DE407382C - Tabelliermaschine mit hin und her gehenden Einstellzahnstangen - Google Patents

Tabelliermaschine mit hin und her gehenden Einstellzahnstangen

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DE407382C
DE407382C DET23539D DET0023539D DE407382C DE 407382 C DE407382 C DE 407382C DE T23539 D DET23539 D DE T23539D DE T0023539 D DET0023539 D DE T0023539D DE 407382 C DE407382 C DE 407382C
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Description

  • Tabelliermaschine mit hin und her gehenden Einstellzahnstangen. Bei sogenannten Tabelliermaschinen, welche dazu dienen, Zahlenposten aufzurechnen und wahlweise durch automatische Niederschrift die Einzelposten oder deren Teil- oder Endsummen tabellenartig zusammenzustellen, muß eine Einrichtung vorgesehen sein, um je nach Wunsch Gruppensummen zu drucken und nach Abdruck mit dem Zuzählen weiterer Zahlenposten zu der Gruppensumme fortzufahren bis zur Erreichung einer Endsumme, nach deren Feststellung und Abdruck das betreffende Zählwerk auf o zu stellen ist.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung von Maschinen dieser Art, bei denen die Addier-,verkszählrollen durch hin und her gehende "Zahnstangen betätigt werden und bezweckt, die verschiedenen Funktionen, welche durch die Maschine verrichtet werden sollen, mit möglichst einfachen Mitteln und auf besonders zuverlässige Weise zu verrichten.
  • Zur Erreichung dieser Zwecke wird gemäß der Erfindung für die die Zählrollen betätigenden hin und her gehenden Zahnstangen ein doppelter Antrieb vorgesehen, und zwar einerseits in an sich bekannter Weise ein Antrieb durch mit den Einstellzahnstangen kuppelbare Klinken, wodurch die Einstellung der Zählrollen -entsprechend der jeweiligen Länge des Kupplungsweges zwischen Zahnstangen und Klinken bewirkt wird und anderseits ein von ,dem Klinkenantrieb unabhängiger weiterer Antrieb, der nur bei ausgerückten Klinken in Tätigkeit treten kann und der die Möglichkeit bietet, die durch den Klinkenantrieb der Einstellzahnstangen bewirkteZählrolleneinstelhing zu löschen und die eingestellte Zahl auf ein Druckorgan zu übertragen. Der Antrieb für die Einstellzahnstangen, durch welche die o-Stellung des Zählwerks und die Übertragung .der Einstellung auf ein Druckwerk usw. bewirkt wird, kann im besonderen durch ein Svstem von Schubstangen erfolgen.
  • Die Beherrschung der Operationen geschieht vorzugsweise durch Vorsehung einer Mehrzahl von Tasten, deren jede verschiedeneFunktionen der Maschine auslöst, nämlich die eine die Funktion der einfachen Zusammenstellung und Addition der einzelnen Zahlenposten, wobei nur der normale Klinkenantrieb der hin und her gehenden Addierwerkszahnstangen in Funktion tritt, die zweite die Funktion der Übertragung einer Postensumme auf ein Druckwerk und der Rückführung der Addi.erwerksscheibe in die die Postensumme angebende Stellung und die dritte ebenfalls die Übertragung der Postensumme auf ein Druckwerk und in Verbindung damit die Überführung der Zählwerksscheiben in die o-Stelhing.
  • Die beiden letzterwähnten Tasten setzen dabei für die Übertragung der in den Addierwerken stehenden Beträge auf das Druckwerk den zweiten Antrieb für .die Zählwerkszahnstangen in Wirksamkeit, welcher die erforderliche Betätigung der Addierwerksscheiben und in Verbindung damit die Einstellung des Druckwerks bewirkt.
  • Um die Kupplung der hin und her gehenden Einstellzahnstangen mit ihren Antriebsklinken in dem richtigen Zeitpunkt der Klinkenbewegung sicherzustellen, empfiehlt es sich, eine elektromagnetische Einrückung für die Klinken vorzusehen, welche durch Lochkarten gesteuert werden kann, wie man sie zur Betätigung von Tabelliermaschinen zu benutzen pflegt.
  • Die Wahl einer elektromagnetischen Einrückung der Klinken für die Zahnstangen bietet die Möglichkeit, der Forderung einer gedrängten Bauart auch bezüglich der Kraftorgane für die Einrückung .der Klinken zu genügen. Es besteht dabei die Bedingung, daß die Klinken während des ganzen Arbeitsganges der Einstellzahnstangen in der Arbeitsstellung gehalten werden, daß sie aber zuverlässig ausgerückt werden, sobald die o-Stellung der Einstellzahnstangen wieder erreicht ist. Die letztere Bedingung setzt voraus, daß die Einrückelektromagnete nicht über den Zeitpunkt der Einrückung hinaus wirksam sind. Um der Möglichkeit einer Störung der Wirkungsweise durch renianenten Magnetismus zu begegnen, .empfiehlt es sich, nach Beendigung jedes Arbeitsganges für eine zwangläufige Rückführung der Einrückorgane für die Klinken in ihre Ruhestellung auf rein mechanischem Wege Sorge zu tragen.
  • Eine Ausführungsform der neuen Maschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen wesentlich schematisch veranschaulicht. Dabei sind in der Hauptsache nur diejenigen Teile der Maschine dargestellt, welche in unmittelbarer Beziehung zu der hier in Frage kommenden Erfindung stehen. Demgemäß ist der Hauptantrieb für die Maschine und auch die Einstelltastatur fortgelassen, von welcher letzteren nur die Enden der Tastenhebel auf den Zeichnungen sichtbar werden, welche bei Einstellung auf verschiedene Operationen in Tätigkeit treten. In bezug auf diese Einstelltastatur mag bereits an dieser Stelle vorweg bemerkt werden, daß von den auf den Zeichnungen erscheinenden vier Tasten nur drei dazu dienen, bestimmte Maschinenfunktionen auszulösen, während die vierte Taste nur den Zweck hat, nach j_edesmaliger Beendigung einer bestimmten Maschinenoperation angeschlagen zu werden, um die in der Tiefstellung befindliche Taste wieder in die Bereitsschaftsstellung zurückzuführen.
  • Abb. i -zeigt eine Gesamtansicht des Zählergetriebes. -Abb. 2 veranschaulicht alle Teile, die während des Addierens in Tätigkeit treten. Abb.3 zeigt die Teile, die während des Zwischensummenziebens in Wirksamkeit treten, und Abb. q. alle Teile, die während des Endsummenziehens und o-Stellens in Tätigkeit treten.
  • Abb.5 und 6 veranschaulichen eine Vorrichtung, welche ermöglicht, zur Betätigung der Maschine ein Momentkontakt-werk zu benutzen.
  • Die Tabelliermaschine besteht aus zwei Seitenplatten, zwischen denen das Addierwerksgetriebe eingebaut ist. Auf der Zeichnung, Abb. i, ist dieses nach Entfernung der einen dieser Seitenplatten dargestellt. Auf der gezeichneten Seitenplatte i befindet sich zunächst das Addierwerk, das aus der festen Platte 2, und dem auf ihr schiebbaren .Schlitten 3 besteht. Die Platte 2 trägt die Zehnerschalteinrichtung, hauptsächlich bestehend aus den Zehnerschalthebeln 4, dem Auslösehebel 5, dem Arretierhebel 6 und dem Aufzugshebel 7. Die Zahlenrollen 8 sind mit ihren Antriebsrädern 9 und io sowie dem Auslösehebel i i und dem Sicherheitssperrhebel12 auf dem Schlitten 3 angeordnet. Dieser kann durch den Hebel 13 mit Hilfe der Nockenscheibe 61 angehoben werden, wenn durch Tastendruck 29a (Abb. 2) unter Vermittlung der Stange 15 der an dein Hebel 13 schwenkbar befestigte Stößel 16 so gestellt wird, daß er bei seinem Aufwärtsgang den auf dein Schlitten 3 befestigten Anschlag 1d. mitnimmt. Außer Hebel 13 befindet sich noch an der gleichen Stelle der ihm gleiche Hebel 18 (Abb.4), der die gleichen Funktionen hat wie 13, nur von einer anders geformten Nockenischeibe 19 gesteuert wird und somit den Schlitten 3 zu anderen Zeiten hebt und senkt. Der Stößel 18' des Hebels 18 wird auch durch eine besondere Stange 2o mit Hilfe einer Taste 29e (Abb. 4) bedient. Außer den beiden Stangen 15 uncl 20 laufen in den gleichen Gleitlagern 21 und 2 noch die Stangen 23 und 24 (Abb. 3). Stange 23 (Abb. i) trägt an ihrem rechten Ende eine Molle 26, die in den Einschnitt einer Kurbelscheibe 27 einfallen kann; dadurch bewegt sich Stange 23 nach rechts, und der mit ihr durch Gabel und Stift gekuppelte Sperrliak@n 28 (Abb. i) gibt die Tastenhebel 29, -29a, b, frei. Diese werden in ihrer niedergedrückten Stellung durch die auf einer Welle 25 gleichzeitig drehbaren Sperrkegel 3o, 30a, 30b, 30 ' festgehalten. Dadurch, daß die Sperrkegel gemeinsam drehbar sind, wird beim Niederdrücken einer neuen Taste die Arretierung der vorher gedrückten aufgehoben. Von den vier Tasten 29, 29« 29b, 29e dienen nur die letztgenannten drei Tasten zur Sicherung einer bestimmten Maschinenfunktion, während die vierte Taste 29 nur den Zweck hat, jede etwa in der Tiefstellung befindliche und durch den ihr zugeordneten Sperrbaken Sod bzw. 30b bzw.3oe festgehaltene Taste auszulösen, so daß sie wieder in die Bereitschaftsstellung zurückkehren kann. Die Taste 29 ihrerseits wird durch Niederdrücken irgendeiner der drei übrigen Tasten in die Hochstellung zurückgebracht. Stange 24 (Abu. 3) trägt den Stift 31 und überträgt den Tastendruck durch den Hebel 32 und Stange 33 auf Gien Winkelhebel 34 der unter einen in dein Acldierwerkssclilitten 3 sitzenden Stift greift und das Addierwerk nach oben schiebt. In dieser Stellung kommt Rad to in Eingriff mit der Zahnstange 35, die :nit Hilfe eines Stifts 36 die Typensegmente 52 einstellt, die wiederum vor dem Abdruck durch einen Hebel 37 gesperrt werden. Ein besonderer Arm dieses Hebels liebt durch Stange 38 das Farbband von den Typen, während diese eingestellt werden. Bewegt wird Hebel 37 mit Hilfe des Zwischenhebels 39 von dem Winkelhebel 40, der seinerseits von einer geeignet geformten Nockenscheibe gesteuert wird. Die Zahnstange 35 erhält ihren Antrieb von dem hin und her laufenden Wagen..l.i, dessen Bewegung von der \ ockenscheibe d.2 durch den großen Winkelhebel 43 veranlaßt wird. Die Kupplung zwischen Wagen 41 und Zahnstange 35 wird durch den mehrzahnigen Sperrhaken 44 hervorgerufen, der mit Hilfe der beiden Hebel 45 und 46 von dem Magneten 47 in die Gegenzalinung der Zahnstange 35 hineingedrückt wird. In der Verlängerung dieser Stange 35 befindet sich ebenfalls gleitend gelagert die unter Wirkung der Feder 49 stehende Stange 48, welche von dein Arretierhehei 5o zurückgehalten wird, bis durch Niederdrücken bestimmter Tasten diese Arretierung aufgehoben wird. Diese Bewegung des Hebels So überträgt sich durch eine unter den Stangen 48 und 35 liegende durchgehende Stell.stange 51 auf .ein unter den Typensegmenten 5:2 liegendes Segment, welches die Bezeichnung der Benutzungsart, auf die die Maschine eingestellt ist, zum Abdruck bringt. Dadurch, rlaß die Entfernung .der Angriffspunkte der Verbindungsstangen. 53 und 54 vom Drehpunkt der Tasten verschieden ist, macht Hebel 5o verschieden große Wege und unterscheidet dadurch die einzelnen Benutzungsarten. Die Federstangen 48 werden nach beendetem Arbeits,#veg durch den Wagen 41 in ihrer Ruhestellung mit Hilfe des Hebels 55 zurückgeführt, der auf dein Wagen 41 drehbar gelagert ist und durch Aufgleiten seiner schrägen Fläche auf dem Stift 56 einen zusätzlichen Weg macht. Das Gestänge 57, 58, 59, 6o dient dazu, vor jeder neuen Erregung der Magnete 47 alle etwa kleben gebliebenen Anker abzureißen. Es erhält .seinen Antrieb von einem auf Hebel 13 sitzenden Stift.
  • Die Wirkungsweise der Tabelliermaschine ist bei den einzelnen Be:iutzungsarten wie folgt: i. Addieren und Tabellieren (Ab b. 2).
  • Durch Niederdrücken der Taste 29d bewegt sich die Stange 15 nach rechts. Dadurch wird Stößel 16 aufgerichtet und stellt sich unter den Pfosten 17 des Zählwerksschlittens3. Wird jetzt die Maschine angetrieben, so laufen die beiden Nockenscheiben 42 und 61 in der Pfeilrichtung um. Dadurch bewegt sich die Ralle des Winkelhebels 43 abwärts und damit Wagen 41 von links nach rechts. Gleichzeitig erfolgt jetzt in der Kartenaufgabevorrichtung in bekannter Weise ein Kontakt, der bis zum Durchlaufen der Karte bis zur Zählpunktstelle geschlossen gehalten wird und die 12,rregung des zugeordneten Elektromagneten 47 herbeiführt. Dadurch zieht der jeder Stelle zugeordnete Magnet 47 seinen Anker an und hält ihn fest. Die Bewegung des Ankers des Magneten 47 überträgt sich durch die Hebel 46, -45 auf .das Ktipplungsorgän 44, das jetzt in die Zahnstange 35 eingreift und dieselbe mitnimmt, und zwar je nach der Lage des Zählpunktes ein größeres oder kürzeres Stück. Während dieses Vorwärtsganges stellt die Zahnstange 35 mit dem Stift 36 das Typensegment 52 ein. Hat Wagen 4r seinen Weg nach rechts beendet, so wird zunächst für eine kurze Zeit Hebel 37, der bisher von den Hebeln 39 und 40 und der Kurvenscheibe 62 (Abb. 3) ausgehoben war, von dieser freigegeben. Dadurch wird das Typensegment 52 arretiert, etwaige kleine Fehler ausgeglichen, und die Farbbandstange legt das Farbband an die Typen an. In diesem Augenblick erfolgt in bekannter Weise der Abdruck der Typen auf eine vorbeigeführte Papierbahn. Inzwischen hat auch Kurve 61 (Abb. 2) angefangen, Hebel 13 anzuheben und hat damit, während die Rolle des Winkelhebels 43 auf einem konzentrischen Teile der Kurve 42 lief, somit die Zahnstangen 35 zum Abdruck der Typen stillstanden, das Zwischenrad 1o mit der Zahnstange 35 in Eingriff gebracht. Diese Bewegung des Hebels 13 hat sich durch das Gestänge 6o, 59, 58, 57 auf Hebel 45 übertragen und damit die Kupplung, die zwischen .44 und 35 bestand, sicher aufgehoben. Diese Maßnahme geschieht nur zur Sicherheit, falls trotz der in der Kontaktvorrichtung erfolgten Stromunterbrechung .ein Magnetanker kleben geblieben ist. Wagen 41 bewegt sich jetzt unter Wirkung des ansteigenden Teiles der Kurvenscheibe .12 ein Stück leer zurück, entsprechend der Komplementzahl des soeben eingestellten Postens; dann trifft der Rücken des Kupplungsteiles :14 gegen den Absatz der Zahnstange 35 und führt diese in ihre Nullage zurück. Bei diesem Wege wird die gleiche Zahl jetzt auf die Addierrolle 8 übertragen. Wird dabei eine 9 -überschritten, so wird die Zehnerschaltung durch Beeinflussung der Auslösehebel 11, 5 eingeleitet und nach Rückkehr des Addierwerks in die Ruhelage vollendet.
  • Damit ist die Maschine wieder in ihre Anfangsstellung zurückgekehrt und beginnt die Addition und Tabellierung des nächsten Postens.
  • Findet eine Kontaktvorrichtung Verwendung, die an Stelle eines Zeitkontaktes wie bisher angenommen einen Momentkontakt hervorruft, d. h. die Zahlengrößen nicht durch verschieden lange anhaltende Stromstöße, sondern durch verschiedene Zeitpunkte der Kontaktgabe wiedergibt, wobei die ein7eIneStromschlußzeit kürzer sein kann als die Zeit, die zur Registrierung einer Einheit im Zählwerk nötig ist, so ist durch Einbau von Arretierhebel 69 (Abb. 5, 6) dafür Sorge getragen, daß die Kupplung zwischen Einstellstange 35 und Wagen 41 aufrechterhalten bleibt, bis dieser seinen Arbeitsweg vollendet hat.
  • Die Wirkungsweise ist dann folgende: Ist das Kupplungsorgan vom Magneten 4.7 finit Hilfe des Zwisch enhehels 45 eingerückt, so wird dieser durch Hebel 69 (Abb. 5) am Abfallen gehindert, bis der Wagen 4i seinen Weg nach rechts beendet hat. Im letzten Augenblick hebt dann Stift 7o, der am Wagen 41 befestigt ist, die Arretierung .des Hebels 45 wieder auf (Abb. 6). Damit ist die Vorrichtung wieder aufnahmefähig für einen neuen Kontakt.
  • 2. Zwischensumme drucken (Ab b. 3).
  • Die :Maschine hat eine Reihe Posten addiert Lind ist durch eine Stoppkarte angehalten oder infolge Beendigung der Rechnung stillgesetzt worden. Durch 1@Tiederdrücken der entsprechenden Taste 29h wird die Stange 24 nach rechts verschoben. Diese Bewegung kuppelt einerseits das Addierwerk mit der Zahnstange 35, anderseits verriegelt sie durch die obere Nase des Hebels 32 die Hebel 45, um zu verhüten, daß durch irgendwelche zufälligen Stromstöße die Kupplungen 44 eingerückt werden können. Durch den Tastendruck ist auch Hebel 5o ausgerückt worden und hat die Federstangen 4.8 freigegeben. Diese folgen jetzt der durch Drehung .der Nockenscheibe 42 hervorgerufenen Bewegung des Wagens 4r von links nach rechts. Dabei liegen zunächst die Zahnstangen 35 mit ihrem Ansatz 63 an den Kupplungen 4..4 an und drehen die Addierwerksräder ro rückwärts, bis ihre Nasen sich gegen Sperrhaken legen, d. h. bis das Addierwerk auf o steht. Dann vollendet der Wagen 41 seinen Weg leer. Durch die Bewegung der Zahnstangen 35 sind auch die Typensegmente 52 eingestellt «-orden, und es kann der Abdruck der Zwischensumme in bekannter Weise erfolgen. Der aufsteigende Teil der Kurvenscheibe 42 führt die Zahnstangen 35 wieder zurück und bringt damit auch in das Addierwerk die frühere Summe zurück. Dadurch, daß die schräge Fläche des Hebels 55 (Abb. r) auf den Stift 56 aufgleitet, macht Stift 64 einen etwas größeren Weg als .der Wagen 4i und zieht dadurch die Stange 4.8 frei von der Zahnstange 35. In dieser Stellung bleibt die Maschine stehen und ist zur Vornahme einer anderen Benutzung bereit.
  • 3. Endsummendruck und Nullstellen desAddierwerks (Abb.4). Soll am Schluß einer Postenr.eihe die Endsumme gedruckt und der Betrag aus dem Addierwerk gelöscht werden, um es zur Vornahme einer neuen :Addition vorzubereiten, so arbeitet die Maschine ähnlich wie beim Zwischensummenbilden, nur daß die Kupplung zwischen der Zahnstange und .der Zahlenrolle aufgehoben wird, wenn letztere auf o i steht. Dabei muß verhindert werden, daß die Zahnstangen, die jetzt plötzlich frei werden und unter Wirkung der Federn 49 stehen, um den Betrag der Komplementzahlen der Summe vorschnellen. Das rechtzeitige Aufheben des Eingriffes zwischen Zahnstange 35 und Zahnrad io geschieht dadurch, daß nicht wie beim Zwischensummendruck das Addierwerk durch den Tastendruck selbst gehoben wird, sondern ebenso wie beim Addieren durch die Taste 29c die Stange 2o nach rechts geschoben und der Stößel des Hebels 18 unter .den Pfosten 17 gerückt -cird, wodurch, wenn jetzt die :Maschine anläuft, sofort durch die Kurvenscheibe ig der Eingriff zwischen Zahnrad io und Zahnstange 35 hergestellt und so lange unterhalten wird, bis Wagen 41 seinen Weg nach rechts vollendet hat. Durch die Verschiebung der Stange 2o wird der Hebel 57 gegen den unteren Fortsatz des Hebels 45 gedrückt, wodurch dieser am Schalten verhindert wird. Da die Zahnstangen 35, die unter der Belastung der Feder 49 stehen und bisher durch die Zahnräder io festgehalten sind, die sie so weit gedreht haben, bis ihre Nasen an dem Sperrhaken anliegen, bei Aufhebung des Eingriffs zwischen Rad und Zahnstange um den Betrag der Komplementzahl der eben geschriebenen Summe vorschnellen würden, wird kurz vor der Aufhebung dieses Eingriffs, während der Wagen 41 seine Bewegungsrichtung ändert, der Sperrhaken o5 freigegeben und hakt in die gerade unter seiner Spitze liegende Kerbe der Zahnstange 48, wodurch die Zahnstangen 35 von der Feder 49 entlastet werden. Dieser Sperrhaken war so lange unter Vermittlung des Hebels 66 und der unter der Stange 2o liegenden Stange 67 durch die Kurvenscheibe 68 abgehoben worden. Die Zurückführung der Zahnstange 35 und der Federstange 49 .geschieht ebenso wie beim Zwischensummendrucken durch die Kupplungsstangen 44 und den Hebel 55. Dadurch ist die Maschine wieder in ihre Anfangsstellung zurückgekehrt. ,

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tabelliermaschine mit hin und her gehenden Einstellzahnstangen, einem Addierwerk und einer Druckvorrichtung für Zwischen- und Endsummen, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zahnstangen (35) ein doppelter Antrieb vorgesehen ist, und zwar einerseits in an sich bekannter Weise ein Antrieb durch hin und her bewegte Klinken (44), welche mit den Zahnstangen für die Dauer des jeweilig in Betracht kommenden Einstellweges g , kuppelt wer-den, und anderseits durch e nur bei ausgerückten Klinken mit den Zahnstangen kuppelbareSchubstangen (48).
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückung der Klinken (44) durch Stiftarme (45) erfolgt, auf welchen die Klinken in ihrer Arbeitsstellung gleiten.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückung der Stiftarme (45) in ihre Arbeitsstellung elektromagnetisch durch Momentkontakt erfolgt und die Arbeitsstellung durch eine Sperrklinke (69) gesichert wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach jedesmaliger Vollendung des Einstellweges der Einstellzahnstangen (35) die elektromagnetisch eingerückten Stiftarme (45) für die Klinken (44) zwangläufig in ihre Ruhe-Stellung zurückgeführt werden.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Klinkenantrieb `(44) unabhängige zweite Antrieb für die Einstellzahnstangen (35) von federbelasteten Schubstangen (48) gebildet wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedesmaliger Auslösung der den Einstellzahnstangen (35) zugeordneten Schubstangen (48) die Stiftarme (45) zwangläufig in ihre Ruhestellung übergeführt bzw. darin gehalten werden.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Einstellzahnstangen (35) zugeordneten Schubstangen (48) unter dem Einfluß der hin und her bewegten Klinkenträger (41) stehen, welche sie nach jedem Arbeitsgang in die Ruhestellung zurückführen. B. Maschine nach Anspruch i und 7, .dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung der Schubstangen (48) durch die Klinkenträger (41) durch Vermittlung von daran sitzenden Klinken (55) erfolgt, denen gegen das Ende der Bewegung ihres Trägers durch feste Anschläge (56) eine zusätzliche Bewegung erteilt wird. g. Maschine nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß den für die Einstellzahnstangen (35) vorgesehenen Schubstangen (48) Sperrklinken (65) zugeordnet sind, welche bei jedesmaliger Ausrükkung der Kupplung zwischen den Einstellzahnstangen und den Addierrädern selbsttätig eingerückt werden.
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