DE715787C - Abfederung von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Abfederung von Kraftfahrzeugen

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DE715787C
DE715787C DEB183702D DEB0183702D DE715787C DE 715787 C DE715787 C DE 715787C DE B183702 D DEB183702 D DE B183702D DE B0183702 D DEB0183702 D DE B0183702D DE 715787 C DE715787 C DE 715787C
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DE
Germany
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wheels
springs
suspension
steering knuckle
transverse leaf
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Expired
Application number
DEB183702D
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English (en)
Inventor
Bela V Barenyi
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
    • B60G11/34Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs
    • B60G11/36Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also helical, spiral or coil springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Abfederung von Kraftfahrzeugen mit unabhängig gelagerten, durch Querblattfedern geführten Rädern, bei denen der Achsschenkel' gegenüber dem Achsschenkelträger über Schraubenfedern senkrecht geführt tmd der Achsschenkelträger gegenüber dem Rahmen durch zugeschaltete Querblattfedern abgefedert ist.
Es sind bereits Abfederungen bekannt, bei
ίο denen die Räder unabhängig voneinander gelagert sind und der Achsschenkel gegenüber dem Achsscherikelträger senkrecht geführt ist und zwischen dem Achsschenkelträger und Rahmen Querblattfedern ■ als Hauptfederung
ig zugeschaltet sind. Um die beim Fahren schräg von vorn kommenden Stöße besser aufnehmen zu können, hat man auch Federungen verwendet, die ein Ausweichen des Rades in schräger Richtung ermöglichen. ' Eine bekannte Federung bedient sich .hierbei _ der schrägen Anordnung der Querblattfedern.
Bei einer anderen bekannten Abfederung sind schwingende Halbachsen mit Drehstabfedern vorgesehen, an deren drehbaren Enden in Fahrtrichtung schwingende, die Räder tra- as gende Hebel befestigt sind. Hierbei sind die Schwinghebel so angeordnet, daß die Räder beim Durchfedern schräg von vorn unten nach hinten oben durchfedern können. Alle diese bekannten Federungssysteme werden jedoch noch nicht allen Anforderungen, die an eine vollkommene Abfederung gestellt werden, gerecht. So kann z.B. eine mit zwei unabhängigen Federn vorgesehene in senkrechter Richtung wirkende Federung nur in senkrechter Richtung kommende große und kleine Stöße, vollständig aufnehmen, während schräg von vorn kommende Stöße zum großen Teil an den Fahrzeugrahmen weitergegeben werden. Bei Federanordnungen, die ein Ausweichen des Rades schräg von vorn unten nach hinten oben ermöglichen, wer-
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den die nicht in die Ebene der Schrägfederung fallenden Stöße nur unvollständig von den Federn aufgenommen.
Gegenüber den bekannten Abfederungen mit unabhängig durch Querblattfedern geführten Rädern, bei denen der Achsschenkel gegenüber dem Achsschenkelträger mittels Schraubenfedern senkrecht geführt und zwischen Achsschenkelträger und Rahmen die ίο Querblattfeder zugeschaltet ist, besteht die Erfindung darin, daß die Querblättfedern in bekannter Weise derart schräg angeordnet sind, daß die Räder beim Durchfedern schräg von vorn unten nach hinten oben ausweichen können. Bei Abfederungen mit schwingenden Halbachsen, die durch Schraubenfedern in senkrechter Richtung gegeneinander abgefedert und bei der die Räder gegenüber den schwingenden Halbachsen über Drehstabfedern abgestützt sind, werden die Räder in einer weiteren Ausgestaltung nach der Erfindung in bekannter Weise an "in Fahrtrichtung schwingenden Hebeln derart gelagert, daß sie in gleicher Weise nach hinten oben ausweichen können. Dadurch wird er- ; reicht, daß die- von Unebenheiten der Fahrbahn herrührenden Stöße sowohl in senkrech- ' ter als auch in schräger Richtung aufgenom- i men werden, und zwar werden die von großen j Unebenheiten hervorgerufenen Stöße durch die Schrägfederung aufgenommen, während die durch kleine Unebenheiten der Fahrbahn auftretenden Stöße, die meist nicht in die Ebene der Schrägfederung fallen, von der Senkrechtfederung federnd aufgenommen werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι ein Fahrgestell mit der Federung nach der Erfindung in zwei verschiedenen Ausführungsformen,
Abb. 2 und 3 die beiden Federungen in Ansicht, teilweise geschnitten.
Das Fahrgestell gemäß Abb. 1 besteht aus dem Mittelrohrlängsträger 3 mit den Vorder- und Hinterrädern 1 und 2. Die Vorderräder ι sind mit dem Achsschenkel 6 und der Führungshülse 9 auf dem gleichzeitig als ■ Lenkzapfen ausgebildeten Achsschenkelträger 8 gleitend geführt. Auf dem Achsschenkelträger 8 sind beiderseits der Führungshülse 9 Schraubenfedern 7 angeordnet, deren äußere Enden sich gegen Ansätze des Achsschenkelträgers S stützen. Die die Vorderachse bildenden quer liegenden Blattfederpakete 4 und 4' sind in einem Gehäuse 5 am Rahmen 3 gelagert. Die Querblattfedern sind zur Waagerechten unter dem Winkel α geneigt, so daß die Federpakete so schräg übereinander angeordnet sind, daß ihre durch den Radmittelpunkt hindurchgehende gemeinsame Achse auch um den Winkel α von der Lotrechten abweicht. Der Achsschenkelträger 8 und damit die Achse der Federn 7 schließen mit der Lotrechten einen Winkel;' ein.
Die Wirkungsweise dieser Vorderradfederung ist folgende: Trifft das Vorderrad auf eine Bodenerhebung, dann wird der ungefähr unter dem Winkel α auf das Rad wirkende Stoß durch die Schrägfederung abgefedert. Die zusätzlichen Federn 7, die für die Aufhebung von lotrecht gerichteten Kräften z. B. beim Nicken des Wagens vorgesehen sind, werden durch schräg von vorn kommende Stöße wenig beansprucht. Die Querblattfedern können auch durch starre, abgefederte Lenker ersetzt werden.
Die Hinterräder 2 sind an schwingenden Halbachsen 14 befestigt, die durch .an Laschen 18 eingehängte Schraubenfedern 17 in senkrechter Richtung gegeneinander abgestützt und mit der Hülse 16 um den Mittelträger drehbar sind (Abb. 1 rechts und Abb. 3.. Die Räder sind gegenüber den schwingenden Halbachsen 14 über Kurbeln ι ο und 1 r durch Drehstabfedern 13 abgefedert. Die Drehstabfedern sind mit dem geriffelten Ende 15 in einem Ansatzteil der Halbachse fest gelagert und mit dem anderen Ende in einem Lager 12 drehbar.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Abfederung von Kraftfahrzeugen mit unabhängig gelagerten, durch Querblattfedern geführten Rädern, bei denen der Achsschenkel gegenüber dem Achsschenkelträger über Schraubenfedern senkrecht geführt und der Achsschenkelträger gegenüber dem Rahmen durch zugeschaltete Querblattfedern abgefedert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Querblattfedern in bekannter Weise derart schräg angeordnet sind, daß die Räder beim Durchfedern schräg von vorn unten nach hinten oben ausweichen können.
  2. 2. Abfederung mit schwingenden Halbachsen, die durch Schraubenfedern in senkrechter Richtung gegeneinander abgefedert und bei der die Räder gegenüber den schwingenden Halbachsen über Dreh- n0 stabfedern abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder in bekannter Weise an in Fahrtrichtung schwingenden Hebeln derart gelagert sind, daß sie beim Durchfedern schräg von vorn unten nach hinten oben ausweichen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRVCKT-IN' DER HE!CHSIH!rC8F.HE!
DEB183702D 1937-09-22 1938-07-17 Abfederung von Kraftfahrzeugen Expired DE715787C (de)

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DE102011082723A1 (de) * 2011-09-15 2013-03-21 Zf Friedrichshafen Ag Vorrichtung zur Lagerung von zwei in Fahrzeugquerrichtung angeordneten, durchgehenden Federlenkern, durch deren Enden eine Doppelquerlenkeranordnung gebildet wird

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DE969375C (de) * 1948-02-13 1958-05-22 Heinrich Kordes Radaufhaengung fuer die gelenkten Raeder von Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftfahrzeugen

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