DE627185C - Mahlvorrichtung fuer Holzstoff u. dgl. - Google Patents

Mahlvorrichtung fuer Holzstoff u. dgl.

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DE627185C
DE627185C DEM127322D DEM0127322D DE627185C DE 627185 C DE627185 C DE 627185C DE M127322 D DEM127322 D DE M127322D DE M0127322 D DEM0127322 D DE M0127322D DE 627185 C DE627185 C DE 627185C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Es sind künstliche Mahlsteine mit Schlitzen bekannt, die bis zur Abnutzungszone herunterreichen. Diese Schlitze sind aber nicht hohl, sondern mit einem -weichen Material ausgefüllt. In dieses Material werden Luftfurchen von geringer Tiefe eingearbeitet, die häufig nachgetieft werden müssen. Wegen dieses Nachtiefens müssen die Steine aus der Mühle oft ausgebaut werden, und die Benutzung der Mühle wird dadurch unterbrochen.
Es sind auch künstliche Mahlsteine zum Entkeimen und Enthülsen sowie zum Schroten und Mahlen von Getreide bekannt, bei denen die Luftkanäle bis zur"~ Abnutzungszone herunterreichen. Diese Luftkanäle sind bei beiden Steinen eines Ringsteinpaares am inneren Umfange der Mahlbahn offen und nicht bis an den äußeren Rand der Mahlbahn durchgeführt. Ein solches Steinpaar würde
ao sich zum Mahlen von Holzstoff u. dgl. nicht eignen, da für den Abzug des Mahlguts der Luftraum zwischen den vollen Mahlflächen am äußeren Rand des Steinpaares nicht genügt.
Schließlich sind Mahlsteine aus Kunststeinmasse für Papierstoffmühlen bekannt, bei denen die Arbeit des Nachtiefens der Nuten nach entsprechender Abnutzung der Mahlflächen dadurch erspart wird, daß der Stein mit Kanälen versehen ist, die in verschiedenen Höhenlagen angeordnet sind. Bei Abnutzung des Steines öffnet sich die nächste Kanalreihe, bevor die wirksame Kanalreihe vollkommen verschwindet. Bis zum Verschwinden der wirksamen Kanalreihe werden aber die Mahlflächen verkleinert.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Mahlvorrichtung für Holzstoff u. dgl. mit einem Ringsteinpaar aus Kunststein, dessen Luftkanäle, bis zur Abnutzungszone herunterreichen, aber hohl sind, und kennzeichnet sich dadurch, daß die Luftkanäle des einen Ringsteins am inneren Umfange ganz oder teilweise offen, am äußeren Umfange aber geschlossen sind, und daß die Luftkanäle des anderen Ringsteins am inneren Umfange geschlossen und am äußeren Umfange ganz oder teilweise offen sind, so daß das Mahlgut-in die Luftkanäle des einen Steins eintritt und durch die Luftkanäle, des anderen Steins austritt.
Hierdurch wird insbesondere der Vorteil erzielt, daß die Arbeit des Nachtiefens der Luftfurchen erspart bleibt.
Auch wird ein genügend großer Austrittsquerschnitt für das Mahlgut gewährleistet.
In der Zeichnung ist ein Ringsteinpaar gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 2 ein Steinpaar im Schnitt. Die Abb. r und 3 zeigen die Ansichten der beiden Steinmahlflächen mit annähernd radial verlaufenden Luftkanälen. Nach Abb. 4 sind die geraden Luftkanäle in Abb. 1 und 3 durch sichelartige ersetzt. Die Abb. 5 bis 8 zeigen noch einige andere Ausführungsformen des Ringsteinpaares.
Das Mahlgut tritt in die inneren offen gehaltenen Luftkanäle des einen Steins ein
(a in Abb. ι und 2), gelangt zwischen die Mahlflächen .des Steinpaares und tritt durch die außen offen gehaltenen Luftkanäle des anderen Steins aus (8 In Abb. 2 und 3),;.
Damit nicht ungemahlener Holzstoff entweichen kann, müssen die Luftkanäle des einen Steins außen (c in Abb. 1 und 2) und die Luftkanäle des anderen Steins innen geschlossen sein (d in Abb. 2 und 3). Dies kann in der Weise geschehen^: daß die"L-u"ftkanäle an der inneren oder äußeren Umfläche des Ringsteins beim Einstampfen mit Kunststeinmasse oder nach Herausnehmen des. ausgetrockneten Steins aus der Form mit'Holz, Kunststein- oder Betonmasse ausgefüllt wer- * den.
Da die Mahlbalken (e in Abb. .1, 3,und 4) bei großen: Steinen..anfangs .se.hr !hoch.sind/ kann man der Gefahr, daß diese während des Betriebes abbrechen, dadurch begegnen, daß man die Mahlbalken durch dünne Wände-verr . bindet, die am inneren und äußeren Umfang; des Ringsteins (f in Abb. 5 und 6) oder innerhalb der Mahlbahnbreite in die Luftkanäle eingestampft werden.* Jedoch 'dürfen ' diese Wände oder Stege nicht bis zur Abnutzungszone herunterreichen, sondern es müssen für ί■' den Ein- ünd-Austritt des· Holzstoffes" U. dgl. genügend große Öffnungen frei bleiben (g in Abb,-S und 6).-· V- -^ ■-.-;/
Diese Verbindungswände oder Stege können auch nachträglich in die Luftkanäle eingesetzt werden, also·· erst nach dem Herausne-hmen des Kunststein^ aus der Forniv Sie bestellen aus Holz5,- Kunststein'-" oder Betonniasse. - ·
-Abb. 7 und. 8 zeigt, ein Ringsteinpaary :bei dem: die geraden oder sichelartigen-Luftkanäle
(Abb. i, 3 und 4) durch Löcher ersetzt sind (h in Abb. 7 und 8). _ Bei den Ausführuhgsformen nach Abb. 6, 7 und 8 sind die Luftkanäle auch an den Stirnseiten eines Ringsteinpaares offen. Jedoch kann das Mahlgut ati: diesen offenen Stellen nicht seitwärts entweichen, denn der Läufer wird in eine gußeiserne Schüssel eingekittet und der Bodenstein' in den Gehäusedeckel der Mühle fest "eingesetzt,/so daß die Stirnseiten durch die Böden der gußeisernen Schüssel und des Gehausedeckels verschlossen werden. Bei diesen Äusiührungsformen lassen sich die Kerne für die '" Luftkanäle (Abb. 6) oder Luftlöcher (Abb.. 7 und 8) leicht herausschlagen; denn in bekannter Weise werden beim Einstampfen der Steinmasse Kerne aus Holz, Metall oder einem' "arideren Stoff für "die Luftkanäle oder Luftlöcher eingesetzt, die später wieder entfernt werden. -.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mahlvorrichtung für Holzstoff u. dgl. ■ mit einem Ringsteinpaar aus Kunststein,
    - dessen Luftkanäle bis zur Abnutzungszone reichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäledes einen Ringsteins am inneren: Umfang ganz oder teilweise offen, am äußeren Umfange aber geschlossen sind, tind1 daß die Luftkanäle des anderen Ringsteins am inneren Umfang geschlossen und am äußeren Umfang ganz: oder teilweise offen sind, so daß das
    - -MaMgUi: in die Luftkanäle des einen Steins eintritt und durch die Luftkanäle des anderen Steins austritt.
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen .
DEM127322D 1934-05-01 1934-05-01 Mahlvorrichtung fuer Holzstoff u. dgl. Expired DE627185C (de)

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