DE641840C - Rufsignalanlage fuer eine Mehrzahl von Aufzuegen - Google Patents

Rufsignalanlage fuer eine Mehrzahl von Aufzuegen

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DE641840C
DE641840C DES114272D DES0114272D DE641840C DE 641840 C DE641840 C DE 641840C DE S114272 D DES114272 D DE S114272D DE S0114272 D DES0114272 D DE S0114272D DE 641840 C DE641840 C DE 641840C
Authority
DE
Germany
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elevators
stop
elevator
call
signal
Prior art date
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Expired
Application number
DES114272D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Schmalz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES114272D priority Critical patent/DE641840C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE641840C publication Critical patent/DE641840C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/468Call registering systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B2201/00Aspects of control systems of elevators
    • B66B2201/40Details of the change of control mode
    • B66B2201/46Switches or switchgear
    • B66B2201/4607Call registering systems
    • B66B2201/4623Wherein the destination is registered after boarding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B2201/00Aspects of control systems of elevators
    • B66B2201/40Details of the change of control mode
    • B66B2201/46Switches or switchgear
    • B66B2201/4607Call registering systems
    • B66B2201/463Wherein the call is registered through physical contact with the elevator system

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description

  • Rufsignalanlage für eine Mehrzahl von Aufzügen Es sind Rufsignalanlagen für eine Mehrzahl von Aufzügen,- die unmittelbar neb@eneinanderliegen, bekannt, bei denen die an den Haltestellen wartenden Fahrgäste unmittelbar den Betrieb in der Weise beeinflussen, .daß der .der betreffenden Haltestelle am nächsten befindliche Aufzug selbsttätig an .dieser Haltestelle zum Halten kommt. je nach der Größe der Anlage wurde entweder das sog. Einknopfsystem angewendet, bei dem der räumlich nächste Aufzug ohne Rücksicht auf die vom Fahrgast gewünschte Weiterfahrtrichtung hält, :oder das Zweiknopfsystem, bei dem noch das Heranrufen in Abhängigkeit von der gewünschten Fahrtrichtung erfolgt. - Derartige voll selbsttätige Steuerungen sind jedoch sehr verwickelt und teuer; bei Störungen ist der ganze Betrieb in Frage gestellt. Vielfach wurde daher auf voll selbsttätige Steuerung verzichtet und lediglich eine Rufsignalanlage für Fahrkörbe angewendet, bei welcher ein von einer Haltestelle aus gegebenes Rufsignal sofort in den Fahrkörben aller Aufzüge erscheint. Der Fahrkorbführer, der die rufende Haltestelle ansteuern will, löscht dann das Signal. Der Fahrkorbführer hat aber die Schwierigkeit, daß er die Rufsignale getrennt überwachen und befolgen wird. Die richtige Ausführung wird mit der Zunahme, der Anzahl der Aufzüge sowie der Stockwerke mit ihren Rufstellen. und mit der Häufigkeit der Rufe immer schwieriger.
  • Eine wesentliche Vereinfachung wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die durch Stromlosmachen der Signalrelaisspulen bewirkte Löschung der Rufsignale selbsttätig in Abhängigkeit von dem den jeweils gerufenen Fahrkorb steuernden Schaltvorgang geschieht, sobald dieser gerufene Fahrkorb die rufende Haltestelle ansteuert. Der Fahrkorbführer braucht also zwecks Löschung eines Rufsignals keinen zusätzlichen Knopf zu bedienen, wodurch die Wartung für den Fahrkorbführer @erleichtert wird. Während bei den bekannten Anordnungen die Absicht ioder der Entschluß zur Ansteuerung der Rufstelle das Entscheidende ist, erfolgt die Löschung des Rufsignals beim Erfindungsgegenstand erst, wenn tatsächlich die Rufstelle angesteuert wird. Zwischen Wollen und Tun liegt also nicht mehr wie bei den bekannten Anordnungen eine Zeitspanne, die durch Zufälligkeiten des Fahrbetriebes, beispielsweise bei Behinderung durch die Fahrgäste, bei starker Fahrkörbb.esetzung, mehr oder weniger vergrößert oder auch durch die Gemütsverfassung, Ermüdung, usw. des Fahrkorbfühners beeinflußt werden kann. Es ist daher nicht mehr möglich, daß der Fahrkorbführer trotz richtiger Löschung eines Rufsignals hernach doch versehentlich ein falsches Stockwerk ansteuert oder einen Ruf völlig vergißt-, Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegeri'# standes ist es, daß die eigentliche @ufzugs=`-steuerung völlig unverändert bleibt wie beireinen Einzelbetrieben und daß nur einige zusätzliche Kontakte an einigen Geräten erforderlich sind. Die Signalanlage arbeitet unabhängig von der Steuerung; sie kann also auch mit Schwachstrom betrieben werden, was die Anschaffungskosten sehr herabsetzt. Außerdem kann bei Störungen in der Signalanlage der 'Betrieb der Aufzüge weiterhin ungehindert vonstatten gehen, da die einzelnen Aufzugssteuerungen ihre Selbständigkeit völlig bewahren. .
  • Die Signalanlage kann sowohl nach dem Einknopf- wie nach dem Zweiknopfsystem ausgebildet werden. Dem nachstehenden Beispiel ist das Zweiknopfsystem zugrunde gelegt, da dieses wesentliche Vorzüge aufweist. Die Signaleinrichtung arbeitet in der Weise, daß jeder von einer Haltestelle kommende Anruf in allen Fahrkörben gleichzeitig angezeigt wird, wobei außerdem die gewünschte Fahrtrichtung angegeben wird. Beim Ansteuern dieser Haltestelle durch das Druckknopfkommando im Fahrkorb eines Aufzuges wird das Signal selbsttätig gelöscht, vorausgesetzt, daß die ,eingeschlagene Richtung - der gewünschten Fahrtrichtung entspricht. Die Führer der übrigen Aufzüge brauchen also dieses Signal nicht mehr zu beachten und stehen für die Beantwortung der weiteren evtl. bestehenden Anrufe zur Verfügung.
  • Zu dem gewählten Beispiel ist angenommen, daß zwei Aufzüge i und 2 vorhanden sind, welche vier Haltestellen 3, 4, 5, 6 zu bedienen haben.
  • Die Motoren und Bremslüfter der Aufzüge sind nicht mit dargestellt. Sie werden bei Aufzug i durch die Umschaltschütze 7 und 8, bei Aufzug 2 durch die Umschaltschütze 9 und i o in üblicher Weise gesteuert. 11, 12, 13, 14 sind die den vier Haltestellen entsprechenden Stockes erksrelais des Aufzuges i, denen bei Aufzug 2 die Relais 15,16,17, 18 entsprechen: Der übrige Teil der Steuerung, wie Stockwerksschalter, Kopierwerk, Türkontakte, Endschalter, sind, da für die Beschreibung unwesentlich und in vollkommen üblicher Anordnung angenommen, nicht einzeln dargestellt und in den mit i9 und 2o bezeichneten Geräten zusammengefaßt zu denken. Die Steuerbefehle werden bei Aufzug i durch die Druckknöpfe-,i,22,23,?-4, b i 2 durch ä5, 26, 27, 28 in den Fahrkörben über die beweglichen Steuerkabel 29, 3o gegeben. An den Haltestellen 3, 4, 5, 6 sind die Rufknöpfe in der Weise verteilt angeordnet, daß an den Endhaltestellen je ein Knopf, an den 'Zwischenhaltestellen je zwei vorhanden sind. Es dienen also die Knöpfe 31, 32, 33 zur Nennzeichnung einer geforderten Aufwärtsfahrt, während die Knöpfe 3.1, 35, 36 der gewünschten Abwärtsfahrt entsprechen.
  • Jedem Druckknopf ist ein Signalrelais zugeordnet, und zwar 37, 38, 39 für Aufwärts-und 4o, 41, 42 für Abwärtsfahrt. Diese Relais sind mit Selbstfesthaltekontakten versehen und schalten mit einem zweiten Kontakt die Signallampen in den Fahrkörben ein (49, 50, 51 für »Auf« und 52, 53, 54 für »Ab« in Aufzug i, ferner 55, 56 57 für >.Auf« und 58, 59. 6o für »Ab« in Aufzug 2).
  • Das Löschen eines bestehenden Signals geschieht durch Str omlosmachen des betreffenden Signalrelais. Da mehrere Punkte der Anlage die Löschung hervorrufen können, ist es zweckmäßig, das Entregen der Relais nicht durch Stromunterbrechung, sondern durch Kurzschließen der Spulen zu bewirken. Aus diesem Grunde ist jedem Relais ein Vorwiderstand 43 bis 48 zugeordnet, über den nach eingetretenem Kurzschluß der Spule der die Löschung einleitende Strom abfließen kann.
  • Der Betrieb spielt sich wie folgt ab: Es sei angenommen, Aufzug i befinde sich an der obersten Haltestelle 6, Aufzug 2 an der untersten, 3, und ein Fahrgast an Haltestelle 5 wünscht nach abwärts zu fahren, während an Haltestelle 4 .ein solcher abwärts zu fahren wünscht.
  • Der Fahrgast bei 5 drückt den Knopf 35. Von + aus wird über Widerstand 47 Relais 41 erregt und hält sich über den Kontakt 61 nach Loslassen des Knopfes fest. über den Relaiskontakt 62 wird in Aufzug i die Signallampe 53, gleichzeitig in Aufzug 2 die Lampe 59 eingeschaltet.
  • Der Fahrgast bei 4 drückt Knopf 32; Relais 38 wird erregt, hält sich über Kontakt 63 fest und schaltet mit dem Kontakt 64 die Lampen 5o und 56 in den Fahrkörben i und 2 ein.
  • Der Führer des Aufzuges i wird jetzt, um den Fahrgast bei 5 aufzunehmen, diese Haltestelle ansteuern. Er drückt den Knopf 23 und erregt damit das Stockwerksrelais 13. Dieses hält sich in üblicher Weise über Kontakt 65 selbst fest und schließt gleichzeitig die Kontakte 66 und 67. Der damit eingeleiteten Abwärtsfahrt entspreche das Umschaltschütz 8, das seinen Kontakt 69 schließt. Dadurch kommt folgender Stromkreis zur Löschung des Signals zustande: Von --j- über Widerstand 47, Kontakt 67 an Stockwerksrelais 13, Kontakt 69 an Schütz 8 nach -. Da die Spule von Relais 41 zwischen dem Widerstand 47 und dem --Pol liegt, ist sie kurzgeschlossen, und die Kontakte dieses Relais öffnen sich. Damit werden die Lampen 53 und 59 ausgeschaltet.
  • Der Führer des anderen Aufzuges z hat durch Drücken von Knopf 26 das Relais 16 erregt und die Aufwärtsfahrt über Schütz 9 eingeleitet. Außer dem Selbstfesthaltekontakt 70 schließen sich an Relais 16 die Kontakte 71 und 72, ferner an Schütz 9 Kontakt 73. Die Löschung des Signals findet in gleicher Weise wie oben beschrieben durch die Kontakte 7 x und 73 statt.
  • Fahren beide Aufzüge in gleicher Richtung auf seine rufende Haltestelle zu, so löscht immer der zuerst diese Haltestelle ansteuernde Aufzug das betreffende Signal, und der andere ist frei für die Bedienung der weiterhin bestehenden.
  • Im Betrieb kann der Fall eintreten, daß ein Aufzug nach einer rufenden Zwischenhaltestelle fahren muß, um einen dort wartenden Fahrgast in der umgekehrten Richtung zu befördern. Hierbei findet eine Löschung des Signals selbsttätig nicht statt. Es werden zweckmäßig in den Fahrkörben die Druckknöpfe 75 und 76 angeordnet, die eine unmittelbare -Löschung des Signals durch den Führer beim Hinfahren nach dieser Haltestelle ermöglichen. Nicht erforderlich ist diese Maßnahme, wenn der Ruf von .einer der Endhaltestellen kommt, da bei diesen die gewünschte Fahrtrichtung eindeutig festliegt. Die Stockwerksrelais dieser Haltestellen brauchen demnach auch nicht mit zwei Zusatzkontakten, wie z. B. 66 und 67 an Relais 13, versehen zu werden, sondern es genügt ein Kontakt, z. B. 77 an Relais 14. Der Löschstrom braucht hierbei auch nicht über die Zusatzkontakte an den Umschaltschützen, z. B. 68 und 69 an Schütz 7 und 8, geführt zu werden, da eine Trennung nach Fahrtrichtung nicht stattzufinden braucht. Die Stromart hat auf die Anwendung der Einrichtung keinen Einfuß.
  • Sind mehr als zwei Aufzüge vorhanden, so ist die Schaltung und Wirkungsweise im. Prinzip genau die gleiche. Alle Rufsignale erscheinen in sämtlichen Fahrkörben. Die Löschkontakte, entsprechend 66, 67, 68 und 69, sind an die gleichen, nach den Signalrelais führenden Leitungen anzuschließen wie in dem Schaltbild.
  • Bei Anwendung der Rufsignalanlage bei Aufzügen mit Hebelsteuerung muß das Ausschalten der Signallampe bewirkt werden, wenn sich der Aufzug der anzusteuernden Haltestelle' in der gewünschten Fahrtrichtung nähert,. indem z. B. durch kurz vor der betreffenden Haltestelle angebrachte Anschläge die Lampen zum Erlöschen gebracht werden, wenn der Aufzugsführer Maßnahmen getroffen hat, den Aufzug zum Halten zu bringen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rufsignalanlage für eine Mehrzahl von Aufzügen, bei welcher jedes von einer Haltestelle ausgehende Rufsignal sofort in den Fahrkörben aller Aufzüge erscheint und hernach auch gleichzeitig in den Fahrkörben aller Aufzüge gelöscht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Stromlosmachen der Signalrelaisspulen bewirkte Löschung der Rufsignale selbsttätig in Abhängigkeit von dem den jeweilig gerufenen Fahrkorb steuerndenSchaltvorgang geschieht, söbald dieser .gerufene Fahrkorb die rufende Haltestelle ansteuert.
  2. 2. Rufsignalanlage nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Fahrtrichtung durch Betätigung j e eines Knopfes für Auf und Ab kenntlich gemacht wird und die Löschung nur dann erfolgt, wenn der die Haltestelle ansteuernde Aufzug ebenfalls in der gewünschten Fahrtrichtung fährt.
DES114272D 1934-06-10 1934-06-10 Rufsignalanlage fuer eine Mehrzahl von Aufzuegen Expired DE641840C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043608B (de) * 1954-05-03 1958-11-13 Standard Elektrik Lorenz Ag Sohlenanforderungseinrichtung fuer Schachtfoerderanlagen im Bergbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1043608B (de) * 1954-05-03 1958-11-13 Standard Elektrik Lorenz Ag Sohlenanforderungseinrichtung fuer Schachtfoerderanlagen im Bergbau

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