DE840147C - Vorrichtung an Bandsaegen mit zwei drehbaren Bandscheiben und einem ueber diese gefuehrten, ueber eine der Bandscheiben ange-triebenen endlosen Saegeband - Google Patents

Vorrichtung an Bandsaegen mit zwei drehbaren Bandscheiben und einem ueber diese gefuehrten, ueber eine der Bandscheiben ange-triebenen endlosen Saegeband

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Publication number
DE840147C
DE840147C DEB102A DEB0000102A DE840147C DE 840147 C DE840147 C DE 840147C DE B102 A DEB102 A DE B102A DE B0000102 A DEB0000102 A DE B0000102A DE 840147 C DE840147 C DE 840147C
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DE
Germany
Prior art keywords
band
saw
saw band
guides
intervertebral
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Expired
Application number
DEB102A
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English (en)
Inventor
Paul Buser
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B13/00Band or strap sawing machines; Components or equipment therefor
    • B27B13/10Guiding equipment for the band saw blade, e.g. guide rollers, back guides, side guides

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Bandsägen mit zwei drehbaren Bandscheiben und einem über diese geführten, über eine der Bandscheiben angetriebenen endlosen Sägeband Das Abschneiden von großen Stücken Holz od. dgl. auf den bisher bekannten Bandsägen ist durch deren Bauweise mit nur einer Schnittrichtung des endlosen Sägebandes in horizontaler Richtung stark begrenzt, weil die Länge der Abschnitte beim Vorschub des Arbeitsstücks von dem freien Durchgang im Arbeitsraum abhängig ist.
  • Dieser Nachteil kann durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit der die Schnittrichtung des Sägebandes an Bandsägen zwecks Änderung der Verschieberichtung des Werkstücks verändert werden kann, beseitigt werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt am Bandsägegestell angeordnet verstellbare Mittel, um das Sägeband sowohl in der Ruhelage als während dessen Bewegung im Bereich der Arbeitsstelle zwischen zwei Bandscheiben um einen Winkel aus der durch die Bandscheiben bestimmten Lage annähernd um die Längsmittelachse des Sägebandes zu verdrehen und in dieser Lage zu führen. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Vorderansicht; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht zu Fig. i ; Fig. 3 zeigt im Grundriß einen Teil der Verdrehvorrichtung; Fig. 4 zeigt im Schnitt die obere Führung für das Sägeband; Fig. 5 ist eine Vorderansicht mit gegenüber Fig. 4 verstellbarer Führung; Fig. 6 zeigt im Aufriß die untere Führung des Sägebandes.
  • An dem Bandsägegestell i sind die obere Bandführungsscheibe 2 drehbar im Lager 3 und die untere Bandführungsscheibe 4 drehbar im Lager 5 angeordnet. Die obere Bandführungsscheibe 3 ist durch die Schraube 6 in der Höhe einstellbar angeordnet, und durch deren Verstellung kann das Sägeband io gespannt oder entspannt werden. Zwischen beiden Scheiben 2 und 4 sind die Tischplatte 7 und über und unter derselben die zur Sägebandverdrehung im Bereich der Arbeitsstelle vorgesehenen Führungen 8 und 9 für das Sägeband angebracht.
  • Die untere Bandführungsscheibe 4 wird durch den Motor 511 angetrieben und versetzt das endlose Sägeband io in Umlauf. Die obere Führungseinrichtung 8 ist an dem an einer Säule des Bandsägegestells in der Höhe verstellbar befestigten Tragarm i i angebracht. Sie besteht aus einem Tragstück 13, das mit einem vertikalen hohlen Zapfen in einem Kopf 12 am Tragarm i i gelagert und um 9o° verdrehbar ist und die beiden Kugellager 14 auf den Zapfen 15 trägt. Zwischen beiden Lagern ist das Sägeband iö seitlich geführt. Der Rücken des Sägebandes stützt sich gegen die Rolle 16, die mittels des Handrades 17 und Gewindezapfen 18 horizontal gegen das Sägeband ioa verstellt werden kann.
  • Am unteren Ende des Tragstücks 13 ist noch eine feste Winkelführung 20 für das Sägeband angeordnet. Ein Stift Zia sichert das Tragstück 13 in einem Schlitz 22 des Kopfes 12. Außen an dem Kopf kann eine Teilung und an einem drehbaren Teil der Führung eine Anzeigevorrichtung angebracht sein, damit die Einstellung der Sägebandverdrehung am Kopf abgelesen werden kann. An dem seitlich herausstelienden Stift 2111 des Tragstücks 13 ist ein Griff 21 angeordnet, der erlaubt, das Tragstück mit dem Sägeband um dessen Längsmittelachse zu verschwenken.
  • Die untere Führungseinrichtung 9 ist teilweise in der Tischplatte 7 eingelassen und liegt mit deren Oberseite in einer Ebene bündig. In der Tischplatte 7 ist der Metallring 24 eingelassen, in dessen Bohrung der obere hohle vertikale Zapfen 25 des Tragstücks 26 gelagert und um 9o° drehbar ist. In der Bohrung des Zapfens sind auf der Oberseite Führungsplättchen 27, zwischen denen ein Schlitz für den Durchgang des Sägebandes ioa belassen ist, bündig mit der Tischplatte eingesetzt.
  • Die Führungsplättchen 27 sind auswechselbar und werden nach Verschleiß ersetzt. Unter dem Zapfen 25 sind wieder zwei Kugellager 14 für die seitliche Sägebandführung und eine Stützrolle 28 am Tragstück angeordnet. Der untere Teil des Tragstücks 26 ist in dem Lager 29 gehalten, das durch die Klemmschraube 3o am Maschinengestell i festgeklemmt ist.
  • Das obere Tragstück 13 und das untere Tragstück 26 sind durch Gestänge 31 und die vertikale Welle 3i11, die am Maschinengestell i gehalten ist, derart verbunden, daß eine Verdrehung und Einstellung des oberen Tragstücks durch den Griff 2 1 die gleiche Verdrehung und Einstellung des unteren Tragstücks 26 und somit des zwischen beiden befindlichen Teilstücks ioa des Sägebandes herbeiführt.
  • Das obere Tragstück 13 ist in der Höhe über der Tischplatte 7 einstellbar, derart, daß je nach der Höhe des zu schneidenden Holzstücks die nutzbare Sägebandlänge zwischen den beiden Führungen 8 und 9 bzw. dem Tisch verändert werden kann. Der Tragarm i i des Lagers des oberen und der Tragarm des Lagers 29 des unteren Tragstücks sind horizontal und an der vertikalen Säule bzw. einer vorderen vertikalen Tischstütze des Bandsägegestells getragen. Die Betätigung der Bandverdrehvorrichtung kann sowohl beim Stillstand der Bandsäge als auch bei Leerlauf der Maschine erfolgen.
  • Die Bandsäge ist zum Verarbeiten von Holz, Kunststoffen, Metallen u. dgl. bestens geeignet und kann in den verschiedensten Größen 'hergestellt werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Bandsägen mit zwei drehbaren Bandscheiben und einem über diese geführten, über eine der Bandscheiben angetriebenen endlosen Sägeband, dadurch gekennzeichnet, daß am Bandsägegestell verstellbare Mittel angeordnet sind, um das Sägeband im Bereich der Arbeitsstelle zwischen einer oberen und einer unteren Bandscheibe sowohl in der Ruhelage als während dessen Bewegung zum Sägen um einen Winkel aus der .durch die Bandscheiben bestimmten Lage annähernd um die Längsmittelachse des Sägebandes zu verdrehen und in dieser Lage zu führen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Bandscheiben zwei übereinander angeordneteFührungen am Maschinengestell angebracht sind zum Verstellen des zwischen ihnen befindlichen Teilstücks des Sägebandes in einen Winkel zu den Achsen der Bandscheiben und zum Führen beim Sägen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den zwei Führungen ein Sägetisch angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Führungen derart miteinander verbunden sind, daß sie bei der Verdrehung des Teilstücks des Sägebandes um den gleichen Betrag miteinander verdreht werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungen des Teilstücks des Sägebandes durch die Betätigung eines Griffes miteinander verstellt werden können.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen je ein Vertikallager mit hohlem Zapfen und an diesem befestigte Laufrollen aufweisen, die das Teilstück des Sägebandes auf beiden Seiten und auf dem Rücken führen.
  7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen der Vertikallager zur Verdrehung des Teilstücks des Sägebandes in einem Winkel von o bis 9o° einstellbar sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Vertikallager in der Höhe verstellbar angeordnet ist. g.
  9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Vertikallager eine Teilung angebracht ist, an der der Verdrehungswinkel des Sägebandes abgelesen werden kann. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in einen oberen Zapfen des unteren Vertikallagers Führungsplättchen für das Bandsägenblatt bündig mit der Tischfläche eingesetzt sind. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplättchen für das Bandsägenblatt auswechselbar eingesetzt sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikallager durch mindestens annähernd horizontale, an vertikalen Teilen des Bandsägengestells befestigte Arme gehalten sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 383 504 552 596; französische Patentschrift Nr. 662 574 (1918); englische Patentschrift Nr. 12:233 (1g11); USA.-Patentschriften Nr. 607 93i, 860 486, 1 0 72 200, 1 783 330.
DEB102A 1945-08-16 1949-10-12 Vorrichtung an Bandsaegen mit zwei drehbaren Bandscheiben und einem ueber diese gefuehrten, ueber eine der Bandscheiben ange-triebenen endlosen Saegeband Expired DE840147C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938211C (de) * 1952-10-30 1956-01-26 Erwin Banholzer Vorrichtung zum Fuehren des Saegebandes von Bandsaege- und Schneidemaschinen

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DE552596C (de) * 1934-06-09 August Bruns Einstellbare Bandsaegefuehrung fuer den in bezug auf die Rollenebene verdrehten schneidenden Saegeblatteil

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