DE639655C - Wasserpfosten - Google Patents

Wasserpfosten

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DE639655C
DE639655C DEP69046D DEP0069046D DE639655C DE 639655 C DE639655 C DE 639655C DE P69046 D DEP69046 D DE P69046D DE P0069046 D DEP0069046 D DE P0069046D DE 639655 C DE639655 C DE 639655C
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DEP69046D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

  • Wasserpfosten Die Erfindung betrifft einen Wasserpfosten mit einem an seiner Unterseite Wasserleitflächen aufweisenden Einsatzstück zum Abdecken des toten Raumes im Kopfteil des Wasserpfostengehäuses.
  • Bei solchen Wasserpfosten können die bei geöffnetem Ventil durch den Wasserstrom mitgerissenen Fremdkörper sich nicht innerhalb der Wasserpfostensäule absetzen, sondern werden nach außen abgeführt. Dagegen können bei geschlossenem Ventil durch die Wasserauslässe von außen Fremdkörper in das Wasserpfostengehäuse eingebracht werden und in dessen unteren Teil gelangen bzw. auf das Ventil fallen. Dies kann den Betrieb des Wasserpfostens ungünstig beeinflussen.
  • ach der Erfindung ist bei einem Wasserpfosten der obengenannten Art das Einsatzstück derart in Richtung der Ventilspindel auf und ab bewegbar angeordnet, daß es bei geöffnetem Wasserpfostenventil in seiner oberen Stellung den toten Raum nach unten abdeckt und bei geschlossenem Ventil in seiner unteren Stellung die Wasserauslässe gegen den darunterliegenden Raum der Wasserpfostensäule absperrt.
  • Vorteilhaft ist hierbei die obere Abdeckfläche des als Drehkörper ausgebildeten Einsatzstückes konvex gehalten oder als Auffangschale ausgebildet. Dadurch soll der Vorteil erreicht werden, daß bei geschlossenem Ventil des Wasserpfostens keine Fremdkörper von oben auf das Ventil fallen und dieses beschädigen können, da in Schlußstellung das Einsatzstück den Wasserpfostenraum unterhalb der Auslässe gegen das Eindringen von Steinen u. dgl. absperrt. Außerdem werden die bei abgesperrtem Ventil etwa von außen in die Wasserpfostensäule gelangenden Fremdkörper entweder auf dem Einsatzstück liegenbleiben oder auf dessen konvex gewölbter Oberfläche wieder nach außen gleiten.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. r und 2 je einen senkrechten Mittelschnitt durch den oberen Teil eines Überflurwasserpfostens und Abb. 3 einen - senkrechten Mittelschnitt durch den oberen Teil eines Un_ terflurwasserpfostens.
  • Bei dem Überflurwasserpfosten nach Abb. z bezeichnet z die Wasserpfostensäule und z den toten Raum am oberen Ende der Säule oberhalb der beiden einander gegenüberliegenden Auslässe 3. An der Antriebsspindel 5 des Wässerpfostenventils ist ein verschiebbarer Teller q. hoch- und niederschraubbar angeordnet, derart, daß dieser bei geschlossenem Ventil in der unteren, gestrichelt angedeuteten Stellung unmittelbar unter den Auslässen 3 liegt und das Eindringen von Fremdkörpern in den Wasserpfosteninnenraum verhindert. Bei geöffnetem Ventil deckt der Teller in seiner oberen Stellung den toten Raum :2 gegen das durchströmende Wasser ab und gewährleistet dadurch mit seiner unteren Fläche eine strömungstechnisch günstige Wasserführung.
  • Die obere Seite des Einsatzstückes 4 wei t@,@, einen Tellerraum 7 mit konkaver oder ke , Tiger Bodenfläche auf, auf der sich Sa@ o. dgl. ablagern kann, ohne nach unten in deil*,:` Ventilbereich zu fallen. Die obere Fläche des Einsatzstückes 4 kann auch konvex in der Form der oberen Wandfläche des Schwimmkörpers 4.9 nach Abb, z ausgebildet sein, so daß eingebrachte Fremdkörper nicht auf dem Einsatzstück 4 liegenbleiben, sondern durch die Auslässe 3 nach außen fallen.
  • Abb. 2 zeigt das Einsatzstück als Schwimmkörper 4a ausgebildet, der auf dem Einstellrohr 8 auf und ab beweglich ist und in der unteren Stellung von einem Bund 8a des Rohres 8 getragen wird. Hierbei schließt sich die konvex gewölbte Schwimmerdecke 9 bündig an die unterste Stelle der Auslässe 3 an, so daß Fremdkörper, welche bei geschlossenem Ventil und erfolgtem Abfluß des Restwassers von oben in den Pfosten gelangen, ohne weiteres durch die Auslässe 3 nach außen fallen. Bei der Benutzung des Wasserpfostens drückt das hochsteigende Wasser den Schwimmer 4,a in die obere gestrichelte Stellung, wo dieser bis zum Abschluß des Wasserpfostenventils vom Wasser schwimmend getragen wird.
  • In Abb. 3, welche die Anwendung der Erfindung bei Unterflurwasserpfosten zeigt, ist der Totraum mit io bezeichnet. ii stellt das mit oberer Tasche 12 versehene, als Schwimmer ausgebildete Einsatzstück dar, welches sich in der unteren Stellung gegen Anschlag 13 des axial bewegbaren Abstandsrohres -14 stützt. Geeignete Mittel, z. B. Führungsstücke 15, 16, sorgen dafür, daß der an dem Rohr 14 auf und ab gleitende Schwimmer i i immer seine richtige Stellung zu dem in schwach $-förmiger Krümmung nach oben gezogenen Auslaß 17 beibehält. Bei geschlossenemWasserpfostenventil dient der Schwimmer i i in der unteren Stellung als den Pfostenraum abschließender Fänger für Steine und sonstige vom Absperrventil fernzuhaltende Fremdkörper. Beim Öffnen des Ventils wird der Schwimmer vom Wasser in die obere Stellung gedrückt, in der er als den Totraum io abdeckende, den Wasserstrom möglichst günstig ablenkende Leitfläche wirkt. 18 ist eine als oberer Anschlag bestimmte Verlängerung des geführten mittleren Schwimmerteiles.
  • `.-Das Einsatzstück i i kann bei einem Unter-*##urwasserpf0sten nach Abb.3 auch als ein @öri dem Einstellrohr 14 auf und ab bewegbares Einsatzstück ähnlich Abb. i ausgebildet sein, so daß es bei geschlossenem Absperrventil die in Abb.3 gezeigte unterste Stellung und bei geöffnetem Ventil die oberste Stellung einnimmt mit den gleichen Wirkungen wie das als Schwimmkörper ausgebildete Einsatzstück.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasserpfosten mit einem an seiner Unterseite Wasserleitflächen aufweisenden Einsatzstück zum Abdecken des toten Raumes im Kopfteil des Wasserpfostengehäuses, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (4, 4a und i i) derart in Richtung der Ventilspindel auf und ab bewegbar angeordnet ist, daß es bei geöffnetem Wasserpfostenv entil in seiner oberen Stellung den toten Raum (2, 10) nach unten abdeckt und bei geschlossenem Ventil in seiner unteren Stellung die Wasserauslässe (3, 17) gegen den Barunterliegenden Raum der Wasserpfostensäule absperrt.
  2. 2. Wasserpfosten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück zum Hoch- und Niederschrauben durch die Ventilspindel ein achsig verlaufendes Gewinde aufweist. - 3. Wasserpfosten nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück als durch die Ventilspindel in seiner Mitte geführter Schwimmkörper ausgebildet ist: Wasserpfosten nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück als Drehkörper und mit konvexer, oberer Abdeckfläche (9) ausgebildet ist. 5. Wasserpfosten nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abdeckfläche als Auffangschale (7) ausgebildet ist.
DEP69046D 1934-03-04 1934-03-04 Wasserpfosten Expired DE639655C (de)

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