DE646945C - Selbsttaetige Wiegeeinrichtung zur Bestimmung des durchschnittlichen spezifischen Gewichtes des Wiegegutes - Google Patents

Selbsttaetige Wiegeeinrichtung zur Bestimmung des durchschnittlichen spezifischen Gewichtes des Wiegegutes

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DE646945C
DE646945C DEH146675D DEH0146675D DE646945C DE 646945 C DE646945 C DE 646945C DE H146675 D DEH146675 D DE H146675D DE H0146675 D DEH0146675 D DE H0146675D DE 646945 C DE646945 C DE 646945C
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scales
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DEH146675D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine ununterbrochen arbeitende Waage mit einer Einrichtung zum Abführen einer Probe für jede Lastschalenentleerung zwecks Bestimmung des durchschnittlichen spezifischen Gewichts des insgesamt abgewogenen Wiegegutes.
Bei der Verarbeitung vieler Stoffe, z. B. von Mühlenerzeugnissen, ist es von größter Wichtigkeit zu wissen, ob das spezifische Gewicht derselben größeren Schwankungen unterworfen ist, da hiervon z. B. auch die Backfähigkeit des Mehles abhängt. Man hat deshalb schon auf die verschiedenste Art und Weise versucht, das spezifische Gewicht von Getreide, das fortlaufend verwogen wird, dabei laufend zu überwachen.
Es ist z. B. vorgeschlagen worden, einfache Probennehmer anzuordnen, welche die dem Wiegegutstrom entnommenen Proben nach außen abführen, wo sie dann von Hand abgewogen werden. Das Abführen dieser Proben wird dabei von der Lastschale der Waage gesteuert. Diese bekannten Einrichtungen benötigen aber einerseits eine ständige Aufsieht zum Abwiegen der entnommenen Proben, und andererseits findet dabei eine gewisse Beeinflussung der Waage selbst statt, wenn auch schon Mittel vorgeschlagen worden sind, um diese Einflüsse herabzusetzen.
Diese Mängel werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß außer der Hauptwaage, die unbeeinflußt ununterbrochen arbeiten kann, eine Hilfswaage zur selbsttätigen Aufnahme und Registrierung der Ausschüttungen des Probennehtners vorgesehen ist, wobei Hilfswaage und Probennehmer durch eine nicht unmittelbar mit der eigentlichen Wägevorrichtung der Hauptwaage verbundene Einrichtung betätigt wird. Die Hilfswaage (Neigungswaage) ist mit einem Wiegegefäß versehen, das zur Aufnahme der dem Zulaufstrom entnommenen Getreideproben dient. Das Entnehmen dieser Getreideproben geschieht durch einen kleinen Probennehmer, der durch die Einlaufklappe der Hauptwaage gesteuert wird.
In der Zeichnung ist die Wiegeeinrichtung gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Hauptwaage 1 befindet sich in der Füll-Stellung, die Einlaufklappe 2 ist geöffnet. Auf einer Achse 3 ist ein kleiner Probennehmer 4 drehbar angeordnet, welchem mittels des Rohres 5 das Getreide aus dem Zulaufrohr 6 zugeführt wird. Das Rohr 5 und mit ihm die Hilfswaage kann natürlich auch an einer anderen Stelle des Einlauftrichters angeschlossen werden, wie es beispielsweise auf der rechten Seite der Zeichnung strichpunktiert angedeutet ist. Der Inhalt des Behälters 4 wird zweckmäßig auf 1Z101 bemessen. Selbstverständlich kann auch eine andere

Claims (3)

  1. Größe angenommen werden. Der Behälter 4 ist durch Ketten o. dgl., die über Scheiben 7 und 8 geführt sind, mit der Einlaufklappe 2 gekuppelt, so daß bei jedesmaligem Schließen der Einlaufklappe der Probennehmer 4 in der Pfeilrichtung gedreht wird und seinen Inhalt in die Lastschale 10 der Hilfswaage entleeren kann. Letztere könnte auch so angeordnet werden, daß die Achse 3 des Probennehmers xo in der Verlängerung der Klappenachse 2' liegt und mit dieser direkt gekuppelt werden kann. Die ausgeschütteten Getreideproben fließen durch den Trichter 9 zum Wiegegefäß 10 der Hilfswaage. Um während der Kippbewegung des Probennehmers ein weiteres Ausfließen des Getreides aus dem Rohr 5 zu verhüten, sind an dem Probennehmer 4 und Rohr 5 Dichtungsflächen 4' bzw. 5'angeordnet. Zwecks Verbesserung der Abdichtung sind noch Bürsten 4" und 5" vorgesehen. Die jedesmalige Ausschüttung des Probennehmers wird auf einem Zählwerk 11 registriert.
    Die Neigungswaage der Hilfswaage besteht aus dem Neigungshebel 12 mit dem darauf einstellbaren Gewicht 12'. Dieser Neigungshebel besitzt einen Zeiger 13 und einen gegabelten Arm 14. an dem das Wiegegefäß 10 hängt. Das mit der Neigungswaage verbundene Zahnsegment 15 greift in ein nur in der einen Drehrichtung auf ein Zählwerk iO einwirkendes Ritzel 10', so daß beim Ausschwingen des Neigungshebels das jeweilige Gewicht des in dem Wiegegefäß befindlichen Getreides auf dem Zählwerk 16 fortlaufend registriert bzw. addiert wird. Die Skala 17 ist eingeteilt von 600 bis 850, d. h. das Wiegegut (Getreide o. dgl.) hat ein Litergewicht nicht unter 600 Gramm und nicht über 850 Gramm. Es ist selbstverständlich, daß die Einteilung der Skala dem jeweils zu verwiegenden Wiegegut angepaßt wird. Auch kann eine Schreibvorrichtung vorgesehen werden, die auf einem Papierstreifen das jedesmalige Gewicht des im Wiegegefäß 10 befindlichen Getreides aufzeichnet.
    Die Wiegeeinrichtung arbeitet folgendermaßen :
    Beim Öffnen der Einlaufklappe 2 wird der Probennehmer 4 aus der gestrichelten Stellung in die aufrechte Stellung gebracht und füllt sich. Beim Schließen der Einlaufklappe 2 wird der Probennehmer 4 in der Pfeilrichtung verschwenkt und entleert seinen Inhalt in das Wiegegefäß 10. Wenn das Gewicht des in diesem Gefäß befindlichen Getreides ooo g überschreitet, kommt die Neigungswaage erst in Bewegung. Das Entleeren des Wiegegefäßes 10 erfolgt, nachdem der Probennehmer zehnmal ausgeschüttet hat und diese Menge, welche z. B. genau 1 1 beträgt, durch die Neigungswaage ausgewogen worden ist. Die Entleerung wird dadurch bewirkt, daß zu Beginn der ix. Wägung der Hauptwaage, also beim 11. Offnen der Einlaufklappe 2, mittels eines von der Einlaufklappe beeinflußten Schaltwerkes 18, 18' ein Kontakt ly betätigt wird, der einen Stromkreis zu dem Magnet 20 schließt; dieser löst dann den Sperrhebel 10' aus, die Bodenklappe wird frei, und hierdurch kann das Wiegegefäü 10 y0 seinen Inhalt entleeren. Das Betätigen des Kontaktes geschieht dadurch, daß der Stift 18" auf den Arm iy' auf trifft, wodurch eine Ouecksilberröhre bewegt wird. Dieser Kontakt ist als Wischkontakt eingerichtet, d- h. der Stromkreis wird nur kurzzeitig geschlossen und dann wieder unterbrochen, damit der Sperrhebel 10' wieder in seine Schließlage gelangt, bevor die Einlaufklappe 2 sich schließt und den Probennehmer 4 zum Umkippen %0 bringt. Auf dem Zählwerk 21 werden die jedesmaligen Ausschüttungen des Wiegegeiäßes 10 registriert. Die Zählwerke 11, iO, 21 und Skala 17 können auch zusammen in einem Gehäuse angeordnet werden. e5
    Die beschriebene Wiegeeinrichtung hat den Vorteil, daß die Hauptwaage und die Hilfswaage in ihrer Wiegetätigkeit sich gegenseitig nicht beeinflussen, so daß das fortlaufende Arbeiten der Hauptwaage in keiner go Weise gestört wird. Da die Steuerung der Hilfswaage von der Einlaufklappe der Hauptwaage abgeleitet wird, so entfällt jede die Wiegegenauigkeit schädigende Beeinflussung derselben.
    Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Einrichtung an jede bereits in Betrieb befindliche Waage, gleich welcher Größe, ohne wesentliche Abänderungen nachträglich angebracht werden kann.
    Ρλ τ ε νταnspr γ cη ε:
    J. Ununterbrochen arbeitende Waage mit einer Einrichtung zum Abführen einet Probe für jede Lastschalenentleerung zwecks Bestimmung des durchschnittlichen spezifischen Gewichts des insgesamt abgewogenen Wiegegutes, bei der Mittel vorgesehen sind, um Beeinflussung des Wäge- no Vorganges durch die Probeentnahme zu verhüten, dadurch gekennzeichnet, daß eine neben der üblichen, den Gesamtfluß des Wiegegutes abwiegenden Haupt waage angeordnete Hilfswaage (10, 12 bis 14) zur selbsttätigen Aufnahme und Registrierung der Ausschüttungen des Probennehmers hergerichtet ist, und daß sowohl Hilfswaage wie auch Probennehmer (4) durch eine nicht unmittelbar mit der eigentlichen Wägevorrichtung der Hauptwaage verbundene Einrichtung (2) durch
    an sich bekannte Mittel in Übereinstimmung mit den Ausschüttungen der Hauptwaage gesteuert werden.
  2. 2. Ununterbrochen arbeitende Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Probennehmers (4) von der Einlaufklappe (2) der Hauptwaage abgeleitet ist.
  3. 3. Ununterbrochen arbeitende Waage
    nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufldappe (2) mit einem an sich bekannten, einseitig wirkenden Klinkengetriebe (18) ein Steuerglied (18') verstellt, das nach einer oder mehreren Ausschüttungen der Hauptwaage zweckmäßig auf elektrischem Wege (19, 20) das Wiegegefäß (10) der Hilfswaage zur Entleerung bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH146675D 1936-02-21 1936-02-21 Selbsttaetige Wiegeeinrichtung zur Bestimmung des durchschnittlichen spezifischen Gewichtes des Wiegegutes Expired DE646945C (de)

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DE (1) DE646945C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743946C (de) * 1939-09-12 1944-01-07 Reuther & Reisert Chronos Werk Zaehlwerk fuer selbsttaetige Waagen, insbesondere fuer Wiegegutproben abwiegende Waagen
DE3714551A1 (de) * 1986-05-02 1987-11-05 Yamato Scale Co Ltd Geraet zum messen der scheinbaren dichte eines gutes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743946C (de) * 1939-09-12 1944-01-07 Reuther & Reisert Chronos Werk Zaehlwerk fuer selbsttaetige Waagen, insbesondere fuer Wiegegutproben abwiegende Waagen
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