DE62622C - Rollenzug mit ausschaltbaren Rollen | für Hebemaschinen - Google Patents

Rollenzug mit ausschaltbaren Rollen | für Hebemaschinen

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DE62622C
DE62622C DENDAT62622D DE62622DA DE62622C DE 62622 C DE62622 C DE 62622C DE NDAT62622 D DENDAT62622 D DE NDAT62622D DE 62622D A DE62622D A DE 62622DA DE 62622 C DE62622 C DE 62622C
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Germany
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rollers
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roller train
carriage
roller
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Application number
DENDAT62622D
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English (en)
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A. W. D. BELL und J. ! WELSBY in Wellington, Colonie Neu-Seeland; j
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, den Rollenzug bei Hebemaschinen derart einzurichten, dafs das Kraft- oder Geschwindigkeitsverhältnifs leicht vergröfsert oder verringert werden kann, und zwar in einfacherer Weise wie bisher und unter genauer Regelbarkeit der Spannung des ein- oder mehrfachen Seils, wobei die Einzelseile stets ihrer ganzen Länge nach in einer Verticalebene liegen sollen. Ferner soll die Möglichkeit der Verwirrung der Seile unter einander ausgeschlossen und die Reibung verringert werden, indem gleichzeitig die Aufzuggeschwindigkeit leicht vermehrt oder vermindert werden kann. Der gesammte, auch mit seinem höchsten Wirkungsgrad auszunutzende Rollenzug soll aufserdem von einfacher Bauart sein.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
.Fig. ι eine Ansicht des neuen, mit drei Rollen wirkenden Rollenzuges, Fig. 2 eine Ansicht desselben mit zwei in wirksamer Stellung befindlichen Rollen, Fig. 3 eine Ansicht. des Rollenzuges mit nur einer wirksamen Rolle. Fig. 3 a zeigt eine Ausschaltevorrichtung für eine Rolle, Fig. 4 " eine die Anordnung der oberen oder Gegenrollen betreffende Abänderung. Fig.' 5 ist in gröfserem Mafsstabe eine Vorderansicht des die beweglichen Rollen aufnehmenden Theiles der neuen Einrichtung, Fig. 6 eine entsprechende Seitenansicht. Fig. 7, 8 und 9 sind Vorder-, End- und Grundansicht des Rollenrahmens. Fig. 10 zeigt einen Auf-, zug in Verbindung mit einem Kranbalken.
Der Kraftcylinder α mit der Kolbenstange b vermittelt in bekannter Weise den durch Dampfoder Wasserdruck geleisteten Förderungsantrieb, den die über lose Rollen ppxp2 und feste (am Balken s angebrachte) Rollen p3 laufenden Seile r aufnehmen und zur Hebung der Last L übertragen. Die Rollen ρ ρ1 ρ2 sind in einem Querhaupt c gelagert, welches nach oben hin in zwei Schienen c1 zur Bildung einer Führung ausgeht. An einem Querträger d finden die Schienen c1 einen Halt, indem sie durch Führüngsbügel dl desselben verschiebbar hindurchgehen. Die Seile und Rollen liegen in einer Verticalebene mit der Kolbenstange, wobei eine Vervielfachung der auf diesen Rollen laufenden Seile durch Nebeneinanderanordnung derselben derart zu ermöglichen ist, dafs die einzelnen Seile in Parallelebenen wirken. Hierdurch ist eine Verwirrung der Seile ausgeschlossen, so dafs ein. Durchscheuern oder eine andere Unordnung nicht vorkommen kann.
Der Rollenzug ist als in der Hubstellung befindlich dargestellt und der Druck wird von oben auf den Kraftkolben ausgeübt, dessen Hub kleiner als der Förderungshub ist. Die Rollen pl und p2, welche mit Lagerungswangeh q, die zwischen die Schienen c passen, versehen sind, können in Beziehung zu letzteren festgestellt werden, indem man Vorsteckkeile ql, Fig. 5 und 6, oberhalb derselben einschiebt.' ■·■.':. .
In diesem Falle (Fig. 1) , wenn alle drei Rollen pplp% mit dem Querhaupt der Kolbenstange b bewegt werden, wirkt der'Rollenzug mit voller Uebersetzung, d. h. im Förderungsverhältnifs 6:1.
Wenn der Vorsteckkeil q1 bei der obersten Rolle p2 fortgenommen wird und dadurch deren Wangentheil q zu loser Verschiebbarkeit ereigegeben ist, wird diese Rolle die in Fig. 2 frsichtliche Stellung einnehmen, d. h. sich gegen den festen Querträger d legen und während des Arbeitshubes des Kolbens darin verbleiben. Die an diese Rolle anschliefsenden Seiltrümer sind dann von der Mitwirkung beim Kolbenanzug ausgeschlossen und nur die beiden anderen mitbewegten Rollen unterhalb jener wirken (Fig. 2), indem die Last L mit einem Förderungsverhältnifs von 4 : 1 gehoben wird.
Wenn in gleicher Weise der der zweiten Rolle p1 zugehörige Vorsteckkeil q1 herausgezogen wird, so bleibt als wirksame Rolle die mit ρ bezeichnete zurück und fördert beim Kolbenhub im Verhältnifs 2:1, wie aus Fig. 3 ersichtlich.
In Fig. 3 a ist eine Einrichtung zum Ausschalten der Rollen px und p2 ohne Vermittelung eines Keiles dargestellt, bestehend aus mit Handhaben versehenen drehbaren Bügeln, welche von der Seite bei Fortsätzen der Wangen q über- bezw. abzustreifen sind. Es ergiebt sich demnach die Möglichkeit, in schneller und leichter Weise den Förderungshub abzuändern, wobei man die gröfsere Last etwa in den unteren Stockwerken eines Gebäudes und die leichteren Lasten in den oberen Stockwerken mit je einem vollendeten Hub unterbringen wird, während doch auch mittelst zweier oder mehrerer Aufzüge schwerste Lasten von einem Stockwerk zum anderen gehoben werden können.
Mittelst stellbarer Gehängebolzen y, an denen die Seile befestigt sind, kann die Spannung der Einzelseile mit gröfster Genauigkeit so geregelt werden, dafs alle einer gleichmäfsigen Beanspruchung ausgesetzt sind.
In Fig. 10 ist ein Speicherkran mit dem Kranbalken u und Haken ν dargestellt. Ueber die Leitrplle desselben kann eines der vier in Nuthen der Aufzugrollen laufenden Seile zum Heben von Lasten geführt werden, während die übrigen Seile zu einem Fahrstuhl- oder Aufzugbetrieb ausgenutzt werden, so dafs eine einfache Einrichtung für den Doppelzweck der Lasten- und Personenförderung verwendbar ist. Die Einrichtung ist hierfür zweckmäfsig folgende: Das eine Seil wird durch den eine lose Rolle aufnehmenden Kloben t geleitet und erst dann über die Rolle am Kranbalken u; an dieser Stelle wird der Haken ν (wenn nicht im Gebrauch) gegen einen festen Anschlag gezogen, während die am Kloben t aufgehängte Last t1 sinkt. Um das Hakenseil in Wirksamkeit zu setzen, läfst man durch Niedergehen des Kolbens den Kloben t heben, um ihn dann in der punktirten Lage am Querträger s aufzuhängen. Der Haken ν kann nunmehr niedergelassen und zur Hebung der Last, welche beim Rückwärtshub des Kraftkolbens erfolgt, wieder emporgezogen werden.
Offenbar kann der beschriebene Rollenzug mit gleichem Erfolge auch in Verbindung mit Kraftkolben benutzt werden, welche bei abwärts gerichteter Kraftäufserung den Förderungshub vermitteln. In diesem Falle nehmen Zugstangen, die an das Querhaupt der Kolbenstange anschliefsen, den Rollenrahmen auf.
Durch Vermehrung der Rollenzahl kann das Wirksamkeitsverhältnifs vergröfsert werden. Die Möglichkeit der Abänderung des. Rollenzuges ist bisweilen entbehrlich und daher auch die Ausschaltevorrichtung für eine oder mehrere Rollen, so dafs ein einfaches Querhaupt ohne Leitschienen für die Rollen ρ ρ1 ρ 2 genügt (Fig. 4), für welche die Gegenrollen pl in einem Gestellbock s] untergebracht sind.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Rollenzug mit ausschaltbaren Rollen für Hebemaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs. die die Rollen (p1 p'2. . .) tragenden Schlitten q nach Lösen der Keile ql gegen den Anschlagbalken d fahren, hierdurch die Rollen ρpl von der Bewegung der Kolbenstange ausschliefsen und so eine Veränderung des Uebersetzungsverhältnisses, ohne Verlegung der tiefsten Förderstelle für die Nutzlast, herbeiführen.
    In Verbindung mit dem zuvor gekennzeichneten Rollenzug:
    a) eine Ausschaltvorrichtung für die Rollenschlitten q in der Weise, dafs an den Führungen für die Schlitten drehbar gelagerte Bügel angebracht sind, welche über seitliche Ansätze der Schlitten über- bezw. abgestreift werden können;
    b) die Einrichtung für einen doppelten Aufzugsbetrieb in der Weise, dafs das Lastseil r einerseits über die lose Rolle t, andererseits über die Leitrolle des Auslegers u geführt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT62622D Rollenzug mit ausschaltbaren Rollen | für Hebemaschinen Active DE62622C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003004398A1 (fr) * 2001-07-03 2003-01-16 Emile Kadoche Entrainement d'un ascenseur par le contrepoids

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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