DE650135C - Heftvorrichtung fuer U-foermige Klammern - Google Patents

Heftvorrichtung fuer U-foermige Klammern

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DE650135C
DE650135C DEV31619D DEV0031619D DE650135C DE 650135 C DE650135 C DE 650135C DE V31619 D DEV31619 D DE V31619D DE V0031619 D DEV0031619 D DE V0031619D DE 650135 C DE650135 C DE 650135C
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stapling device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C5/00Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor
    • B25C5/02Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B25C5/0221Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation
    • B25C5/0242Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation having a pivoting upper leg and a leg provided with an anvil supported by the table or work
    • B25C5/025Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation having a pivoting upper leg and a leg provided with an anvil supported by the table or work the plunger being manually operated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Heftvorrichtung für U-förmige Klammern Die Erfindung bezieht sich auf eine Heftvorrichtung für U-förmige Klammern mit einer um eine waagerechte Achse nach unten abklappbaren Deckplatte und einem Träger, auf welchem die Klammern durch einen unter Federwirkung stehenden Schieber selbsttätig vorgeschoben werden. Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Beseitigung von Störungen zu ermöglichen, die durch das Einklemmen von Klammern sowohl in dem senkrechten als auch in dein waagerechten Klammerkanal auftreten können, in dem die Vorratsklarninern vorgeschoben werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Heftvorrichtungen so einzurichten, daß gleichzeitig der senkrechte und waagerechte Klammerkanal freigelegt werden können. Bei einer Heftvorrichtung ist hierzu die um eine waagerechte Achse schwenkbare Deckplatte nach unten abklappbar und bei einer anderen Heftvorrichtung der Klammerträger um einen am Gehäuse befindlichen Bolzen schwenkbar.
  • Demgegenüber liegt das Wesen der Erfindung darin, daß die Deckplatte zusammen mit dein Klammerträger abklappbar ist, indem der Drehbolzen für die Deckplatte am Klammerträger angebracht und der Klammerträger an seinem hinteren Ende um einen am Gehäuse befindlichen Bolzen schwenkbar ist. Durch das gleichzeitige Herunterklappen der Deckplatte und des Klammerträgers erfolgt, namentlich wenn sich in dem senkrechten Klammerkanal Störungen durch Einklemmen von Klammern ergeben, ein leichteres Ausdrehen des Klammerträgers um den Bolzen am Gehäuse, da durch das vorherige Freilegen des senkrechten Klammerkanals die eingeklemmten Klammern ohne weiteres herausfallen. Aber auch die den Klammerstößel tragende, im Heftkopf geführte Stange ist mittels rückseitigen Hakens im Gehäuse derart befestigt, daß sie mit einfachem Grifft entnommen werden kann, wenn sich etwa im Stößelbetriebe eine Störung einstellen sollte, wie denn überhaupt dafür Sorge getragen ist, daß sämtliche bewegten Teile der Heftinaschine leicht zugängig sind. Weil der Klammerschieber mit seiner Feder völlig in das Innere des Gehäuses verlegt ist, ist der Schieber mit einem sich selbsttätig verriegelnden Rückhalter und einem beim Überführen der Vorrichtung in Arbeitsstellung von der Fußplatte derselben aus in Wirkung tretenden Auslöser versehen. Selbst wenn der Auslöser vor dein Ausklappen der Vorderplatte und des Klammerträgers noch nicht seine Aufgabe erfüllt haben, also noch nicht entspannt sein sollte, dieses vielmehr erst beim Umlegen der Deckplatte geschähe und damit die Klammerreihe vorschnellte, so würden die Klammern nicht herausschießen, weil die Deckplatte erfindungsgemäß einen U-förmigen Querschnitt mit abschließender Decke hat und somit die Klammern in der dadurch vorhandenen Rinne mit Stirnplatte gefangen werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen: Fig. i die eine Ausführungsform in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht; Fig. 3 die Heftmaschine ohne Fußplatte in Seitenansicht mit abgeklappter Deckplatte und ausgeschwenktem Klammerträger, Fig. 4. den Kopfstempel mit dem Klammerstößel für sich allein in Vorderansicht, Fig. 5 einen Schnitt nach V-V der Fig. 3, Fig. 6 den Klammerträger alleini in Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt, Fig.7 und 8 Querschnitte nach VII-VII und VIII-VIII der Fig. 6, Fig.9 und io die zweite Ausführungsform der Heftmaschine, entsprechend den Fig. i und 3, wobei nur die unterschiedlichen Teile dargestellt sind, Fig, i i eine Vorderansicht des Heftkopfes, Fig. 12 eine Einzelheit der Deckplatte im Schaubild.
  • Das Gehäuse i besteht aus zwei Blechen, die im Abstande der Stärke des Klammerträgers 3 zusammengehalten sind, und einer davon getrennten, im Querschnitt U-förmigen Haube 4 mit schräg von hinten nach vorne ansteigendem Rücken. Es ist mit der Führung 5 für den den Stößel 6 tragenden Kopfstempel 7 versehen und nahe dem rückwärtigen Ende des Klammerträgers 3 mit diesem durch den Zapfen 8 gelenkig verbunden. Der Klammerträger 3 ist in üblicher Weise zwischen Wangen 9 der Fußplatte io und einem ausschraubbaren Bolzen 37 nach oben ausdrehbar gelagert. Die Haube 4 ist zu dem übrigen Gehäuseteil ein wenig um einen Stift i i in Richtung auf den Längsschenkel 2 entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar. An einem den Klammerträger 3 im Vorderteil durchquerenden Stift 13, dessen überstehende Enden durch Einschnitte 14 (Fig. 3) in die Gehäuseschenkel 2 ragen, ist die im Querschnitt U-förmige, unten offene, oben mit der Decke 16 versehene Vorderplatte 15 herabklappbar angelenkt, die sich mit den Seitenwänden über den Senkrechtschenkel des Gehäuses i legt und in einem Deckenausschnitt 16Q den den Stößel 6 tragenden, mit Griffknopf 17 versehenen Stempel? durchtreten läßt. An den rückwärtigen Kanten haben die Seitenwände der rinnenartigen Vorderplatte 15 bajonettartige Ausschnitte 18, in die Ansätze i 9 des Gehäuseteils 4 zwecks Kupplung von Gehäuse und Vorderplatte einfassen. Der Stempel hat rückseitig einen Haken 2o, mit dem er eine die Senkrechtschenkel des Gehäuses i im Oberteil verbindende Brücke 2 i unter- und hintergreift. In dieser Verriegelungsstellung wird der den Stößel6 tragende Stempel durch eine Blattfeder 22 gehalten, deren Steg sich um den Stift i i legt und die gleichzeitig die Haube 4 in Hochstellung drängt. Auf dem Klammerträger gleitet der Schieber 23 für die Klammerreihe 24. Eine am rückwärtigen Ende des Schiebers 23 angeschlossene Schraubenfeder 25, die an einem die Führung 5 für den Stempel durchquerenden Bolzen 26 eingehakt ist, zieht den Schieber nach vorn und bringt dadurch die Klammern 24 einzeln unter den Stößel. In seiner äußersten Linksstellung findet der Schieber an einem Beschlag 27, dessen Umfang ein in dem Schieber vorhandener Stirnausschnitt 28 angepaßt ist, einen Anschlag. In der äußersten Rechtsstellung (Fig. 6) wird der Schieber 23 durch Einschnappen der Nase 29 einer in einer Nut 31 der Unterseite des Klammerträgers 3 befestigten Blattfeder 3o in eine Rast 32 des Schieberbodens festgehalten. Die Nase 29 befindet sich im Bereich eines von der Fußplatte io aufragenden, selbst wieder unter dem Einflüsse einer Blattfeder 34 stehenden Stiftes 33. Die Fußplatte ist im übrigen mit dem verstellbaren Anschlage 35 für die Einschubtiefe des zu verheftenden Stapels und mit einem Doppelamboß 36, 36" zur Erzielung zweier verschiedener Biegeformen der Klammern versehen.
  • Zum Aufladen der Klammern wird zunächst die Deckplatte 15 heruntergeklappt, wozu nach Andrücken der Haube 4 an den übrigen Gehäuseteil der Eingriff des Ansatzes i9 aus dem Bajonettschlitz i8-gelöst wird. Beim Ausdrehen der Vorderplatte über 9o° wird der Klammerträger 3 mitgenommen und schräg nach unten ausgeschwenkt (Fig.3). Damit wird der Klammerschieber zugängig. Dieser wird darauf nach dem rückwärtigen Ende des Klammerträgers 3 verschoben, wobei die Feder 25 gespannt wird und die Nase 29 an der Federklinke des Klammerträgers in die Rast 32 des Schieberbodens einspringt (Fig. 6). Nunmehr wird auf den freigewordenen Vorderteil des Klammerträgers eine Klammerreihe 24 aufgeschoben. Mit einem Griff werden Klammerträger und Vorderplatte zurückgeschwenkt, und durch Wiedereingriff des Ansatzes i9 an der Haube 4 in den Schlitz i8 der Seitenwände der Vorderplatte ist die Heftmaschine arbeitsbereit. Der aus der Fußplatte io vorstehende Stift 33 nahe am Gelenk des Gehäuses hält dieses in der für das Einführen eines Blattstapels geeigneten Schrägaufwärtsrichtung (Fig. I und 2).
  • Beim Niederdrücken des Heftkopfes stößt der Stift 33 gegen das freie Ende der Federklinke 30, bringt dadurch die Nase 29 außer Eingriff mit der Rast 32 und löst so den Schieber 23 aus, der unter der Zugwirkung der Feder 25 die Klammerreihe nach vorn drängt, wodurch die Klammern in der üblichen Weise einzeln unter den Stößel 6 gelangen.
  • Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß wenn bei nicht völlig entleerter Maschine das Abklappen der Vorderplatte vorgenommen wird und der Zug am Schieber noch auf den auf dein 'Klammerträger befindlichen Klammern lastet, der Schieber also nicht zurückgestellt und gesperrt ist, doch keine Klammern herausgeschleudert werden, sondern zunächst in die durch die Decke abgeschlossene Rinne der im Umlegen begriffenen Vorderplatte gelangen, was auch der Fall ist, wenn der gesperrte Schieber im teilweise abgeklappten Zustande der Vorderplatte zufällig entriegelt wurde.
  • Will man den Stößel freilegen, so wird nach abgeklappter Deckplatte der Stempel ? etwas niedergedrückt, wobei er unter Ausbiegen des Federarmes 22 sich mit seinem Haken 20 aus der Brücke 21 aushebt, und dann mit dem an ihm sitzenden Stößel entnommen.
  • Die Ausführungsform nach Fig.9 bis 12 unterscheidet sich lediglich von der zuvor beschriebenen dadurch, daß anstatt der Trennung der Gehäuseteile I, 2, 4 das Gehäuse einteilig gestaltet ist. Dieses besteht aus einem kastenförmigen Gebilde 40 von U-fÖrmigem Querschnitt mit schrägem Rücken 41, in dessen unterem offenem Teil sich der_Klammerträger 3Q befindet, der an dem Gehäuse mittels Stiftes 8" drehbar gelagert ist. Der Klammerträger 3ä ist mittels Bolzens 37" an der Fußplatte ioa angelenkt. Am vorderen Teil des Klammerträgers 3a ist die Deckplatte 42 mittels Stiftes 11, drehbar befestigt, dessen Enden in Ausschnitte 43 in den Unterkanten der Wangen des Gehäuses hineinreichen. Der Heftkopf des Gehäuses nimmt den den Stößel tragenden Stempel 7a, 17" auf. Die im Ouerschnitt U-förmige Deckplatte 42 trägt im oberen Teil einen Gleitschuh 44 und hat an gegenüberliegenden Stellen der Wangenkanten Ausschnitte 45, die durch hinterschnittene Nasen 46 kurz vor den Schenkeln 47 des Gleitschuhes 44 verengt werden können. Außen am Steg des Gleitschuhes ist eine Blattfeder 48 mittels Nietes 49 befestigt, die mit zwei Fingern 50 über einen Rahmen 55 oben an der Deckplatte greift. Die Finger 5o werden durch nach innen stehende Stifte 51 der Wangen unter Spannung gesetzt, sobald der Schuh hochgeschoben wird. Die Nasen 46 am Schuh bilden mit den Kantenausschnitten 45 Verriegelungselemente für an dem Gehäuse 4o befindliche Stifte 52. Zur besseren Führung des Schuhes an der Deckplatte ragt der Niet 49 in einen Schlitz 53 des Steges der Abdeckplatte. Knöpfe 54 am Schuh erleichtern das Erfassen desselben: Soll die Deckplatte herabgeklappt werden, dann wird der Schuh 44 etwas angehoben, wodurch die Verriegelung 45, 46 die Stifte 52 freigibt, und die Deckplatte zugleich mit dem Klammerträger ausgeschwungen.
  • Beim Heraufklappen der Abdeckplatte schnappt diese mit den Teilen 45, 46 in Art eines Schlosses in die Stifte 52 ein.
  • Es ist schließlich noch von Bedeutung, zu erwähnen, daß sämtliche beweglichen Teile des Heftkopfes und auch die Federn völlig im Innern des Gehäuses- untergebracht und dabei vor allem die Feder 25 für den Klammerschieber so angebracht ist, daß das Aufladen der Klammern besonders leicht erfolgen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Heftvorrichtung für U-förmige Klammern mit einer um eine waagerechte Achse nach unten abklappbaren Deckplatte und einem Träger, auf welchem die Klammern durch einen unter Federwirkung stehenden Schieber selbsttätig vorgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen (i3) für die vordere Deckplatte (I5) am Klammerträger (3) angebracht und der Klammerträger (3) an seinem hinteren Ende um einen am Gehäuse befindlichen Bolzen (8) schwenkbar ist.
  2. 2. Heftvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Klammerstößel (6) tragende, im Heftkopf geführte Stange (7) mittels rückseitigen Hakens (2o) im Gehäuse aushebbar befestigt und durch eine Feder (22) mit diesem in Eingriff gehalten wird.
  3. 3. Heftvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß der Klammerschieber (23) den Klammerträger (3) hülsenartig umschließt und in der hinteren Stellung in an sich bekannter Weise auf dem Klammerträger (3) durch einen unter der Wirkung einer Feder (30) stehenden Maschinenteil (29) selbsttätig verriegelt wird.
  4. 4. Heftvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundplatte (1o) des Heftgerätes ein Anschlag (33) angebracht ist, der beim Schwenken des den Heftkopf tragenden Armes in die Arbeitsstellung durch Druck auf die Feder (30) des Verriegelungsorganes (29) die Verriegelung auslöst.
  5. 5. Heftvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Deckplatte (15) an dem Gehäuse (4) durch Schlitze (18) und Stifte (ig) gehalten wird und daß die den Stößel (6) in die Höchststellung drängende Feder (22) auch die Stifte (i9) in den Schlitzen (18) festhält.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971001C (de) * 1937-01-02 1958-11-27 Parrot Speed Fastener Corp Heftgeraet fuer einen Streifen von U-foermigen Klammern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE971001C (de) * 1937-01-02 1958-11-27 Parrot Speed Fastener Corp Heftgeraet fuer einen Streifen von U-foermigen Klammern

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