DE623359C - - Google Patents
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- DE623359C DE623359C DENDAT623359D DE623359DA DE623359C DE 623359 C DE623359 C DE 623359C DE NDAT623359 D DENDAT623359 D DE NDAT623359D DE 623359D A DE623359D A DE 623359DA DE 623359 C DE623359 C DE 623359C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/001—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying
- B44B3/002—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying using a pantograph
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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- B23Q35/08—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. DEZEMBER 1935
20. DEZEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 75 a GRUPPE
Kapella Limited in Leicester, England Graviermaschine
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1934 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine Graviermaschine mit einem Rahmen, von diesem getragenen
Werkstück- und Schablonenhaltern, einem Lager mit senkrechter Achse (im nachstehenden
die Hauptachse genannt) für das Gelenk eines Pantographen, der in einer
Ebene (im nachstehenden die Hauptebene genannt) senkrecht zur Hauptachse beweglich ist
und einer sich drehenden Werkzeugspindel und einem Tastntift, die von dem Pantographen
auf Achsen parallel zu der Hauptachse und in einer Ebene mit dieser (im
nachstehenden Gemeinschaftsebene genannt) getragen werden, wobei der Pantograph das
Werkzeug und den Taststift in allen Richtungen der Hauptebene bewegen kann und die
Werkzeugspindel und der Taststift einzeln in dem Pantographen in Richtung ihrer Achsen
verschiebbar sind.
ao Bei den bekannten Maschinen zum Gravieren in drei Dimensionen wurde das Werkzeug
durch einen Pantographen, der durch einen über eine Schablone geführten Taststift bewegt
wird, gezwungen, sich in zwei Richtungen zu bewegen, wobei die Bewegungen des Werkzeuges und des Taststiftes in einer dritten
Richtung, zur Ermöglichung eines dreidimensionalen Gravierens, durch Verschwenken
des gesamten Pantographen um eine waagerechte Achse herbeigeführt wurden, so
daß die Achsen von Werkzeug und Taststift bei der Aufundabbewegung dieser Organe
gegenüber der senkrechten Lage um verschiedene Winkel verschwenkt werden. Für die
Herstellung bestimmter Oberflächenformen, z. B. einer Mulde mit parallelen senkrechten
Seitenwänden, sind derartige Maschinen unvorteilhaft. Es ist ferner bei diesen bekannten
Maschinen notig, die Spitze des Werkzeuges in die Ebene einzustellen, die die
Spitze des Taststiftes und die waagerechte Achse enthält, um die der Pantograph verschwenkt
wird.
Der Hauptzweck der Erfindung ist, diese Übelstände der bekannten Maschinen zu beseifigen
und eine Maschine zu schaffen, die für die Herstellung dreidimensionaler Gravuren
besser geeignet ist. Dies wird durch einen um eine rechtwinklig zu · der Hauptachse
liegende waagerechte Sekundärachse beweglichen Schwingarm erreicht, der mit einer nach der Hauptachse hin gerichteten
Führung und mit auf der Führung befindlichen Schiebern versehen ist, die mit der
Werkzeugspindel bzw. dem Taststift derart
verbunden sind, daß. sie diese Teile in dem
C2B350
Pantographen in der Längsrichtung ihrer Achsen in dem Maße bewegen, in dem sich
der Schwingarm um die Sekundärachse bewegt, und zwar in einem Ausmaß, das ihren
Entfernungen von der Hauptachse entspricht. In der Zeichnung ist eine Graviermaschine
gemäß der Erfindung· in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zeigen
Fig. ι eine Ansicht der Maschine, ίο Fig. 2 eine entsprechende Aufsicht,
Fig. 3 in Seiten- und Stirnansicht Einzelteile eines die Führungsstange mit dem Taststift
verbindenden Schiebers,
Fig. 4 in Seiten- und Stirnansicht Einzelteile eines die Werkzeugspindel mit der
Führungsstange verbindenden Schiebers,
Fig. S in Seiten- und Stirnansicht eine einstellbare
Abstandsstange, durch die der Storchschnabel gezwungen wird, in Bogen von
verschiedenem Halbmesser um die Hauptachse zu schwingen.
In Fig. ι bezeichnen A die Grundplatte und
B den Rahmen der Maschine. Eine am Rahmen angebrachte Führung G trägt Schlitten
G1 und G2, auf denen ein Werkstückhalter
G8 bzw. ein Schablonerihalter G4 verschiebbar
angeordnet sind. In Lagern C und C1. des Rahmens B sind Kugellager vorgesehen, die die senkrechte. Hauptachse D-D1
des Storchschnabels tragen, der aus vier Teilen F, F1, F2, F5 besteht, die, wie in Fig. 2 gezeigt,
bei /i,/2,/3,/i gelenkig miteinander verbunden
sind. Auf einer Führung F21 (Fig. 2)
des Storchschnabelteiles F2 ist zur Einstellung des Übertragungsverhältnisses des Storchschnabels
ein Schieber F22 vorgesehen, in dessen
Bohrung die senkrechte Werkzeugspindel Zf10 (Fig. 1) verschiebbar ist. In ähnlicher
Weise ist auf einer Führung F31 des
Storchschnabelteiles Fs eine Lagerung F32
(Fig. 1) vorgesehen, in deren Bohrung der zylindrische Schaft/ (Fig. 1) des TaststiftesI1
verschiebbar ist. Der Taststift I1 hat im allgemeinen
die äußere Form des von der Werk- +5 zeugspindel getragenen Werkzeuges H1, ist
aber im*. umgekehrten Verhältnis des Abstandes zwischen der Hauptachse 0-D1 und
der Werkzeugachse H10 zu dem Abstand zwischen
der Hauptachse D-D1 und der Taststiftachse I10 größer als das Werkzeug. Die Werkzeugspindel
wird von einer Kraftquelle durch Riemen E, E1 und eine Stufenscheibe E2 angetrieben.
Auf einer die Hauptachse D-D1 rechtwinklig schneidenden waagerechten Sekundärachse/-Z1,
die um die Hauptachse auf dem Drehglied M drehbar ist, ist eine Führungsstange K angebracht, die mit drei parallelen
Führungen K1, K2, Ka (^g- 3) versehen ist,
auf denen Schieber/Z2 und I2 -gleitbar sitzen.
Der SchieberI2 (Fig. r) ist mit dem Schaft/
des Taststiftes in eine AChSeZ11 schwenkbar
verbunden und der Schieber H2 mit der Hülse H der Werkzeugspindel mittels H3
(Fig. 4) auf der Kugel ZZ11 der Achse ZZ10.
Die Anordnung ist derart, daß die Achsen Z11 und H11 in einer Ebene mit der
Sekundärachse J-J1 liegen und sich die Schieber
längs der Führungen der Führungsstange K so bewegen, daß die Achsen Z1O und
H10 zu allen Zeiten in der Gemeinschaftsebene
liegen. Um jedoch zu verhindern, daß sich die Führungsstange K und der Storchschnabel
gegenseitig stören, wenn die Achsen Z10 und
H10 in der genannten Ebene gehalten werden,
ist es vorzuziehen, die Gelenkverbindung auf der AChSeZZ11 zwischen dem Schieber H2 und
dem Hülsenglied/Z3 derart auszubilden, daß
die Teile eine Bewegungsfreiheit quer zu der Führungsstange K besitzen, und dies wird
beispielsweise dadurch erreicht, daß das Hülsenglied/Z3
(Fig. 4) mit einem kugelförmigen Ende und der Schieber H2 mit einer Quernut
ZZ21 versehen wird, in der das Kugelende,
während es in Längsrichtung des Schiebers bewegt wird, sich frei quer zum Schieber bewegen
kann. Das Kugelende hat den weiteren Vorteil, daß es eine Drehung zwischen der Hülse und dem Schieber gestattet, wenn das
Storchs chEabelgelenk auf seinem Verbindungszapfen bewegt wird. Die Hülse ZZ wird in go
bekannter Weise durch eine Feder nach oben gedrückt, und hierdurch wird das Kugelende
von H3 in Eingriff mit der Nut H21 gehalten.
Die Führungsstange K ist mit einem Gegengewicht Ki entgegengesetzt der Sekundärachse
Z-Z1 versehen und an ihrem freien Ende
mit einem Griff K5 (Fig. 1 und 2) ausgerüstet,
der von Hand bedient oder unter den Arm genommen wird. In die Schlitten oder Schieber
können Führungen eingefräst sein, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Die Schieber können
aber auch zur Erzielung einer größeren Freiheit mit Rollen ausgerüstet werden, wie dies
Fig. 3 darstellt, und, um Erschütterungen aufzunehmen, mit ^einstellbaren oberen Widerlagern
^6 versieben, sein.
Zur Herstellung einer dreidimensionalen Gravur ist es erwünscht, Einrichtungen vorzusehen,
durch die sichergestellt wird, daß das Werkzeug die gesamte Oberfläche systema- no
tisch überstreicht. Zu diesem Zweck und ferner um eine bessere Übersicht über das
Werkzeug während einer Bearbeitungszeit zu haben, ist eine einstellbare Stütze L vorgesehen,
die schwenkbar bei L5 an dem Teil/7
des Storchschnabels und bei L6 an einem anderen Teil des Storchschnabels, beispielsweise
dem TeEF3, angebracht ist, um die Werkzeugachse in irgendeinem gewünschten
Abstand von der Hauptachse D, D1 zu halten. Die Stütze umfaßt ein rohrförmiges Organ L,
das an dem in dem Teil F befestigten Stift L7
angelenkt und in dessen freies Ende eine Einstellschraube L1 geschraubt ist, die drehbar
in einem Drehglied L2 sitzt, das an dem in dem Storchschnabelteil Z^3 befestigten
Stift L8 angelenkt ist. Die Schraube L1 kann
durch einen geriffelten Kopf L3 gedreht werden, an dem das gezahnte Rad L4 sitzt, und
dieses steht in Eingriff mit einem abgefederten Kolben L9, um die Schraube L1 während der
ίο Bearbeitung gegen Drehung zu sichern.
Von einer Beschreibung der Werkzeug1·
spindel und ihrer Hülse// sei abgesehen, da diese Teile irgendeine beliebige, bei Graviermaschinen
bekannte Bauweise haben können.
Obgleich das Ausführungsbeispiel die Anordnung der Werkzeugspindel zwischen dem
Taststift und der Hauptachse D-D1 zeigt — es
ist dies im allgemeinen wegen des Vorteiles der Hebelkraft beim Steuern des Werkzeuges
vorteilhaft —, ist eine derartige Anordnung nicht erforderlich; für gewisse Zwecke können
der Taststift und die Werkzeugspindel umgesetzt werden.
Es sind ferner die Werkzeugspindel und der Taststift auf ein und derselben Seite der
Hauptachse D-D1 dargestellt worden. Auch dies ist nicht unbedingt nötig; man kann vielmehr
durch geeignete Anordnung der Teile des Storchsehnabels diese auf entgegengesetzten
Seiten der Hauptachse vorsehen, und in einem solchen Falle veranlaßt die Führungsstange K, die dem Heben und Senken des
Taststiftes über die Oberfläche der Schablone folgt, das Werkzeug, sich im entgegengesetzten
Sinne zu bewegen. Auf diese Weise kann beispielsweise von einer konkaven Schablone
eine konvexe Gravur erhalten werden.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Graviermaschine mit um eine senkrechte Hauptachse schwenkbarem Storchschnabel, in dem die Spindeln für das Werkzeug und den Taststift so gelagert sind, daß deren Achsen parallel und in einer gemeinsamen Ebene mit der Hauptachse liegen und die Werkzeugspindel und der Taststift einzeln in dem Storchschnabel axial verstellbar sind, gekennzeichnet durch einen in einer waagerechten, die Hauptachse schneidenden Achse (J-J1) gelagerten Schwingarm (K), der mit der Werkzeugspindel (H) und dem Träger (/) des Taststiftes verbunden ist und der die axiale Verstellung dieser Teile (H, I) in dem Storchschnabel entsprechend den Abständen (x, y) ihrer Achsen (H10,110) von der Hauptachse (D-D1) bewirkt.
- 2. Graviermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (K) mit der Werkzeugspindel (H) und dem Taststift (Z1) in Achsen (H11,111) gelenkig verbunden ist, die sich mit den Achsen (H10, I10) der Werkzeugspindel (H) und des Taststiftes (Z1) schneiden und parallel zu und in einer Ebene mit der Sekundärachse (J-J1) liegen.
- 3. Graviermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (K) mit nach der Hauptachse (D-D1) zu gerichteten Führungen (K1, K2, K3) versehen ist und zur Verbindung des Schwingannes (K) mit der Werkzeugspindel (H) und dem Taststift (Z1), Schieber (H2,12) dienen, die auf den Führungen (K1, K2, Ks) verschiebbar sind.
- 4. Graviermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung mit dem einen der Schieber H2, I2) für die Werkzeugspindel (H) oder den Taststift (Z1) derart beschaffen ist, daß der Schwingarm (K) mit den Führungen parallel zu der Gemeinschaftsebene gehalten wird, wobei der Schieber und die entsprechende Achse gegen eine Bewegung zueinander quer zu der Gemeinschaftsebene gesperrt sind.
- 5. Graviermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Schieber mit seiner entsprechenden Achse durch eine Einrichtung schwenkbar verbunden ist, die eine Bewegung des Schwingarmes (K) gegenüber der entsprechenden Achse quer zur Gemeinschaftsebene gestattet.
- 6. Graviermaschine nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Stütze umfassende, in der Längsrichtung einstellbare und zum Sperren benachbarter Glieder des Pantographen in der jeweiligen Stellung dienende Bauteile (Z.), durch die iOo sich das Werkzeug und der Taststift kreisförmig um die Hauptachse bewegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1125933A GB418135A (en) | 1933-04-18 | 1933-04-18 | Improvements in engraving machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623359C true DE623359C (de) |
Family
ID=9982926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623359D Active DE623359C (de) | 1933-04-18 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623359C (de) |
| GB (1) | GB418135A (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752110C (de) * | 1937-08-03 | 1951-10-31 | Friedrich Deckel Praez S Mecha | Kopier- und Graviermaschine mit einem ein Werkzeug und einen Taster tragenden Storchschnabel |
| US2626540A (en) * | 1947-11-15 | 1953-01-27 | Gorton George Machine Co | Three-dimensional engraving and the like reproducing machine |
| US2649033A (en) * | 1950-08-26 | 1953-08-18 | Metal Arts Company | Die cutting machine |
| DE1073357B (de) * | 1952-08-25 | 1960-01-14 | Precision Grinding Limited, Mitcham Junction, Surrey (Großbritannien) | Gravier- oder Kopierfräsmaschine mit einem Pantographen |
| US2766529A (en) * | 1953-04-09 | 1956-10-16 | Prec Grinding Ltd | Pantograph |
| CN105415952A (zh) * | 2015-12-15 | 2016-03-23 | 嵊州市古艺木雕装饰有限公司 | 一种用于家具的雕刻装置 |
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- DE DENDAT623359D patent/DE623359C/de active Active
-
1933
- 1933-04-18 GB GB1125933A patent/GB418135A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB418135A (en) | 1934-10-18 |
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