units with the engine main axis, e.g. crankshaft axis, transversely to the longitudinal centre line of the vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit einer zweiteiligen Treibräderachse, deren beide Teile unabhängig voneinander um zwei in der Längsmittelebene des Fahrzeugs befindliche Zapfen schwingbar sind. Die Erfindung besteht darin, daß mit den beiden schwingbaren Achsteilen zwei durch eine Blattfeder abgefederte Gehäuseteile fest verbunden sind, von denen der eine den Motorgetriebeblock trägt.
Durch die erfindungsgemäße Konstruktion ist ein Fahrzeug von einer wesentlich vereinfachten Bauart geschaffen, welches die Vorzüge des Vorderradantriebes und des Fortfalls des Differentialgetriebes vereinigt. Im vorliegenden Falle wird die weitgehende Vereinfachung und die damit ermöglichte Herstellung des Fahrzeugs zu einem niedrigen Preis nicht, wie sonst üblich, durch Fortlassung von Bauteilen und schwache, Baustoff sparende Ausbildung der Teile, sondern durch eine bis ins kleinste durchgebildete Konstruktion erreicht.
Beim vorliegenden Erfindungsgegenstand werden die Stöße des Motors nicht auf den Wagenaufbau übertragen. Sie werden vielmehr in sehr wirksamer. Weise abgefangen durch die Konstruktion der Abfederung oder durch diese im Verein mit der Gummibereifung.
Einen weiteren Vorteil bietet die erfindungsgemäße Konstruktion hinsichtlich der leichten Einbaumöglichkeit der auf die nicht lenkbaren Vorderräder einwirkenden Bremsen.
In den Abb. 1 bis 4 sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes beschrieben, die erkennen lassen,, daß die Erfindung Verwendung finden kann sowohl bei Fahrzeugen mit Rahmen (Fig. 3), wie bei solchen, bei denen ein Balken die Vorderachse mit der Hinterachse verbindet (Fig. 4).
Die Fig. 1 zeigt die Vorderansicht des Fahrzeuges, zum Teil im Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 4, und die Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch den Vorderteil des Fahrzeuges nach der Linie A-A der Fig. i.
Motor, Kupplung und Getriebekasten sind in ein gemeinsames Gehäuse 3 6 eingebaut, in welchem auch das Achsrohr 39 befestigt ist. Dieses Gehäuse wird in der Form gegossen oder zusammengeschweißt und besitzt in der Ebene der Motorachse zwei Zapfen 37 und 37', an denen ein zweites Gehäuse 38 ange-' lenkt ist und in bezug auf die senkrechte Symmetrieebene des Fahrzeuges die Ergänzung zum Gehäuse 36 bildet. Das Gehäuse 38 dient zur Aufnahme des Achsrohres 39 und der Achse 40 des anderen Rades, welches auf der Achse lose aufsitzt und nicht vom Motor angetrieben wird.
Der Motor 25 treibt über die Kupplung 26 das Wechselgetriebe im Kasten 27, die Zahnräder 28 und 29 und die Welle 30 das auf dieser Welle befestigte Rad 47 an. Die Welle
ruht in zwei Lagern, zweckmäßig Kegelscheibenlagern 313 31', die an den Enden des Roh-" res 39 angebracht sind. Auf der WeEe sind. die zur Aufnahme eines Rades irgendeiner' Bauart bestimmte Scheibe 33' und die trommel 33 aufgekeilt. Die Bedienung Bremssegmente 34 erfolgt durch nicht dargestellte Hebel !und Schaltzüge bestimmter Art. Wie man sieht, wird auf die beschriebene Art eine Kraftübertragung auf ein einziges Treibrad erzielt, welches zweckmäßig das äußere Rad'ist, d.h. das rechte Rad für die Länder, in denen rechts ausgewichen wird.
Die Gehäusehälften werden durch die Blattfeder. 41 federnd gegeneinander abgestützt. Die Feder ist mittels Doppellasche 42 an den Gehäusehälften aufgehängt. Statt der Abstützung durch die Blattfeder wäre auch eine solche durch ein Luft-, Wasser-, Öldrucksystem o. dgl. denkbar.
Bei Antrieb der Hinterräder erfolgt die Verbindung beim Fahrzeug mit Rahmen zweckmäßig in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise. Die Längsträger 43, 44 haben Querverbindungen 45,46, in welchen die Gehäusiehälften 36, 38 mittels der Zapfen 37, 37' aufgehängt sind.
Die Fig. 4 veranschaulicht eine bevorzugte Ausführungsform, in welcher das Fahrgestell
30. durch einen Mittelbalken 20 ersetzt ist. Dieser Mittelbalken liegt_ hinten mittels !eines Gleitschuhes 21 o. dgl. und einer Querfeder 22-auf der Hinterachse auf, an deren Enden die lenkbaren Räder 23,23' angelenkt sind.
Wenn die Achse nur einteilig ist, sind diese Räder durch eine Kupplungsstange 24 miteinander verbunden. Der Mittelbalken ersetzt • den · Zapfen 37' oder auch noch den Zapfen ■37, indem er durch die Gehäusehälften hindurchgeht und die Achse bildet, um welche die Gehäusehälften schwingen.

Claims (3)

Patentansprüche:.
1. Antriebsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit einer zweiteiligen Treibräderachse, deren beide Teile unabhängig voneinander um zwei in der Längsmittelebene des Fahrzeugs befindliche Zapfen schwingbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit den beiden schwingbaren Achsteilen zwei durch eine Blattfeder (41) abgefederte Gehäuseteile (36, 38) fest verbunden sind, von denen der eine den Motorgetriebeblock (25, 27) trägt.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Rad der vorn befindlichen zweiteiligen Treibräderachse ohne Zwischenschaltung eines Kardangelenkes vom Motor angetrieben wird.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittellängsträger (20) des Fahrzeuges in Richtung der Achse der Zapfen (37 und 37') liegt und mit dem einen Gehäuseteil (38) verbunden ist oder eine Verlängerung des Zapfens (37) bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC49140D 1934-04-24 1934-04-24 Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit einer zweiteiligen Treibraederachse Expired DE652335C (de)

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