DE640330C - Elektromotorischer Antrieb zur Bewegung von ferngesteuerten Apparaten, insbesondere Schaltern - Google Patents
Elektromotorischer Antrieb zur Bewegung von ferngesteuerten Apparaten, insbesondere SchalternInfo
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- DE640330C DE640330C DEA66809D DEA0066809D DE640330C DE 640330 C DE640330 C DE 640330C DE A66809 D DEA66809 D DE A66809D DE A0066809 D DEA0066809 D DE A0066809D DE 640330 C DE640330 C DE 640330C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J13/00—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
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- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
Gegenstand des Hauptpatents 630 156 ist
ein elektromotorischer Antrieb zur Bewegung von ferngesteuerten Apparaten, bei welchem
der bereits eingeleitete Schaltvorgang von der Befehlstelle aus umgekehrt werden kann;
dies wird durch einen von dem Antrieb gesteuerten Kontakt erzielt, welcher den Stromkreis
für die Umkehrung vorbereitet.
Die vorliegende Erfindung bringt eine weitere Ausgestaltung des Erfindungsgedankens
des Hauptpatents 630 156 dahingehend, daß in an sich bekannter Weise je ein Schütz
für beide Bewegungsrichtungen vorgesehen1 ist und daß durch je einen taktgleich mit
dem Antrieb bewegten Schalter in jeder Endstellung des Antriebes der Erregerstromkreis
nur des einen' bzw. nur des anderen Schützes vorbereitet und zwischen den End-'
Stellungen der Erregerstromkreis des jeweils wirksamen Schützes aufrechterhalten und
der des jeweils nichtwirksamen Schützes vorbereitet wird.
Vorliegende Erfindung bringt also eine Anwendungsmöglichkeit des Erfindungsgedankens
des Hauptpatents auf solche Fernsteuerungsanlagen, bei denen der zu steuernde
Antrieb sehr weit von der Kommandostelle 'entfernt ist und bei denen man daher den
Häuptstrom für die Betätigung des Antriebes aus wirtschaftlichen Gründen nicht über die
Steuerleitung fließen lassen will. In solchen Fällen werden in unmittelbarer Nähe des zu
steuernden Antriebes je ein Schütz vorgesehen, die von der Kommandostelle aus über
die Steuerleitungen mit Schwachstrom gesteuert werden und die dann ihrerseits den
Motorstromkreis des Antriebes in der gewünschten Weise steuern. Dadurch wird eine beträchtliche Strom- und Kupferersparnis
erzielt, da der Kupferquerschnitt der Steuerleitungen für die Schütze sehr klein
gehalten-werden kann.
Ein Schaltungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, k ist der
ferngesteuerte * Apparat, beispielsweise ein Schalter, welcher von dem Motor α bewegt
wird. Der Motor wird durch die beiden Schütze h und i gesteuert. In der gezeichneten
Lage sind beide Schütze abgefallen. Ist das Schütz h angezogen, dann ist für den
T ft
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Max Süberkrüb in Berlin-KarlsKorst.
Motor folgender Stromkreis geschlossen:
Vom Pluspol der Batterie über den Kontakt des Schützes h, den unteren Kontakt eines
Umschalters f, die Feldwicklung b des Moto:
den oberen Kontakt des Umschalters /, ;&l
Anker des Motors α zur negativen KleJ
der Batterie/. Bei dieser Schaltung bewegt sich der Motor im Sinne der Pfeilrichtung.
Wird dagegen das Schütz i eingeschaltet,
to dann ist der Umschalter / erregt und das Feld b umgepolt, so daß sich der Antrieb im
entgegengesetzten Sinne bewegt.
- Die unteren Klemmen der Erregerspulen für die Schütze h und i können über den Befernschalter
g mit dem Pluspol der Batterie m verbunden werden. Die obere
Klemme des Schützes h kann über den mit dem Antrieb taktgleich bewegten Schalter c
oder den taktgleich bewegten Schalter d mit
so dem negativen Pol der Batterie I verbunden
werden. Die Beläge auf den Schaltern c und d sind so angeordnet, daß die Spule des
Schützes h in jeder Endstellung, von welcher aus das Schütz h zur Umstellung des Antriebes
in Wirksamkeit treten soll, mit dem negativen Pol über den Schalter c verbunden
ist. Diese Verbindung bleibt bis kurz vor Beendigung der durch das Schütz h bewirkten
Bewegung bestehen. In der genannten Endstellung ist das Gegenschütz i· nicht mit
der negativen Klemme der Batterie verbunden, der Anschluß ist aber durch den Schalter d vom Beginn bis zum Ende der
durch das Schütz h eingeleiteten Bewegung hergestellt.
Genau entsprechend arbeitet die Schaltung bei einer durch das Schütz i hervorgerufenen
Bewegung.
Wird nun der Befehlschalter g in die linke Stellung bewegt, dann ist für die Spule des
Schützes h über den Schalter c ein Erregerstromkreis geschlossen, so daß das Schütz
anzieht und den Antrieb im Sinne der Pfeilrichtung bewegt. Während der Bewegung
bleibt zunächst der Stromkreis für das Schütz h über den Schalter c bestehen. Nachdem
der Schalter c eine Bewegung von etwa i8o° zurückgelegt hat, wird der Stromkreis
für die Spule des Schützes h am Schalter c unterbrochen, 'das Schütz fällt ab, und der
Antrieb wird stillgesetzt.
Soll während der Bewegung der Antrieb angehalten und wieder zurückbewegt werden,
,.dann braucht man lediglich den Schalterg·
jin die in der Zeichnung dargestellte Lage
Zurückzuführen. Dann ist der Erregerstrom- ^ßreis des Schützes h am Schalter g unterbrochen,
das Schütz h fällt ab und setzt den Antrieb still. Gleichzeitig ist aber über den
rechten Kontakt des Befehlschalters g und §0 den rechten Kontakt des Schalters d ein Erregerstromkreis
für das Gegenschütz i geschlossen, so daß das Schütz i anzieht und
eine Bewegung des Antriebes im entgegengesetzten Sinne veranlaßt. Ist der Antrieb
in die Endlage gelangt, dann ist der Erregerstromkreis für das Schütz i gleichfalls unterbrochen,
so daß es abfällt und den Antrieb stillsetzt (gezeichnete Lage).
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Elektromotorischer Antrieb zur Bewegung von ferngesteuerten Apparaten, insbesondere Schaltern, nach Patent 630156, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von ferngesteuerten Schützen, welche an der Antriebsseite den Antrieb an Spannung legen, in an sich bekannter Weise je ein Schütz für beide Bewegungsrichtungen vorgesehen ist und daß durch je einen taktgleich mit dem Antrieb bewegten Schalter in jeder Endstellung des Antriebes der Erregerstromkreis nur des einen bzw. nur des anderen Schützes vorbereitet und zwischen den Endstellungen der Erregerstromkreis des jeweils wirksamen Schützes aufrechterhalten und der des jeweils nichtwirksamen Schützes vorbereitet wird.
- 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch go gekennzeichnet, daß in den Endstellungen beide Schalter (c und d) die Spule des Schützes für den nächsten Schaltvorgang (h bzw. i) einpolig an Spannung legen und daß zwischen den Endstellungen jeder Schalter (c, d) nur durch das ihm zugeordnete Schütz (Ji bzw. i) einpolig mit der Spannungsquelle verbunden wird, während die andere Klemme der jeweils wirksamen Schützspule durch den Befehlschalter (g) an den anderen Pol der Spannungsquelle gelegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA66809D DE640330C (de) | 1932-08-05 | 1932-08-05 | Elektromotorischer Antrieb zur Bewegung von ferngesteuerten Apparaten, insbesondere Schaltern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA66809D DE640330C (de) | 1932-08-05 | 1932-08-05 | Elektromotorischer Antrieb zur Bewegung von ferngesteuerten Apparaten, insbesondere Schaltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640330C true DE640330C (de) | 1936-12-30 |
Family
ID=6944255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA66809D Expired DE640330C (de) | 1932-08-05 | 1932-08-05 | Elektromotorischer Antrieb zur Bewegung von ferngesteuerten Apparaten, insbesondere Schaltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640330C (de) |
-
1932
- 1932-08-05 DE DEA66809D patent/DE640330C/de not_active Expired
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