DE53346C - Vorrichtung zum selbstthätigen Kuppeln und Lösen von Rammbären - Google Patents
Vorrichtung zum selbstthätigen Kuppeln und Lösen von RammbärenInfo
- Publication number
- DE53346C DE53346C DENDAT53346D DE53346DA DE53346C DE 53346 C DE53346 C DE 53346C DE NDAT53346 D DENDAT53346 D DE NDAT53346D DE 53346D A DE53346D A DE 53346DA DE 53346 C DE53346 C DE 53346C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hold
- hooks
- bear
- bar
- arms
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D7/00—Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
- E02D7/02—Placing by driving
- E02D7/06—Power-driven drivers
- E02D7/08—Drop drivers with free-falling hammer
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Ramme hat:
1. eine Aufzugvorrichtung für den Bär,
2. eine selbstthä'tige Vorrichtung zum Ankuppeln und Lösen des Bars an bezw. von
besagter Aufzugvorrichtung.
Die Aufzugvorrichtung des Bars besteht aus einer oder zwei endlosen Ketten a, Fig. 1 bis 5,
oder aus einer mit festen Querbolzen versehenen Gelenkkette, Fig. 12.
Diese Ketten bewegen sich um Kettenräder d und c an der Spitze und am Fufs des Rammenständers,
Fig. i, 2, 3 und 4. Um den Ketten eine passende Spannung zu ertheilen, sind die
Lager für die Kettenräder c in verticaler Richtung verschiebbar eingerichtet, und zwar mit
länglichen Löchern für die Fufsschrauben und passender Schraubenrichtung zum Verschieben
der Lager c in verticaler Richtung auf verticalen Fufsplatten an den Ständern, wie Fig. 1 zeigt,
versehen. Wird nur eine Kette angewendet, so wird diese hinter den beiden Rammenständern angeordnet, Fig. 4, und die Rammenständer
können den gewöhnlichen Querschnitt, Fig. 10 und 11, erhalten. Werden dagegen
zwei Ketten angewendet, Fig. 1 bis 3, so erhalten die Rammenständer einen E-förmigen
Querschnitt, wie die Fig. 1, 2, 3 und 9 zeigen. Die Ketten werden von den unteren Kettenrädern
c aus angetrieben, welche auf einer Welle mit Triebrad 0 sitzen, das mit Hülfe
geeigneter Zwischenmittel von Hand oder maschinell umgetrieben wird, wobei der treibende
Mechanismus an dem Rammenständer oder aufserhalb desselben angebracht sein kann.
Während der ganzen Zeit, in welcher ein Pfahl eingerammt wird, braucht die Bewegung der
Ketten nicht unterbrochen oder ihre Richtung verändert zu werden. Der Antrieb des Motors
kann also gleichfalls ein continuirlicher sein, und hierdurch entsteht eine erheblich vereinfachte
Wartung der Ramme. An den Ketten sind in passenden Abständen bewegliche ΟμεΓ-stücke
b befestigt, welche den Zweck haben, beim Aufgang den Bär zu erfassen. Sie sind
so construirt, dafs sie einestheils anstandslos über die Kettenräder gehen und anderntheils
das freie Herabfallen des Bars im Augenblick, wo dies stattfinden soll, nicht hindern.
Diese Querstücke b können die in Fig. 1 und 2
oder in Fig. 5 dargestellte Form erhalten und werden von durch die aufragenden Ohren und
die Kettenglieder gesteckten Bolzen an den Ketten festgehalten. Sie können daher auch an den
Ketten leicht angebracht oder von denselben entfernt werden. Die Form dieser Querstücke
kann selbstredend verändert werden; alle angewendeten Querstücke müssen jedoch oben
erwähnte Eigenschaften besitzen, nämlich: die Kettenräder ohne Hindernifs zu pässiren, den
Bär zu ergreifen, wenn er zu erheben ist, und sein Herunterfallen nicht zu verhindern, wenn
dies stattfinden soll. Die Querstücke brauchen nicht beweglich zu sein, wenn nachstehend beschriebene
Kupplungsvorrichtung angewendet wird, welche selbst die Kette ergreift. In diesem
Falle wird am passendsten eine Gelenkkette mit festen Querbolzen, gemäfs Fig. 12, benutzt.
Die selbstthätige An- und Entkupplungsvorrichtung zum Befestigen des Bars an der
Aufzugvorrichtung .oder Entkuppeln desselben von der letzteren besteht aus einem oder zwei
Tragarmen mit zugehörigen Ueberfallhaken.
Das eine Ende der Tragarme f, Fig. 6 bis io, wird zweckmäfsig gabelförmig gemacht und
das andere Ende mit Bolzenlöchern versehen und mittelst eines Zapfens i, Fig. 6 bis ii, an
dem Bär befestigt, damit die Arme sich in der Verticalebene um den besagten Zapfen drehen
können. Dieselben müssen jedoch in passender Weise so arretirt werden, dafs sie sich
nicht mehr als um einen Winkel von jo° drehen können. Dies kann z. B. mittelst eines
neben dem Zapfen i angebrachten, an dem Bär befindlichen Ansatzes geschehen. Bei zwei continuirlichen
Aufzugketten werden zwei Arme/, Fig. 6 und 9, benutzt. Bei einer Kette wird ein Arm/, Fig. 8, 10 und 11, verwendet. Der
freie, gerade oder gabelförmige Theil dieser beweglichen Enden wird in der horizontalen
oder Kupplungslage von Ueberfallhaken g, Fig. 6 bis 11, festgehalten. Diese Haken sind
drehbar um den Zapfen k, Fig. 6 bis 11, welcher
entweder im Bär festsitzt oder in einem ovalen Loch des Bars erhöht oder erniedrigt
werden kann. Dessen Verbindung mit dem Bär wird durch eine elastische Zwischenlage
von Gummiplatten oder Spiralfedern, Fig. 6, bewirkt. Diese Gummiplatten oder Spiralfedern,
welche auf einen vom Zapfen k hervorragenden Bolzen aufgeschoben sind, werden in den
Bär so eingelegt, dafs die unterste auf dem Zapfen k ruht, während die oberste sich gegen
den Boden der die Platten oder die Federn aufnehmenden Vertiefung anlegt. Wird nun
der Bär emporgehoben, so wird auch der Zapfen k in seinem länglichen Loch gehoben
und hierbei der Druck von den Gummiplatten oder Federn aufgenommen. Das obere freie
Ende der Ueberfallhaken wird von einer Feder gegen die Tragarme gedruckt. Durch Ziehen
an einer am oberen Ende des Ueberfallhakens befestigten Schnur kann der hakenförmige Theil
von den Tragarmen weggezogen und diese dann frei aufwärts um den Zapfen i gedreht
werden, so dafs sie in die entkuppelte Lage kommen können. Sind auf diese Weise die
freien Enden oberhalb der gebogenen Ueberfallhaken g angekommen, so können sie bezw.
die Tragarme längs der keilförmigen Vorderseite der Ueberfallhaken wieder niedergedrückt
werden, wobei sie, die Ueberfallhaken wegschiebend, unter deren Nasen treten. Die Tragarme
sind dann wieder in der Lage, welche sie befähigt, den Bär an die Aufzugvorrichtung
anzukuppeln.
Um die Reibung zwischen den Rammenständern und den Führungsflantschen des Bars
zu vermindern, können die letzteren an den inneren Seiten mit Rollen a, Fig. 7, versehen
sein.
Die Ramme arbeitet nun wie folgt:
Die Kettenräder, durch einen Motor ununterbrochen in derselben Richtung in Umdrehung versetzt, ertheilen den Aufzugketten eine ununterbrochene Bewegung. Die Querstücke b (falls benutzt) stellen sich auf dem emporgehenden Theil der Ketten horizontal und erfassen beim Aufgang die Gabeln der Tragarme / des Bars. Da dieselben mittelst der Ueberfallhaken g in ihrer horizontalen Lage festgehalten sind, wird der Bär vermittelst der Tragarme von den Querstücken emporgehoben, und zwar so lange, als die Tragarme festgehalten bleiben. Die Stöfse und Erschütterungen , welche bei dem Anstofs der Querstücke gegen die Tragarme entstehen, werden dadurch ausgeglichen, dafs die Zapfen, um welche die Ueberfallhaken gedreht werden können, in dem Bär elastisch befestigt sind. Um den Bär nun in gewünschter Höhe über dem Pfahl von der Aufzugvorrichtung zu entkuppeln, wird die in den Ueberfallhaken befestigte Schnur mit ihrem anderen Ende an dem Pfahl befestigt, und da dieselbe beim Emporsteigen des Bars gespannt wird, zieht sie die Ueberfallhaken von den Tragarmen weg. Diese drehen sich um den Zapfen i und befreien sich von den Querstücken b, wonach der Bär frei auf den Pfahl niederfällt. Während des Fallens befinden sich die Tragarme oberhalb der gebogenen, keilförmigen Theile der Ueberfallhaken. Im Augenblick des Aufschlagens des Bars auf den Pfahl bewirkt der Stofs, dafs die Tragarme vermöge ihrer lebendigen Kraft die Ueberfallhaken seitwärts drücken' und unter sie treten, so dafs sie von neuem mit dem Bär in horizontaler Lage verkuppelt, und also bereit sind, von dem nächstkommenden Querstück erfafst und mitgenommen zu werden. Diese Functionen wiederholen sich, bis der Bär den Pfahl völlig eingerammt hat bezw. bis die Ramme stillgesetzt wird. Die Schlaghöhe wird stets in der gewünschten Höhe erhalten, entsprechend der Länge der Schnur, welche den Pfahl mit dem Ueberfallhaken verbindet. Der Bär wird nach jedem Niederschlagen sofort wieder emporgehoben. Das ganze Gewicht des Bars übt hierbei die Schlagwirkung aus, im Gegensatz zu anderen Rammen, wo eine Klammervorrichtung zum Erfassen des Bars angeordnet ist, welche etwa ein Drittel des Bärgewichtes besitzt und ohne nützlichen Effect für die Rammarbeit, sowohl mit hochgehoben, wie mit fallengelassen werden mufs.
Die Kettenräder, durch einen Motor ununterbrochen in derselben Richtung in Umdrehung versetzt, ertheilen den Aufzugketten eine ununterbrochene Bewegung. Die Querstücke b (falls benutzt) stellen sich auf dem emporgehenden Theil der Ketten horizontal und erfassen beim Aufgang die Gabeln der Tragarme / des Bars. Da dieselben mittelst der Ueberfallhaken g in ihrer horizontalen Lage festgehalten sind, wird der Bär vermittelst der Tragarme von den Querstücken emporgehoben, und zwar so lange, als die Tragarme festgehalten bleiben. Die Stöfse und Erschütterungen , welche bei dem Anstofs der Querstücke gegen die Tragarme entstehen, werden dadurch ausgeglichen, dafs die Zapfen, um welche die Ueberfallhaken gedreht werden können, in dem Bär elastisch befestigt sind. Um den Bär nun in gewünschter Höhe über dem Pfahl von der Aufzugvorrichtung zu entkuppeln, wird die in den Ueberfallhaken befestigte Schnur mit ihrem anderen Ende an dem Pfahl befestigt, und da dieselbe beim Emporsteigen des Bars gespannt wird, zieht sie die Ueberfallhaken von den Tragarmen weg. Diese drehen sich um den Zapfen i und befreien sich von den Querstücken b, wonach der Bär frei auf den Pfahl niederfällt. Während des Fallens befinden sich die Tragarme oberhalb der gebogenen, keilförmigen Theile der Ueberfallhaken. Im Augenblick des Aufschlagens des Bars auf den Pfahl bewirkt der Stofs, dafs die Tragarme vermöge ihrer lebendigen Kraft die Ueberfallhaken seitwärts drücken' und unter sie treten, so dafs sie von neuem mit dem Bär in horizontaler Lage verkuppelt, und also bereit sind, von dem nächstkommenden Querstück erfafst und mitgenommen zu werden. Diese Functionen wiederholen sich, bis der Bär den Pfahl völlig eingerammt hat bezw. bis die Ramme stillgesetzt wird. Die Schlaghöhe wird stets in der gewünschten Höhe erhalten, entsprechend der Länge der Schnur, welche den Pfahl mit dem Ueberfallhaken verbindet. Der Bär wird nach jedem Niederschlagen sofort wieder emporgehoben. Das ganze Gewicht des Bars übt hierbei die Schlagwirkung aus, im Gegensatz zu anderen Rammen, wo eine Klammervorrichtung zum Erfassen des Bars angeordnet ist, welche etwa ein Drittel des Bärgewichtes besitzt und ohne nützlichen Effect für die Rammarbeit, sowohl mit hochgehoben, wie mit fallengelassen werden mufs.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Vorrichtung zum selbsttätigen Anheben und Lösen des Bars bei Rammen, bestehend aus Mitnehmern b oder b1 an den Aufzugketten, welche den Bär mittelst eines oder zweier von Ueberfallhaken g oder Riegeln festgehaltener Arme f mitempornehmen, ihn jedoch frei fallen lassen, wenn die Ueberfallhaken oder Riegel von den Armen abgelöst werden.
Bei der unter Anspruch ι. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung von Gummiplatten oder Spiralfedern im Bär hinter dem Zapfen k, Fig. 6, der Ueberfallhaken, um ein elastisches Anheben des Bars herbeizuführen.Bei der unter Anspruch ι. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung keilförmiger Nasen an den von Federn vorgedrückten Ueberfallhaken g, welche den Armen/ gestatten, durch den beim Aufschlagen des Bars eintretenden Stofs die Ueberfallhaken zur Seite zu drücken, dann unter dieselben zu treten und sich einem folgenden Mitnehmer darzubieten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53346C true DE53346C (de) |
Family
ID=328005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53346D Expired - Lifetime DE53346C (de) | Vorrichtung zum selbstthätigen Kuppeln und Lösen von Rammbären |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53346C (de) |
-
0
- DE DENDAT53346D patent/DE53346C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102005030335A1 (de) | Kletterzylinder einer Selbstkletterschalung | |
| DE53346C (de) | Vorrichtung zum selbstthätigen Kuppeln und Lösen von Rammbären | |
| CH660895A5 (de) | Vorrichtung zum setzen von pfosten, pfaehlen oder schneestangen. | |
| DE1755579A1 (de) | Vorrichtung zum Anhaken des Seils einer auf einem Lastwagen angeordneten Winde an einen Container | |
| DE3153038T1 (de) | Verladevorrichtung fuer rohre und andere roehrenfoermige gegenstaende | |
| EP0275902B1 (de) | Vorrichtung zum Vorliefern von Holzstämmen o. dgl. | |
| DE119446C (de) | ||
| DE2236320C3 (de) | Seilzuglaufkatzenpaar mit koppelbaren Unterflaschen | |
| DE2523060A1 (de) | Einrichtung fuer hubschienen von schleppkreisfoerderern | |
| DE165034C (de) | ||
| DE1800C (de) | Selbstthätiger Garbenbind-Apparat an Mähmaschinen | |
| DE38328C (de) | Kuppelhaken an Rollenzügen zum Heben von Lasten in senkrechter und sich anschliefsender schräger Richtung | |
| DE401450C (de) | Vorrichtung zum Aufrichten von Masten u. dgl. | |
| DE233475C (de) | ||
| DE118723C (de) | ||
| DE111878C (de) | ||
| DE151647C (de) | ||
| WO1990006280A1 (de) | Vorrichtung zum einstellen von lastaufnehmenden gabelzinken in eine schräg nach oben gerichtete tragstellung | |
| DE51690C (de) | Hängegerüst mit Fangvorrichtung | |
| DE10808C (de) | Mechanische Pflasterramme | |
| DE90587C (de) | ||
| DE62969C (de) | Einspannvorrichtung für Zugthiere | |
| DE262899C (de) | ||
| DE189367C (de) | ||
| DE929338C (de) | Sattelschlepperanhaenger |