DE630712C - Zugvorrichtung fuer Kippfluege - Google Patents
Zugvorrichtung fuer KippfluegeInfo
- Publication number
- DE630712C DE630712C DEW92987D DEW0092987D DE630712C DE 630712 C DE630712 C DE 630712C DE W92987 D DEW92987 D DE W92987D DE W0092987 D DEW0092987 D DE W0092987D DE 630712 C DE630712 C DE 630712C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plow
- pull
- lever
- gudgeon
- transmission
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000010006 flight Effects 0.000 title 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 18
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 5
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 3
- 241001125879 Gobio Species 0.000 claims 6
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims 2
- 230000005021 gait Effects 0.000 claims 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 241001125877 Gobio gobio Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/04—Animal-drawn ploughs
- A01B3/16—Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
- A01B3/20—Balance ploughs
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Der Erfindungsgegenstand stellt eine Verbesserung der bekannten Kipppflüge mit verstellbarem
Kippanschlag dar und besteht in einer Zugvorrichtung mit drehbaren Übertragungsmitteln
für diese Pflüge.
Beim Pflügen soll der Kippwinkel der bekannten Kipp-- oder Pendelpflüge bzw. die
hochstehende Pflugseite auf den arbeitenden Pflugkörper mit Druck wirken, damit der
Pflug gut im Boden geht. Die Anspannung dieser Pflüge geschieht unmittelbar von der
Achse aus mittels zweier Zugketten. Diese bekannten Pflüge haben sich jedoch beim
Arbeiten in schwerem Boden als unzulänglieh erwiesen und sind dort fast unbrauchbar,
da der Pflug keinen ruhigen und festen Gang behält und die Sohle des Pflugkörpers nicht
fest am Boden geht, eben weil der entsprechende Druck fehlt und auch die Anspannung
des Pfluges nicht den Zugverhältnissen entspricht. Auch bei dieser Art von Pflügen
liegt, namentlich beim Arbeiten mit drei Zugtieren im Bunde (nebeneinander), die
Richtung der Zugkraft nicht parallel zum Hinterpfluge, d.h. in Richtung oder parallel
zum Gründel, so daß der Pflug beim Arbeiten nach der Seite hin drängt und somit keine einwandfreie Arbeit zu erreichen ist.
Es sind Kipppflüge für -Dampfbetrieb bekanntgeworden,
bei welchen die zum Anzug des Pfluges dienenden Seile oder Ketten und den Zug auf den Gründel übertragenden Zugmittel
an einer und derselben Stelle angreifen ; doch sind hier die Zugübertragungsmittel
unmittelbar mit der Achse des Pfluges verbunden. Es''sind zwar ferner Kipppflüge bekanntgeworden,
bei welchen unterhalb der Pflugachse noch ein besonderer Unterstützungsbalken bzw. eine Zugwelle vorgesehen
ist, die aber fest am Laufradgestell angeordnet ist. Auch hat man an der Pflugachse
schon einen drehbaren Rahmen angebracht, der aber nur eine Verlängerung des Zugbügels. darstellte. Ferner hat man Kipp dampfpflüge
verwendet, bei welchen auf der Achse ein lose drehbarer doppelarmiger
Hebel angebracht war, der einerseits durch Zugstangen mit dem Pfluggestell, andererseits
mit den Zugseilen verbunden war. .
Gegenüber allen diesen vorbekannten Konstruktionen kennzeichnet sich die vorliegende
Zugvorrichtung im wesentlichen dadurch, daß unterhalb der Pflugachse eine besondere drehbare
Zugwelle angeordnet ist, auf welcher zwei Zugübertragungshebel sitzen, von denen
der eine mit der Anzugskette des Pfluges und der andere durch Zugübertragungsmittel mit
dem Pflugbalken verbunden ist. Die genannten Zugübertragungshebel sind ferner auf
der drehbaren Zugwelle so zueinander verstellbar angebracht, daß, entsprechend der
Anspannung des Pfluges und gemäß den Bodenverhältnissen, stets ein gerader und
fester Gang des Pfluges erhalten wird. Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Zugvorrichtung
liegt also darin, daß durch die genannten Zugübertragungshebel und Übertragungsmittel
der Zug auf die Mitte des Pflugbalkens unmittelbar übertragen wird, so daß der Zug geradezu selbsttätig ziehend und
drückend auf den Pflug wirkt und daher der Pflug immer fest am Boden bleibt und
Claims (3)
- auch bei steinigem oder sonst schwierig zu bearbeitendem Boden nicht herausspringt.Auf der beiliegenden Zeichnung ist der,., Erfindungsgegenstand in einem Ausführun, beispiel dargestellt.Die Abb.. ι zeigt eine Stirnansicht Pfluges gegen den hochstehenden Gründel. *'Abb. 2 ist eine Seitenansicht des Pfluges, an welchem die neue Zugvorrichtung- angebracht ist.Auf den Zeichnungen stellt ι die aus Flacheisen bestehende Achse des Pfluges dar, an deren Enden. das Furchenrad 2 und das andere Laufrad 3 gelagert sind. Unterhalb der Achse 1 ist nun erfindungsgemäß ein Rahmen angeordnet, der aus einem Wirikeleisen 4 und dem heruntergebogenen Schenkel i" der Pflugachse besteht. In diesem Rahmen ist eine zweckmäßig vierkantig ausgebildete drehbare Zugwelle 5 gelagert. Auf der Zugwelle 5 sitzen Zugarme oder Zughebel, und zwar zweckmäßig zwei Zughebel 6 und 7, welche seitlich, d. h. in Richtung der Zugwelle, verstellbar sind. Zu diesem Zwecke ist die Zugwelle 5 mit Körnungen 8 . versehen, in welche die Spannschrauben 9, 10 der Hebel 6 bzw. 7 eingreifen. Der Hebelarm 6 dient zur direkten Anspannung der Zugtiere "mittels des Schäkels 11 und der hieran angeschlossenen Parallelzugkette 12, während der andere Zughebel 7 die an dem Hebel 6 wirkende Zugkraft unmittelbar auf den Gründel 13 übertragen soll.An der Pflugachse 1 ist in üblicher Weise die Königsstange 14 mittels der beiden Spannbügel 15 befestigt, und um den Bolzen 16 der Königsstange ist der winkelig gebogene bzw. aus zwei Schenkeln bestehende Gründel 13 drehbar. Zur Feststellung der Grüridelneigung dienen in bekannter Weise die Bogenstücke 17 mit Durchsteckbolzen 18.Der vorgenannte Zughebel 7 ist an seinen freien Enden zu zwei Schenkelenden 7" auseinandergespreizt, welche durch je eine gebogene Zugstange 19 mit dem Gründel 13 verbunden sind. Um eine Ausladung des Kippanschlages der Zugstangen 19 in Längsrichtung wie auch die Verstellung in seitlicher Richtung zu ermöglichen, sind die Enden der Zugstangen 19 mit Schlitzen 20 und 21 ausgebildet. Durch die Schlitze 20 greifen Spannbolzen 33, die mittels geriffelter Unterlegscheiben die Zugstangen 19 fest mit dem Gründel 13 und so ziehend auf dem Gründel verbinden. In gleicher Weise sind die unteren Enden der Zugstangen 19 durch Bolzen 22 fest an den Enden 7° des auf der Welle 5 sitzenden Zughebels festgepreßt.Mit 23 ist der an sich bekannte Auslaufhebel des Pfluges bezeichnet, der durch die Welle 24 mit einem Zahnsektor 25 verbunden ist. Letzterer greift in die als Schlitten ausgebildete Zahnstange 26,, an welcher ein um die Achse 1 greifender Bügel 27 befestigt '1^? der zum Anschluß der seitlichen Zug-28 dient. Der Auslaufhebel 23 wirdeinen Schnepper 31 in seiner jeweiligen p an dem Zahnsegment 32 festgehalten.Die Verbindung zwischen dem Zughebel 7 und den Zugstangen 19 kann durch Lösen der Bolzen 22, sofern es wünschenswert erscheint, aufgehoben werden. Ferner können auch anstatt der starren Zugorgane 19 Ketten verwendet werden, welche alsdann zwischen die beiden Bolzen 22 und 33 gespannt werden. Andererseits könnten in die starren Zugstangen auch Gelerike eingeschaltet werden, um eine seitliche Verstellung derselben zu ermöglichen. Ebenso kann auch der Zughebel 6 durch ein Zugorgan unmittelbar mit dem Gründel verbunden werden.Die Verstellung 'der beiden Zughebel 6 und 7 auf der drehbaren Welle 5 erfolgt in dem Maße, wie es die Anspannung erforderlich macht, mit dem Endzwecke, daß ein paralleler Zug am Pfluge erhalten wird. Durch die Übertragungsorgane 7 und 19 wird der Ztig auf den Gründel übertragen, da beim Arbeiten das äußere Schlitzende 20 der betreffenden Zugstange 19 fest gegen den Bolzen 33 des Gründeis anschlägt und so der entsprechende Druck auf den arbeitenden Pflug erzielt wird. Infolge dieser Zugübertragung und der genannten Verstellungsmöglichkeiten wird ein außerordentlich ruhiger und sicherer Gang des Pfluges erreicht.Beim Pflügen in leichtem Boden, wo der Pflug nicht' so sehr beansprucht wird, kann nach Belieben die Zugübertragung vom Gründel auf die drehbare Welle 5 ausgehakt oder gelöst werden, so daß die Zugkraft der Zugtiere direkt an der drehbaren Zugwelle wirkt, wodurch bei tiefliegendem Zugrahmen ebenfalls eine Druckwirkung auf den Hinterpflug ausgeübt wird.An der parallel laufenden. Kette 12 kann mittels des Verbindungsstückes 29, an welchem die gemeinsame Kette 30 angreift, die Seitenkette 28 angeschlossen werden, die in Verbindung mit dem Auslauf- oder Ausklink- no hebel 23 steht, um in dieser Weise den Zug beim Spitzenauspflügen regulieren zu können.PATENTAKSPRÜCHE:i. Zugvorrichtung" für Kipppflüge mit drehbaren Zugübertragungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Pflugachse eine besondere, drehbar gelagerte Zugweüe (5) angeordnet ist, an welcher Zugübertragungshebel (6, 7) angebracht sind, von denen der eine mitder Anzugskette des Pfluges verbunden ist, während der andere durch Zugübertragungsmittel mit dem Pflugbalken verbunden ist, wobei die beiden Zughebel so auf der drehbaren Welle (5) und zueinander, entsprechend der Anspannung des Pfluges und den Bodenverhältnissen, verstellt werden können, daß stets ein gerader und fester Gang des Pfluges erhalten wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugübertragungsmittel zum Pflugbalken an den gespreizten Enden (ja) des einen Zugübertragungshebels (7) angreifen und in Schlitzen, Gelenken oder anderen nachgiebigen Verbindungsmitteln in sich nachgeben können, wenn eine seitliche Verstellung des Zugübertragungshebels oder eine Änderung der Begrenzung des Kippan-Schlages durch Verstellung der Bogenstücke (17) durch Durchsteckbolzen (18) erfolgt.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugübertragungshebel (6 und 7) zu einem einzigen Hebel vereinigt sind, an welchem sowohl die Zugübertragungsmittel zum Pflugbalken als auch die Zugkette (12) angreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW92987D DE630712C (de) | 1933-11-05 | 1933-11-05 | Zugvorrichtung fuer Kippfluege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW92987D DE630712C (de) | 1933-11-05 | 1933-11-05 | Zugvorrichtung fuer Kippfluege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE630712C true DE630712C (de) | 1936-06-04 |
Family
ID=7613801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW92987D Expired DE630712C (de) | 1933-11-05 | 1933-11-05 | Zugvorrichtung fuer Kippfluege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE630712C (de) |
-
1933
- 1933-11-05 DE DEW92987D patent/DE630712C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2641956C3 (de) | Pflug mit einem um eine vertikale Achse schwenkbaren Hauptrahmen, der aus zwei um eine gemeinsame horizontale Achse schwenkbaren Rahmenabschnitten besteht | |
| DE868232C (de) | Spaten | |
| DE630712C (de) | Zugvorrichtung fuer Kippfluege | |
| DE1026563B (de) | Vorrichtung zur Verstellung der Arbeitsbreite von Beet- oder Drehpfluegen mit Dreipunkt-Aufhaengung | |
| DE358259C (de) | Bremse zum Einsetzen der Pflugkoerper bei Raeder-anhaengepfluegen und anderen Ackergeraeten mit gekroepften vorderen Laufraederachsen | |
| DE576353C (de) | Einrichtung zum Anschluss mehrerer hinter- und nebeneinander arbeitender Anhaengegeraete an eine Zugmaschine | |
| DE884707C (de) | Scheibenschwenkpflug | |
| AT33456B (de) | Weingartenpflug. | |
| DE20355C (de) | Neuerungen an Kehrpflügen | |
| DE207437C (de) | ||
| DE339896C (de) | Mehrscharpflug mit einzeln aushebbaren Scharen, insbesondere fuer Anhaengepfluege | |
| DE942724C (de) | Handhebevorrichtung fuer Anbaupfluege an Ackerschleppern | |
| DE445172C (de) | Waldschaelgrubber mit als Messer ausgebildeten Scharstielen | |
| DE323113C (de) | Egge mit um die Achse der drehbaren Zinkenbalken sich bewegenden Zinken | |
| AT253271B (de) | Vorrichtung zur Veränderung der Arbeitsbreite eines Mehrschar-Anbaupfluges | |
| DE226364C (de) | ||
| DE424179C (de) | Seitlicher Ausleger als Seilhalter fuer Seilzuggeraete | |
| DE380601C (de) | Vorrichtung zum Heben, Einstellen und Sperren fuer Anhaengepfluege mit gekroepften Radachsen | |
| DE822623C (de) | Bodenfraese fuer Handbetrieb | |
| DE460772C (de) | Zugvorrichtung fuer Landmaschinen u. dgl. | |
| DE415728C (de) | Gestell fuer Hack- und Haeufelpfluege | |
| DE461860C (de) | An einem Pfluge mittels eines Querbalkens zu befestigende Kartoffelpflanzlochvorrichtung | |
| DE243510C (de) | ||
| AT210199B (de) | Vorrichtung zum Wenden oder Lüften von am Boden liegender Ernte | |
| AT68652B (de) | Kultivatorschar. |