DE2808318C3 - Vorrichtung zum Aufhangen von Hängegerüsten - Google Patents

Vorrichtung zum Aufhangen von Hängegerüsten

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine zum Aufhängen von Hangegerüsten mil Stahlrohren dienende Vorrichtung, wie solche aus einem an einem horizontalen Trägerteil, beispielsweise an dem Gurt eines T-Trägers, aufhängbaren Element und einem der Befestigung des letzteren an dem Trägerteil dienenden Spannarm bestehen, der mit seinem einen Ende den dem aufhängbaren Element abgekehrten Teil des Trägers hintergreift und mit seinem anderen Ende, mit dem er mit dem Element fest verbindbar ist, einen Durchlaß des Elementes durchsetzt.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-PS 16 52 695 bekannt. Das aufhängbare Element dieser Vorrichtung weist eine Klaue auf, mit der es auf den Rand eines Trägerteiles aufsteckbar ist. Der Spannarm ist ferner als Spannschraube ausgebildet, indem er an seinem einen Ende, mit dem er den Durchlaß des aufhängbaren Elementes durchsetzt, Außengewinde aufweist, auf der eine gegen das Element anziehbarc Schraubenmutter geführt ist. Einer derartigen Vorrichtung haftet der wesentliche Nachteil an, daß sie bei im Querschnitt U-förmigen sowie winkelförmigen Trägern nicht eingesetzt werden kann. Es nimmt ferner die feste Verbindung des Spannarmes mit dem aufhängbaren Element dadurch, daß die Schraubenmutter auf das Gewinde des Spannarmes aufgeschraubt und gegen das Element angezogen werden muß, relativ viel Zeit in Anspruch, abgesehen davon, daß mit Rücksicht auf die Schnelle, mit der Gerüste in der Regel errichtet werden, keine Gewähr für festes Anziehen der Schraubenmutter besieht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, die auch an einem im Querschnitt U-förmigen sowie winkelförmigen Träger aufhängbar ist und bei der die feste Verbindung des Spannarmes mit dem aufhängbaren Element nicht nur vereinfacht ist, sondern auch größere Sicherheit vor unbeabsichtigtem Lösen bietet.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß ί darin, daß das aufhängbare Element der Vorrichtung an seinem einen Ende eine Abwinklung sowie einen zweiten Durchlaß für den Spannarm aufweist und daß der Spannarm eine Verzahnung besitzt, in die zur festen Verbindung des Spannarmes mit dem aufhängbaren Element ein aus zwei zueinander federnden Schenkeln bestehendes Riegelglied mit seinem einen Schenkel einrastbar ist, wobei das Riegelglied in einen zu den Durchlässen senkrechten Schlitz in dem aufhängbaren Element einsteckbar isL
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit der Abwinklung des aufhängbaren Elementes nicht nur an dem Gurt eines T-Trägers sowie wahlweise am dem unteren oder oberen Gurt eines Doppel-T-Trägers, sondern in gleicher Weise auch an einem im Querschnitt U-förmigen sowie winkelförmigen Träger aufgehängt werden. Es ist ferner bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die feste Verbindung des Spannarmes mit dem aufhängbaren Element insofern wesentlich erleichtert, als beispielsweise durch einen Hammerschlag auf das in den Schlitz des aufhängbaren Elementes hochkant unter Spannung seiner Schenkel eingeführte Riegelglied dieses mit seinem der Verzahnung des Spannarmes zugekehrten Schenkel in die Verzahnung eingreift, wonach eine sichere Verbindung des Spannarmes mit dem aufhängbaren Element hergestellt ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß die Schenkel des Riegelgliedes an ihren freien Enden außenseitig stumpfwinklige Widerhaken bilden.
Beim Eintreiben des einen Schenkels des Riegelgliedes in die Verzahnung des Spannarmes durchsetzen die beiden Schenkel des Riegelgliedes den Schlitz des aufhängbaren Elementes und hinlergreifen mit ihren Widerhaken unter teilwcisem Entspannen das aufhüngbare Element. Der Spannarm ist dadurch auf zweifache Weise in dem aufhängbaren Element gesichert.
Es läßt sich ferner das Ricgelglied infolge der speziellen Ausbildung seiner Widerhaken durch einfachen Hammerschlag auf die freien Enden seiner Schenkel mit diesen wieder so weit aus dem Schlitz des aufhängbaren Elementes austreiben, daß es mühelos aus dem Schlitz herausgezogen werden kann.
Die Erfindung ist nachstehend in zwei Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Vorrichtung in Anwendung bei einem Doppel-T-Träger in Ansicht, wobei der Einfachheit halber die Aufhängung der Vorrichtung /um einen Male an dem unteren Gurt und zum anderen Male an dem oberen Gurt des Doppel-T-Trägers veranschaulicht ist, F i g. 2 eine Teil-Seitenansicht in Pfeilrichtung A,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie lll-III der F i g. 1 und
Fig. 4 die Vorrichtung in Anwendung bei einem Träger mit U-förmigem Querschnitt in Ansicht.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung besteht aus einem aufhängbaren Element 1, das an seinem einen Ende eine Abwinklung 2 aufweist. Das Element 1 ist mit seiner Abwinklung 2 entweder an dem unteren Gurt 3 eines Doppel-T-Trägers 4 oder an dessem oberen Gurt 5 aufhängbar, wie dies in F i g. 1 der Zeichnung veranschaulicht ist. Es kann ferner, wie in Fig.4 der Zeichnung veranschaulicht, an einem Träger
6 U-förmigen Querschnitts aufgehängt werden. Das Element 1 weist einen Durchlaß 7 auf, der sich über die Breite des Elementes 1 erstreckt. Es weist ferner an seinem mit der Abwinklung 2 versehenen Ende einen weiteren Durchlaß 8 auf. Mit 9 ist ein Spannarm bezeichnet, der an seinem einen Ende eine Abbiegung 10 aufweist Er hintergreift mit seiner Abbiegung 10 den dem Element 1 abgekehrten Teil des Gurtes 3 bzw. 5 des Doppel-T-Trägers 4 bzw. den oberen Schenkel des im Querschnitt U-förmigen Trägers 6 und durchsetzt mit seinem anderen Ende, je nach Aufhängung des Elementes 1, den Durchlaß 7 bzw. 8 des Flementes 1. Der Spannarm 9 weist eine Verzahnung 11 auf. Mit 12 ist ein Riegelglied mit zwei zueinander federnden Schenkeln 13,14 bezeichnet. Die Schenkel 13,14 sind an ihren freien Enden außenseitig zu stumpfwinkligen Widerhaken 15, 16 ausgebildet. Das aufhängbare Element 1 weist einen zu den Durchlässen 7,8 senkrecht angeordneten Schlitz 17 auf. Zum Verriegeln des Spannarmes 9 mit dem Element 1 wird das Riegelglied (2 hochkant in den Schlitz 17 eingeführt, wobei die Schenkel 13, 14 gespannt werden. Durch einen Hamnierschlag auf dashintere Ende des Riegelgliedes 12 wwd der jeweils der Verzahnung 11 des Spannarmes 9 zugekehrte Schenkel 13 bzw. 14 in die Verzahnung 11 des Spannarmes 9 eingetrieben, wobei die Schenkel 13, 14 gespannt sind. Die Schenkel 13, 14 treten dabei mit ihren freien Enden aus dem Schlitz 17 heraus und hintergreifen mit ihren Widerhaken 15, 16 das aufhäiigbare Element 1. Der Spannarm 9 ist hiernach mit dem Element 1 verriegelt. Durch einen Hammerschlag auf das freie Ende seiner Schenkel 13,14 wird das Riegelglied 12 wieder so weit aus dem Schlitz 17 herausgetrieben, daß es mühelos von Hand aus dem Schlitz 17 herausgezogen werden kann.
Das aufhängbare Element 1 ist an seinem der Abwinklung 2 abgekehrten Ende gegabelt. Mit 18 ist ein Stahlrohr eines in der Zeichnung nicht dargestellten Hängegerüstes bezeichnet, das an seinem einen Ende abgeflacht ist. Das Stahlrohr 18 ist mit seinem abgeflachten Ende in die Gabelung des Elementes 1 eingesetzt, in der es mittels zweier Steckbolzen 19, 20, die je mit einer Handhabe 21 versehen sind, gehalten ist. Die Steckbolzen 19, 20 durchsetzen Löcher 22 in den Gabelenden des. Elementes f sowie mit .den.Löchern 22 korrespondierende :^.Locher.:/ '.in'? der ^Abflachung des Stahlrohres 18 und sind durch Qüerstifte 23 vor Lösen aus den Löchern 22 gesichert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufhängen von Hängegerüsten mit Stahlrohren, bestehend aus einem an einem horizontalen Trägerteil aufhängbaren Element und einem der Befestigung des letzleren an dem Trägerteil dienenden Spannarm, der mit seinem einen Ende den dem aufhängbaren Element abgekehrten Teil des Trägers hintergreift und mit seinem anderen Ende, mit dem er mit dem aufhängbaren Element fest verbindbar ist, einen Durchlaß des Elementes durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß das aufhängbare Element (1) der Vorrichtung an seinem einen Ende eine Abwinklung (2) sowie einen zweiten Durchlaß (8) für den Spannarm (9) aufweist und daß der Spannarm (9) eine Verzahnung (11) besitzt, in die zur festen Verbindung des Spannarmes (9) mit dem aufhängbaren Element (1) ein aus zwei zueinander federnden Schenkeln (13, 14) bestehendes Riegelglied (12) mit seinem einen Schenkel einrastbar ist, wobei das Riegelglied (12) in einen zu den Durchlässen (7, 8) senkrechten Schlitz (17) in dem aufhängbaren Element (1) einsteckbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die Schenkel (13, 14) des Ricgelgliedes (12) an ihren freien Enden außenseitig stumpfwinklige Widerhaken (15,16) bilden.
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