DE415649C - Selbsttaetige Wuergeschutzsicherung fuer Viehketten - Google Patents

Selbsttaetige Wuergeschutzsicherung fuer Viehketten

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DE415649C
DE415649C DEH97748D DEH0097748D DE415649C DE 415649 C DE415649 C DE 415649C DE H97748 D DEH97748 D DE H97748D DE H0097748 D DEH0097748 D DE H0097748D DE 415649 C DE415649 C DE 415649C
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Germany
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chains
cattle
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fire protection
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/064Chain fastenings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Würgeschutzvorrichtung. Beim Befestigen von Tieren innerhalb eines Stalles besteht der Nachteil, daß durch Verwickelung der Befestigungskette oder durch andere Umstände sich die Kette oder der Halfterstrang derartig fest um den Hals des Tieres zieht, daß dieses erwürgt wird. Es sind selbsttätig sich lösende Glieder bei den Standbaumketten bekannt, die das Herabfallen des Stallbaumes veranlassen, wenn ein Tier mit seinem Bein über den Stallbaum geraten ist und nun eine stärkere Belastung an der Kette zerrt. Diese bekannten Vorrichtungen lassen sich aber nicht ohne weiteres in die Halskette der Tiere. einschalten, man kann sie also nicht als Würgeschutz brauchen. Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Sicherung, die das Würgen des Tieres ver-
ao hindert. Gemäß der Erfindung besteht die Sicherung aus zwei Blattfedern, die an ihren einen Enden fest miteinander verbunden sind, während die anderen Enden den kegelförmigen Kopf eines Anschlußgliedes derart umfassen, daß bei Überschreitung einer maximalen Zugbeanspruchung der Kopf infolge Spreizung der Federschenkel freigegeben »wird, wodurch das Tier selbsttätig von der Kette gelöst wird. Diese Sicherung wird an einer geeigneten Stelle der Befestigungsvorrichtung eingeschaltet. Die Federschenkel der Sicherung sind an ihren freien Enden halbkreisförmig ausgebildet und tragen einen kegelförmigen Sitz, der dem sich erweiternden kegelförmigen Ende des Gleitbolzens entspricht.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der Sicherung;
Abb. 2 ist eine Ansicht um 90 ° gedreht in teilweisem Längsschnitt;
Abb. 3 ist ein Schnitt in Linie A-A der Abb. 2.
Mit ι und 2 sind zwei aus Blattfedern her-
gestellte Schenkel bezeichnet. Diese beiden Schenkel sind durch die Niet 3 an ihren oberen Enden fest miteinander verbunden. Zwischen den Nieten befindet sich ein Loch 4 zur Befestigung der Sicherung mit der Kette oder mit dem Halfterstrang. Nach unten zu sind, wie aus Abb. 2 und 3 ersichtlich, die beiden Schenkel 1 und 2 gewölbt ausgebildet, so daß jeder Schenkel an seinem unteren Teil einen halbkreisförmigen Querschnitt besitzt. Jeder Schenkel trägt an dem unteren Ende einen sich der halbkreisförmigen Gestalt anpassenden Sitz S, welcher mit einer kegelförmigen Sitzfläche 6 versehen ist. Zwischen den zangenförmigen Schenkelenden sitzt drehbar und verschiebbar der Kopf eines Anschlußgliedes 7. Dieser Kopf besitzt an seinem oberen Teil einen zylindrischen Ansatz 8, der dem kegelförmigen Sitz entsprechend bei 9 ebenfalls kegelförmig ausgebildet ist und sich bei einer Zugbeanspruchung fest auf den Sitz 6 legt.
Wenn eine gewisse maximale Zugbeanspruchung überschritten wird, dann wird das Anschlußglied 7 aus dem Innenraum, der durch die beiden unteren Enden der Schenkel ι und 2 gebildet wird, herausgezogen, indem sich die Schenkel entgegen der Kraft ihrer Eigenfederung spreizen, so daß die Verbindung zwischen dem Tier und der Befestigungssteile unterbrochen wird. Dieser Fall tritt ein, wenn die Kette oder der Halfterstrang sich bereits so fest um den Hals des Tieres gelegt hat, daß dieses, die Gefahr merkend, einen kräftigen Zug auf das Befestigungsorgan ausübt. Die beiden Federschenkel ι und 2 können den jeweiligen Bedingungen entsprechend mehr oder weniger stark federnd ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. 40 Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Würgeschutzvorrichtung für Viehketten unter Verwendung einer Blattfederzange, die mit ihren Schenkeln den kegelförmigen Gleitbolzen eines An-Schlußgliedes umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Zangenschenkel einen bis auf zwei schmale Spalten geschlossenen Hohlzylinder bilden, der im Innern eine kurze kegelförmige, ventilsitzartige, kreisringförmige Verengung aufweist, in welcher der kegelförmige Kopf des Anschlußgliedes frei drehbar lagert.
    ΛΧΜ.2
DEH97748D 1924-07-04 1924-07-04 Selbsttaetige Wuergeschutzsicherung fuer Viehketten Expired DE415649C (de)

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