DE62823C - Sicherheitsgebifs für Pferde - Google Patents

Sicherheitsgebifs für Pferde

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DE62823C
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Germany
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horses
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Application number
DENDAT62823D
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A. A. BouRY, A. Champagne und E. Schmidt in Brüssel
Publication of DE62823C publication Critical patent/DE62823C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B1/00Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
    • B68B1/04Bridles; Reins
    • B68B1/06Bits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 56: Pferdegeschirr.
Sicherheitsgebjfs für Pferde.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neues Sicherheitsgebifs für Pferde, mit dessen Hülfe das Thier je nach Erfordernifs langsam oder plötzlich zum Stehen gebracht werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist das neue Gebifs in den Fig. 1 und 2 in Vorder- und Seitenansicht dargestellt, während die Fig. 3 und 4 Constructionseinzelheiten zeigen.
Der von dem Pferd im Maul getragene Theil des Gebisses besteht aus den beiden in der Mitte durch das Querstück X2 verbundenen runden Stangen X1 X1. Das Mittelstück X2 ist nach oben und unten verlängert und gestattet der Zunge des Thieres die freie Beweglichkeit. Um das Gewicht dieses Mittelstückes zu erleichtern, ist es an seinen Enden mit Aussparungen versehen, wie dies die Fig. 1 zeigt. . Der Theil des Mittelstückes, welcher sich gegen den Gaumen des Maules legt, ist langer als der nach unten gerichtete, sich gegen die Zunge stützende Theil.
Die ä'ufseren Enden der Stangen X1 sind vierkantig abgesetzt, und in entsprechende Vierkantlöcher der Querstangen O eingefügt, während über die runden Stangen X1, zwischen den Querstangen O und dem Mittelstücke X2 die kleinen Rohre A aufgeschoben sind.
Hinter den Röhrchen A und vor den Querstangen O sind die Zügelstangen B angeordnet, welche das Gebifs tragen und an ihren Enden mit den Augen N ausgestattet sind, in denen die Zügelriemen befestigt werden. Die Augen R, Fig. 2, dienen zur Vereinigung der Riemen in der, gebräuchlichen Weise.
Die Zügelstangen sind als Ringe ausgebildet, die einen Quersteg tragen, in welchen die Oeffnung für den Durchgang der Stange X1 vorgesehen ist.
Die Querstangen O tragen an dem einen Ende die vierkantige Oeffnung M und an dem anderen Ende eine runde Bohrung, in welcher der Ring D für den Karabinerhaken Y eingefügt ist.
Die Karabinerhaken der beiden Querstangen sind durch eine Kette verbunden, welche die Enden einer Spiralfeder bilden, so dafs diese Spiralfeder S durch Einschalten eines näheren oder weiteren Kettengliedes straffer oder loser gespannt werden kann.
Die Anwendung des neuen Gebisses ergiebt sich hiernach von selbst. Ist das Pferd ruhig, so arbeitet das Sicherheitsgebifs wie ein gewöhnliches Gebifs, denn da die Zügel durch die Ringe R kufen, so ist auch die Wirkung dieselbe.
Wird aber das Pferd unruhig und droht es durchzugehen, so werden die von Ringen M getragenen besonderen Zügel benutzt. Man zieht hierdurch die· unteren Enden der Querstangen O an sich, und da diese als Hebel auf die Achse des Gebisses wirken, so wird das Mittelstück X2 angehoben. Dies Mittelstück, das vorher flach im Munde des Pferdes lag, wird dadurch aufgerichtet, und da sich hierbei das obere Ende des Stückes X2 gegen
den Gaumen, das untere dagegen sich gegen die Zunge des Pferdes stützt, so wird letzteres gezwungen, das Maul weit aufzusperren.
Von wesentlicher Bedeutung ist hierbei die Anordnung der Röhrchen AA auf der Stange JiT1, denn das Pferd ist nicht im Stande, das Gebifs mit den Zähnen festzuhalten. Beifst das Pferd auch noch so kräftig in des Gebifs, so wirken die Zähne nur auf die Röhrchen ^4 A; diese werden festgehalten. Da sich aber die Stange X1 mit dem Mittelstück trotzdem frei drehen kann, so kann das durchgehende Pferd die Wirkung des Zuges an den Querstangen O auch nicht verhindern, und das Gebifs wirkt unter allen Umständen so, wie vorstehend beschrieben.
Ist das Pferd ruhig geworden und läfst man demzufolge die in den Oesen M befestigten Zügel wieder los, so nimmt auch das Mittelstück wieder seine normale Lage an.
Es ist klar, dafs man durch schnelles und langsames Anziehen der Hebel O die Wirkung des Sicherheitsgebisses schneller oder langsamer ganz oder nur zum Theil eintreten lassen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsgebisse für Pferde mit einem Mittelstück auf der vom Pferde im Maul getragenen Stange X, welches flach gebildet, in seinem oberen Theil langer als in seinem unteren Theil ist und bei der Bethätigung des Mittelstückes gleichzeitig mit dem Niederdrücken der Zunge gegen den Gaumen des Pferdes in der Art wirkt, dafs es gezwungen wird, das Maul aufzusperren.
DENDAT62823D Sicherheitsgebifs für Pferde Expired - Lifetime DE62823C (de)

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