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Rechenmaschine od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine druckende
Rechen- oder Buchungsmaschine od. dgl. mit Typenträgern, die sowohl 0-Typen als
auch Sonderzeichentypen aufweisen; die Maschine weist außerdem eine von den Bewegungen
der Betragsschaltvorrichtungen gesteuerte Einrichtung auf, um zu bewirken, daß die
Sonderzeichentypen in die Druckzeile in allen denjenigen Zahlenordnungen übergeführt
werden, die höher sind als die höchste Zahlenordnung, in der eine Wertziffer abzudrucken
ist; diese Einrichtung bewirkt auch, daß eine 0-Type in die Druckzeile eingeführt
wird, und zwar in jeder tieferen Zahlenordnung, in der keine Wertziffer zum Abdruck
kommen soll; bei dieser Maschine sind die Glieder, die die Typenträger mit den Zählwerkantriebsgliedern
verbinden, mit letzteren in einer solchen Weise gekuppelt, daß die Typenträger und
die Verbindungsglieder sich einen Schritt aus ihren Normalstellungen herausbewegen
können, bevor die Zählwerkantriebsglieder mitgenommen werden. Es sind weiterhin
Maschinen bekannt, bei welchen die die Einstellung der Kennzeichen- und 0-Typen
steuernde Einrichtung durch die Betragstastenriegel gesteuert wird: diese Anordnung
kann jedoch nur bei Betragseinführungsvorgängen ausgenutzt werden. Eine weitere
bekannte Einrichtung, bei der die das Einstellen der 0- und Kennzeichentypen steuernde
Vorrichtung von den Rädern. eines Zähl-,verkes betätigt wird, kann nur zur Verwendung
kommen
bei Arbeitsvorgängen, bei..degen Summen, und zwar entweder
Untersummen oder Endsummen in dem betreffenden Zählwerk gezogen -werden. Die vorliegende-
Erfindung bezieht sich auf Maschinen, bei welchen die das Einsfellen der Kennzeichen-
und O-Typen steuernde Einrichtung durch die Kennzeichen- betätigt wird; die Maschine
nach der Erfindung kann also sowohl bei Betragseinführungsvorgängen als auch bei
Summen.ziehvorgängen zur Armendung kommen._ Zweck der vorliegenden Erfindung ist
es, die Einrichtung zur Steuerung des Abdruckes der 0- und der Sonder- bzw. Sicherheitskennzeichen
so anzuordnen, und zwar bei Rechenmaschinen, bei welchen dieAntriebssegmente für
das Zählwerk bzw. die' Zählwerke, z. B. bei der Zehnerschaltung, oder für ähnliche
Zwecke gegenüber den Gliedern, welche idie Antriebssegmente mit den Typenträgern
verbinden, eine Sonderbewegung ausführen, daß diese Sonderbewegungen derAntriebssegmente
-ausgenutzt werden können, um zu einer einfacheren und billigeren Bauart zu gelangen;
als sie bei den bisher bekannten Maschinen erzielt werden konnte.
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In diesem Sinn kennzeichnet sich die vorliegende Erfindung ,dadurch,
daß die Einrichtung, welche .die Stellungen der Typenträger steuert, und zwar zwecks
Abdrucks von Nulltypen (0) und Kennzeichentypen (8 oder *), in denjenigen Zahlenordnungen,
bei denen keine Wertziffer zum Abdruck kommt, nicht nur die Verbindungsglieder,
sondern auch .die Typenträger in denjenigen Zahlenordnungen in die Normalstellung
zurückführt, in denen keine Zahl von i bis g abgedruckt ist und die auf einer bestimmten
Seite des( Typenträgers der höchsten Zahlenordnung liegt, der eine Zähl von i bis
9 abdruckt.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden
Beschreibung eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels der Erfindung
hervor.
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Fig. i zeigt einen Schnütt durch die Maschine von der linken Maschinenseite
aus gesehen; die einzelnem Teile nehmen ihre Normalstellungen ein; Fig.2 zeigt Teile
zweier Zahlenordnungen. der Maschine in schaubildlicher Darstellung; die Einzelteile
der Maschine nehmen ihre Normalstellung ein; in einzelnen Zahlenordnungen ist das
Druckwerk der Übersichtlichkeit halber nicht mitdargestellt; Fig.3 zeigt eine Ansicht
von hinten auf die Typentragglieder und veranschaulicht die Einstellung der Typen,
wenn ein Betrag von 1200,00 zum Abdruck kommen soll; Fig.4 zeigt in größerem Maß
einen Teil des Differentialtriebwerkes einer einzelnen Spalte von links aus gesehen;
die Antriebszahnstange ist so verstellt, daß eine 0 zum Abdruck kommt; Fig.-5 entspricht
etwa der Fig. 4, nur mit dem Unterschied, daß@die Antriebsstange über die 0-Stellung
hinwegbewegt ist; Fig. 6 entspricht -etwa :der Fig. 4, zeigt jedoch eine Antriebsstange,
die in .die Normalstellung zum Abdruck eines Zeichens zurückgeführt ist; Fig. 7
veranschaulicht ein auf der-Maschine nach der Erfindung durchgeführtes Arbeitsbeispiel,
wenn .die Steuerurig während des Ziehens von Summen und Untersummen erfolgt; -Fig.
8 zeigt ein auf .der gleichen Maschine durchzuführendes Arbeitsbeispiel, wenn die
Steuerung bei einem Eintragungsvorgang mit am Tastenbrett eingestellten Beträgen.
erfolgt. Allgemeine Beschreibung der Maschine und ihrer Arbeitsweise Die Erfindung
ist in ihrer Anwendung auf einer bekannten Burroughs-Rechenmaschine veranschaulicht,
:die sowohl als Buchhaltungsmaschine als auch zum Ausschreiben von Schecks benutzt
werden kann.
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Die Maschine kann entweder von Hand oder maschinell angetrieben werden.
Sie weist neun Reihen niederdrückharer Betragstasten i auf; selbstverständlich ändert
sich die Zahl der Tastenreihen-bei verschiedenen Maschinen mit den an sie gestellten
Anforderungen. Wird in irgendeiner Reihe eine Betragstaste niedergedrückt, so wird
ihr Schaft im- düe Bahn eines Anschlages 2 geführt, .der - an der Anschlagstange
3 der betreffenden Tastenreihe sitzt. Diese Anschlagstangen 3 sind in waagerechter
Richtung beweglich und werden für gewöhnlich durch Federn nach vorn (nach rechts
in Fig. i) gedrängt. An ihren. vorderen Enden stehen die Stangen 3 mit Antriebszahnstangen
4 und 5 für ein oberes Zähl- oder Rechenwerk 6 bzw. für ein unteres Zählwerk 7 in
Verbindung. Die Zahl der vorhandenen Zählwerke ist für die vorliegende Erfindung
belanglos. Jedes Zählwerk wird mit seinen zugehörigen Antriebsstangen 4 oder 5 in
und außer Eingriff gebracht, und zwar in richtiger zeitlicher Reihenfolge vermittels
irgendeiner bekannten Einrichtung, beispielsweise einer solchen, wie sie in der
Patentschrift 341 Zoo behandelt ist.
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An ihren hinteren Enden sind die Anschlagstangen 3 mit einem zugehörigen
Typensektor 8 gekuppelt, auf den entgegen dem Uhrzeigersinn Federn od. dgl. einwirken
und der durch eine Leiste 9 in die Ausgangsstellung zurückführbar ist. Die Typensektoren
8 tragen Drucktypen i i, die gegen die Druckwalze P mit Hilfe von Typenhämmern 12
geschlagen werden. Die Hämmer stehen unter der Einwirkung von Federn, die sie -gegen
die Druckwalze zudrücken bestrebt sind. In ihrer von der Druckwalze abgehobenen
Stellung sind die Hämmer :durch Riegel 13 gesichert, die mit Hilfe von Klinkern
14 im Uhrzeigersinn geschwenkt werden können; die Klinken 14 sitzen auf einer in
der Zeichnung nicht veranschaulichten, schwenkbaren Leiste und werden während des
letzten Teils des Vorwärtshubes der Maschine im Uhrzeigersinn geschwenkt, um die
Hämmer freizugeben, so daß der Druck erfolgen kann. Selbstverständlich ist für jeden
Hammer ein Riegel 13 und eine Klinke 14 vorgesehen. Jede Klinke 14 mit Ausnahme
derjenigen für die drittniedrigste Zahlenordnung weist ein Schwanzstück i6 auf,
das mit dem Typensektor
der entsprechenden Zahleriördnuiig -derart
zusammeir,virkt, daß, wenn die Typenstange nicht über die 0-Stellung gehoben wird,
die Klinke auch nicht den Hammerriegel löst; wird :die Typenstange hingegen über
die 0-Stellung angehoben, so kann die Klinke 1q. sich im Uhrzeigersinn schwenken
und mit dem zugehörigen Riegel 13 zusammenwirken, um diesen am Ende des Vorwärtshubes
der Maschine zu lösen. Sämtliche Riegel 13, mit Ausnähme desjenigen für die niedrigste
Zahlenordnung, haben seitliche Ansätze gr; jeder dieser Ansätze liegt vor einem
Ansatz,des Riegels 13 der nächsten niedrigeren Zahlenordnung, so daß, wenn irgendein
Riegel 13 bewegt wird, um den zugehörigen Druckhammer i:2 freizugeben, auch die
Riegel 13 aller anderen niedrigeren Zahlenordnungen so bewegt werden, daß sie ihre
Druckhämmer freigeben. Die Riegel 13 der drei niedrigsten Zahlenordnungen werden
bei jedem Arbeitsspiel der Maschine betätigt, da - die Klinke 14 der drittniedrigsten
Zahlenordnung kein Schwanzstück 16 trägt, und daher ist ihr zugeordneter Riegel
13 bei jedem Arbeitsspiel der Maschine betätigt. Diese Einrichtung braucht
im einzelnen nicht weiter beschrieben zu werden, da sie an sich bekannt ist.
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Auf einem verschiebbaren Papierwagen C ist eine Druckwalze P gelagert.
Der Papierwagen wird von Führungsmaschinen 17 getragen und wird für gewöhnlich nach
rechts (vom Rechner aus gesehen) gedrückt, und zwar mittels einer Federtromtnel;
nach links wird der Papierwagen mittels eines in der Zeichnung nicht mitdargestellten
Kraftantriebs für den Spaltenabdruck tabuliert.
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Die dargestellte Maschine hat neun Tastenreihen bzw. Zahlenordnungen.
Die Typenstangen der drei niedrigsten Zahlenordnungen weisen keine Sonderzeichen
oder Sicherheitstypen auf. Hingegen sind die Typenstangen der verbleibenden sechs
höheren Zahlenordnungen mit der Kennzeichentype versehen. Die Typenstange der höchsten
Zahlenordnung hat ein Währungszeichen oder 8-Type; die Typenstangen der verbleibenden
fünf Zahlenordnungen sind mit einem Sternchen versehen. Die *-Type und $-Type liegen
unmittelbar über und neben der 0-Type der Typenstangen, und zwar in allen Zahlenordnungen,
in, denen solch eine Zeichentype vorgesehen ist. In der Ruhestellung der Typensektoren
liegen die 8- oder *-Typen der Typenträger der sechs höchsten Zahlenordnungen und
die leeren, nicht druckenden Aussparungen der Typenträger der drei niedrigsten Zahlenordnungen
in der Druckzeile. Die 0-Typen liegen bei allen Typenträgern einen Schritt unterhalb
der Drucklinie. Wird die Maschine entweder von Hand oder maschinell betrieben, so
verstellen sich alle Typensektoren um einen Typenabstand, so @daß ihre 0-Typen in
die Druckzeile gelangen. Mit Ausnahme der Typenstangen oder -sektoren der drei niedrigsten
Zahlenordnungen werden die die Typen tragenden Sektoren derjenigen Zahlenordnungen,
die höher sind als die höchste Zahlenordnung des abzudruckenden Betrages, vor dem
Abdruck in die Zeichendruckstellung zurückgeführt. Der-Abdruck erfolgt ein Ende
des Vorwärtshubes der Maschine. Beim Rückhub der Maschine werden die Typenstangen
und Anschlagstangen mittels der Leiste g- in die Normalstellung zurückbewegt.
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Arbeitsbeispiel Die gemäß der Erfindung ausgebildete, in der Zeichnung
veranschaulichte Maschine ist in der Lage, u. a. auch die in den Fig. 7 und 8 veranschaulichte
Arbeit durchzuführen. Fig.7 zeigt einen Teil eines journalblattes T, das um d-ie
Druckwalze herumgelegt ist und einen Abdruck aller in die Maschine eingeführten
Geschäftsvorgänge enthält. Ein Scheck oder Arbeitszettel W ist gleichfalls um die
Druckwalze herumgeführt. Dieser Scheck oder Arbeitszettel kann entweder aus einem
einzelnen Scheckblatt oder aus mehreren Scheckblättern bestehen, wie sie bei vielen
Buchhaltungssystemen zur Anwendung kommen. Beim Verzeichnen des vollständigen Geschäftsvorganges
wird zunächst der Gesamtbetrag auf dem Journalblatt eingetragen, indem der Betrag
am Tastenbrett eingestellt und die Maschine in Gang gesetzt wird. Dadurch wird erreicht,
daß der Betrag ohne Sonderkennzeichen zum Abdruck kommt und in dem oberen Zähl-
oder Rechenwerk 6 addiert wird; der Wagen tabuliert dann selbsttätig in die zweite
Spaltenstellung, in der die Abzüge am Tastenbrett eingestellt werden und in der
die Maschine erneut in Betrieb gesetzt wird. Dabei wird der Abzug zum Abdruck gebracht,
und zwar gleichfalls ohne Sonderkennzeichen. Außerdem wird der Betrag in dem Zählwerk
6 subtrahiert, worauf der Wagen in die dritte Spalte des journalblattes tabuliert.
In dieser Stellung - wird die Untersummentaste niedergedrückt, was zur Folge hat,
daß die Summe bzw. die Differenz zwischen dem Gesamtbetrag und dem Abzug zum Abdruck
kommt, und zwar gleichfalls ohne Sonderkennzeichen; hierauf tahuliert der Wagen
in die nächste Spaltenstellung, d. h. in die erste Stellung zum Bedrucken eines
Schecks. In dieser Stellung werden lediglich die Dollars selbsttätig abgedruckt,
und zwar zusammen mit den Sonderkennzeichen links neben dem Dollarbetrag; ein gleichzeitiger
Abdruck der Gentbeträge wird durch eine Hammerverriegelungseinrichtung verhindert;
darauf tab,uliert,der Wagen in die nächste bzw. zweite Scheckstellung, in der lediglich
die Cents gedruckt werden. In dieser Spaltenstellung wirkt erneut die Hammerverriegelungseinrichtung
und verhindert. daß außer den Cents irgendetwas anderes zum Abdruck kommt. Der Wagen
bewegt sich dann selbsttätig in die letzte Spalte bzw. in die ,dritte Scheckdruckstellung,
in welcher der volle Betrag des Schecks erneut zum Abdruck gebracht wird, und zwar
zusammen mit den Sonderzeichen, nachdem die Summentaste niedergedrückt worden ist,
wodurch selbsttätig das obere Zähl- oder Rechenwerk 6 auf 0 gestellt wird.
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Fig. 8 zeigt einen etwas anderen Geschäftsvorgang, bei welchem ein
einziger Betrag am Tastenbrett eingetragen wird, wobei der Wagen in der
zweiten
Spaltenstellung liegt; die Tasten bleiben während der weiteren Vorgänge niedergedrückt,
und der Wagen tabuliert zur Wiederholung der Arbeitsspiele in die drei Spaltenstellungen
des Schecks, in welche die Hammerverriegelungseinrüchtung genau so arbeitet, wie
mit Bezug auf Fig.6 erwähnt wurde, und in denen Sonderkennzeichen links neben dem
Betrag in der ersten und letzten Scheekdruckstellung zum Abdruck kommen.
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Abdruck eines Kennzeichens links neben der höchsten Zahlenordnung
eines Betrages Die Antriebszahnstangen 4 und 5 sind . an den vorderen Enden,der
Anschlagstangen 3 durch Stift-und Schlitzverbindungen befestigt, die in an sich
bekannter Weise eine Bewegung der Antriebszahnstangen gegenüber den Anschlagstangen
um einen Schritt zulassen. Auf die Antriebszahnstangen wirken in der Zeichnung nicht
dargestellte Federn, die die Zahnstangen gegenüber den Anschlagstangen 3 nach hinten
(nach links in. Fig. i) drücken; die Federn sind mit ihren vorderen Enden an den
hinteren Enden der Antriebszahnstangen befestigt und an ihren hinteren Enden an
den Anschlagstangen. Während des Rückhubes der Maschine bei einem Arbeitsspiel,
in welchem keine Zehnerschaltung erfolgt, werden: ,die Antriebszahnstangen 4 und
5 in ihren 0-Stellungen durch in der Zeichnung nicht veranschaulichte Zehnerschaltklinken
angehalten, die (den entsprechenden Zählwerken 6 und 7 zugeordnet sind. Die Anschlagstangen
3 und die mit ihnen verbundenen Typensektoren setzen ihre Rückhubbewegungen um einen
Schritt bzw. eine Einheit über ihre 0-Stellungen hinweg fort; .die Schrittbewegung
der Anschlagstangen 3 gegenüber ihren Antriebszahnstangen 4 und 5 wird- ermöglicht
durch die -weiter oben erwähnten Federn und die Stift- und Schlitzverbindungen.
Während des Vorwärtshubes beim nächsten Arbeitsspiel der Maschine bewegen sich die
Anschlagstangen3 und die Typensektoren8 um einen Schritt aus ihren Ruhestellungen
heraus in die 0-Stellungen, bevor die Antriebszahnstangen mitgenommen werden. Wird
ein Zählwerknitzeldurch die zwischen seinen 9- .und 0-Stellungen liegende Zwischenlage
hindu.rchbewegt und erfolgt eine Zehnerschaltung, so wird in an sich bekannter Weise
eine Zehnerschaltklinke eingestellt, so daß beim Rückhub während des' Arbeitsspiels
der Maschine die entsprechende Zahnstange nicht in. der 0-Stellung angehalten wird,
sondern ihre Bewegung fortsetzt zusammen mit der entsprechenden Anschlagstange 3,
und zwar um einen Schritt über die 0-Stellung hinweg. Beim Vorwärtshub während des
nächsten Arbeitsspiels der Maschine wird die eingestellte Zehnerschaltklinke in
an sich bekannter Weise wieder zurückgestellt, es sei denn, daß eine neue Zehnerschaltung
in der gleichen Zahlenordnung desselben. Zählwerks erfolgt.
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Um, die Einrichtung zur Steuerung des Abdrucks von Sonder- oder Sicherheitszeichen
und Ziffern einfacher und billiger herstellen zu können als bisher, macht sich die
vorliegende Erfindung den Umstand zunutze, d aß bei Maschinen der veranschaulichten
Art eine Relativbewegung zwischen den Antriebszahnstangen und denjenigen Teilen
erfolgt, die die Zahnstangen mit den Typenträgern verbinden, d. h. den Anschlagstangen
bei der dargestellten Maschine; infolgedessen bewegen sich die Typenträger einen
Schritt aus ihren Ruhelagen, bevor die Antriebszahnstangen beginnen, sich aus ihren
0-Stellungen vorzubewegen. Auf diese Weise sind die bei den: bekannten Maschinen
verwendeten Sondermaßnahmen vermieden, die ein Verstellen der ausgewählten Typenträger
gegenüber ihren Einstellgliedern zwecks Steuerung des Abdrucks von Sonder- oder
Sicherheitszeichen und Ziffern zulassen; dies wird sich insbesondere aus der nachstehenden;
Beschreibung der neuen Steuereinrichtung ergeben.
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Wie schon erwähnt, ist die dargestellte Maschine eine solche, bei
der in neun Spalten ein Abdruck erfolgen kann; alle Typensektoren oberhalb der Dollarordnung
sind unmittelbar über der 0-Type mit einer Sternchen- oder Zeichentype versehen;
nur der Typensektor der höchsten Zahlenordnung trägt eine Dollarzeichentype (8),
die unmittelbar über der 0-Type liegt. In Fig. 2 sind die einzelnen Teile zweier
Zahlenordnungen der Maschine, und zwar der dritten und der neunten bzw. höchsten,
veranschaulicht.
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Jede Anschlagstange 3 trägt an ihrer linken Seite einen flachen Zapfen
2o, der über einer Klinke 21 liegt, die um einen Stift 22 schwenkbar ist. Der Stift
sitzt an, einem Träger 23. Auf die Klinke wirkt entgegen dem Uhrzeigersinn eine
Feder 24. Die Bewegung ,der Klinke 21 entgegen dem Uhrzeigersinn wird durch einen
nach unten ragenden Ansatz 2.5 begrenzt, der mit einer festen Stange 26 zusammenwirkt.
Der Träger 23 ist an einer Platte 27 befestigt, die von zwei Wellen 28 getragen
wird. Diese Wellen sind an ihren vorderen und hinteren Enden durch Träger 29 unterstützt.
Nahe ihren hinteren Enden ist an den Wellen 28 eine Querstrebe 31 befestigt,- an
der das vordere Ende einer Stange 32 angeschlossen ist. Diese -Stange ist in waagerechter
Richtung verschiebbar und wird von einer Achse 33 getragen. Das hintere Ende der
Stange 32 weist einen nach oben ragenden Ansatz 34 auf, mit dem ein Zapfen 35 zusammenwirken
kann, oder an einem Arm 36 der Hauptantriebswelle 37 sitzt. Inder Mitte zwischen
ihren Enden weist .die Stange- 32 einen weiteren, nach oben, ragenden Ansatz. 38
auf, der einen Zapfen 39 trägt: Dieser Zapfen kann mit einem Nocken 4o zusammenwirken,
der auf einer Sekundärwelle 41 gelagert ist und über eine Feder 42 mit einem Arm
43 verbunden 'ist, der fest auf der Welle 41 sitzt. Auf diese Weise wird eine nachgiebige
Verbindung zwischen dem Nocken 40' und der Welle 41 geschaffen, und zwar aus noch
zu erörternden Gründen.
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Die Platte 27 zusammen mit der Strebe 31, die Wellen 2$, die Träger
23 und Klinken 21 bilden eine Einheit, die durch Zugfedern 45 für gewöhnlich nach
hinten bzw. links: (Fig. 2) gedrückt wird.
Für gewöhnlich wind diese
Einheit aber dadurch daran gehindert, sich nach hinten zu bewegen, daß der Zapfen
39 mit dem Nocken 40 zusammenwirkt, der die Stange 32 und die Strebe 31 zusammen
mit der daran befestigten Einheit in ihrer vorderen Endlage festhält.
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Wird entweder durch Niederdrücken einer Motortaste oder durch Ziehen
an einem Handgriff ein Arbeitsspiel der Maschine eingeleitet, so können alle Anschlagstangen
3 sich nach vorn in die Stellungen bewegen, die durch die niedergedrückten Tasten
bestimmt sind. Die Anschlagstangen 3 derjenigen Tastenreihen, in denen keine Tasten
niedergedrückt worden sind, werden in den 0-Stellungen durch die üblichen, in der
Zeichnung nicht veranschaulichten 0-Anschlagklinken angehalten. Die Typensektoren
8 werden entsprechend eingestellt. Die Stifte 2o derjenigen Anschlagstangen, die
nicht über ihre 0-Stellungen (Fig.4) hinwegbewegt worden sind, liegen vor Schulterstücken
47, die an jeder Klinke-21 vorgesehen sind, und zwar so; daß sie etwas über die
oberen Kanten der Klinken hinwegragen. Die Zapfen 2o derjenigen Anschlagstangen
3, die über ihre 0-Stellungen hinwegbewegt worden sind., sind über die hinteren
Kanten der Schulterstücke 47 bewegt worden, wie Fig. 5 zeigt, so daß sie von diesen
nicht beeinflußt werden.
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Bei der Drehung der Hauptantriebswelle 37 wird der Zapfen 35 vom Ansatz
34 der Stange 32 entfernt. Beim weiteren Arbeitsspiel der Maschine werden die Welle
41 und der Nocken 4o im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Zapfen 39 zunächst auf
den niedrigeren Abschnittdes Nockens 40 fällt. Dies hat zur Folge, daß die Klinken
21 sich von der Ouerstrebe 26 entfernen können, wobei diese Klinken durch ihre Federn
24 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt werden. Die Zapfen 20 der Anschlagstangen
3, die in ihren 0-Stellungen angehalten sind, liegen so, daß die Schulterstücke
47 der entsprechenden Klinken 2.1 sich vor diese Zapfen 2o bewegen können. Die Zapfen
2o derjenigen Anschlagstangen 3, die über die 0-Stellungen vorgerückt sind, liegen
über den Schulterstücken 47, so d:aß letztere sich nicht vor diese Zapfen 2o legen
können. Jede der Klinken 21 der fünf höchsten Zahlenordnungen hat seitliche Ansätze
51, von denen jeder über einen seitlichen Ansatz So der Klinken 21 der nächst tieferen
Zahlenordnung liegt. Wenn. also irgendeine Klinke 2i dadurch verriegelt wird, daß
die obere Kante ihres Schulteransatzes gegen die untere Seite .des Zapfens 2o der
dazugehörigen Anschlagstange 3 trifft, weil letztere sich über die 0-Stellung fortbewegt
hat, so hält diese Klinke 2i auch alle Klinken 21 der niedrigeren Zahlenordnungen
fest, so daß ihre Schulterstücke 47 sich nicht vor die Zapfen 2o der Anschlagstangen
3 niedrigerer Zahlenordnungen legen können. Bei dem weiteren Arbeitsvorgang dreht
sich der Nocken 4o so, daß er den Zapfen 39 freigibt. Das ermöglicht den Federn
45, die Platte 27 und die mit ihr verbundene Einheit einschließlich der Klinken
21 zurückzuziehen. Wenn sich die Klinken 21 zusammen mit der Platte 27 zurückbewegen,
so nehmen ihre Schulterstücke die Zapfen 2o derjenigen Anschlagstangen 3 mit, die
in den 0-Stellungen .angehalten waren und die überdies einer höheren Zahlenordnung
angehören als die Anschlagstange 3 der höchsten Zahlenordnung, die über ihre 0-Stellung
vorgerückt wurde; die Schulterstücke 47 führen diese Anschlagstangen 3 nach hinten
in die Normalstellung zurück, in der die Sondereeichentype in die Druckzeile eingestellt
ist.
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Um also den Abdruck der Eintragung $'l* 1200,00 (Fig. 3) vorzubereiten,
werden die Typenträger der drei höchsten Zahlenordnungen zunächst während des Vorwärtshubes
der Maschine und bevor ein Abdruck erfolgt, aus ihren Ruhestellungen, in denen die
Zeichentypen 8 ** in der Druckzeile liegen, in die 0-Druckstellungenübergeführt.
DieTypenträger der fünften und sechsten Za'hlenordnun:gen werden in ihre Stellungen
zum Abdruck einer 2 b:z.w. einer i bewegt und verbleiben in diesen Stellungen. Die
Typenträger der vier niedrigsten Zahlenordnungen werden aus ihren Ruhestellungen
in ihre 0-Drucklagen übergeführt und verbleiben in diesen Stellungen, bis der Abdruck
erfolgt ist. Für die drei niedrigsten Zahlenordnungen sind keine Klinken 21 vorgesehen.
Jedoch ist die vierte Zahlenordnung mit einer Klinke 21 versehen. Bei dem hier erörterten
Beispiel ist die Anschlagstange 3 der fünften Zahlenordnung in die 2-Stellung bewegt
worden, so daß ihr Zapfen 2o über dem Schulterstück47 der Klinkezi für die fünfte
Zahlenordnung liegt. Durch die Ansätze So und 51 verhindert die Klinke 21 für die
fünfte Zahlenordnung, daß sich das Schulterstück der Klinke 2i der vierten Zahlenordnung
vor den Zapfen 2o der Anschlagstange 3 für die vierte Zahlenordnung legt; diese
Anschlagstange wird daher nicht in ihre *-Druckstellung zurückbewegt, wenn sich
die Platte 27 nach hinten bewegt.
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Obwohl der Nocken 40 während des Vorwärtshubes der Maschine im Uhrzeigersinn
zwangsläufig angetrieben wird, erfolgt sein Antrieb bei der Zurückbewe:gungunter
Vermittlung einer Feder 42; wenn der Nocken 40 also während des Rückhubes der Maschine
auf den Zapfen 39 tritt, kann er nachgeben, während .die Platte27 und die mit ihr
verbundenen Teile einschließlich des Zapfens 39 in ihren hinteren Stellungen bleiben.
Während des allerletzten Teils des Rückhubes tritt der auf der Hauptantriebswelle
37 sitzende Zapfen 35 wieder auf den Arm 34 der Stange 32 und führt .diese sowie
die von der Platte 27 `getragene Einheit entgegen der Wirkung der Federn 45 in ihre
vorderen oder Ausgangsstellungen zurück. Wenn sich die Stange 32 nach vorn bewegt,
wird auch der Zapfen 39 nach vorn mitgenommen, so daß die Feder 42 den Nocken 40
im Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung zurückbewegen kann.
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Die soeben beschriebene Einrichtung berücksichtigt das gewünschte
Einstellen der Sonder- oder Sicherheitszeichen und 0-Typen in der Druckzeile bei
allen Betragsdruckvorgängen der Maschine. Damit mit den Typen ein Abdruck erzielt
werden
kann, diie in oder Druckzeile links neben dem Betrag liegen,
ist es natürlich erforderlich, daß die entsprechenden Druckhämmer betätigt werden.
Die schon beschriebene bekannte Einrichtung zur Betätigung der Druckhämmer gestattet
nur die Betätigung der Druckhämmer für sdie. drei niedrigsten Zahlenordnungen und
jeder anderen Zahlenordnung, die izi dem abzudruckenden Betrag enthalten ist. Wenn
also keine besonderen Einrichtungen vor-.gesehen wären zur Steuerung der Druckhämmer,
so würde ein Abdruck nur in den drei untersten Zahlenordnungen sowie in den anderen
Zahlenordnungen des tatsächlichen Betrages erfolgen., wie auf :dem Journafblatt
T (Fig. 7) und dem Aufzeichnungsstreifen J (Fig. ;8), ohne daß irgendwelche Sonder-
oder Sicherheitszeichen lins neben derri abgedruckten Betrag erscheinen. Ein solcher
Abdruck von Sonderzeichen links neben den Beträgen ist -aber diann von großer Bedeutung,
wenn diese Beträge auf Quittungen, . Schecks, Wertpapiere od. dgl. aufgedruckt werden
sollen. Wenn jedoch die Beträge in die Spalten von Buchungsblättern eingetragen
werden, die - im Besitz des Eigners der Maschine bleiben, so ist der Aufdruck von
Sondertasten links neben den Beträgen unerwünscht, weil sie das Ablesen der Zahl
nur "erschweren. Fehlt eine geeignete Einricb.tung zum Abdruck -der Sonderzeichen,
so würde man zwei Maschinen gebrauchen müssen; und zwar eine Maschine. mit der Abdruckvorrichtung
für die Sonderzeichen und eine andere Maschine.ohne solche Vorrichtung, .sofern
es gewünscht wird, auf bestimmten -Blättern Beträge mit. Sonderzeichen und auf anderen
Blättern Beträge ohne Sonderzeichen zum Abdruck zubringen. Die Einrichtung nach
der Erfindung ermöglicht es, ein und sdieselb,e Maschine für. beide Zwecke zu verwenden.
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Die Betätigung der Hämmer der verbleibenden höheren Zahlenordnungen
wird mittels einer Einrichtung bewirkt, die von -.dem verschiebbare.n Papierwagen
gesteuert wird, so da.ß der Abdruck der , Sonder- und _Sicherheitszeichen .stattfindet,
wenn sich-:der .Papierwagen während, des Arbeitsspiels -der Maschine , in bestimmten
Spaltenstellungen befindet. - _ Spaltensteuerung des Zeichenabdrucks Der verschiebbare
Papierwagen C (Fig. i) weist Rollen 75 auf, die so am dem Wagen angebracht sind,
daß sie mit .dem einen Arm eines Doppelhebels;76 zusammenwirken, wenn sich der.Wagen
in bestimmten Spaltenstellungen befindet. Der Hebel 76 ist um einen Zapfen 77 schwenkbar
und sein zweiter Arm ist mit dem oberen Ende einer senkrechten Stange 78 verbunden.
Das untere Ende dieser Stange greift an dem einen Arm eines Doppelhebels 79 an,
der um einen am Maschinenrahmen sitzendbn Zapfen 8o schwenkbar ist. Ein anderer
Arm des Hebels 79 ist mit einer wa,agerechten Stange 81 verbundm (Fig. i
und 2), . die nach der Vorderseite dier Maschine zu führt, 'wo sie mit dem einen
Arm eiäies.Hebels 82 verblinden ist. Dieser Hebel ist um einen Zapfen 83 eines Trägers
84. schwenkbar. Der andere Arm des Hebels 82 hat einen waagerechten Ansatz 86, der
mit dem Fuß einer Klinke 87 -zusammenwirken kann. Diese Klinke ist an dem Hammerriegel
13
der drittniedrigsten Zahlenordnung angelenkt, der, wie schon erwähnt, bei
jedem Arbeitsspiel der Maschine betätigt wird. Die Klinke 87 besitzt einen seitlichen
Ansatz 89, der für gewöhnlich mit einer Schulter einer Klinke go zusammenwirkt.
Diese Klinke 9o ist an dem Riegel 13 des Druckhammers der höchsten Zahlenordnung
angelenkt. Der Übersichtlichkeit halber sind in Fig. 2 die Hämmer z2 und Riegel
13 für die vierte bis achte Zahlenordnung nicht mitdargestellt. Wird der
Riegel 13 der drittniedrigsten Zahlenordnung mit der Klinke 87 in die untere Normalstellung
geschwenkt, so trifft der Ansatz 89 auf die Schulter der Klinke go und schwenkt
den Riegel 13 der höchsten Zahlenordnung, so daß wegen der schon erwähnten
Ansätz-a 9i die Riegel 13 aller Zahlenordnungen geschwenkt werden und sämtlüche
Druckhämmer freigeben.
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Erreicht der Papierwagen eine Spaltenstellung, in der eine der Rollen
75 mit dem Doppelhebel 76 zusammenwirkt, ,so wird die Stange 78 nach unten gedrückt,
der Doppelhebel 79 im Uhrzeigersinn geschwenkt, die Stange 81 nach vorn bewegt
und der Doppel.hebel'82 entgegen. dem Uhrzeigersinn (F'ig. 2) geschwenkt, so @daß
sein Fuß 86 die Klinke 87 anhebt und den Ansatz 89 mit der Klinke go außer Eingriff
ibringt.,,Liegt die Klinke 87 in, angehobener Stellung, so verursacht die Betätigung
des Hammer.-nJegels 13 der drittniedrigsten Zahlenordnung nicht die Betätigung des
Hammerriegels: 13 der höchsten Zahlenordnung, und es werden, wie auf dem Journalblatt
I (Fig. 7), ohne Sonder- oder Sicherheitszeichen Beträge abgedruckt. Für die in
Fig. 7 veranschaulichte Arbeit wenden drei Rollen 75 und für die Arbeit nach Fig.
8 nur eine Rolle 75 benötigt. Verstellbare Hainmerverriegelungseinrichtung Aus den
Fig. 7 und 8 ergibt sich, däß in der ersten Spalte des Schecks der Abdruck der Cents
und: in der zweiten Spalte des Schecks der Abdruck der Dollars verhindert wird.
Dies wird durch eine Hammerverrtiegelungseinrichtun:g erreicht, die bei der dargestellten
Maschine aus einer Welle ioo (Fig. 2) besteht, .die über Fingeransätzen ioi liegt,
welche sich von d en Typenhämmern aus nach vorn erstrecken. Die Welle ioo weist
Schneiden auf, die in .den verschiedenen Stellungen der Welle verschiedene Hämmer
verriegeln, so daß die Arbeit dieser Hämmer verhindert wird, obwohl ihre Riegel
13 betätigt werden. Die Welle ioo wird mittels eines auf dem Wellenende sitzenden
Rades io gedreht, .das mit einer Zahnstange 103 kämmt, die von dem Papierwagen betätigt
wind. Die Zahnstange: 1ö3 steht mit einem waagerechten Schwenkhebel 104 in Verbindung,
der sich nach dem hinteren Ende der Maschine zu erstreckt, wo er durch eine senkrechte
Stange io6 mit einem Steuerrocken
107 verbunden ist; dieser
Steuernocken 107
wirkt mit verschiedenen großen Rollen io8 zusammen, die auf
dem Papierwagen gelagert sind, so daß die Welle ioo in Abhängigkeit vor den Spaltenstellungen
des Papierwagens und der Anordnung der Rollen io8 in verschiedene Stellungen geschwenkt
werden kann. Zur Durchführung der in den Fig. 7 und 8 veranschaulichten Arbeitsbeispiele
ist eine Rolle io8 so auf .dem Papierwagen angeordnet, daß sie auf den Nocken 107
einwirkt, wenn der Papierwagen in der ersten Scheckdrucklag,- sich befindet. Die
Rolle io8 ist hierbei so groß gewählt, daß sie eine solche Drehung der Welle ioo
verursacht, daß diese eine Stellung einnimmt, in welcher die Hämmer 12 der beiden
niedrigsten Zahlenordnungen verriegelt sind. Eine weitere Rolle io8 ist auf .dem
Papierwagen so angeordnet, daß sie auf den Nocken 107 einwirkt, wenn der
Papierwagen die zweite Druckstellung einnimmt; diese Rolle io8 ist so groß, daß
sie eine Drehung der Welle in eine solche Stellung bewirkt, in der alle Hämmer 12
blockiert sind mit Ausnahme der beiden für die beiden niedrigsten Zahlenordnungen.
In den anderen Stellungen des Papierwagens wird zur Durchführung des in ,den Fig.
7 und 8 veranschaulichten Arbeitsspiels keiner der Hämmer blockiert.