DE677573C - Abfederung fuer Kinderwagen o. dgl. - Google Patents
Abfederung fuer Kinderwagen o. dgl.Info
- Publication number
- DE677573C DE677573C DEB175516D DEB0175516D DE677573C DE 677573 C DE677573 C DE 677573C DE B175516 D DEB175516 D DE B175516D DE B0175516 D DEB0175516 D DE B0175516D DE 677573 C DE677573 C DE 677573C
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- Germany
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- wheel
- crank
- suspension
- wheel set
- wheelset
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B9/00—Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
- B62B9/18—Resilient suspensions of bodies
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B2301/00—Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension
- B62B2301/20—Resilient wheel suspension using springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Es sind Abfederungen für Kinderwagen o. dgl. bekannt, bei denen die Räder an kurbelartigen
Schwinghebeln drehbar befestigt sind und das freie Lagerende jedes Schwinghebeis
mit dem des anderen Rades des gleichen Radsatzes über eine Verdrehungsfeder verbunden ist. Es ist hierbei ferner bekannt,
die Kurbelachsen eines und desselben Radsatzes durch zwei hochkant aufeinanderstehende
Verdrehungsfedern zu verbinden. Hierbei beeinflussen die Federn des einen Radsatzes jedoch nicht die Federn des anderen
Radsatzes.
Andererseits ist es bei Abfederungen, bei denen die Schwinghebel eines Radsatzes durch
nur eine Verdrehungsfeder verbunden werden, bekannt, die beiden Verdrehungsfedern der
beiden Radsätze durch eine Mittelstrebe miteinander zu verbinden. Hierbei ergibt sich
der Nachteil, daß die Verdrehungsfeder eines Radsatzes beim Ausschwenken einer Kurbel
infolge des durch eine Bodenunebenheit hervorgerufenen Ausschiagens eines Rades nur
auf ihrer halben Länge dem Ausschwenken der Kurbel nachgeben und sich verdrehen kann. Um eine genügend weiche Federung
zu erhalten, muß man daher die Verdrehungsfedern aus sehr dünnem Material herstellen,
welches andererseits wieder nicht die genügende Widerstandsfähigkeit gegen die Beanspruchungen
des Getriebes aufweist.
Zur Behebung dieses Nachteiles wird die Abfederung so ausgebildet, daß in an sich
bekannter Weise die Kurbelachsen jedes Radsatzes durch zwei aufeinander senkrecht
stehende Verdrehungsfedern verbunden und das Neue darin gesehen wird, daß jedes Verdrehungsblatt
des einen Radsatzes durch eine Strebe mit dem senkrecht dazu liegenden Verdrehungsblatt des anderen Radsatzes ver-
bunden ist. Schwenkt ein Rad und die damit verbundene Kurbel aus, so verdrehen sich sowohl
das senkrechte als auch das waagerechte Verdrehungsblatt auf ihrer ganzen Länge, da sowohl das senkrechte Blatt des
betrachteten Radsatzes als auch das senkrechte Blatt des anderen Radsatzes sich verbiegen
können und dadurch eine nachgiebige Verbindung der Verdrehungsfeder beider Radsätze
hergestellt wird.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen
Abb. ι einen Kinderwagen mit einer Abfederung nach der. Erfindung in der Draufsieht
von unten,
Abb. 2 den rechten Teil der Federung nach
Abb. ι in schaubildlicher Darstellung und in größerem Maßstab, wobei die Blattfedern gebrochen
dargestellt sind,
Abb. 3 und 4 die beiden Teile, die die Schwingungsbewegungen beAvirken, und zwar
ebenfalls in größerem Maßstab,
Abb. 5 diese beiden auf einer Kurbelachse angeordneten Teile in einem durch diese
Achse geführten Schnitt und
Abb. 6 dieselbe Anordnung in einem Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. 5.
Der Wagenvorderteil ist in Abb. 1 durch
einen Pfeil angedeutet, der die gewöhnliche Fahrtrichtung zeigt. Da der Vorder- und der
Hinterteil des Wagens miteinander ähnlich sind, so ist nur einer derselben beschrieben,
und alles, was über diesen gesagt ist, gilt auch für den anderen. Jeder Achsschenkel y
ist mit einer Kurbel 1 fest verbunden, die in eine Achse 2 endet. Diese Achse 2 ist
in den Bohrungen 3 der Seitenstege 4 eines Bügels (Abb. 4) drehbar gelagert, dessen
Quersteg 5 mit dem Fahrzeug fest verbunden ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist
der Quersteg 5 auf einer eisernen, den Bügeln
der Kurbeln 1 der beiden Räder χ einer und
derselben Seite des Fahrzeuges (Abb. 1 und 2) gemeinsamen Schiene 6 befestigt, die selbst
am Boden ν des Fahrzeugs befestigt ist.
Die Achse 2 der Kurbel/ durchsetzt ferner durch Bohrungen/ die beiden Seiten 8 eines
schwingenden Stückes (Abb. 3), das aus einem Stanzstück besteht. Dieses ist derart gebogen,
daß es einen Bügel bildet, der aus einer Rückwand 9, den beiden Seitenwänden 8 und zwei
Verlängerungen 10 dieser Seiten besteht, die so gegeneinander liegen, daß sie in der
gleichen Ebene liegen.
Die Bohrungen 3 des Bügels 4, 5 und die
Bohrungen 7 des schwingenden Stückes 8, 9, 10 sind von Halsringen 3' bzw. 7' umgeben, die
durch Herausdrücken aus den Seitenwänden erhalten sind. Die Halsringe 3' bilden die
Lager, in denen die Kurbelachse 2 schwingt, an der die Halsringe 7' beispielsweise durch
elektrische Schweißung befestigt sind. Auf diese Weise schwingt das Stück 8, 9, ι ο gleichzeitig
mit dem Schwinghebel 1. ■ Die Rückwand 9 des schwingenden Stückes
hat zwei Halsringe 9', die durch Herausdrücken aus der Rückwand erhalten werden.
Dasselbe gilt für die Wände 10, die mit Halsringen ι o' versehen sind. Zwei Blattfedern
11, 12, die dazu bestimmt sind, die Brücke
des Radsatzes zu bilden, sind mit ihren beiden Enden an dem schwingenden Stück 8,
9, 10 einer jeden der Kurbeln 1 dieses Radsatzes befestigt. Die eine Blattfeder 11 ist
hochkant angeordnet und an den Halsringen 9' eines jeden schwingenden Stückes
(Abb. ι und 2) und die andere Blattfeder 12, deren breite Seitenflächen im wesentlichen
waagerecht angeordnet sind, an den Halsringen 10' derselben schwingenden Stücke befestigt.
Eine Strebe 13 (Abb. 1) ist einerseits
an der Blattfeder 12 der Hinterradbrücke und andererseits mit dem winklig abgebogenen
Ende an der Blattfeder 11 der Vorderradbrücke befestigt, während eine Strebe 14 die
Blattfeder 12 der Vorderradbrücke mit der
Blattfedern der Hinterradbrücke in ähnlicher Weise verbindet.
Die Arbeitsweise dieser Federung, die sich durch ihre einfache und doch kräftige Ausführung
auszeichnet, ist folgende:
Wenn sich das eine Rad infolge einer Unebenheit der Straße hebt oder senkt, so dreht
sich der Schwinghebel i dieses Rades λ: in
demselben Sinne, ebenso wie das mit der Kurbelachse2 verbundene schwingende Stück8,
9, 10. Dieses nimmt dann während seiner schwingenden Bewegung die beiden Blattfedern
11, 12 mit. Die Blattfedern üben eine Rückwirkung in dem Sinne aus, daß sie die
Schwingung abbremsen und die verschiedenen Teile in ihre Gleichgewichtsstellung zurückführen.
Es ist zu bemerken, daß diese Vorrichtung die Unabhängigkeit der Räder.*: gewährleistet
und daß jedes schwingende Stück 8, 9, ι ο das Ausschwingen des entsprechenden
Rades χ dadurch begrenzt, daß dessen Teile 9 und 10 gegen die Kanten der Seitenstege 4
des Bügels stoßen (Abb. 6).
Claims (1)
- Patentanspruch:Abfederung für Kinderwagen o. dgl. mit an kurbelartigen Schwinghebeln drehbar gelagerten Rädern, wobei das freie Lagerende der Schwinghebel mit dem des anderen Rades des gleichen Radsatzes durch zwei senkrecht zueinander angeordnete Verdrehungsfedern verbunden ist, die durch Streben mit den Verdrehungsfedern des anderen Radsatzes verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verdrehungsblatt des einen Radsatzes durch eine Strebe mit dem senkrecht dazu liegenden Verdrehungsblatt des anderen Radsatzes verbunden ist. noHierzu 1 Blatt ZeichnungenΒΕΠΜΝ. nEOnUCKT IN DHIt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU677573X | 1936-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE677573C true DE677573C (de) | 1939-06-28 |
Family
ID=19733141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB175516D Expired DE677573C (de) | 1936-07-01 | 1936-09-17 | Abfederung fuer Kinderwagen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE677573C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2432113A1 (de) * | 1974-07-04 | 1976-01-22 | Ferdinand Bethaeuser Fa | Anordnung zur befestigung des lagerblockes der laufradachse am rahmen eines kinderfahrzeuges |
-
1936
- 1936-09-17 DE DEB175516D patent/DE677573C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2432113A1 (de) * | 1974-07-04 | 1976-01-22 | Ferdinand Bethaeuser Fa | Anordnung zur befestigung des lagerblockes der laufradachse am rahmen eines kinderfahrzeuges |
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