DE307345C - - Google Patents

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DE307345C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B1/00Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
    • B68B1/04Bridles; Reins
    • B68B1/06Bits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Zaumzeug ohne Gebißstange, dessen zwei mit Lenkzügeln verbundene Hebel die Wirkung haben, den Nasen- und Kinnriemen des Zaumzeuges zusammenzuziehen, um so einen Druck auf das Nasenbein des Pferdes auszuüben.
Die Erfindung zeichnet sich besonders dadurch aus, daß jeder Hebel mittels eines Zapfens mit einer am Backenriemen befestigten Rosette drehbar verbunden und mit Hilfe desselben Zapfens mit einem'Querhebel fest verbunden ist, welcher mit seinen beziehungsweisen Enden, wieder mit Nasenriemen und Kinnriemen verbunden ist.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Zaumzeugbeschlag in Seitenansicht, , ..'/.'.."
Fig. 2 denselben Beschlag _ von der entgegengesetzten Seite gesehen,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. i,
Fig. 4 und 5 Seitenansicht und Aufriß des Querhebels.
Der Beschlag besteht aus drei Teilen, und
zwar einem nach unten gerichteten Hebel A, einem daran befestigten Querhebel B Und einer Rosette C.
Diese drei Teile werden vermittels eines Bolzens 1, der von außen durch C, A und B (siehe Fig. 2) geht, und mit Hilfe eines durch ein Loch des Bolzens und die Querhebelnabe 3 gesteckten Splintes 2 festgehalten.
Der Querhebel greift mit zwei Endzapfen 4 durch die entsprechenden Löcher in den langen Hebel A, so daß keine Drehung zwischen B und A- stattfinden kann. Hingegen können sich diese Teile im Verhältnis zur Rosette C drehen, welche somit als Lagerstelle für den Bolzen 1 zu betrachten ist, da der obere Ansatz 5 der Rosette mit dem Backenriemen 6 verbunden ist; der letztere ist wie gewöhnlich zur Verbindungsstelle der Stirn-, Nacken- und Halsriemen hinaufgeführt.
Die Endzapfen 4 des Querhebels B tragen unten eine Verstärkung 7, womit der Nasenriemen 9 bzw. der Kinnriemen 8 verbunden ist.
Die Enden des Zaumes sind in den rechteckig geformten unteren Löchern 10 des Hebels A befestigt, indem an jeder Seite vom Kopfe, des Pferdes ein Beschlag, wie oben beschrieben, angebracht ist.
Sobald an den Zügeln gezogen wird, wird die niedere Partie des Hebels A in Richtung des Pfeiles 11 geführt werden, wodurch der eine Zapfen 7 nach oben und der andere nach unten geführt wird, wie angegeben durch Pfeil 12. Die Folge hiervon ist, daß Nasenünd Kinnriemen in bekannter Weise etwas
jff.
zusammengezogen werden, so daß auf die sehr empfindliche Nase des Pferdes ein Druck ausgeübt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zaumzeug ohne Gebißstange, bei dem zwei mit den Zügeln verbundene Hebel dahnT wirken, den Nasenriemen und Kinnriemen des Zaumes zusammenzuziehen, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare 'Hebel (^4) an vor und hinter seinem Drehzapfen liegenden Punkten mit dem Nasen- und Kinnriemen verbunden ist, so daß der dadurch entstehende dreiarmige Hebel bei großer Kraftübersetzung den Zügelzug auf die genannten Riemen überträgt.
  2. 2. Zaumzeug ohne Gebißstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quer hebel (B) an jedem Ende einen Zapfen (7) trägt, der die entsprechenden Enden des Nasen- und Kinnriemens (9, 8) aufnimmt und welcher mit einem äußeren Teil (4) in ein Loch des Hebels (A) hineinsteckt, um ein Drehen des Querhebels im Verhältnis zum Hebel (A) zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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