DE366966C - Vorrichtung zum Trennen von Fluessigkeiten verschiedener Dichte - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen von Fluessigkeiten verschiedener Dichte

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DE366966C
DE366966C DEH87816D DEH0087816D DE366966C DE 366966 C DE366966 C DE 366966C DE H87816 D DEH87816 D DE H87816D DE H0087816 D DEH0087816 D DE H0087816D DE 366966 C DE366966 C DE 366966C
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FRANZ RUDOLF HUEBEL
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FRANZ RUDOLF HUEBEL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0214Separation of non-miscible liquids by sedimentation with removal of one of the phases

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trennen von Fliissigkeiten verschiedener Dichte.
  • Das Trennen von Flüssigkeiten verschiedener Dichte kommt in der Industrie vielfach vor. Die dazu verwendeten Verfahren und Vorrichtungen haben noch die Mängel, daß sie zu umständlich sind und man dabei viel zu sehr auf die Aufmerksamkeit der Arbeiter angewiesen ist.
  • Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine zum Trennen verschieden dichter Flüssigkeiten geeignete Vorrichtung, welche die erwähnten Mängel vermeidet. Die Erfindung besteht darin, daß unten an den.
  • Flüssigkeitsablaßrohr ein mit zwei oder mehr Durchlässen versehener Rahmen und in diesem ein mit ebenso vielen auf die Durchlässe genau passenden, nach oben kegelförmig erweiterten Trennröhren versehenes, verschiebbares Gehäuse angeordnet ist, wobei jedes Trennrohr einen kugelförmigen Schwimmer, eine Umfübrungsleitung und oben einen Siebdeckel besitzt, und der Ablaßhahn mit seinem Griff auf den Griff des Hahnes der Umlaufleitung einwirkt, sowie während der Verschiebung des Treunrohres gesperrt wird.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand dar, und zwar zeigen Abb. I dessen Vorderansicht, teilweise geschnitten, Abb. 2 einen Querschnitt, Abb. 3 eine Draufsicht, teilweise geschnitten, Abb. 4 eine andere Ausführungsform, Abb. 5 eine Draufsicht mit verschobenem Trenngehäuse.
  • An dem Flansche des Rohres b zum Ablassen der zu trennenden Flüssigkeiten ist ein rechteckiger, kastenförmiger Rahmen c angeschraubt, der an den Stirnseiten ganz und an der vorderen langseite de halb offen ist.
  • Der Rahmen c besitzt oben, wo er an das Rohr a, b anschließt, die Öffnung e, welche ebenso groß ist wie der Querschnitt des Rohres a, unten die Öffnung c1. In dem Rahmen c, d ist das Gehäuse f verschiebbar und so angeordnet, daß es mit seinen oberen. und unteren Flanschen g und h am Rahmen c, d anliegt und sich innerhalb dieses führen läßt (vgl. Abb. 2). Das Gehäuse f, g, h besitzt bei der gezeichneten Vorrichtung drei Trennrohre i, i1, i2, die alle unter das Rohr b geschoben werden können, indem das Gehäuse f, g, h im Rahmen c, d entsprechend verschoben wird. In der Stellung nach Abb. I befindet sich das Trennrohr i1 unter dem Rohr a, in der Stellung nach Abb. 5 das Rohr i2; ebenso kann das Rohr i daruntergeschoben werden.
  • Von den Trennrohren i, il, i2 besitzt ein jedes einen hohlen kugelförmigen Schwimmer k, an dem unten ein Siebkörbchen l hängt, um den Schwimmer verschieden belasten zu können, so daß er jedesmal mitten auf der Trennfläche der beiden zu trennenden Flüssigkeiten stehenbleibt (vgl. Abb. 2). 2). Damit der Schwimmer k nicht durch das Rohr a in den auf der Zeichnung nicht dargestellten Behälter der Flüssigkeiten aufsteigt, sind oben in den Rohren i, i1, i2 Siebdeckel et vorgesehen. Anstatt dessen kann jedoch auch nur ein Siebdeckel im Rohre selbst angebracht werden. Die Rohre i, i1, i2 sind nach oben kegelförmig erweitert, und an der Stelle, wo die Erweiterung beginnt, setzen sich, wenn keine Flüssigkeit durchfließt, oder aber von den zu trennenden Flüssigkeiten die schwerere gerade abgeflossen ist, die Schwimmer k nieder und verschließen das betreffende Trennrohr, bis ein anderes untergeschoben ist, dessen Schwimmer so belastet ist, daß er auf der nun kommenden Flüssigkeit schwimmt. Die Schwimmer werden vorher durch die Belastung auf die einzelnen zu trennenden Flüssigkeiten abgestimmt.
  • Der Schwimmer k würde nun, wenn man die Flüssigkeit, während er unten im Rohr i oder i1 oder i2 sitzt, darauflassen würde, nicht schwimmen, weil unter dem Schwimmer k keine Flüssigkeit sich befände. Daher ist in jedem der Trennrohre i, i1, i2 ein Umführungsrohr n mit Hahn o angeordnet, durch das die Flüssigkeit unter den Schwimmer k geleitet wird. Von jedem Hahno geht die Kükenspindel p nach außen und trägt hier einen Winkelhebel q, q1, der vom Hebel r des Ablaßhahnes s beeinflußt wird. Solange der Hebel r senkrecht steht (Abb. 1, in ausgezogenen Linien gezeichnet) und der Hahn s geschlossen ist, ist der Hahno offen. Wird aber der Hebel r in die gestrichelt gezeichnete Stellung gebracht und der Hahn s geöffnet, so wird gleichzeitig zwangläufig der Hahn o geschlossen, indem der Hebel r an den hebelarm q1 schlägt und den Winkelhebel q, q1 in die gestrichelte Stellung (Abb. 1, Mitte) dreht.
  • Der Hebel r wird während der Verschiebung des Gehäuses f, g, h mit den Röhren i, it, i2, wobei der Hahn s geschlossen sein muß, selbsttätig verriegelt. Dies bewirkt ein mit einem Doppelarm t und senkrecht dazu mit dem Einzelarm versehener Sperrhebel, der auf der Achse v sitzt, die in Lagern w an der Wand d des Rahmens c drehbar ruht. An den Trennrohren i, i1, i2 sind an der Seite gegen die Rahmenwand d muldenförmige Rasten x, und zwar an dem Rohr il eine ganze, an den Rohren i und i2 je eine halbe angeordnet, in die der Einzelarm¢ (Abb. 2, gestrichelt gezeichnet) hineintritt, wenn eines der Trennrohre genau unter dem Rohr b steht und eine Flüssigkeitstrennung stattfinden soll. Greift in einem solchen Falle der Arm u in eine Mulde x, dann hängt der Doppelhebel t senkrecht nach unten und gibt den hebel r zum Öffnen des hahnes s frei.
  • Wird aber ein anderes Trennrohr, z.B. i, unter das. Rohr b geschoben, dann drückt die gebogene Wand der Muldex edlen Arm u allmählich nach unten, wobei sich die Achse und der Doppelarm t mitdreht, bis der letztere die Stellung einnimmt, die Abb. 2 zeigt, also wagerecht nach außen, wodurch er den senkrecht stehenden Hebel r sperrt, und zwar so lange, bis das Rohr i genau unter dem Rohr b steht und man den Sperrhebel mit den Armen t, u drehen und hierbei den Arm u wieder in die Mulde x hineinbewegen kann.
  • Daraufhin läßt sich wieder der Hebel r wagerecht stellen und der Hahn s öffnen.
  • Gemäß Abb. 4 können der Rahmen c, d und das Gehäuse f, g, h auch zylindrisch sein und die Trennrohre i, il, i2 revolverartig unter das Rohr b geschoben werden. Im übrigen ist die zylindrische Vorrichtung mit derselben Einrichtung versehen, wie sie für den rechteckigen Apparat beschrieben wurde. Aus Abb. 5 ist zu ersehen, wie sich die rechteckige Vorrichtung darstellt, wenn das Gehäuse f, g, h mit Iden Röhren i, il, i2 verschoben ist und das Trennrohr i2 unter dem Rohr b steht.
  • Mit der beschriebenen Vorrichtung wird die Trennung von Flüssigkeiten folgendermaßen vorgenommen: Steht z. B. in einem Behälter Petroleum über Wasser, und das Wasser soll abgelassen werden, ohne daß Öl mitgeht, so wird bei der Stellung der Vorrichtung nach Abb. 1 der Schwimmer k mit dem Siebkörbchen l aus dem Trennrohr i2 genommen und in einem besonderen kleinen Glasgefäß, in dem Petroleum über Wasse@ steht, durch Einlegen von Gewichten in das Siebkörbchen so belastet, daß er mit seiner Mitte genau innerhalb der Trennfläche der beiden Flüssigkeiten stebenbleibt. Der so vorbereitete Schwimmer k wird wieder in das Trennrohr i2 eingesetzt, das Gehäuse f mit den Röhren i, i,, i2 nach links verschoben, wobei der Arm u des Sperrhebels durch die gewölbte Wand der mittleren Rast x nach unten gedrückt, der Arm t nach außen gestellt und dadurch der Hebel r des Ventils s in der senkrechten (Schließ-) Stellung (Abb. I und 2, in ausgezogenen Linien gezeichnet) gesperrt wird, bis das Trennrohr i2 genau unter dem Rohr b steht. Nun wird das Absperrorgan am Vorratsbehälter für die Flüssigkeiten (in der Abbildung nicht gezeichnet) nur wenig geöffnet, damit das Trennorhr i2 über dem Schwimmer k mit Wasser volllaufen und durch das Umlaufrohr n, dessen Hahn o durch die Hebel r und q offen gehalten wird, auch Wasser unter den Schwimmer treten kann, worauf der Schwimmer dann in die Höhe steigt und sich an den Siebdeckel m anlegt. Hierauf wird das Absperrorgan des Vorratsbehälters vollkommen geöffnet. Der Hahn s wird sodann zwecks Ablassens des Wassers durch Umstellen des Hebels in die wagerechte Lage ebenfalls geöffnet, nachdem vorher der Arm u des Sperrhebels die in Abb. 2 gestrichelt gezeichnete Stellung erhalten hat und die Arme t den Hebel r freigegeben haben. Beim Umstellen des Hebels in die wagerechte Lage wird der Umlaufbahn o geschlossen, indem der Hebel r an den Hebelarm q1 an schlägt und ihn dreht. Nunmehr läuft das Wasser aus Idem Vorratsbehälter durchl das Trennrohr ab, bis die Trennfläche zwischen Öl und Wasser in das Trennrohr i eingetreten ist, wie Abb. 2 zeigt; die untere, eng gestrichelt gezeichnete Schicht ist Wasser, die obere, weitgestrichelte ist Ö1. Innerhalb der Berührungsfläche der beiden Schichten steht der Schwimmer k, der mit ,dem Abfluß des letzten Restes Wasser aus dem Trennrohr rasch sinkt, sich im Trennrohr dann festsetzt und dieses verschließt, so daß kein Öl mit abfließen kann. Steht über dem Öl noch eine leichtere Flüssigkeit und wollte man das Ö1 von dieser trennen, so würde ähnlich, wie oben beschrieben, verfahren werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Trennen von Flüssigkeiten verschiedener Dichte, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Flüssigkeitsablaßrohr (b) ein Rahmen (c, d) und in diesem ein mit zwei oder mehr nach oben kegelförmig erweiterten, mit Schwimmer (k), Siebdeckel (m) und Umführungsleitung (n) ausgerüsteten Trennrohren (i, i1, i2) versehenes, verschiebbares Gehäuse (f, g, h) angeordnet ist, wobei der Rahmen (c, d) oben und unten je eine Durchflußöffnung (e, e1) sowie unten einen Ablaßhan (s) besitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kükenspindeln (p) der Umführungsleitungshähne (o) außen je einen Winkelhebel (q, q) tragen, welchen der Hebel (r) des Ablaßhahnes (s) bei seinem Öffnen und Schließen dreht und hierbei die Hähne (o) jedesmal schließt bzw. öffnet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außen an den Trennrohren (i, il, i2) je eine muldenförmige Rast (x) und in der Mitte der Vorderwand (d) des Rahmens (c) ein mit Doppelarm (t) und Einzelarm (u) versehener Hebel zum Sperren oder Entsperren des Hahrhebels (r) angeordnet sind.
DEH87816D 1921-11-22 1921-11-22 Vorrichtung zum Trennen von Fluessigkeiten verschiedener Dichte Expired DE366966C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183159B (de) * 1961-09-27 1964-12-10 Siemens Ag Elektrischer Schalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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