DE318902C - Dampfwasserableiter - Google Patents

Dampfwasserableiter

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DE318902C
DE318902C DE1918318902D DE318902DD DE318902C DE 318902 C DE318902 C DE 318902C DE 1918318902 D DE1918318902 D DE 1918318902D DE 318902D D DE318902D D DE 318902DD DE 318902 C DE318902 C DE 318902C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Dampfwasserableiter. Die Erfindung betrifft einen Dampfwasserableiter mit um eine wagerechte Achse drehbarem Schwimmer. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß der Schwimmer mit einem in seiner Längsachae verlaufenden Kanal versehen ist, in dem sich ein Gleitkörper bewegt, der in der Hochlage des Schwimmers ein Abflußventil öffnet. In der Tieflage des Schwimmers gleitet der Körper zurück, so daß der Schluß des Abflußventiles möglich ist. Zweckmäßig wird das Ablaßventil als Kugel ausgebildet, die durch ein Pendel geführt wird, so daß der Gleitkörper durch Vermittelung dieses Pendels auf das Ablaßventil wirkt. Der Ventilsitz des Ablaßventils kann gleichzeitig als Kegelventil ausgebildet werden, das durch einen Hebel von außen behufs Reinigung des Dampfwasserableiters geöffnet werden kann.
  • Fig. i der Zeichnung zeigt den Längsschnitt, Fig. 2 den Querschnitt einer Ausführungsform des Dampfwasserableiters.
  • In das Gehäuse i des Dampfwasserableiters strömt durch die Öffnung 2 Wasser und Dampf aus der zu entwässernden Leitung ein, während durch die Öffnung 3 der Abfluß erfolgt. Der Schwimmer q. ist in dem dargestellten Beispiel walzenförmig gestaltet, um Zapfen 5 drehbar und in seiner Längsachse mit einem Kanal 6 versehen, in dem eine Kugel 7 hin und her rollen kann. An den Enden des Kanals sind Raststellen 8 und 9 'Jür die Kugel vorgesehen, so daß die Kugel 7 erst bei einer bestimmten Schräglage ihre Bewegung beginnt. Das bei ii drehbar aufgehängte Pendel io ist am unteren Ende glockenförmig ausgebildet und nimmt hier die Vent_lkugel 12 auf, die ihren Sitz auf der etwas ausgehöhlten Fläche des Kegelventils 13 findet, das mit einer öffnung 14 für den Abfluß des Dampfwassers versehen ist, aber selbst durch einen Hebel 15 von außen angehoben werden kann. Die kiigelschalenförm=ge Scheibe 16 dient als Schutz für den Schwimme gegen das einströmende Dampfwasser und bildet gleichzeitig einen Anschlag und eine Führung für die Kugel 7. Der Deckel 17 schließt das Gehäuse i derart, daß der Ausströmungskanal 3 zwischen zwei konzentrischen Dichtungaririgen 18 und i9 liegt.
  • Der Dampfwasserableiter wirkt .wie folgt Wenn das Gehäuse i sich nach und nach mit Dampfwasser füllt, so dreht sich der Schwimmer ¢ aus der punktierten in die ausgezogene Lage. Die Kugel 7 bleibt aber zunächst in der oberen Raststelle 9 liegen, bis der Schwimmer 7 seine höchste Lage einnimmt, dann rollt sie beschleunigt im Kanal 6 herab, bis sie, unten angekommen, wie dargestellt, das Pendel io trifft, das dann ausschwingt und die Ventilkugel 12 von der Ausströmungsöffnung 14 fortrollt. Das Dampfwasser kann nun unter dem Einflüß des Dampfdrucks ausströmen. Der Schwimmer ,I folgt dem sinkenden Wasserstand, sein linkes Ende hebt sich also, wobei aber die Kugel 7 noch immer in steter Berührung mit dem Pendel io bleibt, bis in der tiefsten Lage des Wasserstandes der Schwimmer q, wie punktiert angedeutet, eine solche Neigung annimmt, daß die Kugel 7 ihre Raststelle 8 verläßt -Lind im Kanal 6 zurückrollt, die Schale 16 trifft und zum Ertönen bringt. Das Pendel io schwingt gleichzeitig zurück und nimmt die Ventilkugel i2 mit, die d:e Abschlußöffnung 14 wieder verschließt. , Das Spiel beginnt dann von neuem.
  • Soll während einer Betriebspause das angesammelte Wasser schnell entfernt oder die* Vorrichtung gereinigt werden; dann wird das Ventil 13 mittels des Hebels 15 geöffnet, so daß nach Entfernung des Wassers auch Dampf durch die Vorrichtung strömt, der den etwa angesammelten Schmutz mit sich fortreißt.
  • Anstatt -die Auslaßöffnung 14 im Kegelventil 13 anzuordnen, könnte diese Öffnung auch unten in der Wandung des Gehäuses vorgesehen und der Ventilkegel 13 besonders angeordnet sein.
  • Die Kugel, 7, kann auch. als Gleitkörper gestaltet sein und ummittelbar auf die Abschlußventilkugel 12 wirken, die dann so geführt werden muß, daß sie nach Entleerung des Gehäuses und Rückkehr des Schwimmers 4 in die Ruhelage die Abflußöffnung 14 verschließt. Die dargestellte Anordnung des Pendels io gewährt aber eine größere Sicherheit für das richtige Arbeiten des Dampfwasseräbleiters.

Claims (5)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHE: i. Dampfwasserabieiter mit um eine wagerechte Achse drehbarem Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß derSchwimmeyr mit einem in seiner Längsachse verlaufenden Kanal (6) versehen ist, in dem ein Gleitkörper (7) sich bewegt, der in der Hochlage des Schwimmers ein Abschlußventil (12) öffnet.
  2. 2. Dampf wasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das als Kugel ausgebildete Abschlußventil (12) durch ein Pendel (io) geführt wird, auf das der Gleitkörper (7) einwirkt.
  3. 3. Dampfwasserableiter nach Anspruch i, dadurch' gekennzeichnet, daß der Kanal (6) des Schwimmers an seinen Enden mit Raststellen (8 und g) für den zweckmäßig als Kugel ausgebildeten Gleitkörper versehen ist.
  4. 4. Dampfwasserableiter nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Abflußöffnung (14) in einem von außen durch einen Hebel (15) anlüftbaren Kegelventilkörper (13) angeordnet ist, dessen Stange außerhalb des Dampfraumes liegt.
  5. 5. Dampfwasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse eine kugelschalenförmige Scheibe (16) derart angebracht ist, daß sie als Anschlag für den Gleitkörper (7) dient und durch ihn zum Ertönen gebracht wird.
DE1918318902D 1918-12-28 1918-12-28 Dampfwasserableiter Expired DE318902C (de)

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