DE873322C - Rechenmaschine od. dgl. - Google Patents

Rechenmaschine od. dgl.

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DE873322C
DE873322C DEB1043D DEB0001043D DE873322C DE 873322 C DE873322 C DE 873322C DE B1043 D DEB1043 D DE B1043D DE B0001043 D DEB0001043 D DE B0001043D DE 873322 C DE873322 C DE 873322C
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DE
Germany
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machine
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type
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Expired
Application number
DEB1043D
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English (en)
Inventor
Arthur J Fettig
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Unisys Corp
Original Assignee
Burroughs Adding Machine Co
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Rechenmaschine od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine druckende Rechen- oder Buchungsmaschine od. dgl. mit Typenträgern, die sowohl 0-Typen als auch Sonderzeichentypen aufweisen; die Maschine weist außerdem eine von den Bewegungen der Betragsschaltvorrichtungen gesteuerte Einrichtung auf, um zu bewirken, daß die Sonderzeichentypen in die Druckzeile in allen denjenigen Zahlenordnungen übergeführt werden, die höher sind als die höchste Zahlenordnung, in der eine Wertziffer abzudrucken ist; diese Einrichtung bewirkt auch, daß eine 0-Type in die Druckzeile eingeführt wird, und zwar in jeder tieferen Zahlenordnung, in der keine Wertziffer zum Abdruck kommen soll; bei dieser Maschine sind die Glieder, die die Typenträger mit den Zählwerkantriebsgliedern verbinden, mit letzteren in einer solchen Weise gekuppelt, daß die Typenträger und die Verbindungsglieder sich einen Schritt aus ihren Normalstellungen herausbewegen können, bevor die Zählwerkantriebsglieder mitgenommen werden. Es sind weiterhin Maschinen bekannt, bei welchen die die Einstellung der Kennzeichen- und 0-Typen steuernde Einrichtung durch die Betragstastenriegel gesteuert wird: diese Anordnung kann jedoch nur bei Betragseinführungsvorgängen ausgenutzt werden. Eine weitere bekannte Einrichtung, bei der die das Einstellen der 0- und Kennzeichentypen steuernde Vorrichtung von den Rädern. eines Zähl-,verkes betätigt wird, kann nur zur Verwendung kommen bei Arbeitsvorgängen, bei..degen Summen, und zwar entweder Untersummen oder Endsummen in dem betreffenden Zählwerk gezogen -werden. Die vorliegende- Erfindung bezieht sich auf Maschinen, bei welchen die das Einsfellen der Kennzeichen- und O-Typen steuernde Einrichtung durch die Kennzeichen- betätigt wird; die Maschine nach der Erfindung kann also sowohl bei Betragseinführungsvorgängen als auch bei Summen.ziehvorgängen zur Armendung kommen._ Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Einrichtung zur Steuerung des Abdruckes der 0- und der Sonder- bzw. Sicherheitskennzeichen so anzuordnen, und zwar bei Rechenmaschinen, bei welchen dieAntriebssegmente für das Zählwerk bzw. die' Zählwerke, z. B. bei der Zehnerschaltung, oder für ähnliche Zwecke gegenüber den Gliedern, welche idie Antriebssegmente mit den Typenträgern verbinden, eine Sonderbewegung ausführen, daß diese Sonderbewegungen derAntriebssegmente -ausgenutzt werden können, um zu einer einfacheren und billigeren Bauart zu gelangen; als sie bei den bisher bekannten Maschinen erzielt werden konnte.
  • In diesem Sinn kennzeichnet sich die vorliegende Erfindung ,dadurch, daß die Einrichtung, welche .die Stellungen der Typenträger steuert, und zwar zwecks Abdrucks von Nulltypen (0) und Kennzeichentypen (8 oder *), in denjenigen Zahlenordnungen, bei denen keine Wertziffer zum Abdruck kommt, nicht nur die Verbindungsglieder, sondern auch .die Typenträger in denjenigen Zahlenordnungen in die Normalstellung zurückführt, in denen keine Zahl von i bis g abgedruckt ist und die auf einer bestimmten Seite des( Typenträgers der höchsten Zahlenordnung liegt, der eine Zähl von i bis 9 abdruckt.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels der Erfindung hervor.
  • Fig. i zeigt einen Schnütt durch die Maschine von der linken Maschinenseite aus gesehen; die einzelnem Teile nehmen ihre Normalstellungen ein; Fig.2 zeigt Teile zweier Zahlenordnungen. der Maschine in schaubildlicher Darstellung; die Einzelteile der Maschine nehmen ihre Normalstellung ein; in einzelnen Zahlenordnungen ist das Druckwerk der Übersichtlichkeit halber nicht mitdargestellt; Fig.3 zeigt eine Ansicht von hinten auf die Typentragglieder und veranschaulicht die Einstellung der Typen, wenn ein Betrag von 1200,00 zum Abdruck kommen soll; Fig.4 zeigt in größerem Maß einen Teil des Differentialtriebwerkes einer einzelnen Spalte von links aus gesehen; die Antriebszahnstange ist so verstellt, daß eine 0 zum Abdruck kommt; Fig.-5 entspricht etwa der Fig. 4, nur mit dem Unterschied, daß@die Antriebsstange über die 0-Stellung hinwegbewegt ist; Fig. 6 entspricht -etwa :der Fig. 4, zeigt jedoch eine Antriebsstange, die in .die Normalstellung zum Abdruck eines Zeichens zurückgeführt ist; Fig. 7 veranschaulicht ein auf der-Maschine nach der Erfindung durchgeführtes Arbeitsbeispiel, wenn .die Steuerurig während des Ziehens von Summen und Untersummen erfolgt; -Fig. 8 zeigt ein auf .der gleichen Maschine durchzuführendes Arbeitsbeispiel, wenn die Steuerung bei einem Eintragungsvorgang mit am Tastenbrett eingestellten Beträgen. erfolgt. Allgemeine Beschreibung der Maschine und ihrer Arbeitsweise Die Erfindung ist in ihrer Anwendung auf einer bekannten Burroughs-Rechenmaschine veranschaulicht, :die sowohl als Buchhaltungsmaschine als auch zum Ausschreiben von Schecks benutzt werden kann.
  • Die Maschine kann entweder von Hand oder maschinell angetrieben werden. Sie weist neun Reihen niederdrückharer Betragstasten i auf; selbstverständlich ändert sich die Zahl der Tastenreihen-bei verschiedenen Maschinen mit den an sie gestellten Anforderungen. Wird in irgendeiner Reihe eine Betragstaste niedergedrückt, so wird ihr Schaft im- düe Bahn eines Anschlages 2 geführt, .der - an der Anschlagstange 3 der betreffenden Tastenreihe sitzt. Diese Anschlagstangen 3 sind in waagerechter Richtung beweglich und werden für gewöhnlich durch Federn nach vorn (nach rechts in Fig. i) gedrängt. An ihren. vorderen Enden stehen die Stangen 3 mit Antriebszahnstangen 4 und 5 für ein oberes Zähl- oder Rechenwerk 6 bzw. für ein unteres Zählwerk 7 in Verbindung. Die Zahl der vorhandenen Zählwerke ist für die vorliegende Erfindung belanglos. Jedes Zählwerk wird mit seinen zugehörigen Antriebsstangen 4 oder 5 in und außer Eingriff gebracht, und zwar in richtiger zeitlicher Reihenfolge vermittels irgendeiner bekannten Einrichtung, beispielsweise einer solchen, wie sie in der Patentschrift 341 Zoo behandelt ist.
  • An ihren hinteren Enden sind die Anschlagstangen 3 mit einem zugehörigen Typensektor 8 gekuppelt, auf den entgegen dem Uhrzeigersinn Federn od. dgl. einwirken und der durch eine Leiste 9 in die Ausgangsstellung zurückführbar ist. Die Typensektoren 8 tragen Drucktypen i i, die gegen die Druckwalze P mit Hilfe von Typenhämmern 12 geschlagen werden. Die Hämmer stehen unter der Einwirkung von Federn, die sie -gegen die Druckwalze zudrücken bestrebt sind. In ihrer von der Druckwalze abgehobenen Stellung sind die Hämmer :durch Riegel 13 gesichert, die mit Hilfe von Klinkern 14 im Uhrzeigersinn geschwenkt werden können; die Klinken 14 sitzen auf einer in der Zeichnung nicht veranschaulichten, schwenkbaren Leiste und werden während des letzten Teils des Vorwärtshubes der Maschine im Uhrzeigersinn geschwenkt, um die Hämmer freizugeben, so daß der Druck erfolgen kann. Selbstverständlich ist für jeden Hammer ein Riegel 13 und eine Klinke 14 vorgesehen. Jede Klinke 14 mit Ausnahme derjenigen für die drittniedrigste Zahlenordnung weist ein Schwanzstück i6 auf, das mit dem Typensektor der entsprechenden Zahleriördnuiig -derart zusammeir,virkt, daß, wenn die Typenstange nicht über die 0-Stellung gehoben wird, die Klinke auch nicht den Hammerriegel löst; wird :die Typenstange hingegen über die 0-Stellung angehoben, so kann die Klinke 1q. sich im Uhrzeigersinn schwenken und mit dem zugehörigen Riegel 13 zusammenwirken, um diesen am Ende des Vorwärtshubes der Maschine zu lösen. Sämtliche Riegel 13, mit Ausnähme desjenigen für die niedrigste Zahlenordnung, haben seitliche Ansätze gr; jeder dieser Ansätze liegt vor einem Ansatz,des Riegels 13 der nächsten niedrigeren Zahlenordnung, so daß, wenn irgendein Riegel 13 bewegt wird, um den zugehörigen Druckhammer i:2 freizugeben, auch die Riegel 13 aller anderen niedrigeren Zahlenordnungen so bewegt werden, daß sie ihre Druckhämmer freigeben. Die Riegel 13 der drei niedrigsten Zahlenordnungen werden bei jedem Arbeitsspiel der Maschine betätigt, da - die Klinke 14 der drittniedrigsten Zahlenordnung kein Schwanzstück 16 trägt, und daher ist ihr zugeordneter Riegel 13 bei jedem Arbeitsspiel der Maschine betätigt. Diese Einrichtung braucht im einzelnen nicht weiter beschrieben zu werden, da sie an sich bekannt ist.
  • Auf einem verschiebbaren Papierwagen C ist eine Druckwalze P gelagert. Der Papierwagen wird von Führungsmaschinen 17 getragen und wird für gewöhnlich nach rechts (vom Rechner aus gesehen) gedrückt, und zwar mittels einer Federtromtnel; nach links wird der Papierwagen mittels eines in der Zeichnung nicht mitdargestellten Kraftantriebs für den Spaltenabdruck tabuliert.
  • Die dargestellte Maschine hat neun Tastenreihen bzw. Zahlenordnungen. Die Typenstangen der drei niedrigsten Zahlenordnungen weisen keine Sonderzeichen oder Sicherheitstypen auf. Hingegen sind die Typenstangen der verbleibenden sechs höheren Zahlenordnungen mit der Kennzeichentype versehen. Die Typenstange der höchsten Zahlenordnung hat ein Währungszeichen oder 8-Type; die Typenstangen der verbleibenden fünf Zahlenordnungen sind mit einem Sternchen versehen. Die *-Type und $-Type liegen unmittelbar über und neben der 0-Type der Typenstangen, und zwar in allen Zahlenordnungen, in, denen solch eine Zeichentype vorgesehen ist. In der Ruhestellung der Typensektoren liegen die 8- oder *-Typen der Typenträger der sechs höchsten Zahlenordnungen und die leeren, nicht druckenden Aussparungen der Typenträger der drei niedrigsten Zahlenordnungen in der Druckzeile. Die 0-Typen liegen bei allen Typenträgern einen Schritt unterhalb der Drucklinie. Wird die Maschine entweder von Hand oder maschinell betrieben, so verstellen sich alle Typensektoren um einen Typenabstand, so @daß ihre 0-Typen in die Druckzeile gelangen. Mit Ausnahme der Typenstangen oder -sektoren der drei niedrigsten Zahlenordnungen werden die die Typen tragenden Sektoren derjenigen Zahlenordnungen, die höher sind als die höchste Zahlenordnung des abzudruckenden Betrages, vor dem Abdruck in die Zeichendruckstellung zurückgeführt. Der-Abdruck erfolgt ein Ende des Vorwärtshubes der Maschine. Beim Rückhub der Maschine werden die Typenstangen und Anschlagstangen mittels der Leiste g- in die Normalstellung zurückbewegt.
  • Arbeitsbeispiel Die gemäß der Erfindung ausgebildete, in der Zeichnung veranschaulichte Maschine ist in der Lage, u. a. auch die in den Fig. 7 und 8 veranschaulichte Arbeit durchzuführen. Fig.7 zeigt einen Teil eines journalblattes T, das um d-ie Druckwalze herumgelegt ist und einen Abdruck aller in die Maschine eingeführten Geschäftsvorgänge enthält. Ein Scheck oder Arbeitszettel W ist gleichfalls um die Druckwalze herumgeführt. Dieser Scheck oder Arbeitszettel kann entweder aus einem einzelnen Scheckblatt oder aus mehreren Scheckblättern bestehen, wie sie bei vielen Buchhaltungssystemen zur Anwendung kommen. Beim Verzeichnen des vollständigen Geschäftsvorganges wird zunächst der Gesamtbetrag auf dem Journalblatt eingetragen, indem der Betrag am Tastenbrett eingestellt und die Maschine in Gang gesetzt wird. Dadurch wird erreicht, daß der Betrag ohne Sonderkennzeichen zum Abdruck kommt und in dem oberen Zähl- oder Rechenwerk 6 addiert wird; der Wagen tabuliert dann selbsttätig in die zweite Spaltenstellung, in der die Abzüge am Tastenbrett eingestellt werden und in der die Maschine erneut in Betrieb gesetzt wird. Dabei wird der Abzug zum Abdruck gebracht, und zwar gleichfalls ohne Sonderkennzeichen. Außerdem wird der Betrag in dem Zählwerk 6 subtrahiert, worauf der Wagen in die dritte Spalte des journalblattes tabuliert. In dieser Stellung - wird die Untersummentaste niedergedrückt, was zur Folge hat, daß die Summe bzw. die Differenz zwischen dem Gesamtbetrag und dem Abzug zum Abdruck kommt, und zwar gleichfalls ohne Sonderkennzeichen; hierauf tahuliert der Wagen in die nächste Spaltenstellung, d. h. in die erste Stellung zum Bedrucken eines Schecks. In dieser Stellung werden lediglich die Dollars selbsttätig abgedruckt, und zwar zusammen mit den Sonderkennzeichen links neben dem Dollarbetrag; ein gleichzeitiger Abdruck der Gentbeträge wird durch eine Hammerverriegelungseinrichtung verhindert; darauf tab,uliert,der Wagen in die nächste bzw. zweite Scheckstellung, in der lediglich die Cents gedruckt werden. In dieser Spaltenstellung wirkt erneut die Hammerverriegelungseinrichtung und verhindert. daß außer den Cents irgendetwas anderes zum Abdruck kommt. Der Wagen bewegt sich dann selbsttätig in die letzte Spalte bzw. in die ,dritte Scheckdruckstellung, in welcher der volle Betrag des Schecks erneut zum Abdruck gebracht wird, und zwar zusammen mit den Sonderzeichen, nachdem die Summentaste niedergedrückt worden ist, wodurch selbsttätig das obere Zähl- oder Rechenwerk 6 auf 0 gestellt wird.
  • Fig. 8 zeigt einen etwas anderen Geschäftsvorgang, bei welchem ein einziger Betrag am Tastenbrett eingetragen wird, wobei der Wagen in der zweiten Spaltenstellung liegt; die Tasten bleiben während der weiteren Vorgänge niedergedrückt, und der Wagen tabuliert zur Wiederholung der Arbeitsspiele in die drei Spaltenstellungen des Schecks, in welche die Hammerverriegelungseinrüchtung genau so arbeitet, wie mit Bezug auf Fig.6 erwähnt wurde, und in denen Sonderkennzeichen links neben dem Betrag in der ersten und letzten Scheekdruckstellung zum Abdruck kommen.
  • Abdruck eines Kennzeichens links neben der höchsten Zahlenordnung eines Betrages Die Antriebszahnstangen 4 und 5 sind . an den vorderen Enden,der Anschlagstangen 3 durch Stift-und Schlitzverbindungen befestigt, die in an sich bekannter Weise eine Bewegung der Antriebszahnstangen gegenüber den Anschlagstangen um einen Schritt zulassen. Auf die Antriebszahnstangen wirken in der Zeichnung nicht dargestellte Federn, die die Zahnstangen gegenüber den Anschlagstangen 3 nach hinten (nach links in. Fig. i) drücken; die Federn sind mit ihren vorderen Enden an den hinteren Enden der Antriebszahnstangen befestigt und an ihren hinteren Enden an den Anschlagstangen. Während des Rückhubes der Maschine bei einem Arbeitsspiel, in welchem keine Zehnerschaltung erfolgt, werden: ,die Antriebszahnstangen 4 und 5 in ihren 0-Stellungen durch in der Zeichnung nicht veranschaulichte Zehnerschaltklinken angehalten, die (den entsprechenden Zählwerken 6 und 7 zugeordnet sind. Die Anschlagstangen 3 und die mit ihnen verbundenen Typensektoren setzen ihre Rückhubbewegungen um einen Schritt bzw. eine Einheit über ihre 0-Stellungen hinweg fort; .die Schrittbewegung der Anschlagstangen 3 gegenüber ihren Antriebszahnstangen 4 und 5 wird- ermöglicht durch die -weiter oben erwähnten Federn und die Stift- und Schlitzverbindungen. Während des Vorwärtshubes beim nächsten Arbeitsspiel der Maschine bewegen sich die Anschlagstangen3 und die Typensektoren8 um einen Schritt aus ihren Ruhestellungen heraus in die 0-Stellungen, bevor die Antriebszahnstangen mitgenommen werden. Wird ein Zählwerknitzeldurch die zwischen seinen 9- .und 0-Stellungen liegende Zwischenlage hindu.rchbewegt und erfolgt eine Zehnerschaltung, so wird in an sich bekannter Weise eine Zehnerschaltklinke eingestellt, so daß beim Rückhub während des' Arbeitsspiels der Maschine die entsprechende Zahnstange nicht in. der 0-Stellung angehalten wird, sondern ihre Bewegung fortsetzt zusammen mit der entsprechenden Anschlagstange 3, und zwar um einen Schritt über die 0-Stellung hinweg. Beim Vorwärtshub während des nächsten Arbeitsspiels der Maschine wird die eingestellte Zehnerschaltklinke in an sich bekannter Weise wieder zurückgestellt, es sei denn, daß eine neue Zehnerschaltung in der gleichen Zahlenordnung desselben. Zählwerks erfolgt.
  • Um, die Einrichtung zur Steuerung des Abdrucks von Sonder- oder Sicherheitszeichen und Ziffern einfacher und billiger herstellen zu können als bisher, macht sich die vorliegende Erfindung den Umstand zunutze, d aß bei Maschinen der veranschaulichten Art eine Relativbewegung zwischen den Antriebszahnstangen und denjenigen Teilen erfolgt, die die Zahnstangen mit den Typenträgern verbinden, d. h. den Anschlagstangen bei der dargestellten Maschine; infolgedessen bewegen sich die Typenträger einen Schritt aus ihren Ruhelagen, bevor die Antriebszahnstangen beginnen, sich aus ihren 0-Stellungen vorzubewegen. Auf diese Weise sind die bei den: bekannten Maschinen verwendeten Sondermaßnahmen vermieden, die ein Verstellen der ausgewählten Typenträger gegenüber ihren Einstellgliedern zwecks Steuerung des Abdrucks von Sonder- oder Sicherheitszeichen und Ziffern zulassen; dies wird sich insbesondere aus der nachstehenden; Beschreibung der neuen Steuereinrichtung ergeben.
  • Wie schon erwähnt, ist die dargestellte Maschine eine solche, bei der in neun Spalten ein Abdruck erfolgen kann; alle Typensektoren oberhalb der Dollarordnung sind unmittelbar über der 0-Type mit einer Sternchen- oder Zeichentype versehen; nur der Typensektor der höchsten Zahlenordnung trägt eine Dollarzeichentype (8), die unmittelbar über der 0-Type liegt. In Fig. 2 sind die einzelnen Teile zweier Zahlenordnungen der Maschine, und zwar der dritten und der neunten bzw. höchsten, veranschaulicht.
  • Jede Anschlagstange 3 trägt an ihrer linken Seite einen flachen Zapfen 2o, der über einer Klinke 21 liegt, die um einen Stift 22 schwenkbar ist. Der Stift sitzt an, einem Träger 23. Auf die Klinke wirkt entgegen dem Uhrzeigersinn eine Feder 24. Die Bewegung ,der Klinke 21 entgegen dem Uhrzeigersinn wird durch einen nach unten ragenden Ansatz 2.5 begrenzt, der mit einer festen Stange 26 zusammenwirkt. Der Träger 23 ist an einer Platte 27 befestigt, die von zwei Wellen 28 getragen wird. Diese Wellen sind an ihren vorderen und hinteren Enden durch Träger 29 unterstützt. Nahe ihren hinteren Enden ist an den Wellen 28 eine Querstrebe 31 befestigt,- an der das vordere Ende einer Stange 32 angeschlossen ist. Diese -Stange ist in waagerechter Richtung verschiebbar und wird von einer Achse 33 getragen. Das hintere Ende der Stange 32 weist einen nach oben ragenden Ansatz 34 auf, mit dem ein Zapfen 35 zusammenwirken kann, oder an einem Arm 36 der Hauptantriebswelle 37 sitzt. Inder Mitte zwischen ihren Enden weist .die Stange- 32 einen weiteren, nach oben, ragenden Ansatz. 38 auf, der einen Zapfen 39 trägt: Dieser Zapfen kann mit einem Nocken 4o zusammenwirken, der auf einer Sekundärwelle 41 gelagert ist und über eine Feder 42 mit einem Arm 43 verbunden 'ist, der fest auf der Welle 41 sitzt. Auf diese Weise wird eine nachgiebige Verbindung zwischen dem Nocken 40' und der Welle 41 geschaffen, und zwar aus noch zu erörternden Gründen.
  • Die Platte 27 zusammen mit der Strebe 31, die Wellen 2$, die Träger 23 und Klinken 21 bilden eine Einheit, die durch Zugfedern 45 für gewöhnlich nach hinten bzw. links: (Fig. 2) gedrückt wird. Für gewöhnlich wind diese Einheit aber dadurch daran gehindert, sich nach hinten zu bewegen, daß der Zapfen 39 mit dem Nocken 40 zusammenwirkt, der die Stange 32 und die Strebe 31 zusammen mit der daran befestigten Einheit in ihrer vorderen Endlage festhält.
  • Wird entweder durch Niederdrücken einer Motortaste oder durch Ziehen an einem Handgriff ein Arbeitsspiel der Maschine eingeleitet, so können alle Anschlagstangen 3 sich nach vorn in die Stellungen bewegen, die durch die niedergedrückten Tasten bestimmt sind. Die Anschlagstangen 3 derjenigen Tastenreihen, in denen keine Tasten niedergedrückt worden sind, werden in den 0-Stellungen durch die üblichen, in der Zeichnung nicht veranschaulichten 0-Anschlagklinken angehalten. Die Typensektoren 8 werden entsprechend eingestellt. Die Stifte 2o derjenigen Anschlagstangen, die nicht über ihre 0-Stellungen (Fig.4) hinwegbewegt worden sind, liegen vor Schulterstücken 47, die an jeder Klinke-21 vorgesehen sind, und zwar so; daß sie etwas über die oberen Kanten der Klinken hinwegragen. Die Zapfen 2o derjenigen Anschlagstangen 3, die über ihre 0-Stellungen hinwegbewegt worden sind., sind über die hinteren Kanten der Schulterstücke 47 bewegt worden, wie Fig. 5 zeigt, so daß sie von diesen nicht beeinflußt werden.
  • Bei der Drehung der Hauptantriebswelle 37 wird der Zapfen 35 vom Ansatz 34 der Stange 32 entfernt. Beim weiteren Arbeitsspiel der Maschine werden die Welle 41 und der Nocken 4o im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Zapfen 39 zunächst auf den niedrigeren Abschnittdes Nockens 40 fällt. Dies hat zur Folge, daß die Klinken 21 sich von der Ouerstrebe 26 entfernen können, wobei diese Klinken durch ihre Federn 24 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt werden. Die Zapfen 20 der Anschlagstangen 3, die in ihren 0-Stellungen angehalten sind, liegen so, daß die Schulterstücke 47 der entsprechenden Klinken 2.1 sich vor diese Zapfen 2o bewegen können. Die Zapfen 2o derjenigen Anschlagstangen 3, die über die 0-Stellungen vorgerückt sind, liegen über den Schulterstücken 47, so d:aß letztere sich nicht vor diese Zapfen 2o legen können. Jede der Klinken 21 der fünf höchsten Zahlenordnungen hat seitliche Ansätze 51, von denen jeder über einen seitlichen Ansatz So der Klinken 21 der nächst tieferen Zahlenordnung liegt. Wenn. also irgendeine Klinke 2i dadurch verriegelt wird, daß die obere Kante ihres Schulteransatzes gegen die untere Seite .des Zapfens 2o der dazugehörigen Anschlagstange 3 trifft, weil letztere sich über die 0-Stellung fortbewegt hat, so hält diese Klinke 2i auch alle Klinken 21 der niedrigeren Zahlenordnungen fest, so daß ihre Schulterstücke 47 sich nicht vor die Zapfen 2o der Anschlagstangen 3 niedrigerer Zahlenordnungen legen können. Bei dem weiteren Arbeitsvorgang dreht sich der Nocken 4o so, daß er den Zapfen 39 freigibt. Das ermöglicht den Federn 45, die Platte 27 und die mit ihr verbundene Einheit einschließlich der Klinken 21 zurückzuziehen. Wenn sich die Klinken 21 zusammen mit der Platte 27 zurückbewegen, so nehmen ihre Schulterstücke die Zapfen 2o derjenigen Anschlagstangen 3 mit, die in den 0-Stellungen .angehalten waren und die überdies einer höheren Zahlenordnung angehören als die Anschlagstange 3 der höchsten Zahlenordnung, die über ihre 0-Stellung vorgerückt wurde; die Schulterstücke 47 führen diese Anschlagstangen 3 nach hinten in die Normalstellung zurück, in der die Sondereeichentype in die Druckzeile eingestellt ist.
  • Um also den Abdruck der Eintragung $'l* 1200,00 (Fig. 3) vorzubereiten, werden die Typenträger der drei höchsten Zahlenordnungen zunächst während des Vorwärtshubes der Maschine und bevor ein Abdruck erfolgt, aus ihren Ruhestellungen, in denen die Zeichentypen 8 ** in der Druckzeile liegen, in die 0-Druckstellungenübergeführt. DieTypenträger der fünften und sechsten Za'hlenordnun:gen werden in ihre Stellungen zum Abdruck einer 2 b:z.w. einer i bewegt und verbleiben in diesen Stellungen. Die Typenträger der vier niedrigsten Zahlenordnungen werden aus ihren Ruhestellungen in ihre 0-Drucklagen übergeführt und verbleiben in diesen Stellungen, bis der Abdruck erfolgt ist. Für die drei niedrigsten Zahlenordnungen sind keine Klinken 21 vorgesehen. Jedoch ist die vierte Zahlenordnung mit einer Klinke 21 versehen. Bei dem hier erörterten Beispiel ist die Anschlagstange 3 der fünften Zahlenordnung in die 2-Stellung bewegt worden, so daß ihr Zapfen 2o über dem Schulterstück47 der Klinkezi für die fünfte Zahlenordnung liegt. Durch die Ansätze So und 51 verhindert die Klinke 21 für die fünfte Zahlenordnung, daß sich das Schulterstück der Klinke 2i der vierten Zahlenordnung vor den Zapfen 2o der Anschlagstange 3 für die vierte Zahlenordnung legt; diese Anschlagstange wird daher nicht in ihre *-Druckstellung zurückbewegt, wenn sich die Platte 27 nach hinten bewegt.
  • Obwohl der Nocken 40 während des Vorwärtshubes der Maschine im Uhrzeigersinn zwangsläufig angetrieben wird, erfolgt sein Antrieb bei der Zurückbewe:gungunter Vermittlung einer Feder 42; wenn der Nocken 40 also während des Rückhubes der Maschine auf den Zapfen 39 tritt, kann er nachgeben, während .die Platte27 und die mit ihr verbundenen Teile einschließlich des Zapfens 39 in ihren hinteren Stellungen bleiben. Während des allerletzten Teils des Rückhubes tritt der auf der Hauptantriebswelle 37 sitzende Zapfen 35 wieder auf den Arm 34 der Stange 32 und führt .diese sowie die von der Platte 27 `getragene Einheit entgegen der Wirkung der Federn 45 in ihre vorderen oder Ausgangsstellungen zurück. Wenn sich die Stange 32 nach vorn bewegt, wird auch der Zapfen 39 nach vorn mitgenommen, so daß die Feder 42 den Nocken 40 im Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung zurückbewegen kann.
  • Die soeben beschriebene Einrichtung berücksichtigt das gewünschte Einstellen der Sonder- oder Sicherheitszeichen und 0-Typen in der Druckzeile bei allen Betragsdruckvorgängen der Maschine. Damit mit den Typen ein Abdruck erzielt werden kann, diie in oder Druckzeile links neben dem Betrag liegen, ist es natürlich erforderlich, daß die entsprechenden Druckhämmer betätigt werden. Die schon beschriebene bekannte Einrichtung zur Betätigung der Druckhämmer gestattet nur die Betätigung der Druckhämmer für sdie. drei niedrigsten Zahlenordnungen und jeder anderen Zahlenordnung, die izi dem abzudruckenden Betrag enthalten ist. Wenn also keine besonderen Einrichtungen vor-.gesehen wären zur Steuerung der Druckhämmer, so würde ein Abdruck nur in den drei untersten Zahlenordnungen sowie in den anderen Zahlenordnungen des tatsächlichen Betrages erfolgen., wie auf :dem Journafblatt T (Fig. 7) und dem Aufzeichnungsstreifen J (Fig. ;8), ohne daß irgendwelche Sonder- oder Sicherheitszeichen lins neben derri abgedruckten Betrag erscheinen. Ein solcher Abdruck von Sonderzeichen links neben den Beträgen ist -aber diann von großer Bedeutung, wenn diese Beträge auf Quittungen, . Schecks, Wertpapiere od. dgl. aufgedruckt werden sollen. Wenn jedoch die Beträge in die Spalten von Buchungsblättern eingetragen werden, die - im Besitz des Eigners der Maschine bleiben, so ist der Aufdruck von Sondertasten links neben den Beträgen unerwünscht, weil sie das Ablesen der Zahl nur "erschweren. Fehlt eine geeignete Einricb.tung zum Abdruck -der Sonderzeichen, so würde man zwei Maschinen gebrauchen müssen; und zwar eine Maschine. mit der Abdruckvorrichtung für die Sonderzeichen und eine andere Maschine.ohne solche Vorrichtung, .sofern es gewünscht wird, auf bestimmten -Blättern Beträge mit. Sonderzeichen und auf anderen Blättern Beträge ohne Sonderzeichen zum Abdruck zubringen. Die Einrichtung nach der Erfindung ermöglicht es, ein und sdieselb,e Maschine für. beide Zwecke zu verwenden.
  • Die Betätigung der Hämmer der verbleibenden höheren Zahlenordnungen wird mittels einer Einrichtung bewirkt, die von -.dem verschiebbare.n Papierwagen gesteuert wird, so da.ß der Abdruck der , Sonder- und _Sicherheitszeichen .stattfindet, wenn sich-:der .Papierwagen während, des Arbeitsspiels -der Maschine , in bestimmten Spaltenstellungen befindet. - _ Spaltensteuerung des Zeichenabdrucks Der verschiebbare Papierwagen C (Fig. i) weist Rollen 75 auf, die so am dem Wagen angebracht sind, daß sie mit .dem einen Arm eines Doppelhebels;76 zusammenwirken, wenn sich der.Wagen in bestimmten Spaltenstellungen befindet. Der Hebel 76 ist um einen Zapfen 77 schwenkbar und sein zweiter Arm ist mit dem oberen Ende einer senkrechten Stange 78 verbunden. Das untere Ende dieser Stange greift an dem einen Arm eines Doppelhebels 79 an, der um einen am Maschinenrahmen sitzendbn Zapfen 8o schwenkbar ist. Ein anderer Arm des Hebels 79 ist mit einer wa,agerechten Stange 81 verbundm (Fig. i und 2), . die nach der Vorderseite dier Maschine zu führt, 'wo sie mit dem einen Arm eiäies.Hebels 82 verblinden ist. Dieser Hebel ist um einen Zapfen 83 eines Trägers 84. schwenkbar. Der andere Arm des Hebels 82 hat einen waagerechten Ansatz 86, der mit dem Fuß einer Klinke 87 -zusammenwirken kann. Diese Klinke ist an dem Hammerriegel 13 der drittniedrigsten Zahlenordnung angelenkt, der, wie schon erwähnt, bei jedem Arbeitsspiel der Maschine betätigt wird. Die Klinke 87 besitzt einen seitlichen Ansatz 89, der für gewöhnlich mit einer Schulter einer Klinke go zusammenwirkt. Diese Klinke 9o ist an dem Riegel 13 des Druckhammers der höchsten Zahlenordnung angelenkt. Der Übersichtlichkeit halber sind in Fig. 2 die Hämmer z2 und Riegel 13 für die vierte bis achte Zahlenordnung nicht mitdargestellt. Wird der Riegel 13 der drittniedrigsten Zahlenordnung mit der Klinke 87 in die untere Normalstellung geschwenkt, so trifft der Ansatz 89 auf die Schulter der Klinke go und schwenkt den Riegel 13 der höchsten Zahlenordnung, so daß wegen der schon erwähnten Ansätz-a 9i die Riegel 13 aller Zahlenordnungen geschwenkt werden und sämtlüche Druckhämmer freigeben.
  • Erreicht der Papierwagen eine Spaltenstellung, in der eine der Rollen 75 mit dem Doppelhebel 76 zusammenwirkt, ,so wird die Stange 78 nach unten gedrückt, der Doppelhebel 79 im Uhrzeigersinn geschwenkt, die Stange 81 nach vorn bewegt und der Doppel.hebel'82 entgegen. dem Uhrzeigersinn (F'ig. 2) geschwenkt, so @daß sein Fuß 86 die Klinke 87 anhebt und den Ansatz 89 mit der Klinke go außer Eingriff ibringt.,,Liegt die Klinke 87 in, angehobener Stellung, so verursacht die Betätigung des Hammer.-nJegels 13 der drittniedrigsten Zahlenordnung nicht die Betätigung des Hammerriegels: 13 der höchsten Zahlenordnung, und es werden, wie auf dem Journalblatt I (Fig. 7), ohne Sonder- oder Sicherheitszeichen Beträge abgedruckt. Für die in Fig. 7 veranschaulichte Arbeit wenden drei Rollen 75 und für die Arbeit nach Fig. 8 nur eine Rolle 75 benötigt. Verstellbare Hainmerverriegelungseinrichtung Aus den Fig. 7 und 8 ergibt sich, däß in der ersten Spalte des Schecks der Abdruck der Cents und: in der zweiten Spalte des Schecks der Abdruck der Dollars verhindert wird. Dies wird durch eine Hammerverrtiegelungseinrichtun:g erreicht, die bei der dargestellten Maschine aus einer Welle ioo (Fig. 2) besteht, .die über Fingeransätzen ioi liegt, welche sich von d en Typenhämmern aus nach vorn erstrecken. Die Welle ioo weist Schneiden auf, die in .den verschiedenen Stellungen der Welle verschiedene Hämmer verriegeln, so daß die Arbeit dieser Hämmer verhindert wird, obwohl ihre Riegel 13 betätigt werden. Die Welle ioo wird mittels eines auf dem Wellenende sitzenden Rades io gedreht, .das mit einer Zahnstange 103 kämmt, die von dem Papierwagen betätigt wind. Die Zahnstange: 1ö3 steht mit einem waagerechten Schwenkhebel 104 in Verbindung, der sich nach dem hinteren Ende der Maschine zu erstreckt, wo er durch eine senkrechte Stange io6 mit einem Steuerrocken 107 verbunden ist; dieser Steuernocken 107 wirkt mit verschiedenen großen Rollen io8 zusammen, die auf dem Papierwagen gelagert sind, so daß die Welle ioo in Abhängigkeit vor den Spaltenstellungen des Papierwagens und der Anordnung der Rollen io8 in verschiedene Stellungen geschwenkt werden kann. Zur Durchführung der in den Fig. 7 und 8 veranschaulichten Arbeitsbeispiele ist eine Rolle io8 so auf .dem Papierwagen angeordnet, daß sie auf den Nocken 107 einwirkt, wenn der Papierwagen in der ersten Scheckdrucklag,- sich befindet. Die Rolle io8 ist hierbei so groß gewählt, daß sie eine solche Drehung der Welle ioo verursacht, daß diese eine Stellung einnimmt, in welcher die Hämmer 12 der beiden niedrigsten Zahlenordnungen verriegelt sind. Eine weitere Rolle io8 ist auf .dem Papierwagen so angeordnet, daß sie auf den Nocken 107 einwirkt, wenn der Papierwagen die zweite Druckstellung einnimmt; diese Rolle io8 ist so groß, daß sie eine Drehung der Welle in eine solche Stellung bewirkt, in der alle Hämmer 12 blockiert sind mit Ausnahme der beiden für die beiden niedrigsten Zahlenordnungen. In den anderen Stellungen des Papierwagens wird zur Durchführung des in ,den Fig. 7 und 8 veranschaulichten Arbeitsspiels keiner der Hämmer blockiert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckende Rechen- bzw. Buchhaltu @ngsmaschine od. -dgl. mit Typenträgern, die sowohl Null- als auch Sonderzeichentypen haben und mit einer von den Bewegungen der Betragsschaltvorrichtun.gen gesteuerten Einrichtung, mit deren Hilfe die Sonderzeichentypen in die Druckzeile eingestellt werden, und zwar in allen Zahlenordnungen, .die höher sind als die höchste Zahlenordnung, in der eine Wertziffer abgedruckt wird, und mit der eine 0-Type in die Druckzeile in jeder niedrigen Zahlenordnung eingestellt wird, in der keine Wertziffer zum Abdruck kommt, wobei die die Typenträger mit den Zählwerkantriebsorganen kuppelnden Glieder mit letzteren so verbunden sind, daß die Typenträger die Kupplungsglieder einen Schritt aus ihren Normalstellungen herausbewegen können, bevor die Zählwerkantriebsorgane mitgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (21 bis 31) zur Steuerung der Stellungen der Typenträger (8) für den Abdruck der Null-(0) und Sonderzeichen-(8 oder *)Typen (i i) sowohl die Verbindungsglieder (3) als auch den Typenträger (8) in die Normalstellung zurückführt, und zwar in Zahlenordnungen, in denen keine Ziffer zwischen i und, 9 abgedruckt wird und die auf einer bestimmten Seite des Typenträgers der höchsten Zahlenordnung liegen, der eine Wertziffer zwischen i und 9 abdruckt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mitnahmeglieder (Klinken 21) auf einem beweglichen Träger (27) .angeordnet sind, daß die die Typenträger (8) miit den Zählwerkantriebsgliedern verbindenden Organe (Anschlagstangen 3) Kupplungsteile (Zapfen ao) haben, die nur dann aus einer Lage heraus fährbar sind, in der sie mit den Mitnahmegliedern (21) gekuppelt werden können, wenn sie aus ihren Normalstellur:gen weiter "herausbewegt werden als um das Maß, um welches sie sich in bekannter Weise bei jedem Arbeitsspiel der Maschine bewegen können, bevor sie von den Zählwerkantriebsgliedern (4, 5) angehalten «erden, die nicht von ihren 0-Anschlagriegeln freigegeben sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Verbindungsglieder (3) und ihrer Typenträger (8) über die Stelle der Mitnahme der Zählwerkantriebsglieder (4, 5) die Kupplungsteile (ZO) der Verbindungsglieder in solche Lagen einstellen, in denen sie ihre Mitnahmeglie.der (21) daran hindern, sich in die Kupplungsstellung zu bewegen, wobei die Mitnahmeglieder (21) Ansätze od. dgl. (50, 51) aufweisen, die in bekannter Weise diejenigen Mitnahmeglieder aus der Mitnahmes-tellung heraushalten, die auf der einen Seite irgendeines Mitnahme.gliedes liegen, das daran gehindert ist, die Mitnahmestellung einzunehmen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei welcher das Druckwerk einseitig wirksame Verbindungen zwischen den Zahlenordnungen aufweist, so daß die Arbeit des Druckwerkes in allen Zahlenordnungen sichergestellt ist, die niedriger sind als irgendeine Zahlenordnung, in der eine Wertziffer abgedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eire mittlere (drittniedrigste) Zahlenordnung des Druckwerkes so ausgebildet ist (Fortfall des. Schwanzansatzes 16 der Klinke 14), daß sie bei jedem Arbeitsspiel .der Maschine in Tätigkeit tritt, wobei zwischen dieser mittleren Zahlenordnung und der höchsten Zahlenordnung des Druckwerkes eine Kupplung (87, 89, 90) vorgesehen ist, die bewirkt, daß das Druckwerk in Zahlenordnungen betätigt wird, die höher sind als die höchste Zahlenordnung des zu druckenden Betrages.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kupplung (87, 89, 9o) mittels einer Steuereinrichtung (75 bis 86, Papierwagen C) ein- und ausrückbar ist, so daß ,der Abdruck: von Sonderzeichen links neben dem tatsächlichen Betrag bei bestimmten Arbeitsspielen der Maschine (Stellungen des Papierwagens C) erfolgt bzw. unterbleibt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 580 738.
DEB1043D 1937-07-09 1938-07-09 Rechenmaschine od. dgl. Expired DE873322C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE580738C (de) * 1930-07-15 1933-07-15 Alexander Varren Dr Ing Nullendruckvorrichtung fuer Rechenmaschinen, Kontrollkassen u. dgl.

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DE580738C (de) * 1930-07-15 1933-07-15 Alexander Varren Dr Ing Nullendruckvorrichtung fuer Rechenmaschinen, Kontrollkassen u. dgl.

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