DE620804C - Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung - Google Patents
Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende BremsvorrichtungInfo
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- DE620804C DE620804C DEW94601D DEW0094601D DE620804C DE 620804 C DE620804 C DE 620804C DE W94601 D DEW94601 D DE W94601D DE W0094601 D DEW0094601 D DE W0094601D DE 620804 C DE620804 C DE 620804C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T7/00—Brake-action initiating means
- B60T7/12—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
- B60T7/20—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer
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- Regulating Braking Force (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine beim
Auflaufen des Anhängers auf den Zugiwagen
wirkende Brems.vorrich.tung und unterscheidet
sich von den bekannten Einrichtungen, bei denen die im Kopf der Anhangerdeichsel verschiebbare
Zugstange nach dem Kuppeln der beiden Fahrzeuge durch ein Zugglied mit der Federbremse des Anhängers verbunden
wird, dadurch, daß bei vorliegender Erfindung die Bremse nur beim Auflaufen
des Anhängers in Tätigkeit tritt, während sie bei den bekannten' Einrichtungen nur bei fahrenden Wagen nicht, sonst
aber immer in Betrieb ist. Esi wird mit der Erfindung erreicht, daß nur beim Au.f1a.ufen
des Anhängers und nur in dem Maße, wie dieser aufläuft, 'eine selbsttätige, entsprechend
abgestufte Bremswirkung einsetzt und dadurch die auftretenden Stöße gemildert werden,
während bei den bekannten! Einrichtungen die Bremse des Anhängers immerwährend
in Tätigkeit ist und nur je nach der Stärke des Zuges beim Fahren gelöst wird.
Das Wesen der Erfindung- ist in der Vereinigung der beiden an sich bekannten Einrichtungen zu erblicken und besteht darin, daß die Zugstange mit einer Langlochführung versehen ist, die zur Verriegelung der Zugstange mit der Anhängerdeichsel und zur Begrenzung der Stoßbewegungen zwischen den beiden Fahrzeugen dient, und daß vor der Langlochführung ein Anschlag angeordnet ist, der beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen auf das unter Federwirkung· stehende Bremsgestänge des Anhängers wirkt.
Das Wesen der Erfindung- ist in der Vereinigung der beiden an sich bekannten Einrichtungen zu erblicken und besteht darin, daß die Zugstange mit einer Langlochführung versehen ist, die zur Verriegelung der Zugstange mit der Anhängerdeichsel und zur Begrenzung der Stoßbewegungen zwischen den beiden Fahrzeugen dient, und daß vor der Langlochführung ein Anschlag angeordnet ist, der beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen auf das unter Federwirkung· stehende Bremsgestänge des Anhängers wirkt.
Auf der Zeichnung ist die Bremsvorrichtung in 'einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 leine Vorderansicht,
Abb. 4 einen Schnitt nach a-a der Abb. 1,
Abb. S einen Schnitt nach· b-b der Abb. 1.
An der Deichselführung 1 von rechteckigem
Querschnitt sind rechts und links die U-förmigen Dieichselspreizen 2 angeschweißt.
In der Deichselführung 1 findet die Anhängerdeichsel
3 Aufnahme, welche im vorderen Teil aus einem rechteckigen Flacheisien und
im hinteren Teil aus einem viereckigen geschlossenen oder offenen Rohrstück gebildet
wird. Im Vorderteil der Anhängerdeichsel 3 befindet sich die Bohrung 4 für den Kupplungsbolzen,
das Langloch 5 für den Verbindungsbolzen 6 in der Deichselführung 1 und
vor dem Langloch 5 auf der Unterseite der Anhängerdeichsel 3 ein Anschlagnockeni 7.
Der Anschlagnocken 7 legt sich gegen eine Stange 8 an, die unterhalb der Deichselführung
ι in den Flanschen 9 und 10 verschiebbar
angeordnet ist. Die Stange 8 ist an das Bremsgestänge 11 der Anhängerbremse angelenkt
und wird von 'einer Feder 12, die zwischen dem Flansch 10 der Deichselführung 1
und Flansch 13 auf der Stange 8 sitzt, in Rieh- 6g tung des Anschlagnockens 7 gepreßt. Der Verbindungsbolzen
6 ist durch eine Feder 14 geg&a
Herausfallen in bekannter Weise gesichert. Die Zugstange oder Anhängerdeichsel1 3 ist
im hinteren Teil hohl, um Gewicht zu sparen, 7<>
und !kann aus 'einem rechteckigen Rohr oder
aus 'einem U-Eisen bestellen, dessen Schenkel,
um eine größere Auflage zu erhalten, rechtwinklig nach innen hin; umgebogen sind.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Soll ein Kraftwagen mit einem Anhänger gekuppelt werden, so fährt der Motorwagen
rückwärts bis auf 'eine Entfernung von. etwa
1,50 bis 2 m auf den Anhänger zu. Hierauf
wird der Bolzen 6 in def Deichselfuhrung 1 gelüftet, die Zugstange oder Anhängerdeichsel
3 so weit aus der D'eichselführung 1 herausgezogen,
bis das Loch 4 das Kupplungsr auge des Motorwagens; deckt und der' Kupplungsbolzen
eingesteckt werden kann'. Hierauf verläßt die die Kupplung bewirkende
Person den Zwischenraum zwischen den Wagen, der Kraftwagen fährt nunmehr nochmals
rückwärts, bis die Anhängerdeichsel 3 ganz in die Deichselführung· 1 eingeschoben und
der Verbindungsbolzen 6 selbsttätig in die Bohrung 5 dear Anhängerdeichsel 3 eingefallen
ist. Dieser Zeitpunkt tritt ein, sobald der Anschlagnocken 7 die Stange 8 erreicht
as hat und die Feder 12 zusammengepreßt wird
Durch die' Feder 12 werden weiter die Stöße zwischen den beiden Wagen aufgenommen,
sobald jedoch der Anhängewagen durch Bremsen des Motorwagens oder infolge abfallender
Fahrbahn auf den Motorwagen starker aufläuft, wird durch die Zurückpressung
der Stange 8 selbsttätig die Bremse des Anhängewagens angezogen und sofort wieder gelöst,
sobald der Nachschub aufhört.
^
Claims (1)
- Patentanspruch:Beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung mit einer an der Anhängerdeichsel verschiebbaren, mit dem Zugwagen zu kuppelnden Zugstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (3) mit einer Langlochführung (5) versehen ist, die zur Verriegelung der Zugstange mit der Anhängerdeichsel und zur Begrenzung der Stoßbewegungen zwischen den beiden Fahrzeugen dient, und daß vor der Langlochführung 'ein Anschlag (7) angeordnet ist, der beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen auf das unter Federwirkung stehende Bremsgestänge (8 bis 13) des Anhängers einwirkt."Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94601D DE620804C (de) | 1934-07-07 | 1934-07-07 | Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94601D DE620804C (de) | 1934-07-07 | 1934-07-07 | Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620804C true DE620804C (de) | 1936-11-27 |
Family
ID=7614150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW94601D Expired DE620804C (de) | 1934-07-07 | 1934-07-07 | Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620804C (de) |
-
1934
- 1934-07-07 DE DEW94601D patent/DE620804C/de not_active Expired
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