DE676760C - Rechenmaschine o. dgl. - Google Patents

Rechenmaschine o. dgl.

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DE676760C
DE676760C DEB169655D DEB0169655D DE676760C DE 676760 C DE676760 C DE 676760C DE B169655 D DEB169655 D DE B169655D DE B0169655 D DEB0169655 D DE B0169655D DE 676760 C DE676760 C DE 676760C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing
    • G06C11/06Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing having type hammers

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Description

  • Rechenmaschine o. dgl. Zusatz zum Patent 67=394 Die Erfindung bezieht sich auf eine Rechenmaschine mit Druckvorrichtung. Insbesondere betrifft die Erfindung Rechenmaschinen nach dem Patent 672 394, die beim Abdruck eines Betrages unmittelbar links neben dem Betrag Zeichen zum Abdruck bringen, so daß der gedruckte Betrag nicht nachträglich durch Einfügen einer oder mehrerer Zahlen links neben der Betragssumme geändert werden kann. Derartige Rechenmaschinen werden häufig zum Ausstellen eines Schecks benutzt und können außerdem dazu verwendet werden, gleichzeitig mit dem Ausstellen des Schecks beispielsweise ein Buchungsblatt o. dgl. zu bedrucken.
  • In dem Patent 672 394 ist eine Rechenmaschine beschrieben, mit der sowohl Schecks ausgestellt werden können als auch ein Buchungsblatt bedruckt «-erden kann. Diese Maschine ist so ausgebildet, daß in gewissen Spaltenstellungen des verschiebbaren Papierwagens Beträge zum Abdruck kommen, ohne dali dabei unmittelbar links neben diesen Betrögen andere Zeichen abgedruckt werden; in anderen Spaltenstellungen des Papierwagens hingegen werden beim Abdrucken der Beträge in bestimmten Zahlenordnungen unmittelbar links neben dem Betrag besondere Zeichen zum Abdruck gebracht. So wird der Betrag von siebenzig Pfennig beispielsweise wie folgt gedruckt: ++++.7o und der Betrag von fünf Mark und fünfundzwanzig Pfennig folgendermaßen: +++5.25.
  • Es ist häufig erwünscht, daß links neben dem abgedruckten Betrag nur in einer Zahlenordnung ein Sonderzeichen zum Abdruck gelangt. Wird ein Sonderzeichen, beispielsweise die Geldbezeichnung für Mark, wie :11, unmittelbar links neben dem Betrag abgedruckt, so ist der gedruckte Betrag leicht lesbar und wird nicht durch besondere Nullen oder Sonderzeichen links neben dem Betrag unleserlich. Trotzdem ist gleichzeitig eine Anderung des abgedruckten Betrages durch unbefugtes Einsetzen einer Ziffer links neben diesem Betrag sicher vermieden. Bei dem Versuch, in dieser Weise mit einer Rechentnaschine zu arbeiten, deren Druckvorrichtung eine Mehrzahl von Typenträgern aufweist, und zwar einschließlich je eines Typenträtrers für jede Zahlenordnung der Maschine, entstehen besondere Schwierigkeiten, da (las unmittelbar links neben den Beträgen verschiedener Zahlenordnungen abzudruckende Sonderzeichen durch verschiedene Typenträger gedruckt werden muß: Die Einrichtung nach- der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, däß die Druckwerke der einzelnen Zahlenstehlen durch je ein Steuerglied steuerbar sind, das in eine Stelhing überführt wird, in der das Druckwerk der entsprechenden Zahlensteile arbeiten kann, sobald :sich der Typenträger der nächstniederen Zahlensteile in eine Stellung zum Abdruck einer Ziffer bewegt.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, däß ein Sonderzeichen selbsttätig immer nur in einer Zahlensteile zum Abdruck gelängt, die unmittelbar links neben dem Betrag liegt, wobei es gleichgültig ist, aus wieviel Ziffern sich dieser Betrag zusammensetzt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt die rechte Seitenansicht einer Rechenmaschine der im Patent 672 394 behandelten Art, deren Druckwert: gemäß der Erfindung ausgestaltet ist.
  • Fig. 2 zeigt schaubildlich Teile der Druckeinrichtung der Maschine nach Fig. i.
  • In Fig. 3 ist ein bedrucktes Kontrollblatt, beispielsweise ein Buchungsblatt, veranschaulicht, und Fig. 4 zeigt einige mit der Maschine bedruckte Schecks: Die auf der Zeichnung veranschaulichte Maschine gleicht, abgesehen von den noch zu beschreibenderi Einrichtungen, im wesentlichen der in der Patentschrift 672 394 beschriebenen: Betragstasten i (Feg. i) sind in mehreren Reihen angeordnet und steuern unter Vermittlung von Hebeln :2 und Anschlagdrähten 3 das Bewegungsmaß der Antrieliszahnsegmente 4 der zugehörigen Tastenreihen. Die Antriebszahnsegmente 4. sind durch Zapfen und Schlitz 13 mit den vorderen Enden von Armen 12 verbunden, und ihre Bewegungen werden gesteuert durch eine Leiste, die ein sich quer über die Maschine unter den vorderen Enden der Arme 12 hindurch erstreckendes nuerstüch aufweist, Blas von seitlichen Arenen l i getragen wird. Während des Vorwärtshubes der Maschine wird die Leiste nach unten bewegt; so daß sich die Antriebszahnsegmente 4. gleichfalls nach unten bewegen können; die Leiste wird in ihre angehobene Stellung zurückgeführt, um während des Rückliebes der ,Maschine die Autriebszahnsegmente in ihre Ausgangsstething zurückzuführen. Die Bewegung der Teiste wird durch einen Nocken 14 gesteltert: der auf einer Welle 15 sitzt. Auf dieser Welle ist eile Hebel befestigt, der unter Vermittlung von Federn 16 .mit einer Kurbel auf der Hauptantriebswelle 17 in Verbindung steht. Ein schwingbares Additions- und Subtraktionszählwerk mit zwei Satz Zählrädern i$ und ig wirkt mit den Antriebszahnsegmenten 4: zusammen und wird durch eine Stange 20 gesteuert, die mittels eines auf der Achse 15 sitzenden Klinkenarmes bewegbar ist. Um Summen und Untersummen in dem Zählwerk ermitteln zu können, wird die Stange 2o unter Vermittlung eines Verbindungsgliedes 22 von der Summentaste T und der Untersummentaste ST bewegt. Das -Maß der Bewegungen der Antriebszahnseginente beim Summen-bzw. Untersummenziehen wird durch die Zählräder gesteuert.
  • Wie im Patent 672 394 dargelegt, ist die ,Maschine mit einer Steuervorrichtung versehen, die auf der Zeichnung teilweise veranschaulicht und durch die Bezugszeichen 54 bis 68 bezeichnet ist. Die Druckvorrichtung und ihre Antriebsglieder tragen auf der Zeichnung die Bezugszeichen 26 bis 53; die Druckvorrichtung ist für gewöhnlich durch alle Zahlenordnungen hindurch gekuppelt, so daß in allen Zahlenordnungen rechts von einer solchen Zahlenordnung ein Abdruck erfolgt, in der eine einen größeren Wert als o aufweisende Drucktype in 'Druckstellung liegt. ,Mittels der obenerwähnteri Steuereinrichtung kann die Druckvorrichtung bei bestimmten Druckvorgängen vermittels der Zapfen 67 und Ansätze 68 so betrieben werden, daß auch in allen Zahlenordnungen ein Abdruck erfolgt, die links neben der höchsten Zahlenordnung liegen, in welcher eine einen größeren \Vert als o aufweisende Drucktype für den Druckvorgang eingestellt ist. Wie in dem Patent 672 394 dargelegt, sind die Typenträger der einzelnen Zahlenordnungen des Druckwerkes; die als Verbreiterung 26 der hinteren Enden der Arme 12 ausgebildet sind, je mit einer Sondertype versehen, die oberhalb der üblichen o-Type liegt. Diese Sondertype liegt in Druckstellung, -wenn die Maschine die Ruhelage einnimmt. Die Sondertype besteht aus einer Geldsortentype, beispielsweise der r11-Type. Wie fernerhin im Patent 67239.1 dargelegt, ist die Maseliilie mit einer Steuervorrichtung für die Sondertypen versehen, von der eine Ausführungsforen in der Zeichnung veranschaulicht ist und die Bezugszeichen 7o bis 86 trägt. In allen Zahlenordnungen, in denen die Antriebssegmente 4 während des Arbeitsganges .der Maschine ihre Nullsiel-Lungen verlassen können, «-erden die finit den Antriebszahusegnienten 4 zusaninicnwirkenelen Typentr:iger 2(1 durch die Steuereinrichtung so beeinflußt, Bali sie infolge der Verbindung durch Zapfen und Schlitz 13 ,gegenüber den Antriebszahnsegnienten eine Sond(a'be\@egung ausfuhren können. Die 'rypc"t :27 werden dann der deine Bew@gungsmaß der Antriebssegmente 4 entsprechenden Werte in die Druckstellung gebracht. In allen Zahlenordnungen, in denen die Antriebssegmente 4 gegen ein Herausbewegen aus der Nullstellung gesichert sind und die rechts neben einer Zahlenordnung liegen, in welcher ein Antriebszahnsegment q. aus der Nullstellung herausbewegt werden kann, können die Typenträger eine Bewegung ausführen, um die o=Typen in die Druckstellung zu bringen. In allen Zahlenordnungen links neben der höchsten Zahlenordnung, in der sich ein Segment q. während des Vorwärtshubes der Maschine aus seiner Nullstellung herausbewegen kann, werden die Typenträger festgehalten, da die Halten 86 mit den Zapfen zusammenwirken, und die Sondertypen werden während derjenigen Arbeitsvorgänge der Maschine in der Druckstellung gehalten, in der die Druckvorrichtung 27 bis 53 unter dem Einfluß der zuerst .erwähnten Steuervorrichtung 54 bis 68 so eingestellt ist, daß links neben dem Betrag ein Abdruck erfolgen kann. Beide in dem Patent 672 394 behandelten Ausführungsformen der Steuervorrichtung, mit deren Hilfe das Sonderzeichen und die o-Typen in die Druckstellung gebracht werden, können zur Anwendung gelangen, da die Beträge, links von denen Sonderzeichen einzudrucken sind, Beträge darstellen, die an den Betragstasten i eingestellt sind oder Summen bzw. Untersummen darstellen, die in dem Zählwerk 18, i9 ermittelt wurden. Sowohl die Vorrichtung, die die zeitweise Kupplung einer bestimmten Stelle des Druckwerkes mit den höheren Stellen steuert als auch diejenige, die entweder in Abhängigkeit von den Betragstasten oder der Zählwerkritzel die Einstellung der Sonderzeichen und -Nulltypen in die Druckstellung bewirken, werden selbsttätig in die wirksame Stellung und aus dieser Stellung herausgebracht, und zwar in Abhängigkeit von dem verschiebbaren Papierwagen C. Auf diese Weise wird selbsttätig ein Abdruck links neben dem Betrag erzeugt, wenn Beträge in bestimmten Spaltenstellungen des Papierwagens gedruckt werden. Hingegen erfolgt ein Abdruck links neben den Beträgen nicht, wenn der Druck der Beträge in anderen Spaltenstellungen des Papierwagens vor sich geht.
  • Wenn die Maschine nach Patent 67-2 39-1 links neben einem Betrag ein Zeichen abdruckt, werden je nach der Größenordnung des abgedruckten Betrages links neben diesem Betrag eine mehr oder weniger große Anzahl von Sonderzeichen zum Abdruck gebracht. So wird der Betrag von siebenzig Pfennig wie folgt gedruckt: +-i-++.70, und der Betrag von fünf Mark und fünfundzwanzig Pfennig folgendermaßen: -h+-h5.25. Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, links neben dem Betrag nur ein einziges Sonderzeichen, beispielsweise das Zeichen für Mark JZ, und zwar unmittelbar links neben dem Betrag abzudrucken, und zwar gleichgültig, ob dieser Betrag groß oder klein ist. Diese Aufgab;. wird durch folgende Einrichtung, die an einer Maschine nach Patent 672-394 angeordnet ist, gelöst.
  • Die Druckhämmer 32 sind mit Haken 9 i versehen. Eine Reihe von Riegeln 92 sind auf einer Achse 93 schwenkbar gelagert und wirken mit Federn 9q_ zusammen, die bestrebt sind, die Riegel 92 nach hinten zu ziehen und sie mit den Haken 9i der Druckhämmer außer Eingriff zu bringen. Jeder Riegel 96 hat einen von der Vorderseite der Maschine aus gesehen nach rechts gerichteten Ansatz 96, der in die Bahn der untersten Type des Typenträgers der rechts danebenliegenden nächsthöheren Zahlenordnung ragt. Während eines Arbeitsganges der Maschine wird jeder der Typenträger, der Antriebssegmente, die sich nicht bewegen, in einer Stellung gehalten, in der die Sondertype zum Abdruck gelangt; die unterste Type des Typenträgers berührt also den Ansatz 96 des Riegels 92 für den Druckhammer der nächsthöheren Zahlenordnung. Es wird daher der Riegel 92 in einer solchen Stellung festgehalten, daß er den Druckhammer 32 der nächsthöheren Zahlenordnung gegen eine Druckbewegung sichert. Jeder Typenträger, der während des Arbeitsganges der Maschine so bewegt wird, daß eine Zahlentype in die Druckstellung gelangt, hebt hierbei seine unterste Type vom Ansatz 96 des Riegelgliedes 92 für den Druckhammer der links danebenliegenden nächsthöheren Zahlenordnung ab. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Riegel 9--, von seiner Feder 94 in eine solche Stellung überführt wird, daß der entsprechende Druckhammer vorgeschnellt werden kann, um in der links danebenliegenden nächsthöheren Zahlenordnung einen Abdruck hervorzurufen, wenn die Druckeinrichtung so eingestellt ist, daß links daneben ein Abdruck erfolgen kann; gleichzeitig werden alle Typenträger links neben der höchsten Zahlenordnung, in der eine Zifferntype in die Druckstellung gelangt ist, mit ihren Sonderzeichentypen in der Drucklinie gehalten. Durch die beschriebene Einrichtung wirst erreicht, daß der Abdruck links neben einem Betrag ausschließlich auf den Druck eines einzigen Sonderzeichens bed be- schränkt wird, das unmittelbar links neben schränkt Zahlenordnung des gedruckten er Z, Betrages steht; dies ist in der letzten Spalte des in Fig.3 abgebildeten Buchungsblattes dargestellt und auf jedem der. in Fig..l veranschaulichten Schecks zu erkennen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Rechenmaschine o: dgl. nach Patent 672 3.94 mit einem Druckwerk,.-. dessen einzelne Typenträger Sonderzeichen- und o-Typen aufweisen und derart steuerbar sind, daß die o-Typen derjenigen Zahlenstehen in die Drucklinie gelangen, in denen kein Wert über Null eingestellt ist und die sich an eine Zahlenstelle mit einem Wert über Null anschließen und bei der die Typenträger überdies derart steuerbar sind, daß die Sondertype in die Drucklinie in einer oder mehreren Zahlenstehen vor der höchsten Stelle überführt wird, in der eine. Zifferntype in die Drucklinie gelangt, dadurch gekennzeichnet, däß die Druckwerke (26 bis q:1) der einzelnen Zahlenstehen durch je ein Steuerglied (92; 96) steuerbar sind; das -in eine Stellung überführt wird, in der das Druckwerk (Hämmer 32) der entsprechenden Zahlenstelle arbeiten kann, sobald sich der Typenträger (26, 27) der nächstniederen Zahlenstelle in eine Stellung zum Abdruck einer Ziffer bewegt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch F, dadurch gekennzeichnet, daß, die Steuerglieder aus Riegeln (92) bestehen, von denen jeder mit einem Ansatz (Arm 96) so in die Bahn des Typenträgers (26, 27) der nächstniederen Zahlenstelle ragt, daß dieser Typenträger, solange er die dem Abdruck der Sondertype (M) entsprechende Stellung einnimmt, den Riegel (92) in der wirksamen Lage hält, in welcher der Druckhammer (32) der dem Riegel zugeordneten Zahlenstelle gegen eine Bewegung gesichert ist.
DEB169655D 1934-05-07 1935-05-07 Rechenmaschine o. dgl. Expired DE676760C (de)

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GB456350A (en) 1936-11-09

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