DE637227C - Gabelartig ausgebildetes Fahrgestell fuer dreiraedrige Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gabelartig ausgebildetes Fahrgestell fuer dreiraedrige Kraftfahrzeuge

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DE637227C
DE637227C DEH134660D DEH0134660D DE637227C DE 637227 C DE637227 C DE 637227C DE H134660 D DEH134660 D DE H134660D DE H0134660 D DEH0134660 D DE H0134660D DE 637227 C DE637227 C DE 637227C
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Germany
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DEH134660D
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HANSA LLOYD U GOLIATH WERKE BO
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HANSA LLOYD U GOLIATH WERKE BO
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/06Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with only three wheels
    • B62D61/08Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with only three wheels with single front wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein gabelartig ausgebildetes Fahrgestell für dreirädrige Kraftfahrzeuge mit vorderem Lenkrad.
Es ist bekannt, den Antriebsmotor des Getriebes von Kraftfahrzeugen in einem auf der einen Seite offenen gabelförmigen Rahmen zu lagern. Auch ist es schon vorgeschlagen, die Hinterräder von dem Antriebsmotor aus über Zwischenwellen mittels Kettengetrieben anzutreiben.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß das Vorderrad mittels eines Schwinghebels um einen horizontalen Bolzen an einem kurzen Längsmittelträger gelagert ist, der unmittelbar hinter dem Vorderrad in einen langen Gabelrahmen übergeht, der unter den vorderen Sitzen Motor und Getriebe leicht zugänglich trägt, während in dem hinteren Teil
so des Gabelrahmens der Hinterradantrieb angeordnet ist.
Durch diese Ausbildung wird nicht nur eine einfache gedrängte Bauart des Fahrgestells gerade bei dreirädrigen Kleinkraftfahrzeugen erreicht, sondern es wird zugleich in übersichtlicher Weise bei verhältnismäßig kurzen Fahrzeugen der Motor übersichtlich zwischen den Sitzen gelagert und außerdem die Anwendung einer großen hinteren Tragfläche ermöglicht. Für dreirädrige Kleinkraftfahrzeuge·, die mit einem schwenkbaren Vorderrad versehen sind, ist diese Bauart besonders praktisch und vorteilhaft, selbst bei solchen Fahrzeugen, bei denen der vorn liegende Motor für den Hinterrädantrieb Verwendung findet, zum Unterschied von Vorderradantrieb oder Heckmotoranordnung. Die Vorderantriebsmotoren bedingen die Mitschwenkung des Motors mit Getriebe und allen dazugehörigen Teilen. Der Motor ist schlecht zugänglich. Die gleiche schlechte Zugänglichkeit ist der Fall bei Anwendung von Heckmotoren, bei denen die Pritsche weit über die Hinterräder hinausragt.
Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird der Motor vom Führersitz aus leicht zugänglich gelagert. Das Fahrzeug ist möglichst kurz gebaut. Es wird ferner der Vorteil erreicht, daß vor den Sitzen möglichst viel Raumfreiheit für die Füße des Fahrers geschaffen wird. Vor allem ist das Fahrgestell einfach, besitzt eine niedrige Bauart, eine vertiefte Motorenlage, und es wird ein schmales Untergestell vor den Füßen des Fahrers erreicht. Vorteilhaft ist auch, daß der Antrieb der Hinterräder frei nach hinten durchgeführt werden kann, wobei eine günstige Lagerung der Hinterachse erzielt wird. Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht in der besonderen Art des Hinterradantriebs bei mit dem Motor zusammengebautem Differentialgehäuse.
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Grundriß eines Fahrzeugs mit eingebautem stehendem Motor,
687227
Abb. 2 einen Grundriß eines .Fahrzeug; mit eingebautem liegendem Motor, Abb. 3 eine andere Ausführung des Fahrr
zeugs mit besonderen -Zwischenwellen und?· Vereinigung des Getriebes und der Zwischeü;-.-wellen mit dem Motor zu einem einzigen1.
Block.
Das dreirädrige Fahrzeug α besitzt als Gestell· einen Längsträger b, der vorn das lenkbare Vorderrad c trägt und unter dem Sitz in die zwei Gabelschenkel bit b2 ausläuft,, an denen die Hinterachse d gelagert ist, die die Hinterräder e trägt. Die Hinterachse d kann als Schwingachse ausgebildet sein, und erhält !5 ihren Antrieb durch das Differentialgetriebe/. Unter der Sitzfläche g, und zwar am besten zwischen den beiden Sitzen und innerhalb der Gabel bx, b2 ist der Motor h gelagert, der mit dem Schaltgetriebe i verbunden ist. Die beiden Sitzflächen können gegenüber dem Motor vertieft gelagert sein. Zweckmäßig ist der Motor durch einen abnehmbaren Deckel h abgedeckt, durch den zugleich der Getriebehebel ι bequem neben den Sitzen hindurchragt. Man kann jetzt während der Fährt leicht zu dem Motor gelangen.
Der zwischen der Gabel bx, bz liegende Motor h mit Getriebe i treibt nun die Hinterachse d durch etwa in der Fahrzeuglängsmitte liegende Übertragungsmittel m an.
In Abb. 2 ist die gleiche Ausführungsform gezeigt, nur ist hier ein liegender Motor vorgesehen. Hierbei ist ebenfalls der Motor durch den abnehmbaren Deckel k zugänglich. Bei der - in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform sind hinter dem zentral angeordneten Motor h die durch das Getriebe angetriebenen Zwischenwellen η vorgesehen, von denen aus mittels Kettengetriebe 0 jedes Hinterrad einzeln angetrieben wird. Auch hierbei können die Hinterachse d als Schwingachse ,,ausgebildet, die Zwischenwellen mit dem Ge- ^iebe dagegen starr gelagert sein. Getriebe f} ^^erwellenw und Motor h mit Schaltgetriebe i il!%i|äen hier einen einzigen Block, der für sich "leicht, gegebenenfalls iinter dem Wagen, abnehmbar ist. Auch hierbei ist der Motor mit Getriebe, der zwischen den Sitzen liegt, durch einen abnehmbaren Deckel k leicht zugänglich gemacht.
Der Antrieb des Hinterrades kann gegebenenfallsfnoch durch eine längslaufende Kardanwelle mit Getriebe erfolgen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Gabelartig ausgebildetes Fahrgestell für dreirädrige Kraftfahrzeuge mit vorderem Lenkrad, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderrad mittels eines Schwinghebeis um einen horizontalen Bolzen an einem kurzen, unmittelbar hinter dem Vorderrad in eine lange Gabel (Jb1, b2) übergehenden Längsmittelträger (&) gelagert ist, die unter den vorderen Sitzen Motor und Getriebe leicht zugänglich trägt, während im hinteren Ende der Gabel die zur Übertragung des Antriebs auf die Hinterachse bestimmten Teile (w, /) angeordnet sind.
  2. 2. Fahrzeuggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unter den Sitzen liegenden Motor das Differentialgehäuse angebaut ist, das ebenfalls unter dem vorderen Sitz liegt und zwei Halbachsen (n) antreibt, die ihrerseits mittels Kettenantriebs je ein Hinterrad antreiben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen _
DEH134660D 1933-01-01 1933-01-01 Gabelartig ausgebildetes Fahrgestell fuer dreiraedrige Kraftfahrzeuge Expired DE637227C (de)

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DE637227C true DE637227C (de) 1936-10-23

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ID=7177112

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DE (1) DE637227C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2893299A1 (fr) * 2005-11-17 2007-05-18 Frema Sarl Vehicule motorise a trois roues, en particulier engin agricole de type tracteur enjambeur.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2893299A1 (fr) * 2005-11-17 2007-05-18 Frema Sarl Vehicule motorise a trois roues, en particulier engin agricole de type tracteur enjambeur.

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