DE396520C - Ausstossmaschine zum Bearbeiten von Oberleder, insbesondere von feinen Sorten, wie Ross-Chevreau - Google Patents

Ausstossmaschine zum Bearbeiten von Oberleder, insbesondere von feinen Sorten, wie Ross-Chevreau

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Publication number
DE396520C
DE396520C DEM80256D DEM0080256D DE396520C DE 396520 C DE396520 C DE 396520C DE M80256 D DEM80256 D DE M80256D DE M0080256 D DEM0080256 D DE M0080256D DE 396520 C DE396520 C DE 396520C
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DE
Germany
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skin
drum
chevreau
frame
slip drum
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Expired
Application number
DEM80256D
Other languages
English (en)
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Munk & Schmitz Maschinenfabrik
Original Assignee
Munk & Schmitz Maschinenfabrik
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/44Mechanical treatment of leather surfaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/14Processes or apparatus for setting-out, smoothing, ironing or polishing leather or hides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Ausstoßmaschine zum Bearbeiten von Oberleder, insbesondere von feinen Sorten, wie Roß-Chevreau. Bei bekannten Maschinen zum Ausstoßen von Oberleder ist eine umlaufende Schlickertrommel in ihrer Fahrbahn schwingend und außerdem die Stoßtafel in wagerechter Ebene fahrbar angeordnet. Die Druckausübung auf die Trommel durch den Arbeiter erfolgt hierbei mittels eines Handrades nebst Schneckengetriebe und Zahnstangengetriebe ; die zwischen das Handrad und die Schlickertrommel eingebauten selbstsperrenden Getriebe machen es dem Arbeiter aber unmöglich, sich beim Einstellen des Druckes von seinem Gefühl leiten zu lassen. Daher ist die ältere Maschine nur zum Stoßen von wenig empfindlichen Ledersorten, wie Rindshäuten usw., geeignet.
  • Bei einer anderen älteren Maschine befindet sich das Werkzeug, um eine lotrechte Achse drehbar, am Ende eines gegliederten Auslegers und ist entgegen zweier Druckfedern mittels zweier mit je einer Hand zu erfassender Handgriffe in Richtung seiner Drehachse emporschiebbar. Auch diese Einrichtung ermöglicht nicht Feineinstellung des Bearbeitungsdruckes nach dem Gefühl des Arbeiters.
  • Schließlich ist es bekannt, mit einem auf einer Einzelwalze laufenden Kippwagen, der einseitig von der Laufwalze ein umlaufendes Bearbeitungswerkzeug und auf der anderen Seite einen Handgriff und eine Stütze enthält, über das Werkstück zu fahren. Bei dieser Einrichtung wird durch Gewicht des Kippwagens unten an der Laufwalze gleichbleibender Druck auf das Werkstück ausgeübt. Solange der Wagen an einer bestimmten Stelle auf dem Werkstück verbleibt, mag auch der Druck des Werkzeuges auf die darunterliegende Haut einstellbar sein. Indessen ist zu beachten, daß, wenn der Arbeiter beim Fahren des Wagens Kraft anwendet, ihm das Feingefühl für die Einregelung des Druckes des Werkzeuges verlorengeht. Er kann also jedenfalls nicht zur gleichen Zeit den Wagen verschieben und den Anpressungsdruck des Werkzeuges regeln.
  • Gemäß der Erfindung ist der Werkzeughalter nebst der durch ein Gegengewicht ausgeglichenen Werkzeugwalze in an sich bekannter Weise an einem in wagerechter Richtung bewegbaren, gegliederten Ausleger aufgehängt, so daß das Verschieben des Ganzen keine nennenswerte Kraftanstrengung erfordert, insbesondere ist aber der Werkzeughalter mit einem nach unten reichenden, nach vorn ausragenden Arm versehen, und an diesem Arm ist ein hebelartiger Rahmen gelagert, der unter der Mitte des zur Verbindung des Auslegers mit dem Werkzeughalter dienenden Drehzapfens die durch ein Gegengewicht ausgeglichene Schlickertrommel und an seinem vorderen Ende eine Handhabe besitzt. Infolgedessen kann durch Erfassen der Handhabe die Schlickertrommel auf die darunter befindliche Haut mit nach Gefühl regelbarem Druck angellreßt oder auch von dieser Haut abgehoben und dabei zugleich, ohne eine dasGefühl des Arbeiters beeinträchtigende Anstrengung zu erfordern, in beliebiger Richtung über die Haut gefahren werden.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i die Seitenansicht der Maschine gemäß der Erfindung, Abb. 2 den zugehörigen Grundriß.
  • Der Zurichtetisch besteht aus einem Eisenrahmen a mit Holz- und Zinktafel t) und e und ist in seinen Abmessungen so gehalten, daß eine Haut d mit der Rückenlinie der Länge nach an die Tischkante A-A angelegt werden kann. Die eine Hälfte der Haut liegt, mit der Narbenseite nach oben, auf der Zinktafel c ; die andere Hälfte hängt frei herab und wird durch eine vom Tisch herunterhängende Wand e, vor deren unterem Rande sich eine Rinne f befindet, gegen Peschädigungen geschützt. Durch Zugfedern g wird an die Tischkante ein Lineal k herangezogen, derart, daß es während der Arbeit die Haut längs ihrer Rückenlinie an die Tischkante angepreßt erhält. Das Lineal wird an seinen Enden von j e einem Arm j e eines mit Handhabe j versehenen Winkelhebels i getragen, derart, daß es durch Niederdrücken des Griffes j vom Tisch abgedrückt werden kann.
  • L m jede gewünschte Stelle einer längeren Haut an den Arbeitsplatz bringen zu können, ist der Tisch auf Schienen k parallel zu seiner Kante A -A fahrbar angeordnet.
  • Hinter dem Tisch ist eine Säule n angeordnet, auf deren oberem Ende sich, über die "f ischfläche greifend, ein sich frei tragender Ausleger erhebt, der aus den Armen P1 und P2 und einem Zwischengelenk q besteht. Am äußeren Ende des äußeren Armes fit ist mittels eines Augenlagers r, parallel zu einer wagerechten Ebene drehbar, ein Werkzeughalter s aufgehängt, der einen nach vorn sich erstreckenden Arm s1 und einen heruntergebogenen, nach hinten sich erstreckenden Arm s2 aufweist. Um das freie Ende des Armes s2 ist auf und ab schwingbar ein hebelartiger Rahmen t, dessen vordere Querstange 1l als Handhabe dient. Zwischen den beiden Längswangen t2 des Rahmens ist die M erkzeugtrommel u gelagert, derart, daß ihr Schwerpunkt ungefähr in der nach unten verlängerten Mittellinie des Augenlagers r sich befindet.
  • Der Antrieb der Trommel u erfolgt mittels eines Elektromotors v , der als Gegengewicht hinter der Schwingachse des Rahmens t angeordnet und mit der Trommel durch ein Bandgetriebe ze, (Riemen, Seil oder Kette) verbunden ist.
  • Durch eine Zugfeder x, deren Länge und Spannung mittels eines Handrades -- eingeregelt werden kann, wird der Rahmen dauernd bis zu einem oberen Anschlag y1 gehoben, während ein unterer Anschlag y2 die unterste Lage des Rahmens t und damit der Schlickertrommel u festlegt. Zwischen diesen Grenzen kann der Arbeiter die Trommel mittels der Handhabe 1l nach Gefühl einstellen. Gleichzeitig kann der Arbeiter die @.chlickertrommel um die Augenlager r herum in jede gewünschte Richtung drehen und unter entsprechender Einknickung der Auslegerarme P1 und P2 in der eingestellten Richtung verschieben. Der Arbeiter kann also sowohl den Druck von oben auf die Haut als auch die Verschiebungsrichtung der Schlickerwalze nach seinem Gefühl bestimmen, und er ist außerdem in der Lage, jeden Augenblick die Schlickertrommel von der Haut abzuheben, wenn er die Entstehung eines Loches in der Haut oder eine sonstige Beschädigung derselben befürchtet. Bei einem feststehenden Tisch müßten die Auslegerarme sehr lang sein, damit auch die Enden der Haut mit dem Werkzeug erreicht werden können. Die Fahrbarkeit des "1-isches ermöglicht es, mit verhältnismäßig kurzen Auslegerarmen auszukommen.

Claims (2)

  1. PATENT- ANSPRÜCHE: i. Ausstoßmaschine zum Bearbeiten von Oberleder, insbesondere von feinen Sorten. wie Roß-Chevreau, mit sich drehender M erkzeugwalze, die an einem in wagerechter Richtung bewegbaren, gegliederten Ausleger mit Werkzeughalter aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an einem nach vorn ausragenden Arm (s2) des Werkzeughalters (s) ein hebelartiger Rahmen (t) gelagert ist, der unter der Mitte des zur Verbindung des Auslegers (P 1, fit) mit dem M erkzeughalter (s) dienenden Drehzapfens (r) die Werkzeugwalze (Schlickertrommel u) trägt und am vorderen Ende eine Handhabe (il) besitzt, durch deren Erfassen die Schlickertrommel auf die darunter befindliche Haut mit nach Gefühl regelbarem Druck angepreßt und abgehoben und dabei zugleich in beliebiger Richtung über die Haut gefahren werden kann, ohne daß für die Fahrbewegung eine das Gefühl des Arbeiters beeinträchtigende Anstrengung erforderlich wird.
  2. 2. Ausstoßmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schlickertrommel (tr) tragende hebelartige Rahmen (t) mit je einem oberen und einem unteren Pegrenzungsanschlag (y1, y2) versehen ist, um die V erstellungsmöglichkeit der Schlickertrommel nach oben und unten in enge Grenzen zu schließen.
DEM80256D 1923-01-16 1923-01-16 Ausstossmaschine zum Bearbeiten von Oberleder, insbesondere von feinen Sorten, wie Ross-Chevreau Expired DE396520C (de)

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DE (1) DE396520C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4802349A (en) * 1987-07-17 1989-02-07 Sargent Sub (Delaware), Inc. Horizontal bed power assist hide applicator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4802349A (en) * 1987-07-17 1989-02-07 Sargent Sub (Delaware), Inc. Horizontal bed power assist hide applicator

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