-
Scheckschreibmaschine Die Erfindung betrifft eine Scheckschreibmaschine,
und insbesondere eine .solche, die nicht bloß - selbsttätig einen Scheck ausschreibt,
nachdem sein Betrag auf den Tasten der Rechenmaschine aufgesetzt worden ist, sondern
auch selbsttätig Kennzeichen an den richtigen Stellen druckt, um die leichte Einfügung
von Zahlen zwecks Erhöhung oder Abänderung des Scheckbetrages zu verhindern. Die
Maschine ist auch so ausgebildet, daß sie die Beträge der Schecks sammelt und eine
Aufzeichnung davon druckt. Außerdem 'kann die Maschine für Buchführungsarbeiten
wie Buchblattaufrechnung sowie für gewöhnliche Rechnungen allein oder im Verein
mit den Scheckschreibvorgängen verwendet werden.
-
Die Maschine ist besonders nützlich für Lohnlistenarbeit und wird
dafür beschrieben, ist aber nicht darauf beschränkt. Beim Ausschreiben von Lohnlisten
muß man oft Beträge vom Gesamtlohn eines Arbeiters absetzen und einen Zahlscheck
für den Nettobetrag ausstellen. Es ist erwünscht, eine Aufzeichnung hierfür in der
Art eines Buchblattes für jeden Arbeiter zu erhalten. Die neue Maschine erlaubt
die Aufrechnung des Löhnlistenblattes, die Vornahme der verschiedenen Abzüge, die
Aufzeichnung auf dem Buchblatte und die Berechnung des Nettobetrages des Schecks
sowie das Drucken auf dem Buchblatt, worauf die Maschine selbsttätig einen Scheck
für den Nettobetrag schreibt. Falls es nicht gewünscht wird, eine Buchaufrechnung
in Verbindung mit dem Scheckschreiben zu vollziehen, können die Schecks für sich
ausgeschrieben werden, wobei die Maschine nur als Scheckschreibmaschine arbeitet.
-
Es .ist bekannt, Scheckschreibmaschinen mit Sonderdruckwerken zu versehen,
die den Scheckbetrag in Form von »Zahle $ o und oo Cents« drucken. Ebenso ist bekannt,
solche Druckwerke bei Rechenmaschinen vorzusehen, die die Rechnungen durchführen
können, wodurch der Scheckbetrag erhalten und dann durch einen Summenziehvorgang
gedruckt wird. Derartige Druckwerke eignen sich jedoch nicht zum Drucken eines Arbeitsblattes
oder zur Aufzeichnung der Posten und Rechnungen, aus denen der Scheckbetrag erhalten
wurde. Erfindungsgemäß ist jedoch eine Maschine geschaffen, bei welcher ein Druckwerk,
das zum Drucken der Posten und Rechnungen, aus denen man den Scheckbetrag erhält,
auf ein Aufzeichnungs- oder Buchblatt verwendbar ist und derart gesteuert wird,
daß dieser Betrag auf einen Scheck in der üblichen
Weise aufgebracht
wird und eine Abänderung des Schecks verhindert wird. Der Scheck kann z. B. eine
Form haben, auf der schon Genau Mark Pfennig
vorgedruckt ist, und das Druckwerk
wird ` derart gesteuert, daß der Markbetrag in den Raum hinter dem Wort »Genau«
und der Pfennigbetrag in dem gesonderten Raum hinter dem Worte »Mark« zum Abdruck
gebracht wird und vorzugsweise der ganze Betrag in Mark und Pfennig zusammen an
einer dritten Stelle des Schecks, z. B. gleich hinter dem Wort »Pfennig«, gedruckt
wird.
-
Eine bekannte Rechenmaschine hat ein Druckwerk mit drei verschiedenen
Abteilungen zum Drucken von drei verschiedenen Mitteilungsarten. Die eine Abteilung
kann einen Betrag drucken, eine andere das Datum und eine weitere z. B. die Betragszahl.
Diese bekannte Maschine hat auch eine selbsttätige Steuerung, um die verschiedenen
Abteilungen des Druckwerks wahlweise in den aufeinanderfolgenden Arbeitsspielen
der Maschine in und außer Tätigkeit zu setzen. Wenn jedoch die Betragsdruckabteilung
des Druckwerkes arbeitet, arbeitet sie stets als Ganzes, um nur den ganzen Betrag
zu drucken, und die ältere Konstruktion löst nicht irgendeines der Probleme, wie
z. B. das Betragsdruckwerk so zu steuern, daß es verschiedene Teile des Betrages
an verschiedenen Stellen auf ein vorgedrucktes Formular, z. B. einen Scheck, druckt
und Nullen in den Nummernstellen zu drucken, in denen in dem Betrag keine Ziffern
vorhanden sind, und das Problem, das Druckwerk den leeren Raum auf dem Formular
ausfüllen zu lassen, selbst wenn nur Nullen oder Kennzeichen, aber keine Ziffern
in einigen der höheren Nummernstellen zu drucken sind.
-
Die Maschine gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei
Betätigung der selbsttätigen Steuerung zur Ausschaltung einer Abteilung des Betragsdruck-,verkes
eine Steuereinrichtung wirksam wird, die einen anderen Abschnitt des Druckwerkes
selbst dann in Tätigkeit setzt, wenn kein Betrag in den Ziffernstellen vorhanden
ist, die in der letzteren Abteilung des Druckwerkes eingeschlossen sind.
-
Das Druckwerk druckt, wie bei Rechenmaschinen üblich, Nullen in allen
Stellen rechts von der tiefsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt wird. Beim Bedrucken
eines Scheckes jedoch, bei dem ein freier Raum von gewisser Größe für das Eindrucken
des Markbetrages frei gelassen ist, ist es erwünscht, daß dieser Raum vollständig
durch das Einsetzen von Zusatzzeichen bedruckt sein soll, um- eine Abänderung des
Schecks zu verhindern. Dagegen ist nicht erwünscht, daß solche Zusatzzeichen links
der höchsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt wird, in dem Aufzeichnungs- oder
Buchblatt gedruckt werden 5@lltn. Die erfindungsgemäße Maschine kann
| @@er gewöhnlichen Weise das Aufzeich= |
| ür,'s- oder Buchblatt ohne Nullen oder ande- |
f#n Symbolen links der höchsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt wird, bedrucken,
vermag aber auch beim Bedrucken des Schecks Nullen oder andere Kennzeichen links
der höchsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt wird, zu drucken, um so den im
vorgedrucktenScheckformular frei gelassenenRaum auszufüllen und dadurch eine Abänderung
des Schecks zu verhindern, ohne dadurch das Lesen und Benutzen des Buchblattes oder
der Aufzeichnung zu erschweren.
-
Demgemäß ist die mit einem Druckwerk mit einseitig nach rechts wirkenden
Kupplungen zwischen benachbarten Ziffernstellen versehene Rechenmaschine, um das
Druckwerk Nullen in Stellen rechts von Stellen, in denen Ziffern gedruckt werden,
drucken zu lassen, gekennzeichnet durch zwischen den benachbarten Ziffernstellen
des Druckwerks angeordnete, einseitig nach links wirkende auslösbare Kupplungen,
durch welche die benachbarten Ziffernstellen des Druckwerks gekuppelt werden können,
um Nullen oder Kennzeichen in den Stellen links von der höchsten Stelle, in der
eine Ziffer gedruckt ist,. zu drucken.
-
Die Maschine nach der Erfindung kennzeichnet sich auch durch die Kombination
der erwähnten Mechanismen mit bekannten Mechanismen, die die Maschine eine Reihenfolge
von Arbeitsspielen selbsttätig vollziehen lassen, so daß, wenn ein Rechner in die
Maschine nach der Erfindung die nötigen Daten für die Rechnungen eingetragen hat,
z. B. um den Betrag des Schecks zu bestimmen, die Maschine selbsttätig ohne fernere
Mitwirkung des Rechners die ganze Reihe von Arbeitsspielen vollführt, die nötig
sind, um die gewünschten Berechnungen zu vollziehen und die nötigen Eintragungen
an den erforderlichen Stellen auf einem Buchblatt und bzw. oder einem Scheck o.
dgl. vorzunehmen, so daß nur ein Mindestmaß von Tätigkeit vom Rechner verlangt wird
und die Arbeit beschleunigt wird.
-
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
-
Fig. z ist eine linke Seitenansicht der Maschine bei Normalzustand
gewisser Hauptteile.
-
Fig. 2 ist eine linke Teilansicht und Schnitt des Druckwerks bei der
Lage der Teile während des Vorwärtshubes der Maschine und vor dem Abschleudern der
Druckhämmer im Markabschnitt,
Fig. 3 ein Schaubild eines Teiles
des Druckwerks bei Auseinanderziehung der Teile zwecks Verdeutlichung, Fig.4 ein
Teilschaubild des Druckwerks nach Fig. 3 in größerem Maßstabe, Fig. 5 eine Vorderansicht
eines. Teils des Druckwerks bei der Lage der Teile während des Normalzustandes in
Beziehung zur Steuerung durch den Wagen; Fig.6 eine Teilvorderansicht ähnlich der
Fig. 5 bei der Lage, die die Teile haben, wenn sie durch eine kleine Rolle am Steuerwagen
eingestellt sind, Fig. 7 eine ähnliche Vorderansicht bei Einstellung durch eine
mittelgroße Rolle am Wagen, Fig. 8 eine ähnliche Vorderansicht bei Einstellung durch
eine große Rolle am Wagen, Fig.9 eine Darstellung von Arbeitsbeispielen.
-
Wie- schon erwähnt, ist die Maschine besonders nützlich für Lohnlistenarbeit,
bei der Buchblätter aufgerechnet und Schecks ausgeschrieben werden. Das eine der
beiden einschlägigen Beispiele in Fig. 9 betrifft einen Scheck für 93 Mark und keine
Pfennige, das andere Beispiel einen Scheck ohne Markbetrag für 6o Pfennige. Diese
beiden Beispiele bringen einige Eigenheiten der Maschine deutlich zum Ausdruck.
-
Aus dem oberen Beispiel der Fig. 9 ist ersichtlich, daß dem ersten
Arbeiter 75 Pfennige von seinem Lohne abzuziehen sind. Dieser Betrag wird an den
Betragstasten bei der Lage A des Papierwagens aufgesetzt, worauf die Maschine für
Subtraktion eingestellt und betätigt wird. Dies geschieht vorzugsweise motorisch
mittels Herabdrückung einer Motorschiene. Dadurch werden die 75 Pfennige in der
Abzugspalte gedruckt und im Zählwerk subtrahiert, worauf der Wagen zu seiner nächsten
Lage, nämlich den Spalten B, C, tabuliert. Die Zahl der Arbeitsstunden des Arbeiters
wird dann an den Tasten eines besonderen Maschinenabschnittes aufgesetzt, und gleichzeitig
wird der Rohbetrag des Lohnes des Arbeiters, A 93.75, an den Betragstasten aufgesetzt.
Die Maschine wird dann erneut betätigt, wodurch sowohl die Stunden in der Stundenspalte
gedruckt werden wie der Rohbetrag des Schecks in der Ro.hbetragspalte. Die Stundenzahl
wird gewöhnlich. nicht in einem Zählwerk gesammelt, was aber geschehen könnte. In
jedem Falle beeinflußt sie nicht den Zustand des Zählwerks, das den Lohnbetrag aufnimmt.
Im Beispielsfalle wird der Rohlohn, JZ 93.75, zum selben Zählwerk addiert,. von
dem A 0.75
vorher subtrahiert wurde, so daß X 93.00 in dem Zählwerk
verbleiben. Der Wagen tabuliert dann zu seiner Lage D, der Nettolohn-Lage, wo vom
Zählwerk eine Untersumme -gezogen und gedruckt wird. Diese Betätigung ergibt das
Drucken von X 93.00 in der Nettolohnspalte. Der Betrag verbleibt im Zählwerk.
Es werden zwei Nullen nach rechts in der Nettolohnspalte in den Pfennigstellen gedruckt.
Dies entspricht der gewöhnlichen Arbeit einer Rechenmaschine, die gewöhnlich die
Nullen nach rechts in allen Stellen druckt, in denen keine Ziffern gedruckt werden.
-
Nachdem der Nettolohn eines Arbeiters bestimmt und in obiger Art auf
dem Blatt verzeichnet ist, muß ein Scheck dafür ausgeschrieben werden: Die Maschine
schreibt diesen Scheck aus, ohne weitere Arbeit seitens des Rechners zu erfordern.
Wird die Maschine in Tätigkeit gesetzt, um den Nettolohnbetrag auf dem Buchblatt
zu drucken, so arbeitet sie dann- selbsttätig, um den Scheck zu schreiben und kehrt
dann zu einem Zustande zurück, der das Aufrechnen des Lohnes des nächsten Arbeiters
gestattet. Dient die Maschine nur zum Scheckschreiben, so werden die obigen Aufrechnungsarbeiten
unterlassen und die Arbeiten in der Lage D des Wagens begonnen.
-
Auf die Scheckformulare sind die Worte Genau lllarh Pfennig mit entsprechenden
Zwischenräumen für das Eindrucken der Beträge aufgedruckt. Die Namen der Arbeiter
können entweder vorgedruckt sein oder bei Maschinen mit Schreibmaschineneinrichtung
auf diesen eingefüllt werden.
-
Die Maschine arbeitet zunächst, um den Betrag eines Schecks in Mark
zu drucken, ohne den Betrag in Pfennig zu drucken. Diese Arbeit geschieht in .der
Spalte E des Wagens. Im oberen Beispiel der Fig. 9 wird die Zahl 93 vor dem Wort
Mark gedruckt. Links des Betrages 93 wird ein Markzeichen und ein Stern (@fZ) gedruckt.
Diese beiden Zeichen füllen den Raum nach dem Wort »Genau« aus und verhindern das
leichte Fälschen der Schecks durch einfaches Einsetzen anderer Zahlen vor dem Betrage
93. Das Markzeichen wird stets gedruckt, das Sternzeichen aber nur, wenn ein Zwischenraum
links der letzten, den Markbetrag des Schecks darstellenden Ziffer vorhanden ist.
Bei .der beschriebenen Maschine beträgt der Bereich für das Scheckschreiben £ 999.99,
so daß nur ein Stern links des Betrages 93 erscheint. Bei einer Maschine größeren
Bereichs würden natürlich zwei oder mehr Sterne vor dem Markzeichen gedruckt werden,
wobei die Scheckformulare einen entsprechend breiteren freien Raum für das Drucken
haben würden.
-
Der "Wagen geht dann zu seiner Lage F, wo der Betrag des Schecks in
Pfennigen ohne Drucken der Mark gedruckt wird. Im oberen
Beispielsfalle
sind keine Pfennige zu drucken, und die Maschine druckt zwei Nullen rechts des Dezimalpunktes
(.oo), was durch einen Sondermechanismus bewirkt wird, wie noch zu beschreiben.
-
Der Wagen geht dann zu seiner Lage G, wo der Gesamtbetrag des Schecks
am rechten Ende des Formulars gedruckt wird, also im oberen Beispiel der Fig. 9
JZ 9-3.0o mit einem Stern und einem Markzeichen links (dZ *93.00), um die Fälschung
zu erschweren.
-
Nach Drucken des Gesamtbetrages des Schecks kehrt der Wagen quer zur
Maschine nach rechts zu einer Lage für ein zweites Arbeitsspiel. zurück.
-
Falls ein Scheck für eine bestimmte Anzahl von Pfennigen ohne Mark
auszustellen ist, so arbeitet die Maschine entsprechend dem unteren Beispiel der
Figg. Hier werden dem Arbeiter @.fZ 45.00 von seinem Lohne abgezogen, dessen Rohbetrag
X 45.6o beträgt, so daß nur JZ .6o als Nettolohn übrig bleibt. Der Betrag A .6o
wird in der Spalte Nettolohn gedruckt. Beim Schreiben des Schecks werden die Mark
als zwei Nullen mit einem Stern und einem Markzeichen links gedruckt (JZ *oo). Dadurch
wird der Markraum zur Erschwerung von Fälschungen ausgefüllt. Der Pfennigbetrag
wird dann als .6o gedruckt, worauf der Gesamtbetrag des Schecks als X *oo.6o gedruckt
wird. Bei diesem letzten Vorgange werden zwei Nullen, ein Stern und ein Markzeichen
links der letzten Ziffer gedruckt, d. h. links der 6 der 6o Pfennige. Das Drucken
dieser Zeichen ist beim Ausschreiben des Schecks erwünscht, ist aber bei den Funktionen
.der gewöhnlichen Rechenmaschine, z. B. für Buchaufrechnung, unerwünscht. D. h.
wenn die Maschine so ausgebildet wäre, daß sie stets Nullen nach links druckt, so
würden diese Nullen in den Spalten Abzug und Rohlohn sowie in anderen Arbeiten der
Maschine auftreten, wenn sie als Buchhaltungs- öderAufrechnungsmaschine benutzt
wird. Die Erfindung umfaßt eine Konstruktion, welche es der Maschine ermöglicht,
die Nullen nach links zur geeigneten Zeit zu drucken, wenn sie einen Scheck ausschreibt,
diese Nullen aber zu unterlassen, wenn die Maschine für gewöhnliche Aufrechnungen
benutzt wird. Daher kann die Maschine für Scheckschreiben allein benutzt werden
oder für vereintes Aufrechnen und Scheckschreiben und auch für Aufrechnungs-und
gewöhnliche Rechnungsarbeiten ohne Ausschreibung von Schecks.
-
Allgemeine Konstruktion Die Maschine verwendet viele Teile der bekannten
Burroughsmaschine.
-
Die Maschine nach Fig. z hat mehrere Reihen von Betragstasten 2g1,
z. B. 17 Reihen. Jede dieser Tasten steuert einen Anschlagsdraht 270, der die Triebzahnstange
61o dieser Reihe bei deren Abstieg unterschiedlich aufhält. Jede Triebzahnstange
61o sitzt am Ende eines Armes 611, der bei 6oo angelenkt ist und gewöhnlich in der
Lage nach Fig. 1 durch einen Bügel 613 gehalten wird, der beim Vorwärtshube der
Maschine gesenkt und beim Rückwärtshube gehoben wird. Zum Zusammenwirken mit den
Triebzahnstangen 61o dient ein Zählwerk 916-916a, das in und außer Eingriff mit
den Triebzahnstangen zu geeigneten Zeiten für Addition oder Subtraktion und Ziehen
von Summen und Untersummen geschwungen wird. Hierzu dient ein bei jedem Maschinenspiel
geschwungener Arm 813. Dieser trägt eine Vorbeigangsklinke 821 am obern Ende,
die einen Hebel 913 schwingt, mit dem eine Schubstange 914 verbunden ist,
die auf den Zählwerksrahmen wirkt, um das Zählwerk in und außer Eingriff mit den
Zahnstangen zu bewegen, wie bei Burroughsmaschinen bekannt.
-
Ein anderer Satz von Zählrädern 916b wirkt mit den Zahnstangen zusammen
und ist längs beweglich, um jedes dieser mehrfachen Zählwerke wahlweise mit den
Zahnstangen zusammenwirken zu lassen. Diese Mehrfachzählwerke können zum Wahleingriff
mit den Zahnstangen gleichzeitig mit der Wirkung des Zählwerks 916-916a gebracht
werden, damit ausgewählte Zählwerke der Mehrfachzählwerke als Hauptsummenziehwerke
oder Sondersummenziehwerke zum Sammeln von Zahlen benutzbar sind, die in die Maschine
eingetragen oder aus dem Zählwerk 916-916a übertragen werden. Die Mehrfachzählwerke
haben Steuerungen für das Ziehen von Summen und Untersummen und können von Hand
oder selbsttätig in Wirkung gesetzt werden.
-
Die Maschine hat einen wandernden Papierwagen C mit Papierwalze E
und üblicher Zeilenschaltung. Der Wagen ist selbsttätig tabulierbar und nimmt die
Scheckformulare auf, wenn die Maschine nur als Scheckschreibmaschine dient. Er nimmt
auch die Buchblätter außer den Scheckformularen auf, wenn die Maschine zum Aufrechnen
und Scheckschreiben dient, und er nimmt das Buchblatt oder sonstige Arbeitsblatt
auf, wenn die Maschine zu Buchführungs- oder Rechenarbeiten dient. Der Wagen hat
eine selbsttätige Rückführung, die ihn auch zeilenschaltet, nachdem er in einer
Richtung seine Bewegungsgrenze erreicht hat, die nach Bedarf veränderlich ist. Die
Maschine hat auch einen selbsttätigen Wiederholmechanismus gemäß der deutschen Patentschrift
403 74q., der sie selbsttätig durch eine Reihe von
Arbeitsspielen
gehen läßt, sofern eine Betätigung in einer bestimmten Spalte erfolgt.
-
Druckwerk Die Arme 611, die die Triebzahnstangen 6io tragen, haben
an ihren hinteren Enden eine Reihe von Typen 618, .die verschieden eingestellt werden,
während die Triebzahnstangen eingestellt werden. Nach Einstellung einer Type wird
sie zur Drucklage durch einen Hammer 715 getrieben, der sie nach Aufhaltung des
Armes 611 trifft. Für jede Reihe ist ein Hammer 715 vorhanden. Die Konstruktion
ist so, daß nach Eintragung eines Postens an den Betragstasten beim Maschinenspiel
die Arme 611 in allen Reihen, in denen Tasten gedrückt worden sind, sich zu unterschiedlichen
Lagen entsprechend den Werten der Tasten bewegen und die Arme in den Reihen, in
denen keine Tasten gedrückt wurden, sich in solche Lage bewegen, daß ihre o-Typen
zum Druck eingestellt werden. Wenn daher das Druckwerk betätigt wird,4 um die Hämmer
715 abzuschnellen, so werden Nullen in allen den Reihen rechts der linken Ziffer
gedruckt, in denen keine Betragstasten gedrückt wurden. Nullen werden gewöhnlich
nicht links der linken Ziffer gedruckt, weil das Druckwerk so eingerichtet ist,
daß die Hämmer in diesen Reihen nicht abgeschnellt werden.
-
' Die Hämmer 715 sind bei 7oi angelenkt, und jeder von ihnen wird
durch sein Schleuderglied 716 abgeschnellt, das an einer Welle 702 angelenkt
ist und entgegen dem Uhrzeiger durch eine Feder 780 gedrängt wird. Jedes
Schleuderglied wird gewöhnlich durch einen Drücker 717 gesperrt gehalten, der über
das spitze obere Ende des Gliedes hakt (Fig. i). Wind der Drücker für irgendeine
Reihe ausgelöst, so wird das Schleuderglied 716 für diese Reihe entgegen dem Uhrzeiger
durch seine Feder 78o geschnellt, und ein am Schleuderglied sitzender Zapfen 744
der in einem Schlitz im entsprechenden Hammer 715 läuft, ` schnellt letzteren nach
hinten. Der Hammerschlitz ist nahe seinem inneren Ende erweitert, so daß keine Schubwirkung
am Ende der Hammerbewegung eintritt, so .daß der Schwung des Hammers ihn zur Drucklage
führen muß. Dies bezweckt, ein Ausschalten des Druckens durch Steuerung der Bewegung
der Schleuderglieder 716 zu ermöglichen. Wenn diese Schleuderglieder an - plötzlicher
Bewegung gehemmt werden und nur allmählich entgegen dem Uhrzeiger laufengelassen
werden, so erlangen die Hämmer 715 keinen Schwung und bewegen sich nicht in ihre
endgültige Drucklage. Dies nennt man das Auswandern der Druckhämmer. Die Drücker
717 werden mittels ihrer zugehörigen Klinken 718 ausgelöst, die an
einer Welle 704 gelagert sind, die von den oberen Enden an die Welle 703 angelenkter
Arme 711 getragen wird. Das untere Ende des in Fig. i gezeigten Armes 71i ragt nieder
in die. Bahn eines Zapfens 803 an einer Platte 8oi, die mit der Welle 8o0
und dem Arme 813 schwingt. Nahe dem Ende jedes Vorwärtshubes der Maschine, währenddessen
die Platte 8oi entgegen dem Uhrzeiger läuft, erfaßt der Zapfen 803 das untere
Ende des Armes 711, um ihn im Uhrzeigersinne zu schwingen und dadurch die Klinken
718 nach vorn zu bewegen, um ihre Drücker 717 durch Schwingung derselben im Uhrzeigersinne
auszulösen.
-
Dieses Auslösen geschieht in allen Stellen, in denen die Arme 611
sich in Unterschiedslagen bewegen, die ihre Nullagen übertreffen. In Stellen, in
denen die Arme 611 sich nicht über die Nullage hinaus bewegen, erfassen die Schwänze
der Fallen 718 Schultern y an den Armen 611, bevor .die Drücker 717 ausgelöst werden,
und diese Schultern drängen die Klinken 718 im Uhrzeigersinne weg, um ihre Hakenenden
aus den Bahnen der Schultern an den Drückern 717 zu bewegen, so daß die Drücker
in diesen Stellen nicht ausgelöst werden, wenn die Klinken 718 vorwärtsbewegt werden.
Dies verhindert eine Wirkung des Druckwerkes in allen den Reihen, in denen keine-
Betragstasten gedrückt werden, und somit werden keine Ziffern oder Nullen links
von der linken Reihe gedruckt, in der eine Betragstaste gedrückt wurde. Es sind
Vorkehrungen getroffen, um Nullen in allen Stellen nach rechts zu drucken, in .denen
keine Betragstaste gedrückt worden ist. Hierzu haben die Drücker 717 Schwänze 9
(Fig. 5), die nach rechts überlappen, so daß, wenn der Drücker in irgendeiner Stelle
ausgelöst wird, er alle Drücker rechts von sich auslöst, die nicht durch ihre eigenen
Klinken ausgelöst werden.
-
Die Schleuderglieder 716 werden durch einen Bügel 7o9 (Fig. i und
3) zurückgeführt, der von zwei an -der Welle 702 angelenkten Seitenarmen
712 getragen wird. Einer der Arme 71z ist durch einen Lenker 8o2 mit der Platte
8o i verbunden, die mit der Welle 8oo schwingt. Während des Vorwärtshubes der Maschine
werden die Arme 71z entgegen dem Uhrzeiger geschwungen, was den Bügel 7o9 außer
Eingriff mit den Schwänzen der Schleuderglieder 716 bewegt, so daß sie sich unter
dem Einfluß ihrer Federn 780 frei bewegen 'können, wenn die Drücker 717 ausgelöst
werden. Während des Rückkehrhubes der Maschine werden die Arme 712 im Uhrzeigersinne
geschwungen, wobei der Bügel
709 die Schwänze der Schleuderglieder
716 erfaßt und sie zur Normallage zurückbewegt.
-
Selbsttätige Druckwerksteuerung Das Druckwerk wird selbsttätig durch
den Papierwagen auf die erforderliche Funktion beim Scheckschreiben und Aufrechnen
eingestellt. Hierzu wird teilweise die Einrichtung der deutschen Patentschrift 403
744 benutzt, aber mit Besonderheiten, welche es ermöglichen, die Maschine sowohl
für Aufrechnung wie für Scheckausstellung zu benutzen.
-
Nach Fig. i hat der Wagen mehrere verschieden große Rollen io, die
auf den Arm i i eines Schwingjoches 12 wirken, dessen zweiter Arm 13 mit dem Schwinggliede
14 verbunden ist. Am Oberende des Gliedes 14 greift ein Lenker 15 in Form einer
Zahnstange an, die mit einem Ritzel 16 einer Nokkenwelle 17 kämmt. Die Zahnstange
15 wird nach rechts (Fig. i) durch eine Feder i9 gedrängt und hat gewöhnlich die
Lage nach Fig. i. Erfaßt eine der Rollen io den Arm i i, so wird das Joch 12 geschwungen,
das den Arm 14 entgegen dem Uhrzeiger schwingt. Dies zieht die Zahnstange 14 nach
links (Fig. i) um ein Maß, das der Größe der jeweiligen Rolle io entspricht, die
den Arm ii erfaßt. Die Zahnstange hat vorzugsweise vier Lagen, wie durch die vier
Kerben ihrer Unterkante angedeutet, mit denen eine Sperrung zusammenwirkt, wie in
der deutschen Patentschrift 403 744 z. B. dargestellt. Die Welle 17 hat mehrere
Nocken 18 (Fi.g. 3), die in verschiedenen Lagen der Welle auf das Druckwerk in verschiedenen
Stellen wirken, wie noch zu beschreiben.
-
An jeden Drücker 717 ist ein Lenker 2o angelenkt, der nach vorn ragt
und dort mit einer Gabelung (Fig. 2 und 3) eine gekerbte Welle 72o umgreift, die
die Lenker führt. An das Vorderende jedes der Lenker 20 in den sieben rechten Reihen
der Maschine ist eine Falle 21 angelenkt, die entgegen dem Uhrzeiger durch eine
Feder 22 gedrängt wird. Da einige der Lenker 2o und Fallen 2i anders als die übrigen
gesteuert werden, so ist zwischen diesen Organen zu unterscheiden, je nachdem sie
in der ersten, zweiten, dritten, vierten usw. Reihe der Maschine liegen. Zur Unterscheidung
sind die Reihen in Fig.3 numeriert.
-
Wird die Maschine unter normalen Verhältnissen für gewöhnliches Rechnen
benutzt, so bewegen sich die Lenker 2o mit ihren Fallen 2i vorwärts, wenn ihre Drücker
717 im Uhrzeigersinne geschwungen werden, ohne das Druckwerk irgendwie zu beeinflussen.
Dieses arbeitet in der gewöhnlichen Art, um den Betrag jedes eingetragenen Postens
zu drucken und Nullen nach rechts in allen Reihen zu drucken, in denen keine Ziffer
gedruckt wird.
-
Zwecks Ausschaltung des Druckens in gewissen Reihen wird die Welle
17 gedreht, um durch ihre \Tocken 18 ausgewählte Fallen 21 gegen die Spannung ihrer
Federn 22 zu senken. Letzteres ist mit verschiedener Wirkung in verschiedenen Reihen
verbunden, vorderhand aber genügt eine Beschreibung für die siebente Reihe. Wird
in dieser die Falle 21 gesenkt, so ragt ihre Schulter 23 in die Bahn eines Bügels
2q., der bei 25 angelenkt ist und entgegen dem Uhrzeiger durch eine Feder 26 (Fig.
3) gedrängt wird. Jeder der Arme des Bügels 24 hat einen rückragenden Vorsprung
mit einem Zapfen 27 für das Erfassen der Kurvenkante des entsprechenden Armes 712.
Dabei ist zu beachten, daß die Arme 712 bei jedem Maschinenspiel gezwungen werden,
zuerst entgegen dem Uhrzeiger aus der Lage nach Fig.3 und dann nach vollem Ausschwingen
zurück zur Ausgangslage im Uhrzeigersinne zu schwingen. Beim Maschinenspiel wird
daher der Bügel 24 zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine gegen die Spannung seiner
Feder 26 vorwärts geschwungen, und wenn irgendwelche der Fallen 21 gesenkt worden
sind, so däß eine Schulter, wie z. B. die.Schulter 23 der Falle 21 der siebenten
Reihe, in der Bahn des Bügels ist, so wird diese Falle vorwärts gezogen und zieht
ihren Lenker 20 vorwärts und verstellt ihren Drücker 717. Dieses Abdrücken oder
Verstellen geschieht zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine, weil der Bügel 24
geschwungen wird, sobald die Arme 712 sich entgegen dem Uhrzeiger zu Beginn des
Vorwärtshubes bewegen. Daher werden die Schleuderglieder 716 in den Stellen, in
denen die Fallen 21 vorwärts bewegt worden sind, zu Beginn des Vorwärtshubes der
Maschine statt nahe seinem Ende wie bei normalen Arbeitsspielen ausgelöst. Die ausgelösten
Schleuderglieder können sich nicht sofort zwecks Abschleuderns ihrer Hämmer bewegen,
weil der Rückstellbügel709 sich noch nicht gehoben hat, um sie zu befreien. Die
Schleuderglieder können sich nur zur Schleuderlage unter der Steuerung des Rückstellbügels
7o9 bewegen, der sich relativ langsam bewegt, so daß die Schleuderglieder ihre Hämmer
715 nicht so scharf bewegen, daß diese genug Schwung für einen Druckvorgang erhalten.
D. h., wenn eine der Fallen 21 zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine vorgezogen
wird, so wird das Druckwerk für diese Reihe ausgeschaltet. Dieses Ausschalten des
Druckes durch derartige Fallensteuerung mittels selbsttätiger Steuerung durch den
Wagen ist nicht neu, die Erfindung umfaßt
aber Druckwerksteuerungen
unter Einschluß dieser Fallen, die zwecks leichteren Verständnisses beschrieben
wurden.
-
Die weitere selbsttätige Druckwerksteuerung ist am besten an Hand
der verschiedenen Arbeiten verständlich, die beim Scheckschreiben nötig sind.
-
Drucken des Betrages eines Schecks in Mark ohne Drucken des Betrages
in Pfennigen Die erste Arbeit beim Schreiben eines Schecks ist das Drucken des Betrages
des Schecks in Mark vor dem Wort Mark auf dem Scheckformular. Während dieses Drukkens
darf der Pfennigbetrag des Schecks nicht gedruckt werden, und es müssen Vorkehrungen
vorhanden sein, um die- Räume links des Markbetrages auszufüllen, damit der Scheck
nicht zu leicht durch einfaches Einfügen einer anderen Ziffer vor den gedruckten
Ziffern fälschbar ist.
-
Zwecks Verhinderns des Druckens der Pfennige muß das Druckwerk in
den Pfennigstellen der Maschine ausgeschaltet werden. Dies wäre nicht so schwierig,
wenn es sich darum allein handelte. Damit aber das Ausschalten des Druckens in der
Pfennigstelle erzielbar ist, während die Maschine nach wie vor in einer besonderen,
unten zu erläuternden Art weiterarbeiten kann, muß die Ausschaltung so geschehen,
daß der Rest der Funktionen leicht durchführbar ist.
-
Erreicht der Papierwagen seine Lage E, wo der Betrag des Schecks in
Mark zu drucken ist, so wirkt eine Wagenrolle io, die zwecks Unterscheidung die
mittlere Rolle genannt sei, durch die obigen Verbindungen so, daß sie die Welle
17 um eine halbe Umdrehung gegen die Lage nach Fig. i verstellt. Infolgedessen senken
die Nocken 18 in der zweiten, dritten, vierten und fünften Reihe die Fallen 2 r
in diesen Reihen (Fig. 7). Die Falle 2 r in der zweiten Reihe hat einen seitlichen
Ansatz 30 (Fig. 4) statt einer Schulter 23 . zur Einstellung in die Bahn des Bügels
24. Der Nocken 18 der zweiten Reihe ist lang genug, um die Falle 21 dieser Reihe
so zu senken, daß der Ansatz 3o in die Bahn des Bügels 24 kommt und daher beim Maschinenspiel
die Falle 21 der zweiten Reihe vorbewegt und der Hammer 715 in dieser Reihe an wirksamer
Arbeit gehindert wird. Fig. 5 zeigt, daß die Drücker 717 in der ersten und
zweiten Reihe durch einen Zapfern 3r verbunden sind. Wird daher .der Drücker
717 der zweiten Reihe in obiger Art ausgelöst, so wird der Drücker in der
ersten Reihe auch ausgelöst und dadurch das Drucken in beiden Pfennigstellen ausgeschaltet.
Nach Fig. 3 tragen die Fallen 2i in der dritten, vierten -und fünften Reihe je einen
Zapfen 32, der unter gewissen Bedingungen die seitlich gebogenen Enden 33 von Vorwärtsansätzen
34 der Lenker 2o in der vierten, fünften und sechsten Reihe erfassen kann. Wie Fig.
7 zeigt, senken die Nocken i8 an Welle 17 die Fallen 21 in der dritten, vierten
und fünften Reihe ausreichend, um die Zapfen 32 zum Eingriff mit den quergebogenen
Enden 33 der Ansätze 34 einzustellen. Werden die Fallen so eingestellt, so wird
bei Bewegung irgendeiner dersel15en nach vorn eine Bewegung der links davon befindlichen
Fallen (von vorn gesehen) mit nach vorn verursacht. Die Verbindung endet mit der
sechsten Reihe bei der gezeichneten Maschine. Die besonderen Fallen haben keine
Einrichtung zur unmittelbaren Berührung mit dem Bügel 24 wie bei der Falle in der
siebenten Reihe vorgesehen: Beim Ausschreiben .des oberen Schecks in Fig. 9 werden
die Typenschienen in der dritten und vierten Reihe eingestellt, um den Markbetrag
(93) des Schecks zu drucken, und die Hämmer in diesen Reihen werden am Ende des
Vorwärtshubes der Maschine abgeschnellt. Die Vorwärtsbewegung der Lenker 2o dieser
dritten und vierten Reihe während des Schleudervorganges bewirkt, daß die Fallen
21 dieser Reihen weit genug vorbewegt werden, um auch die Fallen, 21 in der fünften:
und sechsten Reihe zu bewegen. Daher wird in der dritten, vierten, fünften und sechsten
Reihe gedruckt. Zu der Zeit, wo die Hämmer in der dritten, vierten fünften und sechsten
Reihe abgeschnellt werden, sind die Typen in der dritten und vierten Reihe auf die
Lage 3 bzw. 9 eingestellt. Die Typen in der fünften und sechsten Reihe 'sind in
einer Lage, die gewöhnlich ihrer Nulllage entspricht, die Typenschienen sind aber
mit einem Stern und einem Markzeichen statt mit Nullen versehen, so daß diese Zeichen
in der fünften und sechsten Reihe statt Nullen gedruckt werden.
-
Das Ergebnis ist im oberen Beispiel der Fig.9, daß der Scheckbetrag
in Mark gedruckt wird und ein Stern und ein Markzeichen links davon gedruckt werden
(A * 93).
-
Unterschreitet der Scheckbetrag eine Mark, wie im unteren Beispiel
der Fig. 9, so würde das Druckwerk nicht, wie vorher in der dritten, vierten, fünften
und sechsten Reihe arbeiten, weil die Triebzahnstangen und Typenschienen nicht eingestellt
sind. Dies würde einen freien Raum vor dem Wort »Mark« auf dem .Scheck lassen, was
sehr unerwünscht wäre. Es sind Sondervorkehrungen getroffen, um Zeichen in diesen
Raum unter solchen Umständen einzudrucken.
Die Vorwärtsbewegung
der Fallen 21 in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe bei dem erörterten
Zustande der Maschine wird durch die Fallen in der zweiten Reihe gesteuert. Statt
daß aber die Steuerung für das Ausschalten des Druckens in der dritten, vierten,
fünften und sechsten Reihe dient, wird es zum Ermöglichen des Druckens in diesen
Reihen benutzt.
-
Gemäß Fig. q. hat der Seitenansatz 30 an der Falle 21 der zweiten
Reihe eine Stufenplatte 35 mit oberer Schulter 36 und unterer Schulter 37. Diese
Schultern können in Berührung mit dem quergebogenen Ende 38 der Falle 21 in der
dritten Reihe treten. Diese Falle 21 in der dritten Reihe hat auch eine Schulter
39 zum Erfassen des Queransatzes an der Falle 21 der zweiten Reihe ,unter gewissen
unten angegebenen Umständen. Wenn aber die Falle 2i in der zweiten Reihe durch den
Nocken 18 (Fig. 7) gesenkt wird, so wird der Ansatz 3o aus der Bahn der Schulter
39 bewegt, und die Schulter 36 der Stufenplatte 35 wird gesenkt, so daß sie in Stellung
zur Berührung mit dem quer, abgebogenen Ende 38 der Falle 21 der dritten Reihe ist.
Wie Fig. 3 zeigt, hat die Schulter 36 Abstand von dein gebogenen Ende 38 der Falle
21 der dritten Reihe, so daß die Vorwärtsbewegung der Falle 21 in der zweiten Reihe
zusammen finit ihrer Schulter 36 nicht unmittelbar die Vorwärtsbewegung des gebogenen
Endes 38 der Falleai in der dritten Reihe bewirkt. Tatsächlich läßt die Vorwärtsbewegung
des Bügels 24 zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine zwecks Auslösens der Fallen
21 zum Ausschalten des Druckwerkes in Reihen, in denen die Fallen gesenkt sind,
die Schulter 36 nicht das abgebogene Ende 38 erfassen. Die Kurvenkanten der Arme
712, die den Bügel -2:4 bewegen, bewegen ihn erst scharf und sind dann konzentrisch
mit dem Zapfen, so daß keine weitere Bewegung des Bügels 24. während des größeren
Teils des Vorwärtshubes der Maschine erfolgt. Die Vorderenden der Kurvenkanten der
Arme 712 haben aber Höcker :4o, die nahe dem Ende des Vorwärtshubes der Maschine
die Zapfen 27 ein StÜckchen weiter aufwärts schieben, was den Bügel 24 weiter nach
vorn bewegt. Diese Bewegung läßt die Schultern 36 das gebogene Ende 38 an der Falle
2 i der dritten Reihe erfassen, was die Falle in dieser Reihe weit genug vorbewegt,
um ihren Drücker zu verstellen. Es ist zu beachten, daß die Fallen 21 in der dritten,
vierten und fünften Reihe weit genug gesenkt worden sind, um ihre Zapfen 32 auf
Berührung mit den gebogenen Enden 23 der Ansätze 34. der Lenker 2o in der vierten,
fünften und sechsten Reihe einzustellen. Wenn daher die Falle 21 in der dritten
Reihe nahe dem Ende des Vorwärtshubes der Maschine vorbewegt wird, wie oben beschrieben,
so werden die Fallen 2i in der vierten, fünften und sechsten Reihe auch vorbewegt.
Diese Vorwärtsbewegung der Fallen in der dritten, vierten, fünften und sechsten
Reihe tritt erst nahe dem Ende des Vorwärtshubes der Maschine ein und zu einer Zeit,
wenn der RückführbÜgel 709 sich weit genug von den Schleudergliedern 716 wegbewegt
hat, um zu erlauben, daß sie durch ihre Federn bewegt werden, wenn ihre Drücker
7i7 ausgelöst werden. Tatsächlich tritt diese Vorwärtsbewegung im wesentlichen zur
selben Zeit beim Maschinenspiel ein, zu der die Hämmer 715 gewöhnlich geschleudert
werden. Das Ergebnis ist, daß die Vorwärtsbewegung der Fallen 21 in der dritten,
vierten, fünften und sechsten Reihe ein Abschnellen der Hämmer in diesen Reihen
statt ihres Ausschaltens bewirkt. D. h., es sind solche Verbindungen vorgesehen,
daß bei Senkung der Falle 21 in der zweiten Reihe das Druckwerk in der zweiten und
ersten Reihe ausgeschaltet, aber in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe
eingeschaltet ist; auch wenn das Druckwerk in einzelnen oder allen diesen Reihen
gewöhnlich in der erörterten Lage des Wagens ausgeschaltet wäre. Es wird demnach
"f *oo gedruckt.
-
Beim Drucken eines Schecks für eine. Markzahl unter io müssen drei
Zeichen in drei Räumen links des Scheckbetrages in Mark gedruckt werden. In diesem
Falle wird eine Null in der ersten Reihe nach links gedruckt, ein Stern in der zweiten
und ein Markzeichen in der dritten Reihe. Für einen Scheck auf X 9.oo z.
B. wird X *o9 gedruckt. Es wäre natürlich möglich, einen Stern in der ersten
Reihe nach links zu drucken, wenn die Typenschiene in dieser Reihe einen Stern statt
einer Null hätte. Die Art der links gedruckten Zeichen kann je nach Erfordernis
verändert werden. Die beschriebene Einrichtung hat sich bewährt und ist zur Veranschaulichung
beschrieben.
-
Drucken des Scheckbetrages in Pfennigen ohne Drucken der Mark Nachdem
der Scheckbetrag in Mark gedruckt worden ist, ohne daß der Betrag in Pfennigen gedruckt
wird, wandert der Papierwagen zu seiner Spalte F, uni den Scheck zum Drucken in
dem Raume dicht vor dem Wort Pfennig am Scheckformular einzustellen. In dieser Lage
druckt die Maschine den Pfennigbetrag des Schecks, ohne den Markbetrag zu drucken.
-
Bei der Lage des Wagens in seiner Stellung F wirkt eine große Rolle
io auf die Steuerverbindungen der Welle 17 so, daß
diese um 3/4
einer Umdrehung aus ihrer Lage nach Fig. i verstellt wird (Fig. 8). In dieser Lage
der Welle 17 senkt ein Nocken 18 die Falle 21 in - der siebenten Reihe, was die
Schulter 23 dieser Falle in die Bahn des Bügels 2q. senkt, so daß der Drücker 717
in dieser Reihe zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine verstellt wird und der
Hammer 715 in dieser Reihe auswandern gelassen wird. Wie Fig. 5 zeigt,-haben die
Drücker 717 in der siebenten, sechsten, fünften und vierten Reihe Schwänze 9, die
die Drücker nach rechts überlappen. Wenn daher der Drücker 717 in der siebenten-
Reihe . unter obigen Bedingungen verstellt wird, so werden die Drücker in der sechsten,
fünften, vierten und dritten Reihe auch bewegt, und demgemäß tritt kein Drucken
von Mark oder Zeichen oder Nullen in diesen Reihen ein.
-
Auch senkt in dieser Lage der Welle 17 ein Nocken i8 die Falle 2i
in der zweiten Reihe (Fig. 8), der Nocken ist aber in diesem Falle nicht so lang
wie der Nocken der in dieser Reihe in der Lage der Teile nach Fig. 7 wirkt. Der
Nocken, der in der Lage nach Fig. 8 wirkt, ist eben lang genug, um die Falle 21
der zweiten Reihe zu senken, so daß der Queransatz 3o an der Falle 21 unterhalb
der Schulter 39 der Falle 21 der dritten Reihe ist, also außerhalb ihrer Bahn liegt.
Wie oben erwähnt, wird der Drücker 717 der dritten. Reihe wegen der überlappenden
Schwänze zwischen gewissen der Drücker 717 verstellt, und wenn die Falle 21 der
zweiten Reihe nicht gesenkt würde, um ihren Ansatz 3o aus der Bahn der Schulter
30 zu bewegen, so würde die Falle 21 in der dritten Reihe der Vorwärtsbewegung
durch die Verstellung ihres Drückers die Falle 21 der zweiten Reihe mitnehmen und
das Druckwerk der ersten und zweiten Reihe ausschalten.
-
Das Senken der Falle 2f in der zweiten Reihe reicht nicht aus, um
ihren Queransatz 30 in die Bahn des Bügels 2q. zu stellen, und daher wird
diese Falle. nicht durch den Bügel vorbewegt. Mithin wird das Druckwerk in den Pfennigstellen,
d. h. in der zweiten und ersten Reihe, im Normalzustand belassen, und wenn ein Scheck
zu drucken ist, der Pfennige in seinem Betrage aufweist, so bewirkt das Einstellen
der Typenschienen in einer oder beiden der Pfennigstellen das Arbeiten des Druckwerkes
in diesen Stellen und das Drukken des Pfennigbetrages vor das Wort Pfennig auf,
dem Scheckformular. Es kann somit z. B. .6o gedruckt werden.
-
Es sind Sondervorkehrungen getroffen, um Nullen vor das Wort Pfennig
in dem Falle zu drucken, daß der Scheck für einen Markbetrag ohne Pfennige ist.
Wie oben erläutert, werden die Druckhämmer in den Markstellen in der Lage F des
Wagens ausgeschaltet. Demgemäß würden etwaige Vorkehrungen an ihnen für das Drucken
von Nullen nach rechts unwirksam sein. Auch ist kein überlappender Schwanz 9 zwischen
der rechten Markstelle und der linken Pfennigstelle vorhanden (Fig. 5). Auch würden,
wenn keine der Typenschienen in den Pfennigstellen eingestellt werden, wie Druckhämmer
in diesen Stellen gewöhnlich nicht abgeschnellt werden. Daher müssen besondere Vorkehrungen
getroffen werden, um das Druckwerk in den Pfennigstellen unter diesen Umständen
zu betreiben.
-
Das gewünschte Resultat wird durch Anordnung eines Extradrückers 717
rechts der ersten Reihe erzielt (Fig. 5). Dieser hat einen Schwanz 9, der nach links
statt nach rechts ragt und den Drücker 717 der ersten Reihe überlappt. Dieser Sonderdrücker
ist mit den üblichen Druckwerkselementen gepaart und wird ebenso -wie die andern
Drücker bewegt. Seine Reihe sei als die X -Reihe bezeichnet. Statt durch eine Antreiberzahnstange
gesteuert zu werden, wird er durch die Einrichtung zum Einstellen der Maschine auf
das Ziehen von Summen oder Untersummen gesteuert. In dieser X-Reihe sind keine Zeichen
an der Typenschiene, so daß kein Drucken in der X-Reihe geschieht. Wenn. aber die
Maschine für das Ziehen einer Summe oder Untersumme eingestellt wird-, so wird der
Sonderdrücker 717 durch hier nicht näher beschriebene Mittel ausgelöst wie für das
Drucken. Er löst dann den Drücker in der ersten Reihe aus, und da die Drücker in
der ersten und zweiten Reihe gekuppelt sind, so werden beide Drükker in den Pfennigreihen
ausgelöst.
-
-Wenn der Wagen in der Lage zum Drucken des Sckeckbetrages nur in
Pfennigen, also in der Lage F ist, so wird er für das Ziehen einer Untersumme eingestellt,
weil es erwünscht ist, d-aß der Betrag des Schecks in der Maschine verbleibt, damit
er in der n@chsten Lage des Wagens gedruckt wird, wo der Gesamtbetrag des Schecks
gedruckt wird. Das Einstellen der Maschine kann von Hand in der bekannten Art oder
selbsttätig unter der Steuerung dies Schlittens geschehen.
-
Dieses Einstellen der Maschine auf eine Untersumme läßt das Druckwerk
in den Pfennigstellen Nullen drucken, falls der Seheck nur auf Mark lautet. Es wird
also .oo gedruckt.
-
Drucken des Gesamtbetrages des Schecks Nachdem der Scheckbetrag in
Mark und der Betrag in Pfennigen getrennt gedruckt worden sind, wird der ganze Scheckbetrag
nahe
dem rechten Ende an der üblichen Stelle gedruckt, wo Zahlen sonst geschrieben werden,
die den Gesamtbetrag eines Schecks darstellen.
-
Ist der Wagen in seiner Lage G, welches die Lage zum Drucken des Gesamtbetrages
des Schecks ist, so steuert eine kleine Rolle die Verbindungen zum Einstellen der
Welle 17. Die Steuerung ist so, daß die Welle 9o° gegen die Lage nach Fig. z verdreht
ist, wie Fig. 6 zeigt. Nach dieser senken drei Nocken 18 die Fallen 21 in der dritten.,
vierten und fünften Reihe der Maschine. Dies senkt die Fallen in diesen Reihen so,
daß ihre Zapfen 32 hinter den gebogenen Enden 33 der Ansätze 34 der Lenker 2o in
der vierten, fünften und sechsten Reihe sind. Ist der Scheck für einen Markbetrag,
so werden die Druckhämmer in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe sämtlich
abgeschnellt, so daß sie nicht bloß den Scheckbetrag in Mark drucken, sondern auch
die Zeichen links des Betrages zur Ausfüllung der Räume bis zur sechsten Reihe einschließen.
Lautet z. B. der Scheck auf #Ifl8.oo, so bewegt die Bewegung des Drückers in der
dritten Reihe nahe dem Ende des Vorwärtshubes der Maschine und zu der Zeit, wo das
Druckwerk zu arbeiten hat, den Lenker 2o, der mit diesem Drücker verbunden ist,
vorwärts, und dies bewegt die Falle 2i dieser Reihe vorwärts. Der Zapfen
30 an der Falle 21 dieser Reihe erfaßt das gebogene Ende 33 des Ansatzes
34 der Falle 2i in der vierten Reihe, um sie zu bewegen und ihren Drücker auszulösen;
dasselbe geschieht für die fünfte und sechste Reihe. Das Ergebnis ist, daß A "'
o8 gedruckt wird. Im oberen Beispiel der Fig. 9 wird dZ" 93 gedruckt.
-
Lautet der Scheck auf Mark ohne Pfennige, so werden Nullen in beiden
Pfennigspalten gedruckt. Fig. 5 zeigt, daß kein überlappender Schwanz zwischen dem
rechten Markdrücker und dem Pfennigdrücker ist. Daher werden keine Nullen wegen
überlappender Schwänze an den Drückern 717 gedruckt. In solchem Falle aber erfaßt
die Schulter 39 an der Falle 21 der dritten Reihe den seitlichen Ansatz 3o an der
Falle 21 der zweiten Reihe, und dies löst den Drücker in der zweiten Reihe zur selben
Zeit aus, zu der die Drücker in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe
ausgelöst werden. Da die Drücker 717 in der zweiten und ersten Reihe gekuppelt sind,
so werden die Drücker beider Pfennigstellen vereint mit den Drückern in den Markstellen
ausgelöst. Wenn daher ein Scheck nur auf Mark lautet, so werden Nullen in den Pfennigstellen
gedruckt. Außerdem bewirkt der Umstand, daß die Maschine zum Ziehen einer Summe
in der Spalte G eingestellt wird, daß der Drücker in der Reihe X verstellt wird,
so daß Nullen gedruckt werden, sowohl aus diesem Grunde wie aus dem oben angegebenen.
Es wird also X "' 93.00 gedruckt.
-
Lautet der Scheck auf Pfennige ohne Mark, so werden die Typenschienen
in den Pfennigstellen eingestellt, und das Druckwerk in diesen Stellen wird am Ende
des Vorwärtshubes der Maschine abgeschnellt. Geschieht dies, so erfaßt die Schulter
37 (Fig. 4) das gebogene Ende 38 der Falle 21 der erstenReihe, und dies schnellt
dasDruckwerk in den Markreihen ab, um X * oo zu drucken. Es wird also X *oo.6o
gedruckt.
-
Wirkung der Maschine beim Schreiben von Schecks Dient die Maschine
nur zum Schreiben von Schecks, so werden die Scheckformulare in den Papierwagen
vorzugsweise nach dein rechten Ende zu eingeführt. Diese Formulare können jeweils
einzeln eingeführt werden oder in fortlaufendem Streifen, so daß sie sehr rasch
durch einfaches Drehen der Papierwalze in Drucklage gebracht werden können. Die
Namen der Arbeiter können vorgedruckt sein oder bei Verwendung der Erfindung an
einer Maschine mit Schreibeinrichtung mittels dieser eingefüllt werden.
-
Nach Einführung des Formulars in den Wagen wird der Betrag des Schecks
an den Tasten aufgesetzt, und die Maschine erhält einen Arbeitshub bei der Lage
des Wagens in seiner Stellung D. Dies bewirkt das Eintragen des Scheckbetrages in
eines der Zählwerke, und das Druckwerk arbeitet, um diesen Betrag zu drucken. Da
aber der Scheck in dieser Lage nicht unter dem Druckwerke ist, so wird der Betrag
nicht auf den Scheck gedruckt. Soll eine Aufzeichnung über die Scheckbeträge fortlaufend
erfolgen, so kann ein Streifen in der Maschine in solcher Stellung laufen, daß er
vom Druckwerk während obigen Vorganges bedruckt wird.
-
Nachdem der Scheckbetrag in obiger Art eingetragen worden ist, tabuliert
der Wagen zu seiner Lage E, wo die Maschine einen weiteren Arbeitshub erhält. In
dieser Lage des Wagens ist die Maschine in dem Zustande zum Ziehen' einer Untersumme
von Hand oder selbsttätig durch Wagensteuerungen, so daß bei Betätigung der Maschine
der Scheckbetrag im Zählwerke verbleibt. Auch ist während derArbeit derMaschine
in dieser Lage das Druckwerk in den Pfennigstellen in oben erläuterter Art ausgeschaltet,
so daß nur der Betrag des Schecks in Mark gedruckt wird. Es werden Zeichen links
des Markbetrages des Schecks gedruckt, und wenn kein Markbetrag in Betracht kommt,
so wird
der Raum für die Mark mit Zeichen ausgefüllt, die im unteren
Beispiel der Fig. 9 aus Markzeichen, Stern und zwei Nullen bestehen.
-
Hat die Maschine in ihrer Lage E gearbeitet, so tabuliert der Wagen
zu seiner Lage F, wo die Maschine erneut betätigt wird. Hier ist wiederum die Maschine
für das Ziehen einer Untersumme eingestellt, so daß der Betrag des Schecks, im "
Zählwerk bleiben kann. Diese Einstellung der Maschine wird auch dazu ausgenutzt,
um Nullen in den Pfennigstellen zu drucken, wenn keine Zahlen in diesen Stellen
zu drucken sind. In dieser Lage des Wagens wird das Druckwerk in den Markstellen,
wie oben erläutert, ausgeschaltet, und der Pfennigbetrag des Schecks wird gedruckt,
worauf der Wagen zu seiner Lage G tabuliert. In der Lage G ist die Maschine für
das Ziehen einer .Summe eingestellt, so daß der Scheckbetrag aus dem Zählwerk herausgenommen
wird.
-
Auch kann bei dieser Lage des Wagens eines der Mehrfachzählwerke 916b
zur Wirkung gebracht werden, um den Gesamtbetrag jedes Schecks zu sammeln, so daß
nach dem Ausschreiben sämtlicher Schecks eine Hauptsumme gezogen werden kann. Verschiedene
der Mehrfachzählwerke können -in Stellung gebracht werden, um gewünschtenfalls verschiedene
Gruppen von Schecks zu sammeln. Diese Mehrfachzählwerke können von Hand oder selbsttätig
in Stellung gebracht werden.
-
Arbeitet die Maschine in der- Lage G, so wird der Gesamtbetrag des
Schecks gedruckt, und es werden Zeichen links des Betrages gedruckt. Lautet der
Scheck auf weniger als X i.oo, so werden die Markräume mit vorbestimmten
Zeichen ausgefüllt, die beim- Beispiel Markzeichen, Stern und zwei Nullen (dZ *
oo) sind. Lautet der Scheck nur auf Mark so werden zwei Nullen in den Pfennigstellen
in oben erläuterter Art gedruckt.
-
Ist ein Scheck in obiger Art ausgeschrieben und sein Gesamtbetrag
an seinem rechten Ende gedruckt worden, so wird der Wagen selbsttätig zu seiner
Ausgangslage zurückgeführt, wo er zum Schreiben eines neuen Schecks bereit ist.
Die obigen Vorgänge werden für jeden Scheck wiederholt.
-
Die Maschine kann von Hand in jeder der obigen Lagen betätigt werden,
ist aber vorzugsweise für selbsttätigen Betrieb derart eingerichtet, daß. nach Eintragung
des Scheckbetrages in der Lage D des Wagens der Rest der Operationen selbsttätig
geschieht, ohne irgendwelche Aufmerksamkeit des Rechners zu erfordern. Der Wagen
kehrt zu seiner ursprünglichen Lage D zur Aufnahme eines weiteren Schecks zurück,
nachdem jeder Scheck geschrieben ist. Nachdem eine Reihe von Schecks geschrieben
worden ist, können Summen von den ausgewählten Mehrfachzählwerken gezogen werden,
in denen die Summen gesammelt worden sind, und eine Hauptsumme der Beträge der ausgeschriebenen
Schecks kann so erzielt werden. Ist eine Aufzeichnung der Schecks auf einem Papierstreifen
in der Spalte G erfolgt, so kann die Hauptsumme mit einer von der Liste der Schecks
auf dem Kontrollstreifen gezogenen Summe verglichen werden. Gewünschfenfalls können
die Beträge der Schecks in einem Zählwerk in der Spalte D und in einem anderen Zählwerk
in der Spalte G gesammelt werden, und die Hauptsummen in diesen ZähLWerken können
verglichen werden.
-
Buchaufrechnen und Scheckschreiben Die Maschine ist besonders brauchbar
für Lohnlistenarbeit, wo es erwünscht ist, das Lohnlistenblatt zugleich mit dem
Ausschreiben der Zahlschecks aufzurechnen. Dabei arbeitet die Maschine wie folgt:
Der Papierwagen ist breit genug, um ein Buchblatt und einen Scheck aufzunehmen (Fig.
9). Die Arbeit beginnt bei der Lage A des Wagens nach Fig.9. Die Namen der Arbeiter
sind bereits auf dem Buchblatt in der Reihenfolge verzeichnet, in der die Schecks
jedesmal bei Aufstellung der Lohnliste ausgestellt werden, oder sie werden in der
Maschine geschrieben, wenn diese ein Schreibwerk hat. Die Lage A des Wagens ist
die Lage, wo die Lohnabzüge zu verzeichnen sind. Die Maschine wird auf Subtraktion
von Hand oder durch eine Wagensteuerung eingestellt, und der Abzugsbetrag wird an
den Betragstasten aufgesetzt, worauf die Maschine einen Arbeitshub erhält. Dies
druckt den Abzug in der Spalte Abzug und subtrahiert ihn am Zählwerk. Das Druckwerk
ist währenddessen im Normalzustande, die Welle 17 ist in der Lage nach Fig, i.
-
Ist der Abzug kleiner als eine Mark, so werden die Druckhämmer in
den Pfennigstellen in der üblichen Art abgeschnellt, und der Abzugsbetrag in Pfennigen
wird gedruckt. Außerdem wird eine Null links des Dezimalpunktes bzw. des Dezimalkommas
gedruckt, da, wenn der Drücker 7i7 in der zweiten Reihe der Maschine ausgelöst wird,
sein Lenker 2o und Falle 2 1 vorwärts bewegt werden, was bewirkt, daß die untere
Schulter 37 der Stufenplatte 35 das gebogene Ende 38 der Falle 21 der dritten Reihe
erfaßt, so daß der Drücker 7i7 der dritten Reihe ausgelöst wird. Dadurch wird keiner
der Drücker in den Reihen zur Linken ausgelöst, weil der Zapfen 32 an der Falle
2i
der dritten Reihe über dem quergebogenen Ende 33 des Ansatzes
34 des Lenkers 2o der vierten Reihe Fig. 3 ist.
-
Lautet der Abzug nur auf Mark, so wird die richtige Zahl von Mark
in der Spalte Abzug gedruckt, wie im unteren Beispiel in Fig. 9 gezeigt. Keiner
der Druckhämmer in den Markreihen zur Linken' wird betätigt, außer denen, in denen
Ziffern zu drucken sind, weil die Zapfen 32 an den Fallen 21 der verschiedenen Markreihen
oberhalb der O_uervorsprünge 33 der Lenker 2o dieser Reihen sind. Nullen werden
in den Pfennigstellen gedruckt, da, wenn die Falleer in der dritten oder rechten
Markreihe sich vorwärts bewegt, ihre Schulter 39 den Ansatz 3o an der Falle
2,1 der zweiten Reihe berührt. Daher werden beide Drücker in den Pfennigstellen
ausgelöst, da sie gekuppelt sind, und Nullen werden in den Pfennigstellen gedruckt.
-
Die Maschine tabuliert dann zu ihrer Lage B-C, wo die Arbeitsstundenzahl
des Arbeiters in einen Abschnitt der Maschine eingetragen wird und der Rohbetrag
seines Lohnes an den Betragstasten im Rechenabschnitt aufgesetzt wird. Der Stundenabschnitt
ist ein getrennter Teil der Maschine und beeinflußt nicht die Arbeit des Restes,
so daß er keiner näheren Beschreibung bedarf. Werden die Stunden an den Tasten des
Stundenabschnittes eingetragen, so werden sie in der Spalte Stunden gedruckt, wenn
die Maschine betätigt wird. In der Lage B-C des Wagens ist das Druckwerk im Normalzustande
wie in -der Lage A, und der Lohnbetrag wird in der beschriebenen Art gedruckt. Dieser
Betrag wird im Zählwerk addiert, da die Maschine eine solche ist, die gewöhnlich
im Addierzustande ist und selbsttätig auf diesen Zustand übergeht, wenn sie die
Lage A verläßt. Nach Eintragung des Rohbetrages der Zahlung enthält das Zählwerk
den Nettolohn, und die nächste Operation ist das Drucken desselben in der Spalte
Nettolohn, worauf ein Scheck für diesen Betrag zu schreiben ist.
-
Der Wagen tabuliert zu seiner Lage D, wo er für das Ziehen einer Untersumme
eingestellt wird. Auch in dieser Lage des Wagens wirkt eine kleine Rolle, um die
Welle 17 um 9o° aus der Lage nach Fig. i zu drehen. Dadurch werden die Fallen 21
in der dritten, vierten und fünften Reihe gesenkt (Fig.6). Dies ist der Zustand,
in dem die Maschine auch ist, wenn sie den Gesamtbetrag des Schecks druckt, eine
Wiederholung der einschlägigen Beschreibung erübrigt sich daher. Wird die Maschine
in ihrer Lage D betätigt, so wird eine Untersumme vom Zählwerk gezogen und in der
Spalte Nettolohn gedruckt. Diese Untersumme ist beim obigen Beispiel der Fig. 9
der Betrag ff 93.00. In diesem Beispiel bewirkt das Spiel des Druckwerks
in den beiden Markstellen, wo 93 zu drucken ist, das Drucken von Zeichen in den
beiden Stellen zur Linken (X *), da die Zapfen 32 an den Fallen 2i der Markstellen
zur Berührung mit den quergebogenen Enden 33 der Ansätze 34 der verschiedenen Lenker
2o eingestellt sind. In der Pfennigspalte werden zwei Nullen gedruckt.
-
Ist der Nettolohn kleiner als eine Mark, so wird der Betrag in Pfennigen
in den Pfennigstellen gedruckt, und zwei Nullen und zwei Zeichen werden in den Markstellen
gedruckt (dZ * oo), weil, wenn die Falle 21 der zweiten Reihe sich am Ende des Vorwärtshubes
der Maschine vorwärts bewegt, ihre untere Stufe 37 das gebogene Ende 38 der Falle
21 der dritten Reihe berührt und diese Falle bewegt, um den Drücker in der dritten
Reihe auszulösen. Die Drücker in der vierten, fünften und sechsten Reihe werden
auch ausgelöst, da die Zapfen 32 an den Fallen 21 in Stellung sind, um die gebogenen
Enden 33 der Ansätze 34 der Lenker 2o in der vierten, fünften und sechsten Spalte
zu erfassen.
-
Nach den obigen Aufrechnungsvorgängen geht die Maschine selbsttätig
weiter, um einen Scheck für den Nettolohn zu schreiben.
-
Buchführungs- und Rechnungsarbeiten Wie erwähnt, kann die Maschine
getrennt Schecks schreiben und das Aufrechnen von Büchern und Ausschreiben von Schecks
vereint bewirken. Sie kann .auch für gewöhnliche Addition und Subtraktion sowie
für Buchführungsarbeiten mannigfacher Art verwendet werden.
-
Wird die Maschine zum Rechnen, Buchführungsarbeit u. dgl. benutzt,
so arbeitet sie in derselben allgemeinen Art, wie für Buchaufrechnung beschrieben.
Die Art der Vorgänge mag verschieden sein, aber das Druckwerk arbeitet in derselben
Art, d. h. es druckt Nullen zur Rechten und druckt keine Nullen zur Linken, außer
in einem Zustande, nämlich wenn der eingetragene Posten nur in die beiden rechten
Reihen eingetragen wird, wie z. B. eine Eintragung von 75 Pfennigen. In solchem
Falle wird eine Null zur Linken gedruckt, was aber nicht schadet.
-
Druckt die Maschine eine Zahl wie A iooo.oo, so würde sie als
i * oo.oo erscheinen, und wenn ein Betrag wie AZ io.ooo.oo gedruckt wird, so würde
er als i @llL :' oo.oo erscheinen. Der Rechner kennt aber seine Maschine und weiß,
daß diese Zeichen Nullen vertreten, so daß diese Besonderheit den normalen Betrieb
nicht stört und nicht schadet, besonders, wenn berücksichtigt
wird,
daß eine Maschine sowohl zum Ausschreiben von Schecks wie zu gewöhnlichen Arbeiten
benutzbar ist. Das heißt, der Vorteil der Benutzbarkeit einer Maschine für so viele
Zwecke wiegt jede kleine Unbequemlichkeit auf, die etwa in dem Drucken eines Markzeichens
und des Sternes statt einer Null in den wenigen Arbeiten gesehen werden könnte,
bei denen diese Zeichen erscheinen.