DE658727C - Versenkvorrichtung an Tischen fuer Buchungsmaschinen - Google Patents
Versenkvorrichtung an Tischen fuer BuchungsmaschinenInfo
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- DE658727C DE658727C DET47542D DET0047542D DE658727C DE 658727 C DE658727 C DE 658727C DE T47542 D DET47542 D DE T47542D DE T0047542 D DET0047542 D DE T0047542D DE 658727 C DE658727 C DE 658727C
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- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 3
- CIWBSHSKHKDKBQ-JLAZNSOCSA-N Ascorbic acid Chemical compound OC[C@H](O)[C@H]1OC(=O)C(O)=C1O CIWBSHSKHKDKBQ-JLAZNSOCSA-N 0.000 description 4
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B21/00—Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards
- A47B21/02—Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards with vertical adjustable parts
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Description
- Versenkvorrichtung an Tischen für Buchungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Bürotische, bei welchen die darauf stehenden Maschinen in das Innere des Tisches versenkt werden können, und zwar auf Bürotische für Buchungsmaschinen. Im besonderen betrifft die Erfindung nun die Versenkvorrichtung.
- Die bekannten Bürotische mit Vorrichtung zum Versenken ihrer Maschinen sind nun für kleinere und leichtere Büromaschinen, wie insbesondere für Schreibmaschinen, geeignet, nicht aber für die hohen und schweren Büromaschinen, wie sie heute im Gebrauch sind. Es ist dies einesteils darauf zurückzuführen, daß die Vorrichtungen keinen genügenden Hub ergeben, und weiter sind sie für große Gewichte nicht geeignet.
- Die Erfindung hat nun demgegenüber eine Versenkvorrichtung zum Gegenstand, welche das Versenken und Heben der großen, schweren Büromaschinen auf die ganze Hubhöhe mit Leichtigkeit gestattet. Dies wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Schwenkhebel, welche die Tragplatte der Maschine in der bekannten Weise mittels einer Parallelogrammhebelführung durch Hochkippen und Senken der Tischplatte in die senkrechte Lage anheben, nicht wie bisher um ortsfest liegende Drehachsen schwenkbar sind. Diese Hebel, welche einerseits mit der kipp- und senkbaren Tischplatte und andererseits mit der Parallelogrammhebelführung der Tragplatte gelenkig in Verbindung stehen, sind in ihrer Längsrichtung geführt, und ihre Drehachse ist derart veränderlich am Tisch angeordnet, daß die Hebel beim Beginn des Hebens der Tragplatte in die Gebrauchslage mit großer Kraftübersetzung und kleiner Hubübersetzung arbeiten, während sich die Kraftübersetzung im Laufe des Anhebens der Tragplatte verringert, wogegen sich die Hubübersetzung vergrößert.
- Durch diese Arbeitsweise der Schwenkhebel ist ermöglicht, schwere und hohe Buchungsmaschinen ohne besondere Kraftanstrengung zu heben und zu senken. Die bekannten Bürotische mit Versenkvorrichtung waren dafür deshalb nicht geeignet, weil das Übersetzungsverhältnis ihrer Hebel, mit denen die
sich beim Schwenken abwälzen. Die diesem Zweck dienende Ausbildung der Auflage ist an sich nebensächlich, so kann sie z. B. aus einer gewölbten Fläche oder aber auch aus einzelnen ortsfesten Auflagepunkten bestehen, die auf einer gewölbten Linie liegen.Maschine gehoben und gesenkt wird, vom Be- ginn des Hebens bis zu vollendetem Hub das nämliche bleibt. i@! Eine solche Verlegung der Drehachse Schwenkhebel wird dadurch ermöglicht, c" diese auf einer Auflage mit verschieden holie x Auflagepunkten lose aufliegen, auf der si'@'i - Die Führung für die Schwenkhebel in ihrer Längsrichtung besteht aus einem gekrümmten Schlitz, in dem ein Zapfen der Schwenkhebel läuft. Als Führungszapfen wird geeigneterweise der Verbindungszäpfen der Schwenkhebel mit dem betreffenden Lenker der Parallelogrammhebelführung benutzt.
- Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Abb. i und 2 zeigen einen mit der Versenkvorrichtung versehenen Bürotisch schaubildlich bei gehobener und gesenkter Maschine. Abb. 3, 4. und 5 zeigen die Versenkvorrichtung im Seitenschnitt fortschreitend selbst, von der versenkten bis zur gehobenen Lage der Tragplatte.
- Die in den Tisch zu versenkende Maschine a steht auf einer Tragplatte b, welche parallel mit sich aus der versenkten Lage der Abb. 3 in die Arbeitslage der Abb. 5 gehoben werden kann. Dies geschieht durch die Tischplatte c, welche mit Hilfe eines Lenkers d aus der Abschlußlage der Abb. 3 nach hinten in etwa senkrechte Lage gekippt und dann in den Tisch versenkt werden kann. Hierbei bildet sie ein Gegengewicht zur Maschine a, so daß deren Gewicht zum Teil ausgeglichen wird.
- Durch das Zurückschwenken der Tischplatte c wird die Tragplatte b gehoben. Sie wird durch zwei im Prinzip parallele Lenker e und f einer Par allelogrammhebelführung gehoben und gesenkt, welche mit ihren unteren Gelenkachsery g am Bürotisch gelagert und durch ihre oberen Gelenkachsen 1e mit der Tragplatte b schwenkbar verbunden sind.
- DieLenker f werden durch dieTischplatte c gesteuert, und zwar mittels Schwenkhebel i und je eines an deren unterem Ende angreifenden Lenkers k. Durch Kippen der Tischplatte c in senkrechte Lage und Versenken der Platte werden die Lenker e, f gleichmäßig geschwenkt, sowie dadurch die Tragplatte b gehoben oder gesenkt.
- Gemäß der Erfindung ändert sich nun das Übersetzungsverhältnis des Schwenkhebels i beim Heben und Senken, und zwar derart, daß beim Beginn des Hebens der Tragplatte b
'"' Zu diesem Zweck ist die Drehachse l der Schwenkhebel i ortsveränderlich gemacht, d.h. sie wandert am Schwenkhebel i entlang. Beim Ausführungsbeispiel wird dies dadurch erreicht, daß der Schwenkhebel i lose auf einer Wölbung in aufliegt, auf welcher er sich beim Schwenken abwälzt. Die jeweilige Auflagestelle l bildet dann den Drehpunkt, welcher somit auf der Wölbung m entlang wandert, wodurch sich das Übersetzungsverhältnis des Schwenkhebels i ändert.eine große Kraftübersetzung ihrer Schwenk- hebel i durch kleine Hubübersetzung vorhan- .den ist und wobei sich aber während des An- ebens der Tragplatte b die Kraftübersetzung `; kleinert, dagegen die Hubübersetzung ver- ßert. - Anstatt der ununterbrochenen Folge von Drehpunkten in Form der Wölbung na könnten sie auch in gewissen Abständen, d. h. als ortsfeste Einzelauflagepunkte, ausgeführt sein.
- Um beim Schwenken des Schwenkhebels i eine Längsverschiebung des Hebels zu verhindern, wird er beim Schwenken geführt. Dies geschieht durch einen gekrümmten Schlitz st, in dem ein Zapfen l des Schwenkhebels i, so dessen Verbindungszapfen 1, mit dem Lenker k läuft. In gesenkter Lage der Tragplatte b liegt der Zapfen 1 im unteren Ende des Führungsschlitzes yi und bildet bei Beginn des Hebens eine einfache Drehachse, und der Schwenkhebel i ist dann ein einarmiger Hebel, d. h. bis der Gelenkzapfen 1 im Führungsschlitz n sich verschiebt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Versenkvorrichtung an Tischen für Buchungsmaschinen, deren Tragplatte mittels Parallelogrammhebeiführung und Schwenkhebel durch Hochkippen undSenken der Tischplatte in die senkrechte Lage anhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einerseits mit der Tischplatte (c) und andererseits mit der Parallelogrammhebelführung (e-h) der Tragplatte (b) gelenkig verbundenen Schwenkhebel (a7 in ihrer Längsrichtung geführt sind und deren Drehachse derart veränderlich am Tisch angeordnet ist, daß beim Beginn des Hebens der Tragplatte (b) in die Gebrauchslage einegroßeKraft-und eine kleineHubübersetzung gegeben ist und sich während des Anhebens der Tragplatte die Kraftübersetzung verkleinert und die Hubübersetzung vergrößert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (i) der Tragplatte (b) zwecks Veränderung ihrer Drehachsenlagerung auf einer Auflage mit verschieden hohen Auflagepunkten lose aufliegen und sich beim Schwenken auf diesen abwälzen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Drehachsenbahn für die Schwenkhebel (i) der Tragplatte (b) dienende Auflage aus einer gewölbten Fläche (m), besteht. q..
- Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß dieAuflage aus einzelnen ortsfesten Auflagepunkten besteht, die auf einer gewölbten Linie liegen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für die Schwenkhebel (i) in ihrer Längsrichtung aus einem gekrümmten Schlitz (n) besteht, in welchem ein Zapfen der Schwenkhebel läuft.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungszapfen der Verbindungsgelenkzapfen (l.) dient, der den Schwenkhebel (i) mit dem Lenker (k) der Parallelogrammhebelführung (e-h) der Tragplatte (b) verbindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET47542D DE658727C (de) | 1936-10-01 | 1936-10-02 | Versenkvorrichtung an Tischen fuer Buchungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE483457X | 1936-10-01 | ||
| DET47542D DE658727C (de) | 1936-10-01 | 1936-10-02 | Versenkvorrichtung an Tischen fuer Buchungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658727C true DE658727C (de) | 1938-04-14 |
Family
ID=25944433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET47542D Expired DE658727C (de) | 1936-10-01 | 1936-10-02 | Versenkvorrichtung an Tischen fuer Buchungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658727C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919368C (de) * | 1951-11-11 | 1954-10-21 | Carl Sasse Fa | Schultisch |
-
1936
- 1936-10-02 DE DET47542D patent/DE658727C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919368C (de) * | 1951-11-11 | 1954-10-21 | Carl Sasse Fa | Schultisch |
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