DE640136C - Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine - Google Patents
Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare MuehlsteinschaerfmaschineInfo
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- DE640136C DE640136C DEF79901D DEF0079901D DE640136C DE 640136 C DE640136 C DE 640136C DE F79901 D DEF79901 D DE F79901D DE F0079901 D DEF0079901 D DE F0079901D DE 640136 C DE640136 C DE 640136C
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- Germany
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- 239000004575 stone Substances 0.000 description 3
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- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/26—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by impact tools, e.g. by chisels or other tools having a cutting edge
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Durch das Patent 629 864 ist eine Mühlsteinschärfmaschine geschützt, bei der die
Neuerung darin besteht, daß die Maschine von Laufwalzen unterstützt und um
S die Achse dieser Laufwalzen kippbar ist, während die Schlagwerkzeuge 'unterhalb ihrer
Antriebswelle nahe an der Laufwalze angeordnet sind.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
eine Weiterentwicklung dieser älteren Erfindung und besteht darin, daß die Schlagwerkzeuge
und die Kraftmaschine der Mühlsteinschärfmaschine im Fahrgestell senkrecht zu ihrer in Fahrtrichtung liegenden Hauptachse
*5 gegenüber der Laufwalzenachse verstellbar
und die Schlagwerkzeuge um eine in der Längsrichtung der Mühlsteinschärfmaschine
liegende Achse, ζ. B. die Hauptachse, schwenkbar sind.
Durch diese neue Ausbildung wird erreicht, daß man nicht nur die Lage von Laufwalzenachsen
und Arbeitswerkzeugen zueinander verändern, sondern zugleich den. Winkel der
beiden in der Fahrtrichtung der Maschine
durch die Meißellängsachse und die Läufwalzenachse gedachten Ebenen verändern
kann. Dadurch wird ferner erreicht, daß man die Schlagwerkzeuge möglichst nahe an
die Laufwalzenachse heranbringt, so daß diese gegebenenfalls selbst zwischen den Laufwalzenachsen
gelagert sind.
Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen Art der Verstellung der Laufwalzen
und ihrem Abstand vom Gerät in senkrechter Richtung sowie in der Art der Vierstellung
der Meißelachse gegenüber der Laufwalzenachse.
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung
in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der Mühlsteinschärfmaschine,
.
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie I-1 der Abb. ι in Richtung des Pfeiles A gesehen,
Abb. 3 einen Längsschnitt durch die Antriebsvorrichtung,
Abb. 4 im Grundriß die Blattfeder mit Antrieb skurbel, !
Abb. 5 in Seitenansicht eine andere Ausführungsform der Mühlsteinschärfmaschine,
Abb. 6 eine Stirnansicht zu Abb. 5 in Richtung des Pfeiles B gesehen.
Am Flansche des Motors ist der Schlagwerkzeugträger,
der z. B-. durch eine Scheibe b gebildet wird, durch Bolzene befestigt. Um
den Flansch α des Motors faßt der kreisförmig ausgeschnittene Fahrgestellkörper d,
der z.B. plattenförmig ausgeführt ist. Der Flansche des Motors mit dem daran angeflanschten
Schlagwerkzeugträger b ist somit im Fahrgestell^ drehbar. Die Drehbarkeit
040136
wird durch die Verbindungsschrauben /, welche durch Schlitze £ des Schlagwerkzeugträgers
fassen, begrenzt.
Die Plattet trägt zwei Führungshülseng,
in denen die Lagerstangen h in senkrechter Richtung verschiebbar sind, wobei sie z.r.B,
durch Steckbolzen A1 gehalten sind. An Stelle
von Steckbolzen können auch Stellschrauben Anwendung finden.
ίο An den unteren Enden tragen die Lagerstangen
h die Laufwalzenachsen /, auf denen die Walzen k, Rollen Oder Räder drehbar
gelagert sind. Diese können mit einem haftenden Belag aus Gummi o. dgl. armiert sein.
Die Laufwalzen sind also auf mehreren je für sich gelagerten Laufwalzenachsen i, I1, die
in beliebigem Abstand voneinander angeordnet sind, gelagert. Der Abstand kann z. B.
der Steingröße, dem Furchenverlauf oder der jeweiligen, weiter unten beschriebenen Verstellbarkeit
des Schlagwerkzeuges angepaßt sein. Dabei kann es von Vorteil sein, daß
die Laufwalzen nicht in ein 'und derselben Symmetrieachse liegen, also nicht gleichachsig
angeordnet sind.
Vermittels des Fahrgestells d ist somit das gesamte Aggregat, nämlich'Motor und Schlagwerkzeuge,
tun die Achsen/ kippbar, so daß man den Meißel in der Fahrlängsrichtung schräg zur Steinfläche einstellen kann. Äußerndem
ist es möglich, das Schlagwerkzeug, z.B. den Meißel /, gegenüber der Laufwalzena"chse:
in senkrechter Richtung zu verstellen -bzw. während des Betriebs durch Kippen des
-Gerätes um die Laufwalzenachse in mehr oder weniger großer Entfernung von der Steinfläche zu halten.
Aber -es sind nicht nur die Laufwalzenachsen in ihrem Abstand vom Gerät in senkrechter
Richtung, sondern auch die Meißel-• längsachsen in Querrichtung, z. B. radial zur
Antriebsachse, also somit nach allen Seiten •verstellbar, und zwar wird dies dadurch erreicht,
daß der Meißelträger b in dem Fahrgestell samt dem Motor drehbar gelagert ist.
Man kann also z. B. den Meißel, wie in Abb. 2 strichpunktiert dargestellt, in verschiedene
Lagen einstellen. Dadurch wird es erreicht, auch schräge Furchen zu schlagen.
An dem Meißelträger ist ferner der Hand-'griff m zum Führen des Gerätes angebracht. Dieser wird zweckmäßigerweise durch einen hochkantstehenden U-förmigen Bügel gebildet und dient zur Auflage und Befestigung der Feder«, die auf den in einer Hülse ο geführten Meißel/ einwirkt. Der Meißel ist oben beweglich, z.B. gelenkig, mit der Blattfederm verbunden.
An dem Meißelträger ist ferner der Hand-'griff m zum Führen des Gerätes angebracht. Dieser wird zweckmäßigerweise durch einen hochkantstehenden U-förmigen Bügel gebildet und dient zur Auflage und Befestigung der Feder«, die auf den in einer Hülse ο geführten Meißel/ einwirkt. Der Meißel ist oben beweglich, z.B. gelenkig, mit der Blattfederm verbunden.
Die Blattfeder wird durch eine zweckmäßig mit Rolle ρ versehene Kurbel^, Exzenter
0. dgl. von der Motorachse r betätigt. Zu diesem Zwecke besitzt die Blattfeder an ihrem
vorderen Ende oberhalb der Exzenterrolle einen Ausschnitts, um die Blattfeder von
ihrer unteren bis oberen Totpunktlage anzuheben und in der gehobenen Stellung eine
plötzliche Freigabe zu bewirken. Die Feder findet an den Meißelberührungsstellen beiderseits
an elastischen Auflagen t Anlage. Auf dem Handgriff« findet sie ihre Abstützung
auf einem nachgiebigen weichen Belag I1, der
z. B. durch Gummi o. dgl. gebildet werden kann.
Bei der in Abb. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform sind die verschiebbaren
Laufwalzenlagerstangen h durch einen gegenüber dem Fahrgestellager d durch Stellschrauben
κ verstellbaren Bügel ν verbunden. Die obere Handgriffstange tn trägt ein Laufgewicht
w, durch dessen Verschiebung eine Veränderung des Gleichgewichtes der Maschine
oberhalb der Laufwalze möglich ist.
Claims (2)
1. Auf Laufwalzen auf den Mühlstein aufsetzbare Mühlsteinschärf maschine mit
durch Kraftmaschine angetriebenen Schlagwerkzeugen, nach Patent 629 864, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schlagwerkzeuge und die Kraftmaschine der Mühlsteinschärfmaschine im Fahrgestell
senkrecht zu ihrer in Fahrtrichtung liegenden Hauptachse gegenüber der Laufwalzenachse
verstellbar und die Schlagwerkzeuge um eine in der Längsrichtung der Mühlsteinschärfmaschine liegende
Achse, z. B. die Hauptachse, schwenkbar sind.
2. Mühlsteinschärf maschine nach An- too Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
zwecks Verstellung der Mühlsteinschärfmaschine senkrecht zu ihrer Hauptachse Lagerstangen der Laufwalzenachse in an
der Maschine befestigten Führungshülsen verschiebbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF79901D DE640136C (de) | 1935-09-03 | 1935-09-03 | Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF79901D DE640136C (de) | 1935-09-03 | 1935-09-03 | Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640136C true DE640136C (de) | 1936-12-23 |
Family
ID=7113364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF79901D Expired DE640136C (de) | 1935-09-03 | 1935-09-03 | Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640136C (de) |
-
1935
- 1935-09-03 DE DEF79901D patent/DE640136C/de not_active Expired
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