DE867429C - Zugvorrichtung zur Knochenbruchbehandlung - Google Patents

Zugvorrichtung zur Knochenbruchbehandlung

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DE867429C
DE867429C DEB2447D DEB0002447D DE867429C DE 867429 C DE867429 C DE 867429C DE B2447 D DEB2447 D DE B2447D DE B0002447 D DEB0002447 D DE B0002447D DE 867429 C DE867429 C DE 867429C
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DE
Germany
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wire
slot
bolt
horseshoe
bracket
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Expired
Application number
DEB2447D
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English (en)
Inventor
Bernd Dipl-Chem Dr Med Braun
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B Braun KG
Original Assignee
B Braun KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/56Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
    • A61B17/58Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
    • A61B17/60Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements for external osteosynthesis, e.g. distractors, contractors
    • A61B17/64Devices extending alongside the bones to be positioned
    • A61B17/6408Devices not permitting mobility, e.g. fixed to bed, with or without means for traction or reduction

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Description

  • Zugvorrichtung zur Knochenbruchbehandlung Die Erfindung betrifft einen hufeisenförmigen Bügel, vorzugsweise mit flachem Querschnitt, mit je einer an den Bügelenden vorgesehenen Vorrichtung zum Spannen des Drahtes bei Drahtextensionen für gebrochene Gliedmaßen, und besteht darin, daß den Spannvorrichtungen, die aus je einem in die Bügelenden eingesetzten, mehrfach geschlitzten Spannbolzen bestehen, je ein an den Bügelenden, vorzugsweise verschiebbar, befestigter Drahthalter zum Verhüten der Durchbiegung des Drahtes zugeordnet ist.
  • Es sind für ähnliche Zwecke sowohl Vorrichtungen bekannt, welche ein Spannen des Drahtes zulassen, als auch Vorrichtungen, die auf den Draht derart einwirken, daß sie sein Durchbiegen verhindern. Aber erst durch die beim Erfindungsgegenstand vorgenommene Vereinigung dieser beiden Merkmale wird eine befriedigende Wirkung bei Drahtextensionen für gebrochene Gliedmaßen erreicht, nämlich derart, daß der Draht nicht nur gespannt wird, sondern daß auch verhindert wird, daß er sich bei besonders großer Belastung durchbiegt.
  • Weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Bügel, Fig. 2 eine Seitenansicht des Bügels von außen, Fig; 3 eine Seitenansicht des Bügels mit Blick auf einen Drahthalter, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorderseite eines Bügelendes im größeren Maßstabe, Fig. 5 bis 7 Draufsichten auf ein Bügelende von oben mit in verschiedene Stellungen gedrehten Spannbolzen und Fig. 8 bis 10 Horizontalschnitte durch das Bügelende entsprechend den Fig. 5 bis 7.
  • In der Zeichnung ist der hufeisenförmige Bügel von vorzugsweise flachem Querschnitt mit a und die Drahthalter sind mit b bezeichnet.
  • Die beiderseitig angeordneten Drahthalter bestehen je aus einer geschlitzten Platte bl mit einem Stiel b2, mit dem sie in den Bügelenden um ihre Achsen drehbar und in der Achsenrichtung verschiebbar eingesetzt sind. Der Schlitz b3 verläuft von einer äußeren Längskante aus nach der Mittelachse der Platte hin, so daß sich der Draht beim Schwenken (Drehen).der Drahthalter in den Schlitz einlegt. Die Drahthalter sind außerdem durch Schrauben b4, die durch die Bügelwandung auf die Stiele b2 drücken, in jeder Lage feststellbar.
  • Die zum Straffspannen des Drahtes dienende Vorrichtung besteht aus je einem in jedes Bügelende eingesetzten, mehrfach geschlitzten Spannbolzen d. Die Bolzen sind in ein an den Bügelenden befindliches Loch bis zum Anschlag an einen etwas überstehenden Bund k eingesetzt. Sie können durch ein an der Unterseite anliegendes Halteplättchen 1 gegen Herausfallen gesichert sein. Ein die Längsachse des Bolzens d schneidender Radialschlitz f ist für die Aufnahme des Extensionsdrahtes c bestimmt, er findet seine Fortsetzung beiderseits des Bolzens d durch je einen in dem Bügel vorgesehenen Schlitz o. Ein weiterer, parallel zum Schlitz fl verlaufender Schlitz f2 dient für die Aufnahme einer Sperrklinke s, die sich mit ihrem vorstehenden Ende s1 beim Drehen des - Bolzens d zu seiner Sicherung gegen Zurückdrehen in eine der am Bügel a angeordneten Rasten gl oder g2 einlegen kann. Neben dem Radialschlitz f1 weist jeder der Spannbolzen d einen horizontal verlaufenden Schlitz rn1 auf, der mit dem Radialschlitz fl zusammen eine spitz zulaufende Nase n bildet, die zum Abbiegen und damit zum Spannen des Drahtes beim Drehen des Bolzens d dient. Dieser Horizontalschlitz ml im Spannbolzen d korrespondiert mit einem Horizontalschlitz m im Bügelende.
  • Zum- Drehen der Bolzen zum Spannen des Drahtes sind am unteren Bolzenende langhebelige Schlüsselt mit einem Loch vorgesehen, die eine oder mehrere Kreissehnenflächen zum Ansetzen auf entsprechende Sehnenflächen des untere"n Bolzenansatzes aufweisen.
  • Für den Fall der Anbringung eines Gewichtszuges am senkrecht aufgehängten Bügel, oder, um am Bügel neben dem Achsenzug einen Rotationszug auszuüben, sind an der Außenseite der Bügelenden Osenschrauben befestigt, an denen die Gewichtsschnur eingehängt werden kann.
  • Zum Anhängen der Gewichtsschnur am Bügel dient ein Haken e, der zwecks Unverlierbarkeit den Bügel mit einer Ose umgreift. Die Handhabung des erfindungsgemäßen Bügels geschieht in folgender Weise: Nachdem die Spannbolzen d (Fig. 4 und 5) so eingestellt sind, daß die Radialschlitze fl mit den durch die beiden Bügelenden verlaufenden Schlitzen in einer Geraden liegen, wird der Draht c von oben her in diese durchgehenden Schlitze o, fl, o eingelegt.
  • Einer der an der Unterseite des Bügels befindlichen Schlüssel p wird von unten her auf den Spannbolzen d so aufgeschoben, daß seine Sehne auf die abgeflachte Seite des Spannbolzenansatzes paßt. Dreht man dann den Schlüssel nach vorn, so wird das Drahtende durch die in dem Horizontalschlitz ml des Bolzens stehende Stahinase erfaßt und bei Weiterdrehung des Bolzens immer weiter geknickt (s. Fig. 8 bis Io), wobei das Drahtende gleichzeitig in dem, in der gleichen Höhe verlaufenden Horizontalschlitz m des Bügels a seitwärts geführt wird, so daß es nicht nach oben herausspringen kann. Man kann nunmehr so weit drehen bis der Schlitz2, in dem die Sperrklinke s beweglich befestigt ist, mit dem ersten Rastschlitz gl des Bügelendes übereinstimmt, um dann die Sperrklinke mit ihrem anderen Ende sl in diesem Bügelschlitz gl herunterzudrücken, wodurch der Bolzen d in seiner Stellung gesichert wird. In gleicher Weise wird nun auf der anderen Seite des Bügels verfahren, jedoch mit dem Zusatz, daß man nicht so weit dreht, bis die Sperrklinke in den ersten Rastschlitz gl, sondern in den zweiten Rastschlitz g2 eingedrückt werden kann. Der Bügel wird durch diese Verkürzung des Drahtes so weit zusammengebogen, daß der Draht sich unter kräftiger Spannung befindet.
  • Es ist von wesentlicher Bedeutung, daß der Draht, wenn er durch den verletzten Knochen gebohrt ist, sich bei der Belastung möglichst wenig durchbiegt, und zwar aus folgenden Gründen: I. um ein seitliches Einschneiden des Drahtes in die Haut und Muskulatur auszuschalten und 2. um ein Einklemmen der Muskulatur und Haut in dem sich bildenden Winkel zu verhindern; denn durch die Einklemmung käme es zu Gewebenekrosen, die für weitere Infektionen von außen ein guter Nährboden wären und den Erfolg der ganzen Behandlung in Frage stellen könnten. Zur Veranschaulichung wird auf Fig. II verwiesen, in der die Muskulatur mit M, der Knochen mit K und der Draht mit c bezeichnet ist.
  • Aus diesem Grunde werden die in der Einleitung beschriebenen, hinter den Spannbolzen angeordneten Drahthalter b mit ihrem Schlitz b3 (Fig. 3) über den Draht c gelegt und in der Bügeifährung so weit nach der Mitte hin verschoben, daß sie an das verletzte Glied anstoßen, in welcher Stellung sie durch die Rändelschrauben b4 gesichert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Hufeisenförmiger Bügel, vorzugsweise mit flachem Querschnitt, mit je einer an den Bügelenden vorgesehenen Vorrichtung zum Spannen des Drah-- tes bei Drahtextensionen für gebrochene Gliedmaßen, dadurch gekennzeichnet, daß den Spannvorrichtungen, die aus je einem in die Bügelenden eingesetzten, mehrfach geschlitzten Spannbolzen (d) bestehen, je ein in den Bügelenden, vorzugsweise verschiebbar, befestigter Drahthalter (b) zum Verhüten der Durchbiegung des Drahtes zugeordnet ist.
  2. 2. Hufeisenförmiger Bügel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (d) mit einem ihre Längsachse schneidenden Radialschlitz (fl) für die Aufnahme der Enden des Extensionsdrahtes (c) und mit einem zu dem Schlitz (f1) parallelen Schlitz (f2) für die Aufnahme einer Sperrklinke (s) versehen sind, die sich mit ihrem vor- stehenden Ende (s1) beim Drehen des Bolzens (d) zu seiner Sicherung gegen Zurückdrehen in eine der am Bügel (a) angeordneten Rasten (gl oder g2) einlegt.
  3. 3. Hufeisenförmiger Bügel nach einem der Ansprüche I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die -Spannbolzen (d) neben dem Radialschlitz (f1) einen horizontal verlaufenden Schlitz (ml) aufweisen, der mit dem Radialschlitz (fl) zusammen eine spitz zulaufende Nase (n) bildet, zum Abbiegen und damit zum Spannen des Drahtes (c) beim Drehen des Bolzens (d).
    Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 087 722, 2 035 952; deutsche Patentschrift Nr. 67I 580.
DEB2447D 1940-06-25 1940-06-25 Zugvorrichtung zur Knochenbruchbehandlung Expired DE867429C (de)

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DE867429C true DE867429C (de) 1953-02-16

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