DE607733C - Aufhaengung unabhaengiger Raeder am Rahmen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Aufhaengung unabhaengiger Raeder am Rahmen von Kraftfahrzeugen

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DE607733C
DE607733C DEP67636D DEP0067636D DE607733C DE 607733 C DE607733 C DE 607733C DE P67636 D DEP67636 D DE P67636D DE P0067636 D DEP0067636 D DE P0067636D DE 607733 C DE607733 C DE 607733C
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DEP67636D
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Dr Ing HCF Porsche AG
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Dr Ing HCF Porsche AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/18Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having torsion-bar springs only
    • B60G11/183Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having torsion-bar springs only arranged in a plane transverse to the longitudinal axis of the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufhängung unabhängiger Räder am Rahmen von Kraftfahrzeugen, die durch in Fahrtrichtung schwingende Lenker geführt und durch an den Drehzapfen derselben angreifende Drehfedern abgefedert sind, wobei die zur Führung der Räder dienenden Teile mit einem die Federn umschließenden Querrohr verbunden sind. Die Erfindung besteht darin, daß das Querrohr an den Enden Muffen trägt, die zur Befestigung an den Rahmenlängsträgern und zur Befestigung der Lagergehäuse der Lenker mit Flanschen versehen sind.
Es ist bereits bekannt, das die Federn umschließende Querrohr, unter Zwischenfügung der dasselbe kreuzenden Rahmenlängsträger mit den Lagergehäusen der Lenker zu verbinden. Hierbei ist es weder möglich, das Querrohr samt den Rädern als Einheit auszubauen noch etwa dasselbe an jedem beliebigen Wagenrahmen anzubringen. Bei dieser Anordnung bildet jedes Rad für sich samt den zur Führung und Federung dienenden Teilen eine einbaufertige Einheit, während das Querrohr ein Bestandteil des Rahmens ist. Es ist ferner bei solchen Radaufhängungen bekannt, die zur Führung und Federung dienenden Teile in einem durchlaufenden Querrohr anzuordnen, so daß dieselben mit den Rädern eine einbaufertige Einheit bilden. Hierbei sind die Enden des Querrohrs unmittelbar an einem selbsttragenden Wagenkasten befestigt, und es ist, da die Auflagerkräfte unmittelbar auf diesen Wagenkasten übertragen werden können, sowohl für die Beanspruchung als auch für den Ausbau der Einheit unwesentlich, in welcher Art die Befestigung im einzelnen erfolgt.
Demgegenüber sieht der Gegenstand der Erfindung eine Befestigung des Querrohrs an den Rahmenlängsträgern vor, durch welche das Querrohr gleichzeitig einen Teil des Rahmens und einen Teil der ausbaufähigen Achse bildet. Wird nämlich das Querrohr an den Enden mit Muffen versehen, deren Flanschen sowohl zur Befestigung an den Rahmenlängsträgern als auch zur Befestigung der Lagergehäuse für die Lenker dienen, so wird das Querrohr durch die an diesen Muffen angreifenden Lasten im ganzen Bereich zwisehen den Rahmenlängsträgern durch ein konstantes Biegungsmoment beansprucht. Dadurch ist unter Voraussetzung eines konstanten Rohrquerschnitts, der aus Gründen der wirtschaftlichen Herstellung meist vorgesehen ist, nicht nur eine große Werkstoff ausnutzung erreicht, sondern auch eine kräftige, für die Verdrehungssteifigkeit maßgebende Verriegelung der Rahmenlängsträger erzielt. Dabei kann das die Federn umschließende Querrohr samt den Rädern als fertige Einheit ohne besonderen Aufwand ein- bzw. ausgebaut werden. Werden die Muffen überdies auswechselbar mit den Enden des Querrohrs verbunden, so ergibt sich der weitere Vorteil, daß die einbaufertige Einheit jeweils der gegebenen Rahmenform angepaßt werden kann, da nur diese Muffen ausgetauscht zu werden brau-
chen, was keinen besonderen Aufwand erheischt, während die übrigen Teile der Einheit unverändert übernommen werden können. Der Gegenstand der Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen auf der Zeichnung näher veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι einen Aufriß der Vorderradaufhängung, in der Fahrtrichtung gesehen, Fig. 2 den dazugehörigen Seitenriß, teilweise im Schnitt, längs der Linie II-II in Fig. i,
Fig. 3 den Grundriß einer zweiten Anordnung, von oben gesehen,
Fig. 4 den dazugehörigen Seitenriß, teilweise im Schnitt, längs der Linie IV-IV in Fig. 3 und
Fig. 5 den dazugehörigen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3.
Der Achsschenkel träger des Rades 1 bzw. 1' ist mit zwei ein Parallelogramm bildende Lenker 2, 3 bzw. 2', 3' unter Vermittlung der Kugelgelenke 4, 5 bzw. 4', 5' verbunden. Die Lenker 2, 3 bzw. 2', 3' sind mit Hilfe der Zapfen 7, 8 bzw. 7', 8' parallel übereinander in einem Gehäuse 6 bzw. 6' gelagert. An dem unteren Drehzapfen 8 greift ein sich über die Rahmenbreite erstreckender Federstab 15 an, der in dem Querrohr 10 gemeinsam mit dem Federstab 15' des gegenüberliegenden Drehzapfens 8' eingeschlossen liegt. Die äußeren Enden der Federstäbe 15, 15' sind jeweils gleichachsig zu den Drehzapfen 8, S' angeordnet und mit diesen z. B. durch Riffel verbunden, während die inneren Enden der Stäbe 15, 15' etwas aus der gemeinsamen Drehachse der Zapfen S, 8' herausgerückt und parallelachsig zu diesen mit einem festen Achsteil, 7.. B. mit den Lagergehäusen 6, 6', verbunden sind. An den oberen Drehzapfen 7 bzw. 7' greifen Stoßdämpfer an, die in den Gehausen 6 bzw. 6' gelagert sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ist das Querrohr 10 unterhalb der durchlaufenden Rahmenlängsträger 11,11' angeordnet. Auf die seitlich über die Rahmenlängsträger 11, ii' vorstehenden Enden des Ouerrohrs 10 sind Muffen 12, 12' aufgezogen, die mit Flanschen 13, 13' zur Befestigung an den Rahmenlängsträgern 11, 11' und mit Flanschen 9, 9' zur Befestigung der Gehäuse 6, 6' versehen sind. Die Befestigungsflanschen 13, 13' sind durch Schraubenbolzen 14, 14' an den Stegen der Rahmenlängsträger 11, 11' befestigt. Das Querrohr 10 liegt zweckmäßig an dem unteren Flansch der Rahmenlängsträger 11, 11' auf.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 bis 5 ist das Querrohr 10 in der Rahmenebene, und zwar vor den Rahmenlängsträgern ir, 11', angeordnet. Auf die seitlich über die Rahmenlängsträger 11,11' vorstehenden Enden des Ouerrohrs 10 sind Muffen I2a, 12"' aufgezogen, die einerseits nach hinten ragende U-förmige Flanschen 13", I3a' und anderseits Flanschen 9, 9' aufweisen. Die Befestigungsflanschen 13", 13°' sind in die Enden der U-förmigen Rahmenlängsträger u, 11' eingeschoben und an diesen durch Schraubenbolzen 14, 14' befestigt. Die Befestigungsflanschen 9, 9' tragen die Gehäuse 6, 6'.
Das Querrohr 10 bildet mit den zur Führung und Federung der Räder 1, i' dienenden Teilen eine einbaufertige Einheit, die nach Lösung der Schraubenbolzen 14,14' als Ganzes von den Rahmenlängsträgern 11, n' ohne Mühe und mit geringstem Zeitaufwand entfernt werden kann. Alle empfindlichen Teile dieser Einheit, das sind die Drehzapfen 7, 8 und 7', 8', die Federstäbe 15, 15' und die Stoßdämpfer, liegen im Querrohr 10 bzw. in den mit diesem verflanschten Gehäusen 6,6' öldicht und wetterdicht eingeschlossen. Durch diese Verbindung mit dem Querrohr 10 ist der Rahmen sowohl drehungs- wie biegungssteif, da das an sich verdrehungssteife Querrohr 10 die Rahmenlängsträger 11, 11' jeweils starr verriegelt. Hierbei werden die über die Rahmenlängsträger 11,11' vorstehenden Rohrenden durch die Befestigungsmuffen 12,12' bzw. 12°, I2a' entsprechend verstärkt. Diese Muffen können ausgewechselt, d. h. durch go andere ersetzt werden, die der gegebenen Rahmen- oder auch der Gehäuseform entsprechend angepaßte Flanschen 13, 13' bzw. 9, 9' aufweisen. Dadurch sind dem Zusammenbau und der Austauschbarkeit der Achsteile die weitesten Grenzen gesetzt.
Die Erfindung ist naturgemäß- nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt. Das Querrohr 10 muß nicht unbedingt unterhalb oder vor den Rahmenlängsträgern 11,11' angeordnet sein, es kann auch oberhalb derselben angebracntwerden, undzwar insbesonderedann, wenn die Rahmenlängsträger 11, 11' gegenüber den Radmitten sehr tief verlegt sind. Die Ausbildung der Muffen 12, 12' bzw. 12°, Ϊ2α' richtet sich jeweils nach der Bauart und Anordnung des Rahmens. Die Merkmale der Erfindung lassen sich auch auf die Verbindung des Querrohrs 10 mit in der Längsmittelebene des Fahrzeugs liegenden Rahmenträgem anwenden. Für Mehrachsfahrzeuge können die hintereinanderliegenden Querrohre sinngemäß zu einer größeren Einheit vereinigt werden, wobei die Befestigungsmuffen einer Wagenseite zweckmäßig starr miteinander verbunden sind oder aber einen einzigen Teil bilden. An die Stelle der Gelenkparallelogramme zur Führung der Räder können naturgemäß auch Einzellenker treten. · Diese können dann unmittelbar in den Rohrenden bzw^ den Muffen derselben geführt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Aufhängung unabhängiger Räder am Rahmen von Kraftfahrzeugen, die durch in Fahrtrichtung schwingende Lenker geführt und durch an den Drehzapfen derselben angreifende Drehfedern abgefedert sind, wobei die zur Führung der Räder dienenden Teile mit einem die Federn umschließenden Ouerrohr verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Ouerrohr (io) an den Enden Muffen (12, 12' bzw. I2a, 12"') trägt, die zur Befestigung an den Rahmenlängsträgern (11, 11') und zur Befestigung der Lagergehäuse (6, 6') der Lenker (2, 3 und 2', 3') mit Flanschen (!3. !3' bzw. 13°, 13"' und 9, 9') versehen sind.
  2. 2. Aufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffen (12, 12' bzw. I2a, 12°') auswechselbar sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEP67636D 1933-06-02 1933-06-02 Aufhaengung unabhaengiger Raeder am Rahmen von Kraftfahrzeugen Expired DE607733C (de)

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DE607733C true DE607733C (de) 1935-01-07

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ID=7391052

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DE (1) DE607733C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155682B (de) * 1959-11-23 1963-10-10 Wilhelm Sebastian Drehstabanordnung und Traghebelausbildung bei an parallelogrammartigen Laengslenkern aufgehaengten Fahrzeugraedern

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