DE61868C - Kartoffelpflanzmaschine - Google Patents

Kartoffelpflanzmaschine

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Publication number
DE61868C
DE61868C DENDAT61868D DE61868DA DE61868C DE 61868 C DE61868 C DE 61868C DE NDAT61868 D DENDAT61868 D DE NDAT61868D DE 61868D A DE61868D A DE 61868DA DE 61868 C DE61868 C DE 61868C
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DE
Germany
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potato
potatoes
disc
storage box
skewered
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61868D
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English (en)
Original Assignee
F". A. MlLES in Denny Hill, Wymynswold, und A. C. arter in Barham, Grfsch. Kent
Publication of DE61868C publication Critical patent/DE61868C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/06Potato planters with piercing or grasping devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kartoffel pflanzmaschine.
Die Kartoffelpflanzmaschine ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar ist Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Grundrifs, Fig. 3 ein Vertikalschnitt durch die Achse des die eigentliche Pflanzvorrichtung tragenden Theiles der Maschine, Fig. 4 eine ä'ufsere Seitenansicht dieses Theiles, Fig. 5 ein Vertikalschnitt durch den die Kartoffel aufspiefsenden Mechanismus, endlich Fig. 6 eine Ansicht dieses Theiles der Maschine.
Die Pflanzvorrichtung ist an einem Karren befestigt, dessen hintere Räder L durch Zwischenräder K die Welle der eigentlichen Pflanzvorrichtung in Umdrehung versetzen. Um zu verhüten, dafs die Räder L und damit die Pflanzvorrichtung sich in falschem Sinne drehen, dient das Sperrwerk MiV.
Die Pflanzvorrichtung besteht aus einem die Kartoffeln bergenden Vorrathskasten A, welcher seitlich, rechts und links, durch eine auf der erwähnten Welle sitzende Scheibe B abgeschlossen ist. Die Scheibe B trägt in gleichen Abständen von einander federnde Aufspiefsvorrichtungen F (Fig. 3), welche die Kartoffeln fassen und nach Vollendung eines gewissen Bruchtheiles einer Umdrehung wieder fallen lassen. Der Rand der Scheibe B ist nach innen zu umgebogen und bildet mit der Wandung des Vorrathskastens eine Rinne, in welcher die Kartoffeln liegen. Bei Drehung der Scheibe werden durch taschenförmige, an derselben angebrachte und die Aufspiefsvorrichtungen tragende Einsätze D die in jener Rinne'liegenden Kartoffeln vorgeschoben, so dafs sie an der Drehung der Scheibe theilnehmen. Würde die Aufspiefsvorrichtung nicht in Thätigkeit treten, dann würden sämmtliche von D vorgeschobenen Kartoffeln d nach einander wieder zurückfallen in den Vorrathskasten bezw. in die Rinne.
Um nur immer eine einzige Kartoffel bis zum Ablegen derselben mitzuführen, dient die in den Fig. 5 und 6 näher dargestellte Aufspiefsvorrichtung.
Dieselbe ruht, wie schon erwähnt, in den taschenförmigen Einsätzen D und besteht aus einem in entsprechenden Führungen gleitenden Stabe E, welcher an seiner der Rinne zugekehrten Seite mit Zinken F zum Aufspiefsen der Kartoffeln versehen ist. An dem Stabe E, welcher durch eine Feder G die Zinken F durch eine Bohrung in den Einsätzen D nach der Rinne zu einzudrücken sucht, ist in einer entsprechenden Aussparung, in den Einsätzen gleitend, ein Riegel / angebracht. Bei einem Theile der Drehung der Scheibe B legt sich dieser Riegel gegen ein Gleitstück H und befindet sich dann in seiner höchsten Stelle, in welcher er eine Weile verbleibt, so dafs die Zinken vollständig zurückgezogen werden. Verläfst der Riegel das Gleitstück H, dann schnellen, durch die Feder G veranlafst, die Zinken vor, spiefsen dabei eine der in der Rinne liegenden Kartoffeln auf und geben sie nicht eher wieder frei, als bis der Riegel / wieder gegen das etwas gebogene Ende h des Gleitstückes üTstöfst, allmälig gehoben wird und schliefslich die Zinken F vollständig zurückzieht. Dabei wird die Kartoffel durch die Wandung des Ein-
satzes D verhindert, den Zinken zu folgen, und fällt herab. Bei dieser Stellung der Scheibe B fällt aber die Kartoffel nicht wieder in den Vorrathskasten bezw. die Rinne hinab, sondern hinter dem Vorrathskasten in die Furche. Dieser Vorgang wiederholt sich bei einer Umdrehung der Scheibe B so viele Mal, als Einsätze D an derselben vorhanden sind.
Verfolgt man den Vorgang vom Aufspiefsen der Kartoffel bis zum Ablegen derselben an Hand der Fig. 4, dann ergiebt sich, dafs bei der angedeuteten Drehungsrichtung der Scheibe die Aufspiefsvorrichtung vollständig zurückgezogen in den durch die punktirte Linie angedeuteten Vorrathskasten eintritt, weil der Riegel / auf dem Gleitstück H schleift. Dies dauert so lange, bis der Riegel das Ende des Gleitstückes erreicht hat, worauf, durch die Feder G veranlafst, die Aufspiefsvorrichtung vorschnellt. Da sich eine oder auch mehrere Kartoffeln der Reihe nach in der Rinne vor dem Einsatz D befinden, so wird die in dem taschenförmigen Einsatz liegende aufgespiefst und weiter geführt. Alle vor derselben befindlichen, nicht aufgespiefsten Kartoffeln machen die Drehung eine kurze Zeit mit, fallen dann aber wieder zurück, um nach und nach einzeln aufgespiefst und abgelegt zu werden.
Die zuerst erfafste Kartoffel wandert inzwischen weiter nach oben, gelangt über den Rand des Vorrathskastens hinaus und wird an dieser Stelle frei, indem der Riegel / sich gegen das umgebogene Ende h des Gleitstückes H legt und die Zinken vollständig eingezogen werden. Letztere fällt nun senkrecht hinab und in die Furche
Die rotirende Scheibe und der Vorrathskasten können auch durch eine Zwischenwand getrennt sein, welche nur unten eine Oeffhung besitzt, um nach und nach Kartoffeln in die Rinne einfallen zu lassen. Es würde dadurch erreicht werden, dafs bei Drehung der Scheibe nicht so viele Kartoffeln, welche nicht aufgespiefst wurden, mitgedreht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kartoffelpflanzmaschine, gekennzeichnet durch eine den Vorrathskasten A seitlich begrenzende, in Umdrehung versetzte Scheibe B, welche durch die Taschen D die in der durch Kasten und Scheibe gebildeten Rinne liegenden Kartoffeln reihenweise vor sich hinschiebt, wobei bei weiterer Drehung die erste Kartoffel durch die unter Federwirkung stehenden Spitzen F aufgespiefst wird, sobald der Zapfen F der letzteren von dem Führungsstück H frei wird, und die aufgespiefste Kartoffel wieder abgestreift und auf den Acker fallen gelassen wird, wenn der Zapfen / wieder auf das Führungsstück H aufläuft und die Spitzen F zurückgezogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61868D Kartoffelpflanzmaschine Expired - Lifetime DE61868C (de)

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