DE61972C - Schiebersteuerung für Doppelmaschinen - Google Patents
Schiebersteuerung für DoppelmaschinenInfo
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- DE61972C DE61972C DENDAT61972D DE61972DA DE61972C DE 61972 C DE61972 C DE 61972C DE NDAT61972 D DENDAT61972 D DE NDAT61972D DE 61972D A DE61972D A DE 61972DA DE 61972 C DE61972 C DE 61972C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L21/00—Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
- F01L21/04—Valves arranged in or on piston or piston-rod
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
: Oamp^
KLASSE 14:
MASCHINEN.
Bei Doppelmaschinen, welche in der üblichen Weise gebaut sind, ist die die Bewegung des
Schiebers jeder Maschinenseite von der anderen Maschinenseite aus vermittelnde Vorrichtung
wegen ihrer Anordnung aufserhalb des Dampfkastens zwischen den Kolbenstangen und den Umsteuerungsstangen
allen Zufälligkeiten ausgesetzt; ferner müssen wegen der Nothwendigkeit, die
Bewegung des einen Schiebers umgekehrt zu der denselben bethä'tigenden Kolbenstange stattfinden
zu lassen, Hebel von verschiedener Form benutzt werden, welche die Construction
mehrerer verschieden zu bemessender Theile. erfordern. Bei denjenigen Constructionen, bei
denen der Steuermechanismus nicht zwischen die Kolbenstangen und Steuerungsstangen gelegt
ist, wird die Schieberverstellung durch Oeffnungen im Schieberkasten vermittelt, oder,
wo diese Vermittelung durch eine zwischen den Schieberstangen und Schiebern angeordnete
Vorrichtung erfolgt, ist die Einrichtung so getroffen, dafs die Schieber oder Oeffnungen auf
der einen Maschinenseite die Bewegungsumkehrung eines der Schieber bezüglich der
letzteren bethätigenden Kolbenstange sichern. Diese Einrichtung bedingt die Anwendung von
Schiebern verschiedener Form bezw. von verschieden angeordneten Dampföffnungen auf
den entgegengesetzten Maschinenseiten.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die oben dargelegten Uebelstände dadurch, dafs
jede Steuerungsstange durch die Kolbenstange derselben Maschinenseite bethätigt wird, was
die Anwendung von weniger und einfacher construirten Theilen' ermöglicht, und dafs
ferner der Steuerungsmechanismus in den Dampfkasten verlegt wird und so fortdauernd
Schmierung durch Dampf und OeI von der gewöhnlichen Schmiervorrichtung aus erfährt.
Bei Doppelmaschinen, welche ohne Steuerknaggen arbeiten, liegt die Einrichtung zur
Erzeugung verlorener Bewegung innerhalb des Dampfkastens, bei Doppelmaschinen mit Steuerknaggen
dagegen aufserhalb desselben, und macht jede Maschine eine vollen Hub unter Oeffnung des entgegengesetzten Ventils gegen
Ende des Hubes.
Auf den beiliegenden Zeichnungen giebt
Fig. ι die Oberansicht, zum Theil im Schnitt, einer mit der Erfindung ausgestellten Doppelmaschine ohne Steuerknaggen,
Fig. ι die Oberansicht, zum Theil im Schnitt, einer mit der Erfindung ausgestellten Doppelmaschine ohne Steuerknaggen,
Fig. 2 den Längsschnitt durch einen der Dampfcylinder,
Fig. 3 den Querschnitt nach 3-3, Fig. 1,
Fig. 4 die Oberansicht, zum Theil im Schnitt, einer Doppelmaschine mit Steuerknaggen, Fig. 5 zugehörige Seitenansicht, zum Theil Längsschnitt, durch einen der Dampfcylinder.
Fig. 4 die Oberansicht, zum Theil im Schnitt, einer Doppelmaschine mit Steuerknaggen, Fig. 5 zugehörige Seitenansicht, zum Theil Längsschnitt, durch einen der Dampfcylinder.
A und B sind die beiden Cylinder, die durch Eintrittsöffnungen α mit dem Dampfkasten
C und durch Austrittsöffnungen b mit den durch D-Schieber F G geregelten Austrittsröhren
D E in Verbindung stehen. Mit der Kolbenstange H bezw. /ist die Steuerungsstange derselben Seite, K bezw. L durch einen
in c gelagerten zweiarmigen Hebel M bezw. N, und zwar vermittelst der Muffe d verstellbar
verbunden. Im Dampfkasten C trägt die
Schieberstange K einen verstellbaren starren Arm O, der sich quer durch den Dampfkasten
streckt und mit Spiel zwischen die Ansätze e des Schiebers G fafst. Die Steuerungsstange L
umfafst mit Ansätzen f das eine Ende eines in g im Centrum des Dampfkastens gelagerten
Hebels P, der, quer durch den Dampfkasten sich streckend, zwischen die Ansätze h des
Schiebers F fafst; auch hier ist eine gewisse verlorene Bewegung vorgesehen, uud zwar mit
Vorzug an beiden Hebelenden, wozu die Ansätze f sehr zweckmäfsig, wie auf der Zeichnung
angenommen, verstellbar gemacht werden.
Man erkennt leicht, dafs auf jeder Seite der Maschine die Bewegung der Kolbenstange die
Bewegung der Steuerungsstange derselben Seite nach sich zieht und dafs gegen ihr Hubende
die Steuerungsstange K den Schieber G in Richtung ihrer eigenen Bewegung entgegengesetzt
zur Bewegungsrichtung der Kolbenstange H verstellt, und dafs dagegen die Steuerungsstange L gegen ihr Hubende den
Schieber F entgegengesetzt zu ihrer eigenen Bewegungsrichtung in der Bewegungsrichtung
der Kolbenstange J verstellt.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Doppelmaschine wird die Bewegung der betreffenden
Steuerungsstange durch den Anlauf des Knaggens R bezw. S gegen die verlorene Bewegung
zulassenden Anschläge k k mitgetheilt. Hier braucht man im Dampfkasten keine Fürsorge für verlorene Bewegung zu treffen und
können Arm O und Hebel P also dauernd an den betreffenden Ansätzen anliegen.
Dadurch, dafs man, wie dargestellt, die Bewegungsebene der Schiebersteuerung parallel
zur Bewegungsebene der Schieber legt, wird eine wesentliche Vergrößerung des Dampfkastens
vermieden.
Wie in einfachen Doppelmaschinen, so kann die Erfindung auch in Verbund - Doppelmaschinen
benutzt werden.
Claims (2)
1. Eine Schiebersteuerung für Doppelmaschinen, bei welcher jede der beiden Steuerungsstangen (KL) von der Kolbenstange derselben
Maschinenseite entgegengesetzt zu deren Eigenbewegung verschoben wird, wobei eine der Steuerungsstangen den
Schieber auf der anderen Maschinenseite entgegengesetzt zu ihrer Eigenbewegung umsteuert.
2. Bei einer Schiebersteuerung der im Anspruch i. geschützten Art die Verbindung
der einen Steuerungsstange mit dem Schieber der entgegengesetzten Maschinenseite durch
einen starren Arm (O), sowie gleichzeitig die Verbindung der anderen Steuerungsstange mit dem anderen Schieber durch
einen zweiarmigen Hebel (P) innerhalb des Dampfkastens.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61972C true DE61972C (de) |
Family
ID=335993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61972D Expired - Lifetime DE61972C (de) | Schiebersteuerung für Doppelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61972C (de) |
-
0
- DE DENDAT61972D patent/DE61972C/de not_active Expired - Lifetime
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