DE33955C - Sicherheits-Steigbügel - Google Patents
Sicherheits-SteigbügelInfo
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- DE33955C DE33955C DENDAT33955D DE33955DA DE33955C DE 33955 C DE33955 C DE 33955C DE NDAT33955 D DENDAT33955 D DE NDAT33955D DE 33955D A DE33955D A DE 33955DA DE 33955 C DE33955 C DE 33955C
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- hook
- saddle
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C1/00—Saddling equipment for riding- or pack-animals
- B68C1/16—Fastening stirrups to saddles; Stirrup-leathers
- B68C1/18—Fastening stirrups to saddles; Stirrup-leathers with safety arrangements for loosening the connection between stirrup and saddle, e.g. in case of rider's fall
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
JULIUS VOIGT in POTSDAM. Sicherheits - Steigbügel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1885 ab.
. Die Verbindung des Tragriemens mit dem Sattel besteht darin, dafs der Riemen an einen
Steg A angehängt wird, welcher durch den Zug des Fufses des sitzenden Reiters in jeder
beim Reiten eintretenden Stellung des Pferdes gehalten wird und sich lösen mufs, sobald die
Richtung des Zuges eine solche ist, bei welcher ein Sitzenbleiben auf dem Pferde nicht mehr
möglich ist.
Zu diesem Zwecke ist einerseits der Steg A selbst C-förmig gestaltet, in welcher Form, er
schon wiederholt versuchsweise in Anwendung gekommen ist. Diese Gestalt würde bereits
beim Bäumen des Pferdes ein Abrutschen des Riemens zur Folge haben, wenn nicht ein
Widerhaken an dem unteren Schenkel des Steges angebracht wäre, der. ein solches Abrutschen
so lange unmöglich macht, als der Reiter im Stande ist, das Thier zu beherrschen
und wieder zur normalen Stellung zurückzubringen.
Dieser Widerhaken hat die Form eines zweiarmigen Winkelhebels F, entgegen der bisherigen
einarmigen Anordnung, und liegt der eine Schenkel desselben auf dem unteren
Schenkel des c-förmigen Steges auf, so dafs er, durch den Zug des darauf lastenden Bügelriemens
jR selbst unterstützt, von einer Klingenfeder f in seiner Lage festgehalten wird, so
lange die Richtung des Riemenzuges nicht, um mehr als 40 ° gegen die normale Richtung geneigt
ist.
Andererseits ist der c-förmige Steg selbst
hakenartig lose an den Sattel angehängt, an dessen Gestell (Sattelbaum) zu diesem Zwecke
ein nur ganz wenig gekrümmtes Hakenblatt H bezw. jFP, Fig. 4 und 5, angenietet oder angeschraubt
ist, dessen äufserstes gekrümmtes Ende etwa horizontal gerichtet ist, Fig. 4a und 4b.
An dieses schwach gekrümmte Hakenblatt wird der Steg A mittelst eines Schlitzes angehängt.
Damit aber die sehr kurze hakenartige Verbindung zwischen Hakenblatt H und
dem Steg A nicht schon beim gewöhnlichen Reiten oder bei schüttelnder Bewegung des
Pferdes gelöst wird, ist an dem Stege selbst ein schwach gekrümmter Widerhaken befestigt
(durch Nietung, Löthung der Verschraubung), welcher sich hinter das Hakenblatt H bezw. H1
und gegen dieses legt.
Bei normaler Stellung des Reiters hängt infolge solcher Verbindung der Bügelriemen so
an dem Sattel (unter der kleinen Satteltasche), wie es Fig. 1 zeigt.
Bleibt der stürzende Reiter auf der Sturzseite selbst mit dem Fufs im Steigbügel hängen,
so überschreitet. die Zugrichtung des Riemens eine Neigung von 40 ° gegen die normale
Richtung; der Riemen lastet deshalb mit einem Ueberdruck an dem etwa unter einem Winkel
von iio° aufwärts stehenden und glatt abgerundeten
Schenkel des winkelförmigen Widerhakens F, rutscht an demselben entlang gegen
die verbleibende Oeffhung. des Steges, wobei sich der Widerhaken selbst in die in den
Fig. 2 und 5 ersichtliche Lage dreht und das Abwerfen des Riemens unterstützt.
Bleibt der stürzende Reiter jenseits der Sturzseite mit dem Fufs im Steigbügel hängen, so
zieht er den Riemen dieses Bügels über den PferderUcken .-.und hebt dadurch die kleine
Satteltasche unfehlbar so viel, als nothwendig ist, die leichte hakenartige Verbindung zwischen
Steg A und Hakenblatt H zu lösen, wozu, wie aus Fig. 4b ersichtlich ist, noch nicht einmal
eine Drehung des ersteren im Betrage von 8o° erforderlich ist. .
Dieser Fall des Sturzes und Aushängens des Riemens R sammt Steg A ist durch Fig. 3 anschaulich
gemacht.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:'Zum Zweck, das Hängenbleiben eines stürzenden Reiters an dem Pferde beim Verfangen desselben in dem Steigbügel unmöglich zu machen, die leicht lösbare Verbindung' des Steigbügeltragringes A mit dem Sattel durch Anhängen des ersteren an einen. Haken H oder H\ welcher an dem Sattelgestell angenietet oder angeschraubt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33955C true DE33955C (de) |
Family
ID=309897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33955D Expired - Lifetime DE33955C (de) | Sicherheits-Steigbügel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33955C (de) |
-
0
- DE DENDAT33955D patent/DE33955C/de not_active Expired - Lifetime
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