DE640982C - Scheckschreibmaschine - Google Patents

Scheckschreibmaschine

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DE640982C
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Description

  • Scheckschreibmaschine Die Erfindung betrifft eine Scheckschreibmaschine, und insbesondere eine .solche, die nicht bloß - selbsttätig einen Scheck ausschreibt, nachdem sein Betrag auf den Tasten der Rechenmaschine aufgesetzt worden ist, sondern auch selbsttätig Kennzeichen an den richtigen Stellen druckt, um die leichte Einfügung von Zahlen zwecks Erhöhung oder Abänderung des Scheckbetrages zu verhindern. Die Maschine ist auch so ausgebildet, daß sie die Beträge der Schecks sammelt und eine Aufzeichnung davon druckt. Außerdem 'kann die Maschine für Buchführungsarbeiten wie Buchblattaufrechnung sowie für gewöhnliche Rechnungen allein oder im Verein mit den Scheckschreibvorgängen verwendet werden.
  • Die Maschine ist besonders nützlich für Lohnlistenarbeit und wird dafür beschrieben, ist aber nicht darauf beschränkt. Beim Ausschreiben von Lohnlisten muß man oft Beträge vom Gesamtlohn eines Arbeiters absetzen und einen Zahlscheck für den Nettobetrag ausstellen. Es ist erwünscht, eine Aufzeichnung hierfür in der Art eines Buchblattes für jeden Arbeiter zu erhalten. Die neue Maschine erlaubt die Aufrechnung des Löhnlistenblattes, die Vornahme der verschiedenen Abzüge, die Aufzeichnung auf dem Buchblatte und die Berechnung des Nettobetrages des Schecks sowie das Drucken auf dem Buchblatt, worauf die Maschine selbsttätig einen Scheck für den Nettobetrag schreibt. Falls es nicht gewünscht wird, eine Buchaufrechnung in Verbindung mit dem Scheckschreiben zu vollziehen, können die Schecks für sich ausgeschrieben werden, wobei die Maschine nur als Scheckschreibmaschine arbeitet.
  • Es .ist bekannt, Scheckschreibmaschinen mit Sonderdruckwerken zu versehen, die den Scheckbetrag in Form von »Zahle $ o und oo Cents« drucken. Ebenso ist bekannt, solche Druckwerke bei Rechenmaschinen vorzusehen, die die Rechnungen durchführen können, wodurch der Scheckbetrag erhalten und dann durch einen Summenziehvorgang gedruckt wird. Derartige Druckwerke eignen sich jedoch nicht zum Drucken eines Arbeitsblattes oder zur Aufzeichnung der Posten und Rechnungen, aus denen der Scheckbetrag erhalten wurde. Erfindungsgemäß ist jedoch eine Maschine geschaffen, bei welcher ein Druckwerk, das zum Drucken der Posten und Rechnungen, aus denen man den Scheckbetrag erhält, auf ein Aufzeichnungs- oder Buchblatt verwendbar ist und derart gesteuert wird, daß dieser Betrag auf einen Scheck in der üblichen Weise aufgebracht wird und eine Abänderung des Schecks verhindert wird. Der Scheck kann z. B. eine Form haben, auf der schon Genau Mark Pfennig vorgedruckt ist, und das Druckwerk wird ` derart gesteuert, daß der Markbetrag in den Raum hinter dem Wort »Genau« und der Pfennigbetrag in dem gesonderten Raum hinter dem Worte »Mark« zum Abdruck gebracht wird und vorzugsweise der ganze Betrag in Mark und Pfennig zusammen an einer dritten Stelle des Schecks, z. B. gleich hinter dem Wort »Pfennig«, gedruckt wird.
  • Eine bekannte Rechenmaschine hat ein Druckwerk mit drei verschiedenen Abteilungen zum Drucken von drei verschiedenen Mitteilungsarten. Die eine Abteilung kann einen Betrag drucken, eine andere das Datum und eine weitere z. B. die Betragszahl. Diese bekannte Maschine hat auch eine selbsttätige Steuerung, um die verschiedenen Abteilungen des Druckwerks wahlweise in den aufeinanderfolgenden Arbeitsspielen der Maschine in und außer Tätigkeit zu setzen. Wenn jedoch die Betragsdruckabteilung des Druckwerkes arbeitet, arbeitet sie stets als Ganzes, um nur den ganzen Betrag zu drucken, und die ältere Konstruktion löst nicht irgendeines der Probleme, wie z. B. das Betragsdruckwerk so zu steuern, daß es verschiedene Teile des Betrages an verschiedenen Stellen auf ein vorgedrucktes Formular, z. B. einen Scheck, druckt und Nullen in den Nummernstellen zu drucken, in denen in dem Betrag keine Ziffern vorhanden sind, und das Problem, das Druckwerk den leeren Raum auf dem Formular ausfüllen zu lassen, selbst wenn nur Nullen oder Kennzeichen, aber keine Ziffern in einigen der höheren Nummernstellen zu drucken sind.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung der selbsttätigen Steuerung zur Ausschaltung einer Abteilung des Betragsdruck-,verkes eine Steuereinrichtung wirksam wird, die einen anderen Abschnitt des Druckwerkes selbst dann in Tätigkeit setzt, wenn kein Betrag in den Ziffernstellen vorhanden ist, die in der letzteren Abteilung des Druckwerkes eingeschlossen sind.
  • Das Druckwerk druckt, wie bei Rechenmaschinen üblich, Nullen in allen Stellen rechts von der tiefsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt wird. Beim Bedrucken eines Scheckes jedoch, bei dem ein freier Raum von gewisser Größe für das Eindrucken des Markbetrages frei gelassen ist, ist es erwünscht, daß dieser Raum vollständig durch das Einsetzen von Zusatzzeichen bedruckt sein soll, um- eine Abänderung des Schecks zu verhindern. Dagegen ist nicht erwünscht, daß solche Zusatzzeichen links der höchsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt wird, in dem Aufzeichnungs- oder Buchblatt gedruckt werden 5@lltn. Die erfindungsgemäße Maschine kann
    @@er gewöhnlichen Weise das Aufzeich=
    ür,'s- oder Buchblatt ohne Nullen oder ande-
    f#n Symbolen links der höchsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt wird, bedrucken, vermag aber auch beim Bedrucken des Schecks Nullen oder andere Kennzeichen links der höchsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt wird, zu drucken, um so den im vorgedrucktenScheckformular frei gelassenenRaum auszufüllen und dadurch eine Abänderung des Schecks zu verhindern, ohne dadurch das Lesen und Benutzen des Buchblattes oder der Aufzeichnung zu erschweren.
  • Demgemäß ist die mit einem Druckwerk mit einseitig nach rechts wirkenden Kupplungen zwischen benachbarten Ziffernstellen versehene Rechenmaschine, um das Druckwerk Nullen in Stellen rechts von Stellen, in denen Ziffern gedruckt werden, drucken zu lassen, gekennzeichnet durch zwischen den benachbarten Ziffernstellen des Druckwerks angeordnete, einseitig nach links wirkende auslösbare Kupplungen, durch welche die benachbarten Ziffernstellen des Druckwerks gekuppelt werden können, um Nullen oder Kennzeichen in den Stellen links von der höchsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt ist,. zu drucken.
  • Die Maschine nach der Erfindung kennzeichnet sich auch durch die Kombination der erwähnten Mechanismen mit bekannten Mechanismen, die die Maschine eine Reihenfolge von Arbeitsspielen selbsttätig vollziehen lassen, so daß, wenn ein Rechner in die Maschine nach der Erfindung die nötigen Daten für die Rechnungen eingetragen hat, z. B. um den Betrag des Schecks zu bestimmen, die Maschine selbsttätig ohne fernere Mitwirkung des Rechners die ganze Reihe von Arbeitsspielen vollführt, die nötig sind, um die gewünschten Berechnungen zu vollziehen und die nötigen Eintragungen an den erforderlichen Stellen auf einem Buchblatt und bzw. oder einem Scheck o. dgl. vorzunehmen, so daß nur ein Mindestmaß von Tätigkeit vom Rechner verlangt wird und die Arbeit beschleunigt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. z ist eine linke Seitenansicht der Maschine bei Normalzustand gewisser Hauptteile.
  • Fig. 2 ist eine linke Teilansicht und Schnitt des Druckwerks bei der Lage der Teile während des Vorwärtshubes der Maschine und vor dem Abschleudern der Druckhämmer im Markabschnitt, Fig. 3 ein Schaubild eines Teiles des Druckwerks bei Auseinanderziehung der Teile zwecks Verdeutlichung, Fig.4 ein Teilschaubild des Druckwerks nach Fig. 3 in größerem Maßstabe, Fig. 5 eine Vorderansicht eines. Teils des Druckwerks bei der Lage der Teile während des Normalzustandes in Beziehung zur Steuerung durch den Wagen; Fig.6 eine Teilvorderansicht ähnlich der Fig. 5 bei der Lage, die die Teile haben, wenn sie durch eine kleine Rolle am Steuerwagen eingestellt sind, Fig. 7 eine ähnliche Vorderansicht bei Einstellung durch eine mittelgroße Rolle am Wagen, Fig. 8 eine ähnliche Vorderansicht bei Einstellung durch eine große Rolle am Wagen, Fig.9 eine Darstellung von Arbeitsbeispielen.
  • Wie- schon erwähnt, ist die Maschine besonders nützlich für Lohnlistenarbeit, bei der Buchblätter aufgerechnet und Schecks ausgeschrieben werden. Das eine der beiden einschlägigen Beispiele in Fig. 9 betrifft einen Scheck für 93 Mark und keine Pfennige, das andere Beispiel einen Scheck ohne Markbetrag für 6o Pfennige. Diese beiden Beispiele bringen einige Eigenheiten der Maschine deutlich zum Ausdruck.
  • Aus dem oberen Beispiel der Fig. 9 ist ersichtlich, daß dem ersten Arbeiter 75 Pfennige von seinem Lohne abzuziehen sind. Dieser Betrag wird an den Betragstasten bei der Lage A des Papierwagens aufgesetzt, worauf die Maschine für Subtraktion eingestellt und betätigt wird. Dies geschieht vorzugsweise motorisch mittels Herabdrückung einer Motorschiene. Dadurch werden die 75 Pfennige in der Abzugspalte gedruckt und im Zählwerk subtrahiert, worauf der Wagen zu seiner nächsten Lage, nämlich den Spalten B, C, tabuliert. Die Zahl der Arbeitsstunden des Arbeiters wird dann an den Tasten eines besonderen Maschinenabschnittes aufgesetzt, und gleichzeitig wird der Rohbetrag des Lohnes des Arbeiters, A 93.75, an den Betragstasten aufgesetzt. Die Maschine wird dann erneut betätigt, wodurch sowohl die Stunden in der Stundenspalte gedruckt werden wie der Rohbetrag des Schecks in der Ro.hbetragspalte. Die Stundenzahl wird gewöhnlich. nicht in einem Zählwerk gesammelt, was aber geschehen könnte. In jedem Falle beeinflußt sie nicht den Zustand des Zählwerks, das den Lohnbetrag aufnimmt. Im Beispielsfalle wird der Rohlohn, JZ 93.75, zum selben Zählwerk addiert,. von dem A 0.75 vorher subtrahiert wurde, so daß X 93.00 in dem Zählwerk verbleiben. Der Wagen tabuliert dann zu seiner Lage D, der Nettolohn-Lage, wo vom Zählwerk eine Untersumme -gezogen und gedruckt wird. Diese Betätigung ergibt das Drucken von X 93.00 in der Nettolohnspalte. Der Betrag verbleibt im Zählwerk. Es werden zwei Nullen nach rechts in der Nettolohnspalte in den Pfennigstellen gedruckt. Dies entspricht der gewöhnlichen Arbeit einer Rechenmaschine, die gewöhnlich die Nullen nach rechts in allen Stellen druckt, in denen keine Ziffern gedruckt werden.
  • Nachdem der Nettolohn eines Arbeiters bestimmt und in obiger Art auf dem Blatt verzeichnet ist, muß ein Scheck dafür ausgeschrieben werden: Die Maschine schreibt diesen Scheck aus, ohne weitere Arbeit seitens des Rechners zu erfordern. Wird die Maschine in Tätigkeit gesetzt, um den Nettolohnbetrag auf dem Buchblatt zu drucken, so arbeitet sie dann- selbsttätig, um den Scheck zu schreiben und kehrt dann zu einem Zustande zurück, der das Aufrechnen des Lohnes des nächsten Arbeiters gestattet. Dient die Maschine nur zum Scheckschreiben, so werden die obigen Aufrechnungsarbeiten unterlassen und die Arbeiten in der Lage D des Wagens begonnen.
  • Auf die Scheckformulare sind die Worte Genau lllarh Pfennig mit entsprechenden Zwischenräumen für das Eindrucken der Beträge aufgedruckt. Die Namen der Arbeiter können entweder vorgedruckt sein oder bei Maschinen mit Schreibmaschineneinrichtung auf diesen eingefüllt werden.
  • Die Maschine arbeitet zunächst, um den Betrag eines Schecks in Mark zu drucken, ohne den Betrag in Pfennig zu drucken. Diese Arbeit geschieht in .der Spalte E des Wagens. Im oberen Beispiel der Fig. 9 wird die Zahl 93 vor dem Wort Mark gedruckt. Links des Betrages 93 wird ein Markzeichen und ein Stern (@fZ) gedruckt. Diese beiden Zeichen füllen den Raum nach dem Wort »Genau« aus und verhindern das leichte Fälschen der Schecks durch einfaches Einsetzen anderer Zahlen vor dem Betrage 93. Das Markzeichen wird stets gedruckt, das Sternzeichen aber nur, wenn ein Zwischenraum links der letzten, den Markbetrag des Schecks darstellenden Ziffer vorhanden ist. Bei .der beschriebenen Maschine beträgt der Bereich für das Scheckschreiben £ 999.99, so daß nur ein Stern links des Betrages 93 erscheint. Bei einer Maschine größeren Bereichs würden natürlich zwei oder mehr Sterne vor dem Markzeichen gedruckt werden, wobei die Scheckformulare einen entsprechend breiteren freien Raum für das Drucken haben würden.
  • Der "Wagen geht dann zu seiner Lage F, wo der Betrag des Schecks in Pfennigen ohne Drucken der Mark gedruckt wird. Im oberen Beispielsfalle sind keine Pfennige zu drucken, und die Maschine druckt zwei Nullen rechts des Dezimalpunktes (.oo), was durch einen Sondermechanismus bewirkt wird, wie noch zu beschreiben.
  • Der Wagen geht dann zu seiner Lage G, wo der Gesamtbetrag des Schecks am rechten Ende des Formulars gedruckt wird, also im oberen Beispiel der Fig. 9 JZ 9-3.0o mit einem Stern und einem Markzeichen links (dZ *93.00), um die Fälschung zu erschweren.
  • Nach Drucken des Gesamtbetrages des Schecks kehrt der Wagen quer zur Maschine nach rechts zu einer Lage für ein zweites Arbeitsspiel. zurück.
  • Falls ein Scheck für eine bestimmte Anzahl von Pfennigen ohne Mark auszustellen ist, so arbeitet die Maschine entsprechend dem unteren Beispiel der Figg. Hier werden dem Arbeiter @.fZ 45.00 von seinem Lohne abgezogen, dessen Rohbetrag X 45.6o beträgt, so daß nur JZ .6o als Nettolohn übrig bleibt. Der Betrag A .6o wird in der Spalte Nettolohn gedruckt. Beim Schreiben des Schecks werden die Mark als zwei Nullen mit einem Stern und einem Markzeichen links gedruckt (JZ *oo). Dadurch wird der Markraum zur Erschwerung von Fälschungen ausgefüllt. Der Pfennigbetrag wird dann als .6o gedruckt, worauf der Gesamtbetrag des Schecks als X *oo.6o gedruckt wird. Bei diesem letzten Vorgange werden zwei Nullen, ein Stern und ein Markzeichen links der letzten Ziffer gedruckt, d. h. links der 6 der 6o Pfennige. Das Drucken dieser Zeichen ist beim Ausschreiben des Schecks erwünscht, ist aber bei den Funktionen .der gewöhnlichen Rechenmaschine, z. B. für Buchaufrechnung, unerwünscht. D. h. wenn die Maschine so ausgebildet wäre, daß sie stets Nullen nach links druckt, so würden diese Nullen in den Spalten Abzug und Rohlohn sowie in anderen Arbeiten der Maschine auftreten, wenn sie als Buchhaltungs- öderAufrechnungsmaschine benutzt wird. Die Erfindung umfaßt eine Konstruktion, welche es der Maschine ermöglicht, die Nullen nach links zur geeigneten Zeit zu drucken, wenn sie einen Scheck ausschreibt, diese Nullen aber zu unterlassen, wenn die Maschine für gewöhnliche Aufrechnungen benutzt wird. Daher kann die Maschine für Scheckschreiben allein benutzt werden oder für vereintes Aufrechnen und Scheckschreiben und auch für Aufrechnungs-und gewöhnliche Rechnungsarbeiten ohne Ausschreibung von Schecks.
  • Allgemeine Konstruktion Die Maschine verwendet viele Teile der bekannten Burroughsmaschine.
  • Die Maschine nach Fig. z hat mehrere Reihen von Betragstasten 2g1, z. B. 17 Reihen. Jede dieser Tasten steuert einen Anschlagsdraht 270, der die Triebzahnstange 61o dieser Reihe bei deren Abstieg unterschiedlich aufhält. Jede Triebzahnstange 61o sitzt am Ende eines Armes 611, der bei 6oo angelenkt ist und gewöhnlich in der Lage nach Fig. 1 durch einen Bügel 613 gehalten wird, der beim Vorwärtshube der Maschine gesenkt und beim Rückwärtshube gehoben wird. Zum Zusammenwirken mit den Triebzahnstangen 61o dient ein Zählwerk 916-916a, das in und außer Eingriff mit den Triebzahnstangen zu geeigneten Zeiten für Addition oder Subtraktion und Ziehen von Summen und Untersummen geschwungen wird. Hierzu dient ein bei jedem Maschinenspiel geschwungener Arm 813. Dieser trägt eine Vorbeigangsklinke 821 am obern Ende, die einen Hebel 913 schwingt, mit dem eine Schubstange 914 verbunden ist, die auf den Zählwerksrahmen wirkt, um das Zählwerk in und außer Eingriff mit den Zahnstangen zu bewegen, wie bei Burroughsmaschinen bekannt.
  • Ein anderer Satz von Zählrädern 916b wirkt mit den Zahnstangen zusammen und ist längs beweglich, um jedes dieser mehrfachen Zählwerke wahlweise mit den Zahnstangen zusammenwirken zu lassen. Diese Mehrfachzählwerke können zum Wahleingriff mit den Zahnstangen gleichzeitig mit der Wirkung des Zählwerks 916-916a gebracht werden, damit ausgewählte Zählwerke der Mehrfachzählwerke als Hauptsummenziehwerke oder Sondersummenziehwerke zum Sammeln von Zahlen benutzbar sind, die in die Maschine eingetragen oder aus dem Zählwerk 916-916a übertragen werden. Die Mehrfachzählwerke haben Steuerungen für das Ziehen von Summen und Untersummen und können von Hand oder selbsttätig in Wirkung gesetzt werden.
  • Die Maschine hat einen wandernden Papierwagen C mit Papierwalze E und üblicher Zeilenschaltung. Der Wagen ist selbsttätig tabulierbar und nimmt die Scheckformulare auf, wenn die Maschine nur als Scheckschreibmaschine dient. Er nimmt auch die Buchblätter außer den Scheckformularen auf, wenn die Maschine zum Aufrechnen und Scheckschreiben dient, und er nimmt das Buchblatt oder sonstige Arbeitsblatt auf, wenn die Maschine zu Buchführungs- oder Rechenarbeiten dient. Der Wagen hat eine selbsttätige Rückführung, die ihn auch zeilenschaltet, nachdem er in einer Richtung seine Bewegungsgrenze erreicht hat, die nach Bedarf veränderlich ist. Die Maschine hat auch einen selbsttätigen Wiederholmechanismus gemäß der deutschen Patentschrift 403 74q., der sie selbsttätig durch eine Reihe von Arbeitsspielen gehen läßt, sofern eine Betätigung in einer bestimmten Spalte erfolgt.
  • Druckwerk Die Arme 611, die die Triebzahnstangen 6io tragen, haben an ihren hinteren Enden eine Reihe von Typen 618, .die verschieden eingestellt werden, während die Triebzahnstangen eingestellt werden. Nach Einstellung einer Type wird sie zur Drucklage durch einen Hammer 715 getrieben, der sie nach Aufhaltung des Armes 611 trifft. Für jede Reihe ist ein Hammer 715 vorhanden. Die Konstruktion ist so, daß nach Eintragung eines Postens an den Betragstasten beim Maschinenspiel die Arme 611 in allen Reihen, in denen Tasten gedrückt worden sind, sich zu unterschiedlichen Lagen entsprechend den Werten der Tasten bewegen und die Arme in den Reihen, in denen keine Tasten gedrückt wurden, sich in solche Lage bewegen, daß ihre o-Typen zum Druck eingestellt werden. Wenn daher das Druckwerk betätigt wird,4 um die Hämmer 715 abzuschnellen, so werden Nullen in allen den Reihen rechts der linken Ziffer gedruckt, in denen keine Betragstasten gedrückt wurden. Nullen werden gewöhnlich nicht links der linken Ziffer gedruckt, weil das Druckwerk so eingerichtet ist, daß die Hämmer in diesen Reihen nicht abgeschnellt werden.
  • ' Die Hämmer 715 sind bei 7oi angelenkt, und jeder von ihnen wird durch sein Schleuderglied 716 abgeschnellt, das an einer Welle 702 angelenkt ist und entgegen dem Uhrzeiger durch eine Feder 780 gedrängt wird. Jedes Schleuderglied wird gewöhnlich durch einen Drücker 717 gesperrt gehalten, der über das spitze obere Ende des Gliedes hakt (Fig. i). Wind der Drücker für irgendeine Reihe ausgelöst, so wird das Schleuderglied 716 für diese Reihe entgegen dem Uhrzeiger durch seine Feder 78o geschnellt, und ein am Schleuderglied sitzender Zapfen 744 der in einem Schlitz im entsprechenden Hammer 715 läuft, ` schnellt letzteren nach hinten. Der Hammerschlitz ist nahe seinem inneren Ende erweitert, so daß keine Schubwirkung am Ende der Hammerbewegung eintritt, so .daß der Schwung des Hammers ihn zur Drucklage führen muß. Dies bezweckt, ein Ausschalten des Druckens durch Steuerung der Bewegung der Schleuderglieder 716 zu ermöglichen. Wenn diese Schleuderglieder an - plötzlicher Bewegung gehemmt werden und nur allmählich entgegen dem Uhrzeiger laufengelassen werden, so erlangen die Hämmer 715 keinen Schwung und bewegen sich nicht in ihre endgültige Drucklage. Dies nennt man das Auswandern der Druckhämmer. Die Drücker 717 werden mittels ihrer zugehörigen Klinken 718 ausgelöst, die an einer Welle 704 gelagert sind, die von den oberen Enden an die Welle 703 angelenkter Arme 711 getragen wird. Das untere Ende des in Fig. i gezeigten Armes 71i ragt nieder in die. Bahn eines Zapfens 803 an einer Platte 8oi, die mit der Welle 8o0 und dem Arme 813 schwingt. Nahe dem Ende jedes Vorwärtshubes der Maschine, währenddessen die Platte 8oi entgegen dem Uhrzeiger läuft, erfaßt der Zapfen 803 das untere Ende des Armes 711, um ihn im Uhrzeigersinne zu schwingen und dadurch die Klinken 718 nach vorn zu bewegen, um ihre Drücker 717 durch Schwingung derselben im Uhrzeigersinne auszulösen.
  • Dieses Auslösen geschieht in allen Stellen, in denen die Arme 611 sich in Unterschiedslagen bewegen, die ihre Nullagen übertreffen. In Stellen, in denen die Arme 611 sich nicht über die Nullage hinaus bewegen, erfassen die Schwänze der Fallen 718 Schultern y an den Armen 611, bevor .die Drücker 717 ausgelöst werden, und diese Schultern drängen die Klinken 718 im Uhrzeigersinne weg, um ihre Hakenenden aus den Bahnen der Schultern an den Drückern 717 zu bewegen, so daß die Drücker in diesen Stellen nicht ausgelöst werden, wenn die Klinken 718 vorwärtsbewegt werden. Dies verhindert eine Wirkung des Druckwerkes in allen den Reihen, in denen keine- Betragstasten gedrückt werden, und somit werden keine Ziffern oder Nullen links von der linken Reihe gedruckt, in der eine Betragstaste gedrückt wurde. Es sind Vorkehrungen getroffen, um Nullen in allen Stellen nach rechts zu drucken, in .denen keine Betragstaste gedrückt worden ist. Hierzu haben die Drücker 717 Schwänze 9 (Fig. 5), die nach rechts überlappen, so daß, wenn der Drücker in irgendeiner Stelle ausgelöst wird, er alle Drücker rechts von sich auslöst, die nicht durch ihre eigenen Klinken ausgelöst werden.
  • Die Schleuderglieder 716 werden durch einen Bügel 7o9 (Fig. i und 3) zurückgeführt, der von zwei an -der Welle 702 angelenkten Seitenarmen 712 getragen wird. Einer der Arme 71z ist durch einen Lenker 8o2 mit der Platte 8o i verbunden, die mit der Welle 8oo schwingt. Während des Vorwärtshubes der Maschine werden die Arme 71z entgegen dem Uhrzeiger geschwungen, was den Bügel 7o9 außer Eingriff mit den Schwänzen der Schleuderglieder 716 bewegt, so daß sie sich unter dem Einfluß ihrer Federn 780 frei bewegen 'können, wenn die Drücker 717 ausgelöst werden. Während des Rückkehrhubes der Maschine werden die Arme 712 im Uhrzeigersinne geschwungen, wobei der Bügel 709 die Schwänze der Schleuderglieder 716 erfaßt und sie zur Normallage zurückbewegt.
  • Selbsttätige Druckwerksteuerung Das Druckwerk wird selbsttätig durch den Papierwagen auf die erforderliche Funktion beim Scheckschreiben und Aufrechnen eingestellt. Hierzu wird teilweise die Einrichtung der deutschen Patentschrift 403 744 benutzt, aber mit Besonderheiten, welche es ermöglichen, die Maschine sowohl für Aufrechnung wie für Scheckausstellung zu benutzen.
  • Nach Fig. i hat der Wagen mehrere verschieden große Rollen io, die auf den Arm i i eines Schwingjoches 12 wirken, dessen zweiter Arm 13 mit dem Schwinggliede 14 verbunden ist. Am Oberende des Gliedes 14 greift ein Lenker 15 in Form einer Zahnstange an, die mit einem Ritzel 16 einer Nokkenwelle 17 kämmt. Die Zahnstange 15 wird nach rechts (Fig. i) durch eine Feder i9 gedrängt und hat gewöhnlich die Lage nach Fig. i. Erfaßt eine der Rollen io den Arm i i, so wird das Joch 12 geschwungen, das den Arm 14 entgegen dem Uhrzeiger schwingt. Dies zieht die Zahnstange 14 nach links (Fig. i) um ein Maß, das der Größe der jeweiligen Rolle io entspricht, die den Arm ii erfaßt. Die Zahnstange hat vorzugsweise vier Lagen, wie durch die vier Kerben ihrer Unterkante angedeutet, mit denen eine Sperrung zusammenwirkt, wie in der deutschen Patentschrift 403 744 z. B. dargestellt. Die Welle 17 hat mehrere Nocken 18 (Fi.g. 3), die in verschiedenen Lagen der Welle auf das Druckwerk in verschiedenen Stellen wirken, wie noch zu beschreiben.
  • An jeden Drücker 717 ist ein Lenker 2o angelenkt, der nach vorn ragt und dort mit einer Gabelung (Fig. 2 und 3) eine gekerbte Welle 72o umgreift, die die Lenker führt. An das Vorderende jedes der Lenker 20 in den sieben rechten Reihen der Maschine ist eine Falle 21 angelenkt, die entgegen dem Uhrzeiger durch eine Feder 22 gedrängt wird. Da einige der Lenker 2o und Fallen 2i anders als die übrigen gesteuert werden, so ist zwischen diesen Organen zu unterscheiden, je nachdem sie in der ersten, zweiten, dritten, vierten usw. Reihe der Maschine liegen. Zur Unterscheidung sind die Reihen in Fig.3 numeriert.
  • Wird die Maschine unter normalen Verhältnissen für gewöhnliches Rechnen benutzt, so bewegen sich die Lenker 2o mit ihren Fallen 2i vorwärts, wenn ihre Drücker 717 im Uhrzeigersinne geschwungen werden, ohne das Druckwerk irgendwie zu beeinflussen. Dieses arbeitet in der gewöhnlichen Art, um den Betrag jedes eingetragenen Postens zu drucken und Nullen nach rechts in allen Reihen zu drucken, in denen keine Ziffer gedruckt wird.
  • Zwecks Ausschaltung des Druckens in gewissen Reihen wird die Welle 17 gedreht, um durch ihre \Tocken 18 ausgewählte Fallen 21 gegen die Spannung ihrer Federn 22 zu senken. Letzteres ist mit verschiedener Wirkung in verschiedenen Reihen verbunden, vorderhand aber genügt eine Beschreibung für die siebente Reihe. Wird in dieser die Falle 21 gesenkt, so ragt ihre Schulter 23 in die Bahn eines Bügels 2q., der bei 25 angelenkt ist und entgegen dem Uhrzeiger durch eine Feder 26 (Fig. 3) gedrängt wird. Jeder der Arme des Bügels 24 hat einen rückragenden Vorsprung mit einem Zapfen 27 für das Erfassen der Kurvenkante des entsprechenden Armes 712. Dabei ist zu beachten, daß die Arme 712 bei jedem Maschinenspiel gezwungen werden, zuerst entgegen dem Uhrzeiger aus der Lage nach Fig.3 und dann nach vollem Ausschwingen zurück zur Ausgangslage im Uhrzeigersinne zu schwingen. Beim Maschinenspiel wird daher der Bügel 24 zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine gegen die Spannung seiner Feder 26 vorwärts geschwungen, und wenn irgendwelche der Fallen 21 gesenkt worden sind, so däß eine Schulter, wie z. B. die.Schulter 23 der Falle 21 der siebenten Reihe, in der Bahn des Bügels ist, so wird diese Falle vorwärts gezogen und zieht ihren Lenker 20 vorwärts und verstellt ihren Drücker 717. Dieses Abdrücken oder Verstellen geschieht zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine, weil der Bügel 24 geschwungen wird, sobald die Arme 712 sich entgegen dem Uhrzeiger zu Beginn des Vorwärtshubes bewegen. Daher werden die Schleuderglieder 716 in den Stellen, in denen die Fallen 21 vorwärts bewegt worden sind, zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine statt nahe seinem Ende wie bei normalen Arbeitsspielen ausgelöst. Die ausgelösten Schleuderglieder können sich nicht sofort zwecks Abschleuderns ihrer Hämmer bewegen, weil der Rückstellbügel709 sich noch nicht gehoben hat, um sie zu befreien. Die Schleuderglieder können sich nur zur Schleuderlage unter der Steuerung des Rückstellbügels 7o9 bewegen, der sich relativ langsam bewegt, so daß die Schleuderglieder ihre Hämmer 715 nicht so scharf bewegen, daß diese genug Schwung für einen Druckvorgang erhalten. D. h., wenn eine der Fallen 21 zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine vorgezogen wird, so wird das Druckwerk für diese Reihe ausgeschaltet. Dieses Ausschalten des Druckes durch derartige Fallensteuerung mittels selbsttätiger Steuerung durch den Wagen ist nicht neu, die Erfindung umfaßt aber Druckwerksteuerungen unter Einschluß dieser Fallen, die zwecks leichteren Verständnisses beschrieben wurden.
  • Die weitere selbsttätige Druckwerksteuerung ist am besten an Hand der verschiedenen Arbeiten verständlich, die beim Scheckschreiben nötig sind.
  • Drucken des Betrages eines Schecks in Mark ohne Drucken des Betrages in Pfennigen Die erste Arbeit beim Schreiben eines Schecks ist das Drucken des Betrages des Schecks in Mark vor dem Wort Mark auf dem Scheckformular. Während dieses Drukkens darf der Pfennigbetrag des Schecks nicht gedruckt werden, und es müssen Vorkehrungen vorhanden sein, um die- Räume links des Markbetrages auszufüllen, damit der Scheck nicht zu leicht durch einfaches Einfügen einer anderen Ziffer vor den gedruckten Ziffern fälschbar ist.
  • Zwecks Verhinderns des Druckens der Pfennige muß das Druckwerk in den Pfennigstellen der Maschine ausgeschaltet werden. Dies wäre nicht so schwierig, wenn es sich darum allein handelte. Damit aber das Ausschalten des Druckens in der Pfennigstelle erzielbar ist, während die Maschine nach wie vor in einer besonderen, unten zu erläuternden Art weiterarbeiten kann, muß die Ausschaltung so geschehen, daß der Rest der Funktionen leicht durchführbar ist.
  • Erreicht der Papierwagen seine Lage E, wo der Betrag des Schecks in Mark zu drucken ist, so wirkt eine Wagenrolle io, die zwecks Unterscheidung die mittlere Rolle genannt sei, durch die obigen Verbindungen so, daß sie die Welle 17 um eine halbe Umdrehung gegen die Lage nach Fig. i verstellt. Infolgedessen senken die Nocken 18 in der zweiten, dritten, vierten und fünften Reihe die Fallen 2 r in diesen Reihen (Fig. 7). Die Falle 2 r in der zweiten Reihe hat einen seitlichen Ansatz 30 (Fig. 4) statt einer Schulter 23 . zur Einstellung in die Bahn des Bügels 24. Der Nocken 18 der zweiten Reihe ist lang genug, um die Falle 21 dieser Reihe so zu senken, daß der Ansatz 3o in die Bahn des Bügels 24 kommt und daher beim Maschinenspiel die Falle 21 der zweiten Reihe vorbewegt und der Hammer 715 in dieser Reihe an wirksamer Arbeit gehindert wird. Fig. 5 zeigt, daß die Drücker 717 in der ersten und zweiten Reihe durch einen Zapfern 3r verbunden sind. Wird daher .der Drücker 717 der zweiten Reihe in obiger Art ausgelöst, so wird der Drücker in der ersten Reihe auch ausgelöst und dadurch das Drucken in beiden Pfennigstellen ausgeschaltet. Nach Fig. 3 tragen die Fallen 2i in der dritten, vierten -und fünften Reihe je einen Zapfen 32, der unter gewissen Bedingungen die seitlich gebogenen Enden 33 von Vorwärtsansätzen 34 der Lenker 2o in der vierten, fünften und sechsten Reihe erfassen kann. Wie Fig. 7 zeigt, senken die Nocken i8 an Welle 17 die Fallen 21 in der dritten, vierten und fünften Reihe ausreichend, um die Zapfen 32 zum Eingriff mit den quergebogenen Enden 33 der Ansätze 34 einzustellen. Werden die Fallen so eingestellt, so wird bei Bewegung irgendeiner dersel15en nach vorn eine Bewegung der links davon befindlichen Fallen (von vorn gesehen) mit nach vorn verursacht. Die Verbindung endet mit der sechsten Reihe bei der gezeichneten Maschine. Die besonderen Fallen haben keine Einrichtung zur unmittelbaren Berührung mit dem Bügel 24 wie bei der Falle in der siebenten Reihe vorgesehen: Beim Ausschreiben .des oberen Schecks in Fig. 9 werden die Typenschienen in der dritten und vierten Reihe eingestellt, um den Markbetrag (93) des Schecks zu drucken, und die Hämmer in diesen Reihen werden am Ende des Vorwärtshubes der Maschine abgeschnellt. Die Vorwärtsbewegung der Lenker 2o dieser dritten und vierten Reihe während des Schleudervorganges bewirkt, daß die Fallen 21 dieser Reihen weit genug vorbewegt werden, um auch die Fallen, 21 in der fünften: und sechsten Reihe zu bewegen. Daher wird in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe gedruckt. Zu der Zeit, wo die Hämmer in der dritten, vierten fünften und sechsten Reihe abgeschnellt werden, sind die Typen in der dritten und vierten Reihe auf die Lage 3 bzw. 9 eingestellt. Die Typen in der fünften und sechsten Reihe 'sind in einer Lage, die gewöhnlich ihrer Nulllage entspricht, die Typenschienen sind aber mit einem Stern und einem Markzeichen statt mit Nullen versehen, so daß diese Zeichen in der fünften und sechsten Reihe statt Nullen gedruckt werden.
  • Das Ergebnis ist im oberen Beispiel der Fig.9, daß der Scheckbetrag in Mark gedruckt wird und ein Stern und ein Markzeichen links davon gedruckt werden (A * 93).
  • Unterschreitet der Scheckbetrag eine Mark, wie im unteren Beispiel der Fig. 9, so würde das Druckwerk nicht, wie vorher in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe arbeiten, weil die Triebzahnstangen und Typenschienen nicht eingestellt sind. Dies würde einen freien Raum vor dem Wort »Mark« auf dem .Scheck lassen, was sehr unerwünscht wäre. Es sind Sondervorkehrungen getroffen, um Zeichen in diesen Raum unter solchen Umständen einzudrucken. Die Vorwärtsbewegung der Fallen 21 in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe bei dem erörterten Zustande der Maschine wird durch die Fallen in der zweiten Reihe gesteuert. Statt daß aber die Steuerung für das Ausschalten des Druckens in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe dient, wird es zum Ermöglichen des Druckens in diesen Reihen benutzt.
  • Gemäß Fig. q. hat der Seitenansatz 30 an der Falle 21 der zweiten Reihe eine Stufenplatte 35 mit oberer Schulter 36 und unterer Schulter 37. Diese Schultern können in Berührung mit dem quergebogenen Ende 38 der Falle 21 in der dritten Reihe treten. Diese Falle 21 in der dritten Reihe hat auch eine Schulter 39 zum Erfassen des Queransatzes an der Falle 21 der zweiten Reihe ,unter gewissen unten angegebenen Umständen. Wenn aber die Falle 2i in der zweiten Reihe durch den Nocken 18 (Fig. 7) gesenkt wird, so wird der Ansatz 3o aus der Bahn der Schulter 39 bewegt, und die Schulter 36 der Stufenplatte 35 wird gesenkt, so daß sie in Stellung zur Berührung mit dem quer, abgebogenen Ende 38 der Falle 21 der dritten Reihe ist. Wie Fig. 3 zeigt, hat die Schulter 36 Abstand von dein gebogenen Ende 38 der Falle 21 der dritten Reihe, so daß die Vorwärtsbewegung der Falle 21 in der zweiten Reihe zusammen finit ihrer Schulter 36 nicht unmittelbar die Vorwärtsbewegung des gebogenen Endes 38 der Falleai in der dritten Reihe bewirkt. Tatsächlich läßt die Vorwärtsbewegung des Bügels 24 zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine zwecks Auslösens der Fallen 21 zum Ausschalten des Druckwerkes in Reihen, in denen die Fallen gesenkt sind, die Schulter 36 nicht das abgebogene Ende 38 erfassen. Die Kurvenkanten der Arme 712, die den Bügel -2:4 bewegen, bewegen ihn erst scharf und sind dann konzentrisch mit dem Zapfen, so daß keine weitere Bewegung des Bügels 24. während des größeren Teils des Vorwärtshubes der Maschine erfolgt. Die Vorderenden der Kurvenkanten der Arme 712 haben aber Höcker :4o, die nahe dem Ende des Vorwärtshubes der Maschine die Zapfen 27 ein StÜckchen weiter aufwärts schieben, was den Bügel 24 weiter nach vorn bewegt. Diese Bewegung läßt die Schultern 36 das gebogene Ende 38 an der Falle 2 i der dritten Reihe erfassen, was die Falle in dieser Reihe weit genug vorbewegt, um ihren Drücker zu verstellen. Es ist zu beachten, daß die Fallen 21 in der dritten, vierten und fünften Reihe weit genug gesenkt worden sind, um ihre Zapfen 32 auf Berührung mit den gebogenen Enden 23 der Ansätze 34. der Lenker 2o in der vierten, fünften und sechsten Reihe einzustellen. Wenn daher die Falle 21 in der dritten Reihe nahe dem Ende des Vorwärtshubes der Maschine vorbewegt wird, wie oben beschrieben, so werden die Fallen 2i in der vierten, fünften und sechsten Reihe auch vorbewegt. Diese Vorwärtsbewegung der Fallen in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe tritt erst nahe dem Ende des Vorwärtshubes der Maschine ein und zu einer Zeit, wenn der RückführbÜgel 709 sich weit genug von den Schleudergliedern 716 wegbewegt hat, um zu erlauben, daß sie durch ihre Federn bewegt werden, wenn ihre Drücker 7i7 ausgelöst werden. Tatsächlich tritt diese Vorwärtsbewegung im wesentlichen zur selben Zeit beim Maschinenspiel ein, zu der die Hämmer 715 gewöhnlich geschleudert werden. Das Ergebnis ist, daß die Vorwärtsbewegung der Fallen 21 in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe ein Abschnellen der Hämmer in diesen Reihen statt ihres Ausschaltens bewirkt. D. h., es sind solche Verbindungen vorgesehen, daß bei Senkung der Falle 21 in der zweiten Reihe das Druckwerk in der zweiten und ersten Reihe ausgeschaltet, aber in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe eingeschaltet ist; auch wenn das Druckwerk in einzelnen oder allen diesen Reihen gewöhnlich in der erörterten Lage des Wagens ausgeschaltet wäre. Es wird demnach "f *oo gedruckt.
  • Beim Drucken eines Schecks für eine. Markzahl unter io müssen drei Zeichen in drei Räumen links des Scheckbetrages in Mark gedruckt werden. In diesem Falle wird eine Null in der ersten Reihe nach links gedruckt, ein Stern in der zweiten und ein Markzeichen in der dritten Reihe. Für einen Scheck auf X 9.oo z. B. wird X *o9 gedruckt. Es wäre natürlich möglich, einen Stern in der ersten Reihe nach links zu drucken, wenn die Typenschiene in dieser Reihe einen Stern statt einer Null hätte. Die Art der links gedruckten Zeichen kann je nach Erfordernis verändert werden. Die beschriebene Einrichtung hat sich bewährt und ist zur Veranschaulichung beschrieben.
  • Drucken des Scheckbetrages in Pfennigen ohne Drucken der Mark Nachdem der Scheckbetrag in Mark gedruckt worden ist, ohne daß der Betrag in Pfennigen gedruckt wird, wandert der Papierwagen zu seiner Spalte F, uni den Scheck zum Drucken in dem Raume dicht vor dem Wort Pfennig am Scheckformular einzustellen. In dieser Lage druckt die Maschine den Pfennigbetrag des Schecks, ohne den Markbetrag zu drucken.
  • Bei der Lage des Wagens in seiner Stellung F wirkt eine große Rolle io auf die Steuerverbindungen der Welle 17 so, daß diese um 3/4 einer Umdrehung aus ihrer Lage nach Fig. i verstellt wird (Fig. 8). In dieser Lage der Welle 17 senkt ein Nocken 18 die Falle 21 in - der siebenten Reihe, was die Schulter 23 dieser Falle in die Bahn des Bügels 2q. senkt, so daß der Drücker 717 in dieser Reihe zu Beginn des Vorwärtshubes der Maschine verstellt wird und der Hammer 715 in dieser Reihe auswandern gelassen wird. Wie Fig. 5 zeigt,-haben die Drücker 717 in der siebenten, sechsten, fünften und vierten Reihe Schwänze 9, die die Drücker nach rechts überlappen. Wenn daher der Drücker 717 in der siebenten- Reihe . unter obigen Bedingungen verstellt wird, so werden die Drücker in der sechsten, fünften, vierten und dritten Reihe auch bewegt, und demgemäß tritt kein Drucken von Mark oder Zeichen oder Nullen in diesen Reihen ein.
  • Auch senkt in dieser Lage der Welle 17 ein Nocken i8 die Falle 2i in der zweiten Reihe (Fig. 8), der Nocken ist aber in diesem Falle nicht so lang wie der Nocken der in dieser Reihe in der Lage der Teile nach Fig. 7 wirkt. Der Nocken, der in der Lage nach Fig. 8 wirkt, ist eben lang genug, um die Falle 21 der zweiten Reihe zu senken, so daß der Queransatz 3o an der Falle 21 unterhalb der Schulter 39 der Falle 21 der dritten Reihe ist, also außerhalb ihrer Bahn liegt. Wie oben erwähnt, wird der Drücker 717 der dritten. Reihe wegen der überlappenden Schwänze zwischen gewissen der Drücker 717 verstellt, und wenn die Falle 21 der zweiten Reihe nicht gesenkt würde, um ihren Ansatz 3o aus der Bahn der Schulter 30 zu bewegen, so würde die Falle 21 in der dritten Reihe der Vorwärtsbewegung durch die Verstellung ihres Drückers die Falle 21 der zweiten Reihe mitnehmen und das Druckwerk der ersten und zweiten Reihe ausschalten.
  • Das Senken der Falle 2f in der zweiten Reihe reicht nicht aus, um ihren Queransatz 30 in die Bahn des Bügels 2q. zu stellen, und daher wird diese Falle. nicht durch den Bügel vorbewegt. Mithin wird das Druckwerk in den Pfennigstellen, d. h. in der zweiten und ersten Reihe, im Normalzustand belassen, und wenn ein Scheck zu drucken ist, der Pfennige in seinem Betrage aufweist, so bewirkt das Einstellen der Typenschienen in einer oder beiden der Pfennigstellen das Arbeiten des Druckwerkes in diesen Stellen und das Drukken des Pfennigbetrages vor das Wort Pfennig auf, dem Scheckformular. Es kann somit z. B. .6o gedruckt werden.
  • Es sind Sondervorkehrungen getroffen, um Nullen vor das Wort Pfennig in dem Falle zu drucken, daß der Scheck für einen Markbetrag ohne Pfennige ist. Wie oben erläutert, werden die Druckhämmer in den Markstellen in der Lage F des Wagens ausgeschaltet. Demgemäß würden etwaige Vorkehrungen an ihnen für das Drucken von Nullen nach rechts unwirksam sein. Auch ist kein überlappender Schwanz 9 zwischen der rechten Markstelle und der linken Pfennigstelle vorhanden (Fig. 5). Auch würden, wenn keine der Typenschienen in den Pfennigstellen eingestellt werden, wie Druckhämmer in diesen Stellen gewöhnlich nicht abgeschnellt werden. Daher müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden, um das Druckwerk in den Pfennigstellen unter diesen Umständen zu betreiben.
  • Das gewünschte Resultat wird durch Anordnung eines Extradrückers 717 rechts der ersten Reihe erzielt (Fig. 5). Dieser hat einen Schwanz 9, der nach links statt nach rechts ragt und den Drücker 717 der ersten Reihe überlappt. Dieser Sonderdrücker ist mit den üblichen Druckwerkselementen gepaart und wird ebenso -wie die andern Drücker bewegt. Seine Reihe sei als die X -Reihe bezeichnet. Statt durch eine Antreiberzahnstange gesteuert zu werden, wird er durch die Einrichtung zum Einstellen der Maschine auf das Ziehen von Summen oder Untersummen gesteuert. In dieser X-Reihe sind keine Zeichen an der Typenschiene, so daß kein Drucken in der X-Reihe geschieht. Wenn. aber die Maschine für das Ziehen einer Summe oder Untersumme eingestellt wird-, so wird der Sonderdrücker 717 durch hier nicht näher beschriebene Mittel ausgelöst wie für das Drucken. Er löst dann den Drücker in der ersten Reihe aus, und da die Drücker in der ersten und zweiten Reihe gekuppelt sind, so werden beide Drükker in den Pfennigreihen ausgelöst.
  • -Wenn der Wagen in der Lage zum Drucken des Sckeckbetrages nur in Pfennigen, also in der Lage F ist, so wird er für das Ziehen einer Untersumme eingestellt, weil es erwünscht ist, d-aß der Betrag des Schecks in der Maschine verbleibt, damit er in der n@chsten Lage des Wagens gedruckt wird, wo der Gesamtbetrag des Schecks gedruckt wird. Das Einstellen der Maschine kann von Hand in der bekannten Art oder selbsttätig unter der Steuerung dies Schlittens geschehen.
  • Dieses Einstellen der Maschine auf eine Untersumme läßt das Druckwerk in den Pfennigstellen Nullen drucken, falls der Seheck nur auf Mark lautet. Es wird also .oo gedruckt.
  • Drucken des Gesamtbetrages des Schecks Nachdem der Scheckbetrag in Mark und der Betrag in Pfennigen getrennt gedruckt worden sind, wird der ganze Scheckbetrag nahe dem rechten Ende an der üblichen Stelle gedruckt, wo Zahlen sonst geschrieben werden, die den Gesamtbetrag eines Schecks darstellen.
  • Ist der Wagen in seiner Lage G, welches die Lage zum Drucken des Gesamtbetrages des Schecks ist, so steuert eine kleine Rolle die Verbindungen zum Einstellen der Welle 17. Die Steuerung ist so, daß die Welle 9o° gegen die Lage nach Fig. z verdreht ist, wie Fig. 6 zeigt. Nach dieser senken drei Nocken 18 die Fallen 21 in der dritten., vierten und fünften Reihe der Maschine. Dies senkt die Fallen in diesen Reihen so, daß ihre Zapfen 32 hinter den gebogenen Enden 33 der Ansätze 34 der Lenker 2o in der vierten, fünften und sechsten Reihe sind. Ist der Scheck für einen Markbetrag, so werden die Druckhämmer in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe sämtlich abgeschnellt, so daß sie nicht bloß den Scheckbetrag in Mark drucken, sondern auch die Zeichen links des Betrages zur Ausfüllung der Räume bis zur sechsten Reihe einschließen. Lautet z. B. der Scheck auf #Ifl8.oo, so bewegt die Bewegung des Drückers in der dritten Reihe nahe dem Ende des Vorwärtshubes der Maschine und zu der Zeit, wo das Druckwerk zu arbeiten hat, den Lenker 2o, der mit diesem Drücker verbunden ist, vorwärts, und dies bewegt die Falle 2i dieser Reihe vorwärts. Der Zapfen 30 an der Falle 21 dieser Reihe erfaßt das gebogene Ende 33 des Ansatzes 34 der Falle 2i in der vierten Reihe, um sie zu bewegen und ihren Drücker auszulösen; dasselbe geschieht für die fünfte und sechste Reihe. Das Ergebnis ist, daß A "' o8 gedruckt wird. Im oberen Beispiel der Fig. 9 wird dZ" 93 gedruckt.
  • Lautet der Scheck auf Mark ohne Pfennige, so werden Nullen in beiden Pfennigspalten gedruckt. Fig. 5 zeigt, daß kein überlappender Schwanz zwischen dem rechten Markdrücker und dem Pfennigdrücker ist. Daher werden keine Nullen wegen überlappender Schwänze an den Drückern 717 gedruckt. In solchem Falle aber erfaßt die Schulter 39 an der Falle 21 der dritten Reihe den seitlichen Ansatz 3o an der Falle 21 der zweiten Reihe, und dies löst den Drücker in der zweiten Reihe zur selben Zeit aus, zu der die Drücker in der dritten, vierten, fünften und sechsten Reihe ausgelöst werden. Da die Drücker 717 in der zweiten und ersten Reihe gekuppelt sind, so werden die Drücker beider Pfennigstellen vereint mit den Drückern in den Markstellen ausgelöst. Wenn daher ein Scheck nur auf Mark lautet, so werden Nullen in den Pfennigstellen gedruckt. Außerdem bewirkt der Umstand, daß die Maschine zum Ziehen einer Summe in der Spalte G eingestellt wird, daß der Drücker in der Reihe X verstellt wird, so daß Nullen gedruckt werden, sowohl aus diesem Grunde wie aus dem oben angegebenen. Es wird also X "' 93.00 gedruckt.
  • Lautet der Scheck auf Pfennige ohne Mark, so werden die Typenschienen in den Pfennigstellen eingestellt, und das Druckwerk in diesen Stellen wird am Ende des Vorwärtshubes der Maschine abgeschnellt. Geschieht dies, so erfaßt die Schulter 37 (Fig. 4) das gebogene Ende 38 der Falle 21 der erstenReihe, und dies schnellt dasDruckwerk in den Markreihen ab, um X * oo zu drucken. Es wird also X *oo.6o gedruckt.
  • Wirkung der Maschine beim Schreiben von Schecks Dient die Maschine nur zum Schreiben von Schecks, so werden die Scheckformulare in den Papierwagen vorzugsweise nach dein rechten Ende zu eingeführt. Diese Formulare können jeweils einzeln eingeführt werden oder in fortlaufendem Streifen, so daß sie sehr rasch durch einfaches Drehen der Papierwalze in Drucklage gebracht werden können. Die Namen der Arbeiter können vorgedruckt sein oder bei Verwendung der Erfindung an einer Maschine mit Schreibeinrichtung mittels dieser eingefüllt werden.
  • Nach Einführung des Formulars in den Wagen wird der Betrag des Schecks an den Tasten aufgesetzt, und die Maschine erhält einen Arbeitshub bei der Lage des Wagens in seiner Stellung D. Dies bewirkt das Eintragen des Scheckbetrages in eines der Zählwerke, und das Druckwerk arbeitet, um diesen Betrag zu drucken. Da aber der Scheck in dieser Lage nicht unter dem Druckwerke ist, so wird der Betrag nicht auf den Scheck gedruckt. Soll eine Aufzeichnung über die Scheckbeträge fortlaufend erfolgen, so kann ein Streifen in der Maschine in solcher Stellung laufen, daß er vom Druckwerk während obigen Vorganges bedruckt wird.
  • Nachdem der Scheckbetrag in obiger Art eingetragen worden ist, tabuliert der Wagen zu seiner Lage E, wo die Maschine einen weiteren Arbeitshub erhält. In dieser Lage des Wagens ist die Maschine in dem Zustande zum Ziehen' einer Untersumme von Hand oder selbsttätig durch Wagensteuerungen, so daß bei Betätigung der Maschine der Scheckbetrag im Zählwerke verbleibt. Auch ist während derArbeit derMaschine in dieser Lage das Druckwerk in den Pfennigstellen in oben erläuterter Art ausgeschaltet, so daß nur der Betrag des Schecks in Mark gedruckt wird. Es werden Zeichen links des Markbetrages des Schecks gedruckt, und wenn kein Markbetrag in Betracht kommt, so wird der Raum für die Mark mit Zeichen ausgefüllt, die im unteren Beispiel der Fig. 9 aus Markzeichen, Stern und zwei Nullen bestehen.
  • Hat die Maschine in ihrer Lage E gearbeitet, so tabuliert der Wagen zu seiner Lage F, wo die Maschine erneut betätigt wird. Hier ist wiederum die Maschine für das Ziehen einer Untersumme eingestellt, so daß der Betrag des Schecks, im " Zählwerk bleiben kann. Diese Einstellung der Maschine wird auch dazu ausgenutzt, um Nullen in den Pfennigstellen zu drucken, wenn keine Zahlen in diesen Stellen zu drucken sind. In dieser Lage des Wagens wird das Druckwerk in den Markstellen, wie oben erläutert, ausgeschaltet, und der Pfennigbetrag des Schecks wird gedruckt, worauf der Wagen zu seiner Lage G tabuliert. In der Lage G ist die Maschine für das Ziehen einer .Summe eingestellt, so daß der Scheckbetrag aus dem Zählwerk herausgenommen wird.
  • Auch kann bei dieser Lage des Wagens eines der Mehrfachzählwerke 916b zur Wirkung gebracht werden, um den Gesamtbetrag jedes Schecks zu sammeln, so daß nach dem Ausschreiben sämtlicher Schecks eine Hauptsumme gezogen werden kann. Verschiedene der Mehrfachzählwerke können -in Stellung gebracht werden, um gewünschtenfalls verschiedene Gruppen von Schecks zu sammeln. Diese Mehrfachzählwerke können von Hand oder selbsttätig in Stellung gebracht werden.
  • Arbeitet die Maschine in der- Lage G, so wird der Gesamtbetrag des Schecks gedruckt, und es werden Zeichen links des Betrages gedruckt. Lautet der Scheck auf weniger als X i.oo, so werden die Markräume mit vorbestimmten Zeichen ausgefüllt, die beim- Beispiel Markzeichen, Stern und zwei Nullen (dZ * oo) sind. Lautet der Scheck nur auf Mark so werden zwei Nullen in den Pfennigstellen in oben erläuterter Art gedruckt.
  • Ist ein Scheck in obiger Art ausgeschrieben und sein Gesamtbetrag an seinem rechten Ende gedruckt worden, so wird der Wagen selbsttätig zu seiner Ausgangslage zurückgeführt, wo er zum Schreiben eines neuen Schecks bereit ist. Die obigen Vorgänge werden für jeden Scheck wiederholt.
  • Die Maschine kann von Hand in jeder der obigen Lagen betätigt werden, ist aber vorzugsweise für selbsttätigen Betrieb derart eingerichtet, daß. nach Eintragung des Scheckbetrages in der Lage D des Wagens der Rest der Operationen selbsttätig geschieht, ohne irgendwelche Aufmerksamkeit des Rechners zu erfordern. Der Wagen kehrt zu seiner ursprünglichen Lage D zur Aufnahme eines weiteren Schecks zurück, nachdem jeder Scheck geschrieben ist. Nachdem eine Reihe von Schecks geschrieben worden ist, können Summen von den ausgewählten Mehrfachzählwerken gezogen werden, in denen die Summen gesammelt worden sind, und eine Hauptsumme der Beträge der ausgeschriebenen Schecks kann so erzielt werden. Ist eine Aufzeichnung der Schecks auf einem Papierstreifen in der Spalte G erfolgt, so kann die Hauptsumme mit einer von der Liste der Schecks auf dem Kontrollstreifen gezogenen Summe verglichen werden. Gewünschfenfalls können die Beträge der Schecks in einem Zählwerk in der Spalte D und in einem anderen Zählwerk in der Spalte G gesammelt werden, und die Hauptsummen in diesen ZähLWerken können verglichen werden.
  • Buchaufrechnen und Scheckschreiben Die Maschine ist besonders brauchbar für Lohnlistenarbeit, wo es erwünscht ist, das Lohnlistenblatt zugleich mit dem Ausschreiben der Zahlschecks aufzurechnen. Dabei arbeitet die Maschine wie folgt: Der Papierwagen ist breit genug, um ein Buchblatt und einen Scheck aufzunehmen (Fig. 9). Die Arbeit beginnt bei der Lage A des Wagens nach Fig.9. Die Namen der Arbeiter sind bereits auf dem Buchblatt in der Reihenfolge verzeichnet, in der die Schecks jedesmal bei Aufstellung der Lohnliste ausgestellt werden, oder sie werden in der Maschine geschrieben, wenn diese ein Schreibwerk hat. Die Lage A des Wagens ist die Lage, wo die Lohnabzüge zu verzeichnen sind. Die Maschine wird auf Subtraktion von Hand oder durch eine Wagensteuerung eingestellt, und der Abzugsbetrag wird an den Betragstasten aufgesetzt, worauf die Maschine einen Arbeitshub erhält. Dies druckt den Abzug in der Spalte Abzug und subtrahiert ihn am Zählwerk. Das Druckwerk ist währenddessen im Normalzustande, die Welle 17 ist in der Lage nach Fig, i.
  • Ist der Abzug kleiner als eine Mark, so werden die Druckhämmer in den Pfennigstellen in der üblichen Art abgeschnellt, und der Abzugsbetrag in Pfennigen wird gedruckt. Außerdem wird eine Null links des Dezimalpunktes bzw. des Dezimalkommas gedruckt, da, wenn der Drücker 7i7 in der zweiten Reihe der Maschine ausgelöst wird, sein Lenker 2o und Falle 2 1 vorwärts bewegt werden, was bewirkt, daß die untere Schulter 37 der Stufenplatte 35 das gebogene Ende 38 der Falle 21 der dritten Reihe erfaßt, so daß der Drücker 7i7 der dritten Reihe ausgelöst wird. Dadurch wird keiner der Drücker in den Reihen zur Linken ausgelöst, weil der Zapfen 32 an der Falle 2i der dritten Reihe über dem quergebogenen Ende 33 des Ansatzes 34 des Lenkers 2o der vierten Reihe Fig. 3 ist.
  • Lautet der Abzug nur auf Mark, so wird die richtige Zahl von Mark in der Spalte Abzug gedruckt, wie im unteren Beispiel in Fig. 9 gezeigt. Keiner der Druckhämmer in den Markreihen zur Linken' wird betätigt, außer denen, in denen Ziffern zu drucken sind, weil die Zapfen 32 an den Fallen 21 der verschiedenen Markreihen oberhalb der O_uervorsprünge 33 der Lenker 2o dieser Reihen sind. Nullen werden in den Pfennigstellen gedruckt, da, wenn die Falleer in der dritten oder rechten Markreihe sich vorwärts bewegt, ihre Schulter 39 den Ansatz 3o an der Falle 2,1 der zweiten Reihe berührt. Daher werden beide Drücker in den Pfennigstellen ausgelöst, da sie gekuppelt sind, und Nullen werden in den Pfennigstellen gedruckt.
  • Die Maschine tabuliert dann zu ihrer Lage B-C, wo die Arbeitsstundenzahl des Arbeiters in einen Abschnitt der Maschine eingetragen wird und der Rohbetrag seines Lohnes an den Betragstasten im Rechenabschnitt aufgesetzt wird. Der Stundenabschnitt ist ein getrennter Teil der Maschine und beeinflußt nicht die Arbeit des Restes, so daß er keiner näheren Beschreibung bedarf. Werden die Stunden an den Tasten des Stundenabschnittes eingetragen, so werden sie in der Spalte Stunden gedruckt, wenn die Maschine betätigt wird. In der Lage B-C des Wagens ist das Druckwerk im Normalzustande wie in -der Lage A, und der Lohnbetrag wird in der beschriebenen Art gedruckt. Dieser Betrag wird im Zählwerk addiert, da die Maschine eine solche ist, die gewöhnlich im Addierzustande ist und selbsttätig auf diesen Zustand übergeht, wenn sie die Lage A verläßt. Nach Eintragung des Rohbetrages der Zahlung enthält das Zählwerk den Nettolohn, und die nächste Operation ist das Drucken desselben in der Spalte Nettolohn, worauf ein Scheck für diesen Betrag zu schreiben ist.
  • Der Wagen tabuliert zu seiner Lage D, wo er für das Ziehen einer Untersumme eingestellt wird. Auch in dieser Lage des Wagens wirkt eine kleine Rolle, um die Welle 17 um 9o° aus der Lage nach Fig. i zu drehen. Dadurch werden die Fallen 21 in der dritten, vierten und fünften Reihe gesenkt (Fig.6). Dies ist der Zustand, in dem die Maschine auch ist, wenn sie den Gesamtbetrag des Schecks druckt, eine Wiederholung der einschlägigen Beschreibung erübrigt sich daher. Wird die Maschine in ihrer Lage D betätigt, so wird eine Untersumme vom Zählwerk gezogen und in der Spalte Nettolohn gedruckt. Diese Untersumme ist beim obigen Beispiel der Fig. 9 der Betrag ff 93.00. In diesem Beispiel bewirkt das Spiel des Druckwerks in den beiden Markstellen, wo 93 zu drucken ist, das Drucken von Zeichen in den beiden Stellen zur Linken (X *), da die Zapfen 32 an den Fallen 2i der Markstellen zur Berührung mit den quergebogenen Enden 33 der Ansätze 34 der verschiedenen Lenker 2o eingestellt sind. In der Pfennigspalte werden zwei Nullen gedruckt.
  • Ist der Nettolohn kleiner als eine Mark, so wird der Betrag in Pfennigen in den Pfennigstellen gedruckt, und zwei Nullen und zwei Zeichen werden in den Markstellen gedruckt (dZ * oo), weil, wenn die Falle 21 der zweiten Reihe sich am Ende des Vorwärtshubes der Maschine vorwärts bewegt, ihre untere Stufe 37 das gebogene Ende 38 der Falle 21 der dritten Reihe berührt und diese Falle bewegt, um den Drücker in der dritten Reihe auszulösen. Die Drücker in der vierten, fünften und sechsten Reihe werden auch ausgelöst, da die Zapfen 32 an den Fallen 21 in Stellung sind, um die gebogenen Enden 33 der Ansätze 34 der Lenker 2o in der vierten, fünften und sechsten Spalte zu erfassen.
  • Nach den obigen Aufrechnungsvorgängen geht die Maschine selbsttätig weiter, um einen Scheck für den Nettolohn zu schreiben.
  • Buchführungs- und Rechnungsarbeiten Wie erwähnt, kann die Maschine getrennt Schecks schreiben und das Aufrechnen von Büchern und Ausschreiben von Schecks vereint bewirken. Sie kann .auch für gewöhnliche Addition und Subtraktion sowie für Buchführungsarbeiten mannigfacher Art verwendet werden.
  • Wird die Maschine zum Rechnen, Buchführungsarbeit u. dgl. benutzt, so arbeitet sie in derselben allgemeinen Art, wie für Buchaufrechnung beschrieben. Die Art der Vorgänge mag verschieden sein, aber das Druckwerk arbeitet in derselben Art, d. h. es druckt Nullen zur Rechten und druckt keine Nullen zur Linken, außer in einem Zustande, nämlich wenn der eingetragene Posten nur in die beiden rechten Reihen eingetragen wird, wie z. B. eine Eintragung von 75 Pfennigen. In solchem Falle wird eine Null zur Linken gedruckt, was aber nicht schadet.
  • Druckt die Maschine eine Zahl wie A iooo.oo, so würde sie als i * oo.oo erscheinen, und wenn ein Betrag wie AZ io.ooo.oo gedruckt wird, so würde er als i @llL :' oo.oo erscheinen. Der Rechner kennt aber seine Maschine und weiß, daß diese Zeichen Nullen vertreten, so daß diese Besonderheit den normalen Betrieb nicht stört und nicht schadet, besonders, wenn berücksichtigt wird, daß eine Maschine sowohl zum Ausschreiben von Schecks wie zu gewöhnlichen Arbeiten benutzbar ist. Das heißt, der Vorteil der Benutzbarkeit einer Maschine für so viele Zwecke wiegt jede kleine Unbequemlichkeit auf, die etwa in dem Drucken eines Markzeichens und des Sternes statt einer Null in den wenigen Arbeiten gesehen werden könnte, bei denen diese Zeichen erscheinen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine o. dgl. mit einer, selbsttätigen Steuerung, die in aufeinanderfolgenden Arbeitsspielen der Maschine auf verschiedene Abteilungen des Druckwerks einwirkt, um diese Abteilungen wahlweise in und außer Tätigkeit zu setzen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung der selbsttätigen Steuerung (io bis 4o) zur Ausschaltung einer Abteilung .des Betragsdruckwerks (7oo bis 7i8) eine Steuereinrichtung (2i, 36,38,:2o oder 717 X, 9) wirksam wird, die eine andere Abteilung des Druckwerks selbst dann in Tätigkeit setzt, wenn kein Betrag in den Ziffernstellen vorhanden ist, die in der letzteren Abteilung des Druckwerks eingeschlossen sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn ein Steuerglied (2o, 2i) der Steuerung (io bis 4o) die die niedrigeren Nummernstellen einschließendeAbteilungdesDruckwerks (700 bis 718) außer Tätigkeit setzt, ein mit dem Steuerglied (2o, 21) verbundener. Teil (36) mit den Steuergliedern (3$,. 20, 211 32, 33, 34) zusammenarbeitet, die das Arbeitsspiel der die höheren 1Tummernstellen einschließenden Abteilung des Druckwerks steuern.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (7i7 X, 9), welche die die niedrigeren Nummernstellen einschließende Abteilung des Druckwerks (7oo bis 718) (Pfennig-Druckabteilung) in Tätigkeit setzt, wenn kein Betrag in diesen niedrigeren Stellen eingesetzt ist und die Abteilung des Druckwerks mit den höheren Stellen (Mark-Druckabteilungen) außer Tätigkeit ist, durch eine Steuereinrichtung für das Ziehen einer Summe und/ oder Teilsumme" in Tätigkeit gebracht wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i oder 2, bei der die selbsttätige Steuerung eine Anzahl von das Arbeitsspiel der verschiedenen Abteilungen des Druckwerks steuernden Fallen aufweist, und Einrichtungen zum wahlweisen Stellen der Fallenglieder, um die verschiedenen Abteilungen des Druckwerks in aufeinanderfolgenden Arbeitsspielen der Maschine in und außer Tätigkeit zu setzen, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Stelleinrichtung (io bis 18) eine Falle (2i) stellt, die das Arbeitsspiel der Abteilung des Druckwerks (7oo bis 718) mit den niedrigeren Stellen in eine Lage steuert, um diese Druckw erksabteilung mit den niedrigeren Stellen außer Tätigkeit zu setzen, die Falle (21) eine Verbindung (36, 38) wirksam macht, durch welche die Steuerfallen (2i, 20, 32, 33, 34) für die Druckwerksabteilung mit den höheren Stellen betätigt w=erden, um die Arbeit der Druckwerksabteilung mit den höheren Stellen zu veranlassen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (2i), die das Arbeitsspiel der Druckwerksabteilung mit den niedrigeren Stellen .steuert, auch durch die Steheinrichtung (io bis 18) in eine Lage stellbar ist, in der sie eine Verbindung (37, 39) mit den Fallengliedern (2i, 20, 32, 33, 34) für die Druckwerksabteilung mit den höheren Stellen wirksam macht, durch welche die letzterwähnten Fallenglieder durch das Arbeitsspiel der Druckverksabteilung mit den niedrigeren .Stellen betätigt werden, um die Druckwerksabteilung mit den höheren Stellen zu betreiben.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lage der Falle (2i), die das Arbeitsspiel der Druckwerksabteilung mit den niedrigeren Stellen steuert, sie auch eine Verbindung (30, 39) mit einer Falle (2i) der Druckwerksabteilung mit den höheren Stellen wirksam macht, durch welche die Falle für die Abteilung mit den niedrigeren Stellen durch das Arbeitsspiel der Druckwerksabteilung mit den höheren Stellen betätigt wird, um die Arbeit der Druckwerksabteilung mit den niedrigeren Stellen zu veranlassen.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 3, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (a1), die das Arbeitsspiel der Druckwerksabteilung mit den niedrigeren Stellen steuert, auch durch die Stelleinrichtung (io bis 18) in eine Lage stellbar ist, in der die Druckwerksabteilung mit den niedrigeren Stellen in Tätigkeit ist und die Falle durch die Tätigkeit der Fallen (2i) unbeeinflußt ist, die die Druckwerksabteilung mit den höheren Stellen steuern, wenn sie die Druckwerlirsabteilung mit den höheren Stellen außer Tätigkeit setzen. B.
  8. Rechenmaschine o. dgl. mit einem Druckwerk mit einseitig nach rechts wirkenden Kupplungen zwischen benachbarten Ziffernstellen, um das Druckwerk Nullen in Stellen rechts von Stellen, in denen Ziffern gedruckt «erden, drucken zu lassen, gekennzeichnet durch zwischen den benachbarten Ziffernstellen des Druckwerks (7oo bis 718) angeordnete einseitig nach links wirkende auslösbare Kupplungen (21, 32, 33, 20), durch welche die benachbarten Ziffernstellen des Druckwerks gekuppelt werden können, um Nullen oder Kennzeichen in den Stellen links von der höchsten Stelle, in der eine Ziffer gedruckt ist, zu drucken.
  9. 9. Maschine nach Anspruch a, 4 oder 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die auslösbaren Kupplungen (32, 33) durch die Steuerglieder (20, 21, 32, 33, 34) der selbsttätigen Steuerung (io bis 40) gebildet werden. io. Maschine nach den Ansprüchen i bis 9, mit einem wandernden Papierwagen, der ein Buchführungsblatt und ein gedrucktes Scheckformular halten kann, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Steuerung (io bis 40) eingerichtet ist, das Druckwerk als gewöhnliches Betragsdruckwerk arbeiten zu lassen, während der Papierwagen das Buchführungsblatt trägt, um die Aufzeichnung der in der Maschine gemachten Eintragungen aufzunehmen, und daß, wenn die Maschine inTätigkeit ist, um die Summe auf das Buchführungsblatt zu drucken, eine selbsttätige Wiederholereinrichtung in bekannter Weise in Tätigkeit gebracht wird, um die Maschine eine Reihe von selbsttätigen Arbeitsspielen vollführen zu lassen, in denen der Papierwagen tabuliert, um die verschiedenen Leerstellen -oder Leerräume auf dem gedruckten Scheckformular einzustellen und die selbsttätige Steuerung (io bis 40) zu zwingen, das Druckwerk (7oo bis 718) den Teil des Betrages in Mark in den einen Raum auf dem Scheck, den Betrag in Pfennigen in einem anderen Raum auf dem Scheck und den ganzen Betrag in einen anderen Raum auf dein Scheck drucken zu lassen.
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